Ein neuer Monat, ein neues Modell – zumindest kann man das denken. Wir sehen uns die neue Ausgabe an.

 

Das Modell

Diesmal geht es wieder zu den Klingonen und zwar wird uns das Leuchtfeuer (im Original “Beacon of Kahless”) präsentiert. Das Modell sieht dabei fast ein wenig wie ein Hoheitszeichen aus – zumindest wenn man es, wie in der Serie, senkrecht hinstellt. Die Flügel gehen ziemlich weit nach vorne und lassen das Leuchtfeuer dabei schon fast wie ein Messer wirken.

 

Beacon Oberseite

 

Zugegeben, das ist durchaus beabsichtigt, da dies das klingonische Design widerspiegelt. Warum es aber trotzdem ein Problem ist, dazu kommen wir gleich. Sehen wir uns zunächst den Detailgrad des Modells an. Und dieser ist gewohnt hoch. Auf der Oberseite finden sich fast schon Stachel ähnelnde Aufsätze, während die Flügel selbst in schönem Gold akzentuiert sind. Auch hier kann man wieder Hüllenplatten-Details erkennen und selbiges gilt für den Hauptrumpf.

Lediglich die Unterseite wirkt ein wenig wie zusammengeschmolzenes Metall, aber die hat man ja auch in der Serie nicht so deutlich gesehen. Das war es zwar im Großen und Ganzen, vom Detailgrad kann sich das Modell also durchaus sehen lassen. Ein erstes Manko kommt aber bei den Flügeln. Die sind aus leichterem Material gefertigt, was man auch direkt beim Anfassen merkt. Während der Hauptrumpf also wie gewohnt massiv und schwer ist, sind es die Flügel nicht und sollte das Modell jemals umkippen, ist hier eine Bruchstelle quasi vorprogrammiert.

 

Beacon Unterseite

 

Allerdings muss man sagen, dass das Leuchtfeuer auch auf dem Standfuß sehr gut und stabil hält. Der Grund für diese Konstruktion wird schnell offensichtlich: Anders als in der Serie, in der man das Leuchtfeuer quasi immer senkrecht gesehen hat, liegt das Modell auf der Seite. Dadurch wird der Klingenaspekt mehr betont aber es wird auch klar, dass schwere Flügel das Modell hätten umkippen lassen.

Dadurch wirkt es von der Seite her eher wie ein aufgemotzter T’Kuvma-Bird-of-Prey.

 

Beacon Rückseite

 

Das Heft

Das Heft selbst erweist sich wieder als entsprechend dünn, diesmal in zweifacher Hinsicht. Was die In-Universe-Hintergrundinfos angeht, hat man zumindest erwähnt, dass T’Kuvma das Ding gebaut hat, um die Klingonen zu vereinen. Das ist so in der Serie nicht gesagt worden und ganz klar eine Referenz auf den Comic, in dem dies noch genauer erklärt wird. Ein bisschen mehr Referenzen hätten es an der Stelle aber durchaus sein können, denn mit einer knappen Miniseite ist auch das wieder einmal recht dürftig ausgefallen.

Immerhin wird auch erklärt, dass das Leuchtfeuer auch auf einer Subraumwelle ausgestrahlt wird, was erklärt, warum man es überall sehen konnte.

 

Beacon Vorderseite

 

Was die Hintergrundinfos angeht, sind diese diesmal auch etwas spärlicher. Man hat sich des Gothic-Designs der T’Kuvma-Bird-of-Preys bedient (wer hätte es bei der Ähnlichkeit geahnt?) und so recht schnell das Design der Bake gefunden. So gibt es auch nur ein oder zwei Sketchaufnahmen von vorherigen bzw. ähnlichen Versionen.

 

Beacon Oberseite 2

 

Fazit

An und für sich ist das Modell nicht schlecht, ein paar Mankos in der B-Note verhindern jedoch den Aufstieg in die Top-Riege.

3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Kategorien: Discovery

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Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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