Sir Patrick Stewart hat in einem Interview mit Yahoo etwas mehr zur neuen Picard-Serie verraten, hält sich aber über die Handlung nach wie vor bedeckt.

Im Interview mit dem Portal gab Stewart erstmals etwas über den Umfang der ersten Staffel bekannt. Demnach wird die Serie stark serialisiert sein und ca. zehn Episoden umfassen:

Patrick Steward auf der Berlinale 2017 (CC-BY-SA 4.0 Maximilian Bühn)

Patrick Steward auf der Berlinale 2017 (CC-BY-SA 4.0 Maximilian Bühn)

Sie schreiben einen 10-stündigen Film. […] Wir hoffen auf mehr als eine Staffel.

Prinzipiell ist die Serie nicht wie ursprünglich von vielen Beobachtern angenommen eine abgeschlossene Mini-Serie, sondern ist fortlaufend konzipiert. Die Zeitangabe sollte man noch mit etwas Vorsicht genießen. In Hollywood heißen auch die 42 Minuten einer Episode Kabelfernsehen gerne “Stunde”.

Über den Autorenstab hat Stewart, der hinter den Kulissen auch ausführender Produzent ist, nur Gutes zu berichten.

Ich war über die letzten Monate für insgesamt drei Wochen im Writers Room. Dort wird ganz außergewöhnliche Arbeit geleistet. Im Grunde setze ich mich hinein und höre zu, wie diese klugen Menschen Ideen austauschen.

Zum Setting hält sich Stewart sehr bedeckt. Kollege Jonathan Frakes hatte angedeutet, dass Picard nicht mehr Teil der Sternenflotte sei. In der Vorgeschichte “Countdown” zu “Star Trek” (2009) war Picard Föderationsbotschafter geworden. Da Alex Kurtzman Autor des Comics und des Spielfilms war, und der Film, insbesondere die Zerstörung Romulus’, das Setting der Picard-Serie beeinflussen wird, wäre dies eine plausible Rolle für Jean-Luc Picard.

Stewart selbst wollte nur so viel preisgeben:

Oh, die Story ist großartig. Und – ich sollte vorsichtig sein, was ich sage, oder sie werden mir das Fell über die Ohren ziehen, wenn ich die falschen Dinge preisgebe – es nimmt gelegentlich Bezug auf unsere Gegenwart. Und das ist alles, was ich dazu sagen kann. Ich sage ausdrücklich nicht, dass wir in der Gegenwart spielen. Das tun wir nicht. Aber die Welt, in der wir Jean-Luc Picard finden, ist nicht ganz die Welt, in der wir ihn zuletzt gesehen haben.


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