Anlässlich des 25. Jubiläums von “Star Trek: Voyager” wollen wir einen kurzen Blick zurück auf diese Serie werfen, damit dieses Jubiläum auch trotz des anstehenden Starts von “Star Trek: Picard” nicht gänzlich vergessen wird.

“Star Trek: Voyager” lief in den USA von 1995 bis 2001 (Foto: ViacomCBS).

Heute vor 25 Jahren, am 16.Januar 1995, feierte “Star Trek: Voyager” auf Paramount Pictures’ damaligen hauseigenen Sender UPN (United Paramount Network) in den USA Premiere. Die Serie sollte damals das Flaggschiff des neuen Senders sein, aber richtig gezogen hat das Network eigentlich nie. Keine elf Jahre später sollte UPN dann im neuen Network “The CW” aufgehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Staffel 1 (1995)

Mit einer verkürzten ersten Staffel startete “Star Trek: Voyager” am 16.Januar 1995 in die unendlichen Weiten der Serienlandschaft. Verkürzt deswegen, weil man die letzten vier Folgen der ersten Staffel als die ersten Folgen der zweiten versendete, um auf diese Weise einen Vorsprung vor anderen Serien zu haben. Daher brachte es die erste Staffel auf gerade einmal 16 Episoden, was für “Star Trek” zu dieser Zeit eigentlich ungewöhnlich war, hatten deren Staffeln doch zumeist 26 Folgen (und damit mehr als die üblichen 20 bis 22). Diese Regel sollte sich erst in den sechs Folgestaffeln wieder etablieren.

Die Serie war an und für sich eine kleine Besonderheit. Nach dem Erfolg von “Deep Space Nine” (Start im Januar 1993) wollte man handlungstechnisch wieder zu einem Raumschiff zurückkehren, das einmal mehr die entfernten Weiten des Alls erforscht. Die U.S.S. Voyager (zu Deutsch “Reisender”) wurde also kurzerhand ohne die Möglichkeit einer baldigen Rückkehr in den weit entfernten (zirka 70.000 Lichtjahre) Delta-Quadranten geschleudert.

In “Caretaker”/”Der Fürsorger” (VOY 1×01) wird die U.S.S. Voyager ans andere Ende der Galaxie geschleudert (Foto: VOY 1×01, ViacomCBS).

So ganz konsequent war man dann aber nicht, denn schon die erste Staffel lieferte vor allem zu Beginn immer wieder Folgen, in welchen die Crew auf eine baldige Rückkehr in den Alpha-Quadranten – oder zumindest auf die Kontaktaufnahme mit der Heimat – hoffen durfte, nur um dann sogleich wieder enttäuscht zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war es einfach zu früh, die etablierte Prämisse des einsamen Schiffes aufzubrechen, was auch ziemlich offensichtlich war. Bei “Deep Space Nine” hatte man immerhin drei Jahre gewartet, bis man das Mysterium um mit Odos Ursprung auflöste.

Eine weitere Besonderheit war eine Frau als Captain, ein Umstand, der von den Fans damals gefeiert wurde. Zur damaligen Zeit waren starke Frauenpersönlichkeiten zwar schon auf dem Vormarsch, aber immer noch teilweise ungewöhnlich. Hier war “Voyager” in gewisser Weise wieder Vorreiter, was eigentlich ironisch ist, wenn man sich die derzeitigen Diskussionen um die weibliche “Doctor Who” oder gar eine “Jane Bond” anschaut.

Doch auch die ein oder andere Kontroverse lieferte “Voyager” zum Start, denn mit Kes führte man eine Spezies ein (Ocampa), die nur eine Lebenserwartung von neun Jahre hat. Die einjährige Kes war allerdings in einer Beziehung mit Neelix und in der Folge “Elogium” (2×04) berieten die beiden sogar darüber, Kinder zu bekommen. Dies heizte damals die Diskussion über den Sex mit Minderjährigen an und dürfte mit ein Grund dafür gewesen sein, Kes letztlich aus der Serie herauszuschreiben. Doch dazu gleich mehr im Abschnitt über die dritte Staffel.

