In unserer Review zur neuesten Eaglemoss-Ausgabe zu “Star Trek: Discovery” sehen wir uns an, was die Hoover-Klasse aus der neuen Modellreihe so zu bieten hat.

Der Name

Ausgabe 15 der “Discovery”-Schiffe präsentiert uns die Hoover-Klasse, die nach dem Gründer und ersten Leiter des FBI, J. Edgar Hoover, benannt ist.

Nein, natürlich nicht! Kleiner Joke. 😉  Diese Schiffsklasse trägt ihren Namen vielmehr zu Ehren von Robert A. „Bob“ Hoover (1922-2016), einem US-amerikanischen Testpiloten und Kunstflieger.

Die U.S.S. Edison (1847-1931) dürfte wiederum nach Thomas Alva Edison benannt sein, einem Pionier der Elektrifizierung der industrialisierten Welt, speziell der amerikanischen Metropole New York City.

Das Modell

Wie wir sehen können, ist das Modell dieses Föderationsschiffes recht ungewöhnlich, da es sich im Grunde nur um eine Untertasse auf Gondeln handelt. Der Grund dafür ist schnell im Heft gefunden, denn eigentlich handelt es sich bei der Hoover-Klasse um ein Schiff, das nur für den Hintergrund gedacht war. Nun ist es aber prominent in Szene gesetzt worden.

USS Edison, Draufsicht (Eaglemoss)

Dass das Modell dabei wieder in gewohnt guter Qualität ausgeliefert wird, muss an der Stelle nicht extra erwähnt werden. An der Ober- und Unterseite kann man sehr schön die Hüllenplattierungen bzw. deren Absetzung erkennen. Das kennen wir schon von den anderen Schiffen der Reihe. An dieser Stelle folgt allerdings ein ABER.

Denn so schön es auch ist, entsprechende Einkerbungen auf der Oberfläche zu haben, welche diese Details akzentuieren, so fällt bei diesem Schiff doch die extreme Farbarmut negativ auf. Es gibt eine weiße Schrift und farbige Punkte (Positionslichter) an den Warpgondeln – und das war es dann auch schon hinsichtlich der Farbgebung. Zugegeben, die Fenster weisen teilweise noch weiße Tupfer auf. Wohl um darzustellen, dass hinter einigen Licht brennt. Ansonsten wirkt das Schiff beim Ansehen aber wie ein grauer Klotz.

USS Edison, Vorderansicht (Eaglemoss)

Das ist etwas schade, denn dass es auch besser geht, haben die anderen Schiffe der Reihe schon bewiesen. Das Modell ist sicherlich nicht schlecht, denn wie erwähnt, es gibt auch hier genug Details zu entdecken. Es wirkt beim Ansehen aber leider nur sehr eintönig – und damit auch etwas langweilig.

Was den Standfuß angeht, gibt es hier nichts zu meckern. Das Ding sitzt fest auf selbigem und hat auch sicheren Halt, um es schön auszustellen.

USS Edison, Seitenansicht (Eaglemoss)

Das Heft

Das Heft ist diesmal wieder eines der Marke “mickrig”. Vor allem die Kanon- bzw. “In-Universe”-Hintergrundinfos sind wieder einmal mehr als dürftig. Man weiß, dass man eigentlich nichts weiß. Das Schiff hat ein experimentelles Design und ist im Hintergrund der “Schlacht am Doppelstern” (siehe “Discovery” 1×02) zu sehen. Auch hier gibt es wieder einen Hinweis darauf, sich doch einige Aspekte hinzuzudenken, wenn man nur so wenig Infos bekommt. Und wenn das dann eben Kanon wird, was soll’s?

USS Edison, Draufsicht m. Fuß (Eaglemoss)

Ansonsten gibt es Designzeichnungen und Erklärungen zu den einzelnen Skizzen. Auch hier hat man schon Ausführlicheres gesehen. Aber es ist eben – wie bereits gesagt – nur ein Hintergrundschiff und nichts weiter. Im Übrigen endet das Heft mit der Vorschau auf die nächsten fünf Schiffe (die Festoon, die T’Plana Hath (Engle-Klasse), der Klingonische Raider, das Discovery-Shuttle und die Chargh-Klasse).

USS Edison, Unterseite (Eaglemoss)

Fazit

Zwar sind die Oberflächendetails wieder recht gut gelungen, die Farbgebung dieses Modells lässt aber zu wünschen übrig und auch das Begleitheft ist etwas dürftig. Alles in allem kein Highlight, sondern bestenfalls solide.

Bewertung:

2.5 out of 5 stars (2,5 / 5)

Zuguterletzt darf die Ausstellung der Hoover-Klasse auf dem zugehörigen Display-Stand nicht fehlen… oh, Mist, das ist hier irgendwie verkehrt. Hoover oder Hover – das ist hier wohl die Frage!

Kategorien: Discovery

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