Wie der Titel andeutet, endet mit der dritten Episode der Serienauftakt von “Picard”. Und die Vorarbeit für das Abenteuer ist am Schluss der Episode dann tatsächlich auch gemacht. Ob “Picard” dabei weiterhin unterhält, verraten wir in dieser bis auf vorab bekannte Trailer-Szenen spoilerfreien Rezension.

Picard und Musiker in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Picard und Musiker in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Story

Bevor “The End is the Beginning” an den Cliffhanger aus “Maps and Legends” nach dem Vorspann anknüpft, widmet sich der Teaser wieder einem Rückblick, der einen wichtigen Moment aus Musikers und Picards gemeinsamer Vergangenheit zeigt. Danach ist der alte Mann vorwiegend damit beschäftigt, Schiff und Besatzung für seine Mission zusammenzustellen. Wir lernen nach Jurati und Musiker dabei eine weitere neue Hauptfigur kennen.

Der B-Plot der Folge spinnt die Handlung auf dem Borg-Kubus auf unerwartete Weise weiter. Soji erhält dabei Hilfe von einem weiteren “TNG”-Alumnus. Dieser Strang ist einerseits faszinierend, weil er den Kanon um einige liebevolle Facetten erweitert. Andererseits wirft er auch große Fragen auf, die sicherlich wichtige Dreh- und Angelpunkte für die weitere Staffel sein werden.

Dialoge und Besetzung

Das Drehbuch von Chabon und Duff ist sichtlich bemüht, allen neuen Figuren Platz zu geben, um sich vom Start weg als möglichst dreidimensionale Charaktere mit plausibler Vergangenheit und Motivation zu präsentieren. An Zeit dafür mangelt es hierbei jedenfalls nicht. Dumm nur, dass viele der neuen Hauptfiguren sofort einem Archetyp zuzuordnen sind und in der vielen Screen-Time keine Anstalten machen, die Erwartungen der Zuschauer zu unterlaufen.

Überraschenderweise ist einzig der bekannte “TNG”-Rückkehrer aus Sojis Handlungsstrang in dieser Hinsicht eine interessante Erscheinung, die nicht sofort eindeutig in eine bekannte Schublade einsortierbar ist.

Das soll indes nicht heißen, dass wir keine sehenswerten Szenen oder Dialoge erleben. Allerdings gibt es derer gefühlt weniger als noch in den beiden Vorgängern, zumindest was Picard betrifft. Eine der besten Szenen findet nach gut der Hälfte der Spielzeit statt, in der wir den prominentesten Neuzugang der Episode in einer Doppelrolle erleben. Die Szene ist fantastisch gespielt, technisch exzellent umgesetzt und verleiht der Figur tatsächlich etwas Tiefe.

Musiker in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Musiker in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Dagegen fällt Michelle Hurd als Raffi Musiker leider stark ab, obwohl sie auf dem Papier den interessanteren Charakter verkörpert. Hier kommen verschiedene Faktoren zusammen. Einerseits gibt ihr das Drehbuch einige tolle Zeilen, die das Potential haben, unter die Haut zu gehen. Andererseits lässt das Drehbuch genau diese starken Momente ohne Resonanz verhallen (was Patrick Stewart die Gelegenheit raubt, in dieser Folge zu glänzen). Der Rest der Figur ist dagegen arg vorhersehbar geschrieben und wirkt gelegentlich lustlos vorgetragen.

Derweil darf Soji als Anthropologin auftrumpfen. Isa Briones’ Spiel von Soji verfängt nicht so wie in der Rolle als Dajh. Das liegt vielleicht daran, wie sie aktuell noch zu viele widersprüchliche Eigenschaften unerklärt (aber nicht zwangsläufig unerklärlich) in sich vereinigt. Einerseits macht sie einen in sexueller Hinsicht bestimmteren und im Handling der Romulaner abgeklärteren und kaltschnäuzigeren Eindruck als ihre Schwester. Gleichzeitig wird sie uns in dieser Episode aber auch als überaus feinfühlig und fürsorglich gezeigt. Dazu – und das wird so sicher wie das Amen in der Kirche den reaktionären Begleitern der Serie nicht schmecken – scheint sie über ein schier unerschöpfliches Wissen und Talent im Kontext ihrer Arbeit zu verfügen. Da sie aber (unseres Wissens nach) auch Androidin ist, sollte es nicht wundern, wenn wir mehr und mehr ihrer versteckten Fähigkeiten kennenlernen

