Auch die dritte Staffel von “Star Trek: Discovery” war Gegenstand des “Star Trek Universe”-Panels auf der San Diego Comic Con 2019. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengetragen.

Spoiler-Warnung!

Star Trek Discovery - Title (CBS)

“Star Trek: Discovery” (CBS)

Lost in the Future

Wie das Staffelfinale “Such Sweet Sorrow” (2×13/14) und die “Short Treks”-Folge “Calypso” bereits vermuten ließen, hat es die Discovery in die Zukunft verschlagen, dem Vernehmen nach fast 1000 Jahre. Die Besatzung hat den Trip zwar überlebt, sieht sich nun aber mit völlig neuen – und wohl auch höchst problematischen – Umständen konfrontiert. Produzent Alex Kurtzman ließ durchblicken, dass nicht alle Besatzungsmitglieder der Discovery auch am selben Ort in der Zukunft gelandet sind. Scheinbar wurde Burnham vom Rest der Crew getrennt. Die Protagonistin soll zudem im Verlauf der dritten Staffel einmal mehr einen tiefgreifenden Wandlungsprozess durchlaufen, der sehr viel mit Verantwortung zu tun haben soll. Burnham goes Janeway?

Neu im Cast: David Ajala

Hinsichtlich der Frage, wer in Season 3 das Schiff kommandieren wird, hielt sich Alex Kurtzman auf der SDCC allerdings bedeckt. Dies müssten die Zuschauer schon selbst herausfinden, wenn die neue Staffel an den Start geht.

Die Dreharbeiten haben indes schon begonnen. Dafür reiste man bis nach Island, wo auch die zwei nun veröffentlichten Promo-Fotos aufgenommen wurden. Darauf ist neben Sonequa Martin-Green als Michael Burnham auch das neue Cast-Mitglied David Ajala (33) zu sehen. Der Brite wird in der dritten Staffel Cleveland Booker mimen. Dieser wird wohl in irgendeiner Form zur Besatzung der Discovery hinzustoßen. Dazu Produzent Alex Kurtzman kryptisch:

“Er wird ein Charakter sein, der nicht genau das ist, was man erwarten würde.” Alex Kurtzman 

David Ajala wurde da schon etwas präziser:

“Booker wird ein Charakter sein, der von Beginn der Staffel an ein bisschen gegen die Regeln verstößt.” – David Ajala

David Ajala (links) spielt in der 3. Staffel von “Star Trek: Discovery” die Figur des Cleveland Booker (Foto: CBS All Access, startrek.com).

Altes und Neues gleichermaßen

Kurtzman zeigte sich optimistisch, dass das neue Setting der Serie guttun wird:

„Wir haben einen ziemlich radikalen Sprung in die Zukunft gemacht, fast tausend Jahre in die Zukunft für die dritte Staffel. Mehr als jede andere Trek-Serie zuvor. Jede Unterhaltung darüber, wie wir Star Trek erschaffen, wird durch Roddenberrys grundlegende Theorie des Optimismus gefiltert, weil diese die Seele der Serie ist. Wir werden den Kanon ehren und ihn immens aufrütteln. (…) Wir werden den wesentlichen Optimismus bewahren, indem wir ihn testen. Es ist immer noch Star Trek und es wird immer Star Trek sein, so wie Roddenberry es wollte.” – Alex Kurtzman 

Auch für Sonequa Martin-Green ist die Neuausrichtung der Serie – inklusive der Außendrehs in Island – ein “Segen”. Die Serie erreiche im dritten Serienjahr die tiefste Entdeckungsebene, weil die einzelnen Charaktere herausfinden müssten, wer sie einst waren und wer sie nun sind.

Die Discovery verabschiedet sich in "Such Sweet Sorrow, Part 2" scheinbar für immer aus dem 23. Jahrhundert (Szenenfoto: CBS).

Die USS Discovery landet in der 3. Staffel 1000 Jahre in der Zukunft (Szenenfoto: 2×14 “Such Sweet Sorrow, Part 2”, CBS).

Start wohl nach “Star Trek: Picard”

Die dritte Staffel von “Star Trek: Discovery” hat noch keinen offiziellen Starttermin, dürfte aber sehr wahrscheinlich frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 auf Sendung gehen, da zunächst die Ausstrahlung von “Star Trek: Picard“ für das erste Quartal 2020 geplant ist.

Quelle: startrek.com


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