Die erste Staffel etablierte einige weitere Spezies, wie beispielsweise die Kazon, die im Laufe der ersten zwei Serienjahren immer mal wieder auftauchten und zu den Hauptgegnern der Voyager-Crew werden sollten.

Viele Episoden der ersten Seasons drehten sich eher um die Charakterentwicklungen, damit sich die Zuschauer an die neue Crew gewöhnen konnten. Das gelang mal mehr, mal weniger gut. Denn mal ehrlich: Dass B’Elanna in ihre menschliche und klingonische Hälfte aufgeteilt wurde, die dann doch irgendwie zusammengehören (“Von Angesicht zu Angesicht”, 1×14), war damals schon ein ausgelutschtes Klischee, da es in “The Next Generation” schon K’Ehleyr gegeben hatte.

Captain Janeway (Kate Mulgrew, rechts) und Commander Chakotay (Robert Beltran, links) bilden eine gemeinsame Crew aus Sternenflotte und Maquis (Foto: VOY 1×01, ViacomCBS).

Staffel 2 (1995/1996)

Neben den erwähnten vier Folgen der ersten Staffel (darunter “Elogium”), die ins zweite Jahr geschoben worden waren, baute man die Charaktere hier weiter aus. Wie bei “Star Trek”-Serien in den ersten beiden Staffeln fast schon üblich, brauchte man auch hier etwas, um in Fahrt zu kommen. Aber schöne Charakterentwicklungen waren durchaus sichtbar. Auch die Einführung eher “dunkler Charaktere”, wie Suder und Seska, welche die Crew unterwandert hatten, hatte etwas für sich. Die noch in der ersten Staffel eingeführte Prämisse, dass es Reibungen zwischen den Maquis-Crewmitgliedern und der Sternenflotte geben sollte, mochte im Ansatz zwar gut gewesen sein, spielte aber spätestens ab dieser Staffel keine große Rolle mehr.

Vor allem die Folge “Tuvix” (2×24) führte zu einigen Kontroversen bei den Fans, waren diese doch der Meinung, Janeway hätte die Entscheidung, die beiden Wesen wieder zu trennen, so nicht treffen dürfen. Damit spiegelten sie durchaus den Gedanken der Folge wider, aber es wurde ebenso deutlich, dass Janeway eher ein bisschen die Kirk-Richtung einschlug und lieber selbst Hand anlegte. Etwas, das im Laufe der kommenden Staffeln noch auf die Spitze getrieben werden sollte. Ihr kennt ja den Witz, dass die Captains Kirk, Picard und Sisko in Actionszenen mit zerrissenem Unterhemd und nackter Brust allesamt gut aussehen, oder? Und Janeway? Nun ja, die sah man eben höchstens im Unterhemd, aber das war erst in den kommenden Staffeln.

Eine weitere Diskussion lösten die Kazon aus, die in der zweiten Staffel weiter ausgebaut wurden. Dennoch hatten die Fans den Eindruck, die Voyager würde sich nicht von der Stelle bewegen und immer den gleichen Raumabschnitt durchfliegen (oder gar in die entgegengesetzte Richtung fliegen, wie in “Dr. Jetrels Experiment” (1×15)). Konsequenterweise verschwanden die Kazon mit dem Cliffhanger zur dritten Staffel, in dem sie die Voyager zeitweise eroberten, in Folge auch komplett aus der Serie.

In “Basics, Part 1″/”Der Kampf ums Dasein, Teil 1” erobern die Kazon die Voyager und setzen die Crew des Schiffes auf einem gefährlichen Planeten aus (Foto: VOY 2×26, ViacomCBS).

Staffel 3 (1996/1997)

In dieser Staffel hatte die Voyager endlich ihren Kurs gefunden und begeisterte nicht nur durch Auftritte alter Bekannter, wie etwa Q (John de Lancie) und Riker (Jonathan Frakes). Mit diesem Gastauftritt wurde Jonathan Frakes der einzige Schauspieler, der seit “The Next Generation” mit quasi dem gleichen Charakter in jeder “Trek”-Serie zu sehen war (okay, okay – in “Discovery” hat er es noch nicht geschafft).

