Mehrere Medien berichten basierend auf Meldungen von CNBC und The Hollywood Reporter, dass CBS und Viacom derzeit über einen Unternehmenszusammenschluss verhandeln.

Quelle: star Trek.com

Demnach seien die Verhandlungen bereits so weit fortgeschritten, dass Insider mit einer offiziellen Erklärung ab dem 8. August rechnen. Der besagte Termin sei nämlich die interne Deadline für eine Zustimmung zum Deal. Dieser soll darin bestehen, dass CBS Viacom für eine Summe von schätzungsweise 15,4 Mrd. US-Dollar aufkauft. Ziel der Fusion sei es, die Wettbewerbschancen von CBS auf dem Streaming-Markt gegenüber Amazon Prime, Disney, WarnerMedia, Netflix und NBC Universal zu verbessern. “Star Trek” sei im Kontext der Verhandlungen ein zentraler Punkt.

Lizenzen seit 2005 aufgeteilt

Seit 2005 sind die Rechte an “Star Trek” aufgeteilt. CBS erhielt die Rechte an den TV-Serien, während Viacom das Film-Franchise mit Genehmigung von Paramount Pictures zugesprochen bekam.

Die Aufteilung der Rechte hatte indes wohl auch Auswirkungen auf die Kreativarbeit von “Star Trek”. Dem Vernehmen nach soll die Lizenzsituation ursächlich für die Schaffung der sogenannten Kelvin-Timeline in den Reboot-Filmen von J.J. Abrams (“Star Trek” [2009], “Star Trek Into Darkness” [2013], “Star Trek Beyond” [2016]) gewesen sein. Zudem kursiert seit einiger Zeit das Gerücht, dass jede neue Produktion eine Abweichung von mindestens 25 Prozent zum “klassischen Star Trek” aufweisen müsse. Inwiefern dies den Inhalt oder die Optik betrifft beziehungsweise wie eine solche Abweichung überhaupt messbar gemacht werden kann, ist nichts bekannt. Der Wahrheitsgehalt dieses Gerüchts ist demzufolge auch extrem fragwürdig.

Wiedervereinigung wäre von Vorteil

Angesichts des schon jetzt enormen Umfangs des über 50-jährigen “Star Trek”-Franchise und der Tatsache, dass das “Star Trek Universe” in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter wachsen wird, wäre eine Wiedervereinigung der “Star Trek”-Lizenzen unter einem Dach mit Sicherheit enorm vorteilhaft – hinsichtlich des Merchandisings, vor allem aber für die Arbeit der Kreativteams der Film- und TV-Produktionen.

Fusionierungsbestrebungen zwischen CBS und Viacom hatte es allerdings schon in den Jahren zuvor gegeben – stets ohne konkretes Ergebnis. Nachdem die Gespräche letztmalig 2018 gescheitert waren, wurden diese scheinbar im April dieses Jahres erneut aufgenommen.

Auch an dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich betont: Bei den oben genannten Ausführungen handelt es sich mitnichten um bestätigte Informationen, sondern lediglich um ein Gerücht. Die TZN-Redaktion bleibt an der Sache dran und informiert zu gegebener Zeit, sollte sich das Gerücht tatsächlich bewahrheiten.

Quellen: CNBC ; TrekMovie ; The Hollywood Reporter


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