Wir haben für euch kurz und knapp die wichtigsten News rund um „Star Trek“ aus der vergangenen Woche zusammengestellt.

1. William Shatner in „The Big Bang Theory“

Captain Kirk-Mime William Shatner (wird am 22. März 88 Jahre alt) wird allem Anschein nach einen Gastauftritt in der (finalen) 12. Staffel der Erfolgsserie „The Big Bang Theory“ (CBS, seit 2007) haben. Darauf deuten mehrere Social-Media-Postings hin.

Auf der offiziellen Instagram-Seite der Serie wurde Shatner als Gaststar angekündigt. Außerdem postete Kaley Cuoco (33), eine der regulären Stars der Serie, ein entsprechendes Foto mit Shatner vom Set der Serie. Ihr Kommentar:

„Back with one of my favorites of all time! (Zurück mit einem meiner Allzeit-Lieblingen!“).

Auch Shatner selbst hat ein Foto mit dem „TBBT“-Cast auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht.

William Shatner (Quelle: williamshatner auf Instagram.com)

William Shatner  (Quelle: williamshatner auf Instagram.com)

Shatner wird sich mit seinem Cameo in eine lange Liste von namhaften Science-Fiction-Darstellern einreihen, die in der langlebigen Sitcom über eine Clique aus „Nerds“ aufgetreten sind. Darunter sind auch mehrere „Star Trek“-Größen, wie etwa die „The Next Generation“-Stars LeVar Burton (Geordi La Forge), Brent Spiner (Data) und „Dauergast“ Wil Wheaton (Wesley Crusher). Auch die beiden TOS-Stars George Takei (Sulu) und Leonard Nimoy (sprechenden Mr. Spock-Actionfigur) haben in der Serie schon mitgewirkt.

Aus dem „Star Wars“-Franchise waren unter anderem James Earl Jones (Stimme von Darth Vader) und die leider bereits 2016 verstorbene Carrie Fisher (Prinzessin Leia) in „TBBT“ zu sehen.

2. Wiedervereinigung von Captain Picard und Guinan?

Oscar-Preisträgerin Whoopi Goldberg hat ihr Interesse an der Wiederaufnahme ihrer Rolle als Barkeeperin Guinan („Star Trek: The Next Generation“) bekundet.

Die 63-jährige gebürtige New Yorkerin wurde in einem Podcast von „Doctor Who“-Darsteller David Tennant danach gefragt, ob eine Rückkehr ihrerseits zu „Star Trek“ (in der neuen Serie von Picard-Darsteller Patrick Stewart) im Bereich des Möglichen wäre. Goldberg dazu:

„Ich weiß, aber sie [Produzenten, Anm. d. Red.] haben mich nicht gefragt.“

Whoopi Goldberg in "The Best of Both Worlds, Part 1" (Szenenfoto CBS)

Whoopi Goldberg in “The Best of Both Worlds, Part 1” (Szenenfoto: CBS)

Im weiteren Verlauf des Gesprächs bekräftige Goldberg einmal mehr, dass ihr Mitwirken in „Star Trek“ für sie etwas ganz Besonderes gewesen sei. Goldberg ist nach eigenen Bekunden schon in ihrer Jugend ein großer Fan der Originalserie gewesen. Vor allem Lieutenant Uhura (Nichelle Nichols, 86) sei damals ein Symbol für dunkelhäutige Frauen in den USA gewesen. Über LeVar Burton (61) sei schließlich der Kontakt zu Gene Roddenberry entstanden, damals „Executive Producer“ der Serie.

Insgesamt war Goldbergs Charakter „Guinan“ in 29 TNG-Fernsehepisoden (1988-1994) und zwei TNG-Kinofilmen („Generations“ und „Nemesis“, 1994 & 2002) zu sehen, wenngleich ihr kurzer Auftritt im letzten Kino-Abenteuer von Picard und Co. (Hochzeitsfeier) leider der Schere zum Opfer gefallen ist.