Auch Kes wurde emanzipierter und trennte sich von Neelix. Die in Staffel 2 angedeutete mögliche Beziehung zwischen ihr und Tom Paris wurde aber schnell wieder begraben, da man Tom später mit B’Elanna zusammenbrachte. Dafür durfte Kes aber ein ums andere Mal so richtig auftrumpfen und auch ihre dunkle Seite zeigen (“Der Kriegsherr”, 3×10). Leider war es für den Charakter zu spät und er wurde zum Wechsel der vierten Staffel aus der Serie geschrieben. Zwar war Kes in der Tat in den ersten beiden Jahren eher ein Anhängsel von Neelix oder des Doktors gewesen, hier zeigte sich aber, dass durchaus mehr in dieser Figur gesteckt hätte.

Über die Gründe für den “Rauswurf” von Jennifer Lien wurde viel spekuliert. Ein Gerücht war, dass sie auf die Avancen des Vorik-Schauspielers (Alexander Enberg) nicht einging, der allerdings der Sohn von Produzentin Jeri Taylor war, was den Rauswurf letztendlich begünstigt hätte. Andere Theorien reichen von Liens Allüren (ein Umstand, der durch ihre Verhaftung vor einem Jahr, bei dem sie nackt Randale gemacht hatte, nochmal an Auftrieb gewinnt) bis hin zu der Kontroverse über Minderjährige (siehe oben). Was letztlich stimmt, wird man so nicht mehr nachvollziehen können. Immerhin durfte Kes aber noch einmal für einen Gastauftritt zurückkehren.

Was ebenso fallen gelassen wurde, war die bereits in Staffel 2 angedeutete Beziehung zwischen Chakotay und Janeway, die auch heute noch bei vielen Fans beliebt ist (und schließlich in den Büchern ihre Erfüllung fand). Janeway zeigte im Laufe der Serie eher an Holodeckfiguren Interesse (wurde auch wieder fallen gelassen), während Chakotay schließlich in der letzten Folge mit Seven anbandeln durfte, was aber aus dem Nichts kam.

Wobei wir mit Seven bei einem weiteren Punkt wären, der sich in der dritten Staffel anbahnte. Denn die Fans hatten sich zurecht gefragt, wo denn die Borg bleiben würden, die ja einen Großteil des Delta-Quadranten beherrschen. Die kamen dann auch, jedoch erst nach dem Erfolg des Filmes “Der erste Kontakt”, der im November 1996 anlief. So wurde im Trailer zu “Pon Farr” (3×16) vom Februar 1997 großspurig angekündigt, dass die Borg endlich auftauchen würden, außer einem Skelett auf einem Planeten war dann aber erstmal nichts weiter zu sehen. Immerhin ging es gleich die Woche darauf weiter und in “Die Kooperative” (3×17) sah man eine vom Kollektiv abgespaltete Gruppe, was aber spätestens seit Hugh nichts Neues mehr war. Der richtig bedrohliche Auftritt der Borg sollte dann erst im Staffelfinale vonstatten gehen.

Ab “Scorpion, Part 1” (VOY 3×26) werden die Borg zum festen Bestandteil von “Voyager” (Foto: ViacomCBS).

Staffel 4 (1997/1998)

Mit einem riesigen Effektfeuerwerk und einer Allianz zwischen der Voyager und den Borg ging es ins vierte Jahr von “Voyager”. Die Weichen für die Zukunft waren gestellt und mit Seven of Nine kam der feuchte Traum jedes Mannes an Bord der Voyager. In hautenge Kostüme, durch Korsetts gestützt, kam Jeri Ryan an Bord der alte Spruch “Sex sells” traf wie nie zuvor zu. Auch sonst wurde die Actionschiene größer als zuvor ausgebaut.

Im “Jahr Hölle” (4×08/4×09) durften Janeway (Unterhemd!) und Seven mal so richtig draufhauen und auch die Hirogen hatten in dieser Staffel ihr Debüt. Doch nicht nur die Action gab den Ton an, auch ruhigere, nachdenkliche Folgen wie “Der Zeitzeuge” (4×23) feierten ihr Debüt. Zwar konzentrierte man sich hauptsächlich darauf, Seven genügend Raum zu geben (immerhin musste sie drei Jahre aufholen), aber die anderen Charaktere kamen auch nicht zu knapp. Sogar die Romulaner und die Prometheus-Klasse tauchten auf. “Voyager” hatte seinen Kurs gefunden, wie es aussah, auch wenn nicht immer alles zur vollen Zufriedenheit der Fans lief. Aber Ausreißer nach unten gab es in jeder Staffel.

