Wir haben Reaktionen von Presse, Publikum und Fans zu “Perpetual Infinity”, der elften Episode der zweiten Staffel “Star Trek: Discovery”, für euch gesammelt und zusammengestellt.

Presse

Mit 75% sammelt “Perpetual Infinity” auf dem Rezensionsaggregator RottenTomatoes.com etwas bessere Werte ein als der Tiefpunkt letzte Woche. Dennoch ist hier noch ordentlich Luft nach oben zum Staffelschnitt von 84%. Im Mittelpunkt der Kritik stehen fehlende Subtilität im Umgang mit den Antagonisten:

It’s deeply disappointing that, just as it had done in the past with Captain Lorca, Discovery has all but eradicated any interesting nuance of what it had to say about the Federation with Section 31.

James Whitbrook – io9.com

Auf der Habenseite loben die Rezensenten die Schauspielkunst von Sonequa Martin-Green:

As she often does, Sonequa Martin-Green made the episode a compelling watch. She plays Burnham’s vulnerability very well.

Sopan Deb – New York Times

Christian Schäfer von Serienjunkies vergibt traumhafte 4,5 von 5 Sternen:

Ich bin begeistert. Perpetual Infinity führt zahlreiche Fäden zusammen und lässt vergangene Episoden unter einem neuen Blickwinkel erscheinen. […] Martin-Green und Sohn funktionieren derweil sehr gut in ihren Rollen und sorgen für ein emotionales Feuerwerk, während Lelands Wandlung für die nötige Spannung und das Actionspektakel am Ende sorgt.

Quoten

“Discovery” sinkt im Ranking der US-Streaming-Serien aufgrund stärkerer Konkurrenz erneut um einen Platz ab. Laut Marktforschern von Parrot Analytics ist die Nachfrage nach “Discovery” dennoch leicht über Mio. “Demand Expressions” gestiegen. Der Neueinstieg von “The OA” in die Top 5 hat “Discovery” auf den sechsten Platz geschoben. Außer “Discovery” hat CBS All Access weiterhin keine andere Serie in den Top Ten.

Wie immer können wir aus den Zahlen von Parrot Analytics nicht ableiten, wie viele Zuschauer “Discovery” auf CBS All Access wirklich hat, da CBS selbst dazu keinerlei konkrete Zahlen veröffentlicht.

Quotenmeter.de war leider zum Redaktionsschluss nicht erreichbar, weswegen deutsche Zahlen von Gold Media diese Woche fehlen.

Fan-Reaktionen

Das Fandom findet “Perpetual Infinity” im Großen und Ganzen als “solide”.

Sebastian Sonntag und Andreas Dohm vom Podcast “Discovery Panel” vergeben 7,5 und 7,0 von 10 Punkten. Während sie schauspielerische Leistung und Actioneinlagen loben, hadern die beiden mit großen Plot-Löchern.

Solang du über diese [Plot-]Holes nicht nachdenkst, finde ich auch, ist diese Folge eine sehr, sehr gut guckbare und echt spannende Folge gewesen. […] Da ist viel Gefühl bei mir angekommen. Aber ich bekomme tatsächlich auch zunehmend ein Problem mit diesen Logiklöchern. Das ist halt total schade, weil es so ein bisschen gegeneinander geht, weil ich finde: Die machen auf ganz vielen Ebenen auch sehr viel richtig und man kann diese Folge wirklich gut angucken.

Sebastian Sonntag – Discovery Panel

Bernd Schneider von Ex Astris Scientia gibt der Episode 6 von 10 Punkten. Pluspunkte gibt es für die Action und das Drama, Abzüge für die wirre Handlung:

“Perpetual Infinity” is one of the more exciting Discovery episodes, although only the final six minutes are dominated by action. It thrives on a family drama across time and space, and on other character relationships. I also like that the story ties together some loose ends and refrains from building up further mysteries. On the downside, “Perpetual Infinity” comes with a lot of technobabble and with rather lame plot complications because of Control’s manipulation of Leland. Overall, this is a solid and enjoyable episode.

Björn Sülter von SyFy sieht eine überdurchschnittliche Episode:

Auch Perpetual Infinity liefert wieder einen spannenden Mix aus Antworten und neuen Fragen, ignoriert dabei geschickt die gewohnten Drehbuchschwächen und setzt lieber gänzlich auf die emotionalen Verwicklungen zwischen den Figuren. Dank der starken Darstellerleistungen gelingt das weiterhin überzeugend.

Anthony Pascale von TrekMovie gewinnt der Folge viel Positives ab, aber die Charakterzeichnung gehört nicht dazu:

With so much attention on the Red Angel, now revealed as Michael’s mom, and with all that history just pouring out, the episode dripped with emotional intensity, which at times deviated into melodrama. While they did a good job of telling their story, writers Alan McElroy and Brandon Schultz lacked subtlety, often an issue on Discovery when they don’t trust its audience to pick up on things without them being telegraphed or highlighted.

Alex Perry von TrekCore.com spekuliert indes darüber, wie halsbrecherisch das Finale aussehen wird:

We’re in the endgame now for Star Trek: Discovery Season 2. […] I have my suspicions about where things are leading – that range from the tame to the insane – but there is still a lot of story to get through in the season’s last three episodes.


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