Soji in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Soji in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Kanon und Rahmenhandlung

Nachdem der Vorgänger “Maps und Legends” etwas von den überbordenden “TNG”-Referenzen des Piloten Abstand nahm, schließt “The End is the Beginning” nun wieder in wichtigen Punkten direkt an bekannte Elemente aus “The Next Generation” an. Bis auf eine unverdiente Szene am Ende der Episode gelingt dabei das Kunststück, billiges Sammeln von Nostalgiepunkten weiträumig zu vermeiden. Stattdessen erzählt “Picard” weiterhin konsequent eine eigene und neue Geschichte – eingedenk des gewaltigen Kanons von “Star Trek”. Überhaupt zeigt “Picard” schon nach drei Episode so gut wie keine Serie seit “Deep Space Nine”, wie viel Platz auch der gewaltige “Star Trek”-Kanon noch für die Kreativität von guten Autoren lässt. Und dass der Lore dabei keine Bürde, sondern Steinbruch und Stichwortgeber für neue Geschichten sein kann.

Anders als zu erwarten war, stehen dabei in dieser Episode gar nicht so sehr die Borg und der Kubus im Fokus, sondern es wird vor allen Dingen der Kanon der Romulaner vertieft. Und dabei gehen Chabon und Duff spürbar anders zu Werke als z.B. “Discovery”. “The End is the Beginning” betreibt Worldbuilding ohne (erkennbare) Absicht, aus einem opportun eingeführten Mythologiefetzen noch in der gleichen Episode sofort eine Deus-Ex-Machina für die abrupte Auflösung einer Drehbuchsackgasse zu konstruieren, wie es wiederholt in “Discovery” vorgekommen ist. Stattdessen besteht zumindest aktuell offenbar der Wunsch, in bester “Star Trek”-Tradition den Hintergrund auch bekannter Elemente des Kanons mit Leben zu füllen, weil die Autoren diesem Universum Leben einhauchen wollen.

Picard in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Picard in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Die Rahmenhandlung kommt in dieser Episode ein wenig weiter als noch im von Stillstand geplagten zweiten Teil. Offensichtlich erzählt “The End is the Beginnig” den Auftakt der Serie zu Ende, so wie die dritte Folge von “Discovery” (“Context is for Kings”) damals die Figuren in eine erste Startkonstellation brachte. “Picard” hat zwar zum Ende der Episode immer noch nicht alle Hauptfiguren eingeführt, aber das Ende der Episode verleitet zum untrüglichen Schluss, dass die Autoren hiermit den ersten Akt für abgeschlossen erachten. Zur “Belohnung” beenden sie die Folge auch mit zwei beinahe peinlichen, weil weder logisch noch emotional gerechtfertigten Referenzen auf “TNG”. Hier haben Chabon und Duff die Serie eines potentiell magischen Moments beraubt, weil sie offenbar nicht länger warten wollten oder irrtümlich glaubten, sie hätten schon genug geleistet, um zwei große “Next Generation”-Zitate zu rechtfertigen. Beim Rezensenten haben die letzten Momente jedenfalls eine andere “TNG”-Geste getriggert.

Captain Picard in "Deja Q" (Szenenbild: "The Next Generation" 3x13, CBS)

Captain Picard in “Deja Q” (Szenenbild: “The Next Generation” 3×13, CBS)

Inszenierung

“Picard” schreitet weiter in einem langsamen Tempo voran, obwohl “The End is the Beginning” uns eine weitgehend überflüssige Actionsequenz spendiert. Das ist auf der einen Seite eine schöne und wohltuende Abkehr von modernen Sehgewohnheiten, spiegelt aber auch eine gewisse Langsamkeit wider, die symbolisch für Picards Alter steht. Dabei geht Hannelle M. Culpepper keinerlei Experimente ein und hat die Episode ohne visuelle Experimente routiniert eingefangen.