3. Große Ehre für „Geordi La Forge“ – „LeVar Burton Park“ in Sacramento geplant

Die Behörden von Sacramento, Hauptstadt des US-Bundesstaates Kalifornien, planen, einen der städtischen Parks nach „Star Trek“-Star LeVar Burton (61) zu benennen. Eine städtische Park-Kommission hat kürzlich vorgeschlagen, den „Richfield Park“ im südlichen Stadviertel Meadowview offiziell in „LeVar Burton Park“ umzubenennen. Chinua Rhodes, der Leiter der Behörde für Parks und Naherholungsräume in Süd-Sacramento, unterstützt die angestrebte Umbenennung.

Der „Richfield Park“ ist rund drei Hektar groß und beherbergt Basketballplätze, ein Amphitheater mit Rasenflächen, einen Picknickbereich mit Überdachung, einen Naturspielplatz und Fitnessstationen.

LeVar Burton in "The Best of Both Worlds, Part 1" (Szenenfoto CBS)

LeVar Burton in “The Best of Both Worlds, Part 1” (Szenenfoto: CBS)

Der in Landstuhl (LK Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) geborene Burton wuchs im Süden von Sacramento auf, nachdem er Anfang der 1960er-Jahre mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern dort hingezogen war. In den 70er-Jahren besuchte er die „Christian Brothers High School“ und studierte anschließend als Drama-Stipendiat an der „University of Southern California“.

Burton zeigte auf seiner offiziellen Facebook-Seite „Levar Burton Kids“ enorm stolz über die geplante Umbenennung. Sein Beitrag wurde bis jetzt (Stand: 12.02.2019) mehr als 3.900mal positiv bewertet.

4. Zachary Quinto hofft weiterhin auf „Star Trek 4“

In der vergangenen Woche nahm Zachary Quinto (Spock in „Star Trek“, „Star Trek Into Darkness“, „Star Trek: Beyond“) an einem Panel der „Winter Television Critics Association” teil, um über sein neues Projekt zu sprechen. Im Rahmen der Veranstaltung kam auch das Thema „Star Trek“ zur Sprache. Quinto wurde gefragt, wie sein Kenntnisstand in Bezug auf einen weiteren Kinofilm in der „Kelvin-Zeitlinie“ sei.

Er bestätigte lediglich, dass sich derzeit keine neuen „Star Trek“-Filme in einer konkreten Planungsphase befänden, wenngleich man aber weiterhin über die Zukunft des (Film-)Franchise diskutieren würde.

„Es ist im Gange, daher weiß ich nicht genau, was ich sagen soll (…)“

so der 41-Jährige kryptisch.

Zachary Quinto in "Star Trek Into Darkness" (Szenenfoto Paramount)

Zachary Quinto in “Star Trek Into Darkness” (Szenenfoto: Paramount)

Quinto machte ferner deutlich, dass „Star Trek“ und all die Personen, die dahinterstehen, für ihn in den vergangenen zehn Jahren eine Art Familie geworden seien. Zudem bekräftigte er, dass er nur allzu gerne die Rolle des beliebten Vulkaniers wiederaufnehmen würde. Und dass er die Hoffnung auf „Star Trek 4“ noch nicht endgültig begraben habe. „Wir werden sehen, wie es läuft (…)“, zeigte er sich dann doch leicht optimistisch.

Die Produktion des vierte Reboot-Film war erst vor wenigen Wochen offiziell auf Eis gelegt– oder zumindest vorläufig abgesagt – worden. Über die Hintergründe wurde seither viel spekuliert. Einerseits gab es wohl Differenzen zwischen dem Produktionsstudio und einem Teil der Besetzung (Chris Pine & Chris Hemsworth) hinsichtlich der Gage. Andererseits gibt es auch schon länger das Gerücht, das gesamte Finanzierungskonzept stünde seit dem finanziellen Misserfolg von „Star Trek: Beyond“ (2016) auf tönernen Füßen.

Quelle: redshirtsalwaysdie.com

5. „Picard-Serie“ doch früher angesiedelt als gedacht?

Patrick Stewart (78) hat bei seinem Auftritt in der „The Graham Norton Show“ (BBC) vor wenigen Tagen weitere Informationen zu seiner neuen Star Trek-Serie preisgegeben.