In “Ein Jahr Hölle”/”Year of Hell” kämpfen Janeway und ihre Crew ums nackte Überleben (VOY 4×07/08), (Foto: ViacomCBS).

Staffel 5 (1998/1999)

Staffel Fünf startete dann die langsame Demontage der Borg, denn in immer mehr Folgen wurde mehr über die einst unheimlichen Feinde der Föderation enthüllt. Auch wenn das Wiederauftauchen der Borg-Queen (“Das ungewisse Dunkel”, 5×15/5×16) an dieser Stelle noch recht passend war, wurde spätestens zum Staffelfinale hin mit der “Equinox” (5×26) wieder ein kleiner Tiefpunkt erreicht.

Doch auch Highlights und tiefgründige Episoden gab es in diesem Jahr, wie etwa die Zeitreisegeschichten oder “23:59” (5×23). Auch die Chaotica-Folge zählt sicherlich mit zu den Highlights. Und der Doktor bekam auch endlich seinen mobilen Emitter spendiert und konnte sich nun überall frei bewegen. Das Flaggschiff flog zwar noch solide, hatte aber schon kleine Strauchelerscheinungen.

In “Bride of Chaotica!” erleben Paris und Kim ein Sci-Fi-Abenteuer in Schwarz-Weiß (VOY 5×12, Foto: ViacomCBS).

Staffel 6 (1999/2000)

Auch die sechste Staffel hatte einige sehr schöne Folgen zu bieten, wie etwa “Lebe flott und in Frieden” (6×21) oder “Es geschah in einem Augenblick” (6×12). Zudem wurde Icheb eingeführt, wie Seven eine ehemalige Borg-Drohne. Ermüdungserscheinungen gab es zwar auch hier (“Tsunkatse”, 6×15), aber auch diese Staffel war an und für sich eine runde Sache.

Der Tiefpunkt kam dann mit dem Staffelfinale, das eigentlich eine schockierende Assimilierung der Voyager-Crew zeigen sollte. Aber wie sich herausstellte war das alles nur ein von Janeway orchestrierter Plan, um in “Unimatrix Zero” (6×26) einzudringen. Die Borg wurden bereits hier mit einer Leichtigkeit bezwungen, die vieles ihrer früheren bedrohlichen Art vermissen ließ.

“Widerstand ist zwecklos!” Die Borg wurden in den Staffeln 5 bis 7 leider überstrapaziert (Foto: VOY 7×01. ViacomCBS).

Staffel 7 (2000/2001)

Auch die letzte Staffel erweis sich als guter Mix. Highlights wechselten sich mit mittelmäßigen Folgen ab, im Grunde war es aber gelungen, das durchaus stabile Niveau der letzten drei Jahre zu halten, auch wenn viele sicher eine Zunahme an schwächeren Folgen sehen dürften.

Die große Enttäuschung war dann aber der Abschluss (“Endspiel”, 7×25), der die Voyager nach Hause brachte. Nicht nur das hier aus dem Nichts Charakterveränderungen eingebracht wurden (Seven-Chakotay), auch die Borg wurden mal wieder im Handumdrehen besiegt. Zugegeben, es gab da Unterstützung aus der Zukunft mit überlegener Technologie, einen ganzen Unikomplex aber einfach so zu zerstören war schon eine Demontage der Borg und bis heute halten sich Fanmeinungen, das die Borg durch Voyager zur Lachnummer der Galaxis degradiert wurden.

Zudem gab es auch keinen Blick auf die Zukunft der Voyager-Crew im Alpha-Quadranten, was für viele Fans eigentlich essentiell gewesen wäre. Admiral Paris nimmt die Rückkehr seines Sohnes auch relativ emotionslos hin. So enttäuschte das Finale nicht nur die Fans sondern, nach eigener Aussage, auch ein paar der Schauspieler.

Im Serienfinale “Endgame” (VOY 7×25/26) kehrt die Voyager schließlich frühzeitig zur Erde zurück (Foto: ViacomCBS).