Über die Produktionsqualität gibt es nach wie vor nur gewohnt Gutes zu berichten. Wieder einmal versenkt es z.B. die Kamera im Borg-Würfel, jedoch diesmal ohne erkennbare Notwendigkeit oder Verbindung zu einer Szene. Der Effekt ist spektakulär und außerordentlich sehenswert, er wirkt nur im Gegensatz zu dem Einsatz in den beiden ersten Episoden völlig überflüssig. Ähnlich unmotiviert flog die Kamera insbesondere in der ersten Staffel bei “Discovery” ungehindert von transparentem Aluminium oder Kraftfeldern ständig aus dem Weltraum in das Innere des Schiffs und umgekehrt. Wenn schon so viel Geld für Effekte verwendet wird, wäre es begrüßenswert, damit auch etwas zu zeigen, was irgendeinen Bezug zur restlichen Erzählung hat.

Borgwürfel in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Borgwürfel in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Beobachtungen

  • Weder die Sternenflottenuniformen von 2385 noch die von 2399 machen den Eindruck gut zu sitzen. Sie wirken immer eine halbe Nummer zu groß.
  • PADDs in 2385 sind bedeutend dicker als noch Jahrzehnte zuvor. Wahrscheinlich deshalb, weil man die Requisite funktionierende Tabletrechner in futuristische Gehäuse umverpackt hat. Und dann sind die Displays für Außenaufnahmen nicht einmal leuchtstark genug…
  • Vasquez Rock wird erstmalig in einer “Star Trek”-Produktion als solcher identifiziert.
  • Die Sache mit der Sonnenbrille verstört mich zutiefst. Zusammen mit den abstehenden Ohren. Und wie schon letzte Woche sitzt ein Rangabzeichen schief auf einer Uniform. Meme-würdig!
  • Laris erklärt uns beiläufig, was es mit den Romulanern mit und ohne Stirnwölbung auf sich hat. Im Norden von Romulus war man offenbar “dickköpfiger”. Das ist zwar charmant, aber keine befriedigende Erklärung. Schließlich sind die Romulaner nichts weiter als vulkanische Separatisten, die nur knappe 2000 Jahre biologische Evolution von ihren Ahnen trennen. Welche Faktoren im Norden in so kurzer Zeit zu einer dermaßen gleichförmigen Veränderung der Stirn geführt haben sollen, ist zumindest nicht selbsterklärend.
  • Die zweite Woche in Folge bekommt ein Buch prominente Screen-Time. Dieses Mal Miguel de Unamundos “Del sentimiento trágico de la vida”. Das philosophische Hauptwerk des Spaniers beschäftigt sich mit der paradoxen Natur des Menschseins.
  • Auf einer Anzeige ist der “TNG”-Inside-Joke “GNDN” (Goes Nowhere, Does Nothing) in einer Codezeile versteckt. Üblicherweise wurden mit dem Kürzel Leitungen und Türen ohne Funktion beschriftet.
  • Offenbar sind ausfallende Trägheitsdämpfer ein Problem vergangener Tage. Ansonsten käme man bestimmt auf die Idee, große Metallkoffer auf der Brücke (!!!) irgendwie sinnvoll zu sichern, statt lose auf dem Boden zu stapeln…

Fazit

Nach der dritten Episode hat “Picard” viel vom Schwung des Piloten eingebüßt. Die Serie schreitet methodisch und bedächtig voran, riskiert aber Längen, weil nicht jeder Charaktermoment sicher sitzt. Auch wandeln zwei wichtige Hauptfiguren aus “The End is the Beginning ” entlang ausgetretener Pfade, die insbesondere Michael Chabon noch nicht würdig sind. Dagegen fasziniert ein bekanntes Gesicht umso mehr.

Picard und Laris in "The End is the Beginning" (Szenenbild: CBS)

Picard und Laris in “The End is the Beginning” (Szenenbild: CBS)

Alles in Allem ist “The End is the Beginning” dennoch unterhaltsam. Insbesondere die Vertiefung des Trek-Kanons aber auch des serieneigenen Mythos stimmen durchaus positiv. Dazu kommt wie immer eine tadellose Präsentation.

