Alex Kurzman hat einige Informationen zur Kontinuität der ursprünglichen Zeitlinie und die Folgen für die neue Picard-Serie verraten.

Achtung! Mögliche Spoiler zur neuen Serie im Hauptartikel.

“Star Trek” von 2009 verzweigte nicht nur in eine neue Zeitlinie, es ließ auch einen offene Wunde im Hauptuniversum. Die neue Serie um Jean-Luc Picard wird sich wesentlich mit den Folgen der Zerstörung von Romulus auseinandersetzen. Dies verriet Produzent Alex Kurtzman dem Hollywood Reporter.

Die Zerstörung von Romulus in "Star Trek" (2009)

Die Zerstörung von Romulus in “Star Trek” (2009)

Der Untergang der Romulaner im 24. Jahrhundert durch eine Supernova ist der Auslöser für Neros Rachefeldzug gegen die Föderation im Allgemeinen und die Vukanier im Speziellen. Botschafter Spock versucht zwar, den explodierenden Stern in einem schwarzen Loch zu fangen, kommt aber nicht mehr rechtzeitig, um den Neros Heimatplaneten zu retten. Stattdessen werden er und Nero über ein Jahrhundert in die Vergangenheit versetzt, wo die alternative Zeitlinie mit der Zerstörung der U.S.S. Kelvin beginnt.

Cover von “Star Trek: Countdown #3”

Während der Film die Handlung im 24. Jahrhundert nur in einem kurzen Flashback erzählt, wird die Vorgeschichte ausführlich in dem Comic “Countdown” geschildert. In ihm wird unter anderem aufgelöst, wie Nero sein bescheidenes Minenarbeitsschiff Narada durch von Romulanern gestohlene Borg-Technologie in die Todesmaschine verwandelt, die wir im Film sehen.

Kurtzman war sowohl für den Kinofilm als auch den Comic als Co-Autor verantwortlich. Was er nun erzählt, schließt sich nahtlos an:

Picards Leben hat sich durch die Auflösung des Romulanischen Imperiums radikal verändert.

Schon in “Star Trek Online” entspannt sich um die Katastrophe eine der Haupt-Handlungsstränge in direkter Kontinuität zum Comic.

Während die Ereignisse aus dem MMORPG mit großer Sicherheit nicht als kanonisch gelten, stehen die Chancen für “Countdown” dank Kurtzman’s eigener Beteiligung deutlich besser aus. Darin kommandiert Captain Data (aus der “Data-Matrix” in B-4s Körper zurückgekehrt) die Enterprise-E, Worf ist General der Klingonischen Verteidigungsstreitkräfte und Geordie LaForge hat die Sternenflotte verlassen, um u.a. Spocks Schiff “Jellyfish” zu bauen, mit dem er die Zeitreise antritt.

Bislang ist außer Sir Patrick Stewart kein weiterer Darsteller verpflichtet. Zu einem Wiedersehen mit Veteranen der “Next Generation” bleibt Kurtzman unverbindlich: “Alles ist möglich.”


1 Kommentar

Captain.K · 5. August 2019 um 12:32

Es überschlagen sich ja die Infos, ich gestehe den Comic hab ich nie ganz gelesen. Damals zu enttäuscht von der Idee des neuen Films 2009. Aber es passt zu Worf und ich hoffe das Die Klingonen Föderations Allianz noch besteht aber unter Martok dürfte das schon sein. Neben diesem hörte ich das der Holo Doc und sogar Janeway ebenfalls zurück kommen werden

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