Superman wechselt in die Sonderband-Reihe, wobei genau genommen hier sein Sohn im Mittelpunkt steht. Unter unseren Facebook-Abonnenten verlosen wir dazu ein Exemplar.

Inhalt (Klappentext):

Superman Sonderband 7 (Panini)

Superman Sonderband 7 (Panini)

In einer düsteren Zukunft ist Tim Drake der neue Batman. Doch ihn hat es in die Gegenwart verschlagen – und hier will er eine mörderische Mission durchführen: Superboy töten, den Sohn von Superman!

Während der Mann aus Stahl, Batman und Robin alles tun, um Drake aufzuhalten, werden auch die Teen Titans und der Titans in den Kampf um Jon Kents Leben und die Zukunft der Erde verstrickt – und nicht jeder von ihnen steht auf der Seite von Batman, Superman und dessen Sohn!

Kritik

Die Zeichnungen im neuen Superman-Band sind zwar größtenteils in Ordnung, ein kleines Manko gibt es allerdings. Was den Detailgrad angeht gibt es aber nichts zu meckern. An manchen Stellen wirkt zwar alles etwas comichafter, im Großen und Ganzen ist man aber auf akzeptablen Superheldenniveau und man kann immer genug Details erkennen, was sowohl für die Charaktere als auch die Actionszenen gilt. Einzig allein das Aussehen der Teen Titans schwankt hier doch stark. Mal sehen sie wie wirklich junge Kinder aus, mal sind sie eindeutig als Teenager zu identifizieren. Hier ist ziemlich eindeutig ein Zeichnerwechsel verantwortlich, aber immerhin fällt der Bruch nicht allzu schwer ins Gewicht.

Obwohl Superman auf dem Band steht – und der Stählerne am Ende durchaus eine tragende Rolle hat – dreht sich der Hauptteil um Supermans Sohn. Natürlich muss man Fan dieser Junior-Teams sein, um diesem Band etwas abgewinnen zu können. Dem ganzen Thema  Kampfausbildung ist nach vielen Jahrzehnten nun einfach nur noch wenig Originelles abzugewinnen – auch wenn sicher Comicneulinge in dieser Form noch einmal neu herangeführt werden. Auch ein Tim Drake aus der Zukunft, der auftaucht, um Jon zu töten und so eine schlimmere Zukunft zu verhindern, ist jetzt im Comicbereich nichts Neues.

Hardcorefans werden daher wahrscheinlich wissen, wie die Story ausgehen wird, denn auch Jon muss ja überleben. Aber wie so oft kommt es auf die Umsetzung an und die kann sich durchaus sehen lassen. Die Streitpunkte innerhalb des Teams und die sich langsam bildende Freundschaft zwischen Jon und Damian sind nämlich gut herausgearbeitet und im Grunde kann man alle Positionen nachvollziehen. Natürlich nutzt man das Setup, um die Junior-Helden schnell gegeneinander antreten zu lassen – auch das ein beliebtes Thema.

Dementsprechend kracht es auch oft genug an allen Ecken und Enden. Für Auflockerung sorgt hier immerhin der Besuch eines alternativen Justice League-Teams, auch wenn es nur nette Kurzweil ist. Am Ende gibt es dann doch noch eine überraschende Wende, denn Jons Aufnahme in das Team wird abgelehnt – also kein uneingeschränktes Happy End. Das ist nicht schlecht und wertet den Band nochmal ordentlich auf. Und auch hier kann man die Beweggründe der Charaktere gut nachvollziehen.

Last, but not least, sollte auch noch die letzte Ministory erwähnt werden, die eindeutig dem guten Zweck dient. Hier geht es darum, dass krebskranke Kinder einen Besuch im Watchtower erleben. Dieser ist sehr liebevoll umgesetzt und wird dem Gedanken dahinter mehr als gerecht. Eindeutig ein Highlight des Bandes.

Fazit

Gute Charaktermomente wechseln sich mit einer etwas unoriginellen Story ab, im Großen und Ganzen weiß die Geschichte aber zu gefallen.

3 out of 5 stars (3 / 5)

Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Peter J. Tomasi, Patrick Gleason
Zeichner: Jorge Jimenez, Ryan Benjamin, Tyler Kirkham, Sergio Davila, Ed Benes, Barry Kitson
Originaltitel: Superman 37-39, Super Sons 11, 12, Teen Titans 15
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2018
Übersetzer: Christian Heiß
Seitenanzahl: 132
Preis: 15,99.- Euro
ISBN: 978-3-74160-962-6
Verlag: Panini

Gewinnspiel

Das Gewinnspiel ist beendet, Vielen Dank an alle Teilnehmer!
Der oder die Gewinner/-in wird zeitnah bekanntgegeben.


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