Nun muss etwas mehr Bewegung in die Handlung kommen, damit “Picard” als Drama selbst an Qualität gewinnt und nicht in die Falle vieler serialisierter Streaming-Serien fällt, viel zu wenig Erzählung auf zu viel Spieldauer zu strecken. Nach drei Episoden umfangreicher Vorarbeit wäre es schön, wenn Episode vier hier größere Schritte nach vorne macht. Wie Q einst sagte: “Der Saal wurde gemietet, ein Orchester engagiert. Und jetzt wollen wir sehen, ob Sie tanzen können.”

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 3 out of 6 stars (3 / 6)
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 5 out of 6 stars (5 / 6)
Stringenz des bekannten Kanons 5 out of 6 stars (5 / 6)
Charakterentwicklung 5 out of 6 stars (5 / 6)
Spannung 4 out of 6 stars (4 / 6)
Action & Effekte 4 out of 6 stars (4 / 6)
Humor 4 out of 6 stars (4 / 6)
Intellektueller Anspruch 3 out of 6 stars (3 / 6)
Gesamt          4 out of 6 stars (4 / 6)

Episoden-Infos

Episodennummer 3 (Staffel 1, Episode 3)
Originaltitel The End is the Beginning
Deutscher Titel Das Ende ist der Anfang
Erstausstrahlung USA Donnerstag, 6. Februar 2020
Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 7. Februar 2020
Drehbuch Michael Chabon & James Duff
Regie Hanelle M. Culpepper
Laufzeit 43 Minuten

 

Mit Rücksicht auf andere Leser, die die Folge noch nicht gesehen haben, bitten wir, in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Spoiler zu verzichten. Danke!

 


10 Kommentare

Alex Foster · 7. Februar 2020 um 10:58

Okay, Epilog der Serie abgeschlossen: Erstes Fazit:

Es gibt Stärken und Schwächen. Generell ist STP um mehrere Stufen besser als Discovery. Der Star Trek Canon bleibt weitgehend beachtet, auch das Romanuniversum wird im Großen und Ganzen nicht widersprochen, was Kirstin Beyer als Supervisor geschuldet sein dürfte.

Design lehnt sich glaubhaft an das aus TNG bekannte 24. Jahrhundert an. (von Discovery Shuttles mal abgesehen – aber vielleicht steht man ja auf Oldtimer)
Trotz liebevoller Details (Enterprise D Hologramm, Sternenkarte etc.) wirkt das Production Design auch etwas “billig” und zu gegenwärtig. Bisher sah man hauptsächlich adaptierte Naturkulissen und das SF Hauptquartier wirkt leider stellenweise sehr nach Convention Center und die Uniformen hätten deutlich kreativer ausfallen können. Aber das ist ein vertretbarer Aspekt bisher.

Die Charakterentwicklung bleibt aber unter den Erwartungen. Picard`s Backstory wirkt zwar glaubhaft aber Stellenweise inkonsistent. Gerade seine Beziehung zu Raffi wirkt zu jovial. in 7 Staffeln TNG hat es nur sehr wenige Momente gegeben, wo man ihn Jean Luc nannte. Meistens nur von Beverly oder Troi. Das Verhältnis zwischen Picard und Raffi – die wir als Zuseher überhaupt nicht kennen – wirkt unorganisch und unglaubhaft. Dass sie ihn mit JL anspricht ist ebenso unfreiwillig irritierend, wie die Ray Ban Sonnenbrillen-Szene.
Captain Rios wirkt interessant, aber leider bisher stereotypisch. Eine Mischung aus Han Solo, Tom Paris und Cpt. Reynolds aus Firefly.
Soji bleibt noch wenig greifbar, Laris und Zabahn sind eigentlich die liebenswürdigsten Sidekicks bisher mit mehr Potenzial. Leider bleibt das ungenutzt.
Größter Schwachpunkt bisher: Die Bösewichte. Die Badmirals der Sternenflotte sind zu stereotypisch und die romulanischen Superagenten entpuppen sich als Mischung aus Power-Ranger und Motoradgang mit dem IQ von Paklets. Bisher nur für inkonsistente Actionsequenzen in Erscheinung getreten.

