Es sieht nicht gut aus für den vierten Film der “Kelvin”-Reihe von J.J.Abrams. Statt wie angekündigt in Produktion zu gehen, scheint sich das Projekt nun zu zerschlagen. Die Regisseurin S.J. Clarkson zieht weiter, um an einem “Game of Thrones”-Spin-Off zu arbeiten.

Star Trek XIV kommt nicht voran. Nachdem es letztes Jahr einiges an Bewegung gegeben hat, scheint es derzeit unmöglich, die Hauptbesetzung zusammen zu bekommen. In der Frage der Gehaltsverhandlungen zwischen Paramount und Chris Pine sowie Chris Hemsworth gibt es wohl immer noch keine Einigung.

Zwar hat Pine noch im September persönlich seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass er als Kirk zurück kommt, aber er machte auch keinen Hehl daraus, dass seiner Meinung nach Paramount am Zug sei.

Ich würde mich freuen, dabei zu sein und wir werden sehen, was passiert. Ich warte auf den Anruf.

John Cho 2018 CC BY-NC-ND NASA/Aubrey Gemignani

John Cho 2018 CC BY-NC-ND NASA/Aubrey Gemignani

In der Zwischenzeit versuchen andere Mitglieder der Besetzung Optimismus zu verbreiten. Letzte Woche gab Sulu-Darsteller John Cho zu Protokoll, dass “irgendwann sich alle einig sind, und wir es machen werden. Ich glaube daran. Ich bin Optimist.”

Karl Urban CC BY 2.0 Corsa

Karl Urban CC BY 2.0 Corsa

Gegenüber TrekMovie.com äußerte sich Karl Urban (Dr. McCoy) im August ähnlich:

Hoffentlich kommen wir für einen oder zwei Filme zurück. Wir müssen eigentlich nur noch die Verhandlungen abwarten. Ich bin zuversichtlich, wir werden [zurück kommen].

Ungeachtet dieser und anderer Bekundungen des guten Willens, hat Regisseurin S.J. Clarkson unterdessen einen neuen Job bei HBO angenommen. Dort wird sie als Produzentin und Regisseurin für den Pilotfilm einer neuen “Game of Thrones”-Prequelserie arbeiten.

S.J. Clarkson CC-BY-2.0 vagueonthehow

S.J. Clarkson CC-BY-2.0 vagueonthehow

Ebenfalls nicht förderlich für die Zukunft des vierten “Star Trek”-Films im Kelvinuniversum ist der Umstand, dass Produzent J.J. Abrams und seine Firma Bad Robot ab März 2020 nicht mehr unter Vertrag bei Paramount stehen werden. Aktuell ist Abrams auf der Suche nach dem nächten großen Studio-Deal, und es scheint, als ob Paramount nicht auf seiner Liste stünde.

Damit könnte das Projekt Star Trek XIV auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden. Ähnlich schlecht dürfte es um das Filmprojekt basierend auf einer Idee von Quentin Tarantino bestellt sein. Aussagen von Simon Pegg zu Folge wäre das Tarantiono-Projekt im Anschluss von Star Trek XIV mit der selben Besetzung angegangen worden.


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