13 Kurzgeschichten zu Doctor Who? Wir schauen uns an, was dahintersteckt.

Inhalt (Klappentext):

Die Neuauflage der Jubiläumskollektion – mit zwei neuen Geschichten!

Ein spannendes Abenteuer von jeder Inkarnation des Doktors – von einigen der berühmtesten Autoren unserer Galaxie: Eoin Colfer, Neil Gaiman, Richelle Mead, Charlie Higson uvm.

13 Doktoren, 13 Geschichten (CrossCult)

13 Doktoren, 13 Geschichten

Kritik

Wem das Cover zu “13 Doktoren 13 Geschichten” bekannt vorkommt, der hat Recht, denn der vorliegende Band ist eine Neuauflage von “11 Doktoren 11 Geschichten”, quasi nur um zwei neue Geschichten (um Doktor 12 und 13) erweitert. Das Cover wurde entsprechend angepasst und zwei neue Autoren hinzugefügt und ebenso wurde das neue (aktuelle) Doctor Who-Logo verwendet. Die ersten 11 Geschichten zu den ersten 11 Doktoren sind ansonsten aber inhaltsgleich.

Auf diese 11 Stories soll daher im Einzelnen nicht mehr im Detail eingegangen werden – genaueres dazu findet ihr bei der Rezension im TZN-Archiv zu besagtem Band. Zusammengefasst hier in aller Kürze: Die Stories zu Doktor Eins und Zwei sind eher so la la, auch wenn sie durchaus kurzweilig sind. Doktor Drei und Vier haben hingegen sehr gute Geschichten spendiert bekommen. Doktor Fünf stellt eines der Highlights dar, während Doktor Sehcs zwar auch ganz nett ist, aber etwas Tiefgang missen lässt.

Der Siebte Doktor hat wieder ein kleines Highlight bekommen, Nummer Acht und Neun sind solide, Nummer 10 auch eher in Ordnung während Nummer 11 noch einmal ein Highlight spendiert bekommen hat. Alles in allem war der erste Band also schon recht gut und die zwei zusätzlichen Stories werden ihre Mühe haben, hier die Wertung noch runterzudrücken.

Tatsächlich ist die Story um Doktor 12 auch nicht gerade das Wahre vom Ei. Zwar ist die Idee, die Geschichte aus der Sicht eines Alien zu erzählen, ganz nett, aber die Geschichte hätte auch für jeden anderen Doktor funktioniert. Zumal der Doktor am Anfang noch sagt, er wartet auf Clara, obwohl diese gar nicht auftaucht bzw. im weiteren Verlauf auch keine Rolle spielt. Kurzweilig ist die Geschichte recht nett, aber das war es dann auch.

Die Geschichte um den dreizehnten Doctor, die erste weibliche Inkarnation, ist hingegen wieder vollends gelungen, auch weil hier ein Zeitagent auftaucht. Doch nicht nur das kommen hier auch die Charaktere gut zur Geltung, wobei hier nicht einmal die Companions sondern die Nebencharaktere gemeint sind. Klar hat man nicht allzuviel Zeit, sich auf die Gegebenheiten und einige der pfiffigeren Ideen einzugehen, aber auch diese Story lebt von ihrem schnellen kurzen Spaß. Und als Ergänzung für die aktuelle Staffel wird auch erklärt, woher man die dort auftauchenden gefräßigen Motten bereits kennt.

Fazit

Insgesamt bleibt also der durchaus positive Eindruck, den man bereits von der Erstausgabe hat, auch in diesem Band erhalten. Ob man für zwei neue Geschichten auf knapp 100 Seiten nochmal den Gesamtpreis ausgeben will, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden.

4 out of 5 stars (4 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Eoin Colfer, Michael Scott, Marcus Sedgwick, Philip Reeve, Patrick Ness, Richelle Mead, Malorie Blackman, Alex Scarrow, Charlie Higson, Derek Landy, Neil Gaiman und Holly Black
Originaltitel: Doctor Who – 13 Doctors 13 Stories
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2019
Übersetzer: Susanne Döpke, Stephanie Pannen, Christian Humberg, Anika Klüver, Caudia Kern, Susanne Swatzki, Sabine Elbers
Seitenanzahl: 569
Preis: 16.- Euro
ISBN: 978-3-95981-664-9
Verlag: Cross Cult


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