Die Schauspieler

Kate Mulgrew (Janeway), die Hauptdarstellerin der Serie, ging nach dem Ende von “Voyager” zunächst auf die Theaterbühne zurück, feierte aber durch “Orange is the New Black” in den letzten Jahren ein Comeback. Auch Jeri Ryan (Seven of Nine) konnte ihre Karriere weiter ausbauen und war in “Boston Public”, “Body of Proof”, oder auch “Bosch” zu sehen. 2020 wird sie wieder in ihre Paraderolle der Seven of Nine in “Picard” schlüpfen.

Die anderen Schauspieler verschwanden leider ein wenig in der Versenkung. Dass Jennifer Lien (Kes) nicht mehr groß in Erscheinung trat, wurde ja bereits erwähnt. Robert Duncan MacNeil (Paris) zog sich aus der Schauspielerei zurück und verlegte sich aufs Regieführen, was er recht erfolgreich bis heute zelebriert. Auch Roxann Dawson (Torres) verschlug es, trotz einiger Gastauftritte in diversen Serien, in Folge eher hinter die Kamera.

Garrett Wang (Kim) und Robert Beltran (Chakotay) sind ebenso von der großen Bühne verschwunden, auch wenn Letzterer immerhin noch diverse Gastauftritte in verschiedenen Serien vorlegen kann. Selbst Ethan Phillips (Neelix) glänzt mit erwähnten Gastauftritten, in einer richtig großen Rolle hat man aber auch ihn nicht mehr gesehen. In die gleiche Riege fällt auch Tim Russ, der sich aber immerhin noch auf seine Band konzentrierte.

Lediglich Robert Picardo (Holodoc) hat hier noch etwas präsentere Rollen vorzuweisen. Nach “Voyager” verschlug es ihn zum “Stargate”-Ableger “Atlantis”, in dem er eine Hauptrolle übernahm. Ansonsten ist er immer mal wieder als Gastdarsteller zu sehen.

Der Cast von “Star Trek: Voyager” (v.l.n.r. oben): Kate Mulgrew (Captain Janeway), Robrt Beltran (Chakotay), Tim Russ (Tuvok), Robert Duncan McNeill (Tom Paris), Roxann Dawson (B’Elanna Torres) und (v. l.n.r. unten) Garrett Wang (Harry Kim), Robert Picardo (Doktor), Ethan Phillips (Neelix), Jennifer Lien (Kes) und Jeri Ryan (Seven of Nine) (Fotos: ViacomCBS).

“Voyager” in Deutschland

In Deutschland kam “Voyager” mit einer Verzögerung von etwa einem Jahr bei Sat.1 ins Fernsehen und das sogar fast die komplette Zeit in der Prime Time um 20.15 Uhr (Freitag oder Samstag). In schöner Regelmäßigkeit wurden hier die Folgen gezeigt. Nach “Deep Space Nine” und “Next Generation” war es durchaus ein kleines Novum, die Folgen so “schnell” auf die deutsche Mattscheibe zu bringen. Nur bei “Next Generation” ging es damals, unter anderem wegen des anstehenden Kinofilms, noch schneller.

Die Serie wurde allerdings in Deutschland als “Star Trek: Raumschiff Voyager” ausgestrahlt, was für viele Fans eine zu offensichtliche Verunglimpfung des Titels war.

Kategorien: Feature: "Picard"-CountdownVoyager

Avatar

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

2 Kommentare

Avatar

Ulrich Lintl · 17. Januar 2020 um 10:24

Vielen Dank dafür, dass ihr das 25-Jahr-Jubiläum der Voyager würdigt. Im Gegensatz zu USA & UK machen das im deutschsprachigen Raum ja leider nur wenig.
Ich habe es auch gemacht und in meinem Blog eine sicher interessante Ergänzung zur großen Jubiläums-Hommage zum 20er der Serie 2015 verfasst.
Zusätzlich auch noch eine Artikelsammlung auf Fisch+Fleisch, wo auch euer Beitrag enthalten ist.

    Avatar

    Thomas Götz · 17. Januar 2020 um 11:13

    Vielen Dank!
    Es freut uns natürlich immer, wenn die Artikel gefallen und weiterverlinkt werden 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.