Erstens bestätigte Stewart, dass er (zum überhaupt ersten Mal in seiner langen Karriere) neben seiner Tätigkeit als Schauspieler auch als ausführender Produzent (Executive Producer) fungieren werde.

Zweitens verriet der gebürtige Engländer, dass die Serie mittlerweile auch einen Titel erhalten habe, den er aber noch nicht öffentlich machen dürfe. Als heißeste Kandidaten gelten seit einiger Zeit die beiden Serientitel „Star Trek: Reliant“ und „Star Trek: Destiny“, die scheinbar schon im vergangenen Jahr beim amerikanischen Patent- und Markenamt eingetragen worden sind.

Patrick Steward auf der Berlinale 2017 (CC-BY-SA 4.0 Maximilian Bühn)

Patrick Steward auf der Berlinale 2017 (CC-BY-SA 4.0 Maximilian Bühn)

Eine dritte Aussage Stewarts lässt ebenfalls aufhorchen. Hinsichtlich des zeitlichen Settings der neuen Serie sagte er:

„We are reviving a Picard story. It is exactly 19 years in the future, which is how time has passed since the last time I put on my space suit … I mean for the television series.“ („Wir erwecken eine Picard-Geschichte wieder zum Leben. Es ist genau 19 Jahre in der Zukunft. So viel Zeit ist vergangen, seit ich das letzte Mal meinen Raumanzug angezogen habe … ich meine für die Fernsehserie.“

Bisher wurden Stewarts und Kurtzmans Aussagen hinsichtlich des zeitlichen Settings so interpretiert, dass die neue Serie 20 Jahre nach „Star Trek: Nemesis“ (2379) angesiedelt sein soll. Das würde bedeuten, dass wir dann das Jahr 2399 schreiben müssten. Die neue Aussage Stewarts lässt allerdings vermuten, dass wir nun vom Jahr 2389 ausgehen müssen, also nur zwei Jahre nach der in “Star Trek” (2009) erwähnten Zerstörung von Romulus.

Das neue Setting wäre in vielerlei Hinsicht plausibler. Einerseits wäre Picard (Jahrgang 2305) somit „nur“ 84 und nicht 94 Jahre alt (was im 24. Jahrhundert allerdings dem heutigen Rentenalter um Mitte 60 entsprechen dürfte). Zweitens wäre es denkbar, dass auch die Enterprise-E noch im aktiven Dienst ist und womöglich als gelegentlicher Schauplatz fungieren könnte. Des Weiteren wären wichtige Handlungsstränge, wie etwa der Dominion-Krieg (“Deep Space Nine”) oder die Annäherung zwischen der Föderation und den Romulanern (“Nemesis”), noch „aktueller“, als wenn man eine weitere Dekade in der Zukunft gehen würde. Zur Erinnerung: Die Finalepisode “All Good Things” (alternative Zeitlinie) zeigt das Jahr 2395.

Ob sich Stewart bei seiner ersten Ankündigung im August lediglich versprochen hatte, oder man seitens der Produzenten mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen ist, dass ein zu großer Sprung in die Zukunft aus kreativer Sicht weniger ertragreich ist, darüber kann derzeit nur spekuliert werden.

Quelle: Trekmovie.com

6. Preview zu „Discovery“ 2×05 „Saints of Imperfection“

Einen ersten Blick auf die kommende Episode von „Star Trek: Discovery“ gibt es auf der offiziellen Star Trek-Hompage. Der Inhalt der Episode wird folgendermaßen beschrieben:

In “Saints of Imperfection” bahnen sich Burnham und die Crew einen Weg durch eine gefährliche fremde Landschaft, um im Wettlauf gegen die Zeit Tillys Leben zu retten. Stamets aber ist überhaupt nicht auf das vorbereitet, was sie dabei finden werden. Des Weiteren wird Sektion 31 angewiesen, Spock aufzuspüren, was wiederum Captain Pike sehr missfällt.

Vorsicht ist geboten in "Saints of Imperfection" (Photo: CBS)

Vorsicht ist geboten in “Saints of Imperfection” (Photo: CBS)

Die Inhaltsbeschreibung lässt vermuten, dass wir nun die Rückkehr von Dr. Hugh Culber (Wilson Cruz) erwarten dürfen.


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