Nach drei Folgen: 5/10 Punkten, aber Potenzial für Steigerung.

David Berg · 7. Februar 2020 um 13:16

Wow, sehen die Uniformen in der Rückblende zu Beginn übel aus. Nicht nur vom Design her ist das minderwetig im Vergleich zu den letzten TNG-Kinofilmen, sondern auch hinsichtlich der handwerklichen Umsetzung. Da habe ich auf Star-Trek-Conventions schon wesentlich bessere Eigenkreationen von Fans gesehen! Besonders aber das Schiff sieht total scheußlich aus, auf dem Picard von nun an durch die Galaxien galopiert. Daran ist überhaupt nichts Star-Trek-like. Die Ignoranz der Design-Verantwortlichen geht auf keine Kuhhaut mehr. Das ist 08/15- Science-Fiction-Kram vom Fließband. Dergleichen kenne ich aus Computerspielen wie “Wing Commander” aus den 1990ern! Es gibt auf Youtube Designer wie “EC Henry”, die im kleinen Finger mehr Talent und Feingefühl besitzen, als die hochbezahlten “Profis”, die neuerdings das Star-Trek-Franchise verunstalten.

Besonders ärgerlich ist, dass man, um die Handlung zu 100 % zu verstehen, VORHER EIN COMIC LESEN SOLL!!! Gott bin ich sauer und enttäuscht, wie hier mit meiner Lieblingsserie und den Fans umgegangen wird! 🙁

PS: Der Captain von Picards Schiff war früher Offizier auf dem Föderationsschiff “Ibn Mashid”: Der Google spuckt dazu folgednes aus:
https://www.google.at/search?q=%22ibn+mashid%22&nfpr=1&sa=X&ved=2ahUKEwikhs_Mib7nAhWMzMQBHRn3CeEQvgUoAXoECBIQLg&biw=1121&bih=831&dpr=1.5
Wie darf man diese Treffer interpretieren? Etwa dass man sich im modernen Star Trek mit solchen Versatzstücken nun auch schon bei den Anhängern einer bestimmten Religion einschmeicheln möchte? Was der religionskritische Roddenberry davon wohl halten würde…?

    Maebos · 8. Februar 2020 um 0:19

    Die USS ibn Majid wurde wohl vielmehr nach dem arabischen Gelehrten, Navigator und Seefahrer Ahmad ibn Majid benannt.

    Hanna · 9. Februar 2020 um 12:57

    Das mit den Uniformen ist mir auch negativ aufgefallen. Am Kragen hinten bei Picard sieht man, wie das schlecht/unförmig zusammengenäht worden ist. Und sie machen dann sogar noch eine Großaufnahme davon ^^

oz_ · 7. Februar 2020 um 17:01

Hat mir besser als Folge 1 und 2 gefallen. Das heißt aber nicht viel, weil die fand ich schlicht furchtbar.

Die Effekte wirken billig. Die teilweise schlecht gerenderten Raumschiffe versucht man wie bei Discovery mit Lense Flares zu schönen.
Finde es traurig, dass die alten, mit echten Modellen gefilmten Szenen aus der 30 Jahre alten TNG-Serie besser wirken als heutiges Star Trek.

Alex1605 · 7. Februar 2020 um 21:14

Bin durch und durch begeistert von dieser dritten Folge, als Abschluss der „Ortsbestimmung“ von Picard. Der Spannungsbogen wird gehalten, die Charaktere sind glaubwürdig und gut gespielt, tiefsinniges und Action mit dabei.
Der Einstieg mit Raffi zeigt das Gespann JL und Raffi. Diese ist wohl die Vertraute des Admirals, jeder gute Führer hat jemand als No. 1 oder eben als „Raffi“. Zeigt aber auch, dass Picard sich wohl auch auf seinem Weingut verkrochen hatte, weil er mit Raffi keinen Kontakt mehr pflegte. Von beiden gut gespielt. Befremdlich für Star Trek das da jemand raucht, eine E-Zigarette?? (aber Kleinigkeit).
Soji auf dem Borg Kubus mit Hugh, atmosphärisch gut. Bin gespannt, warum die Romulaner was gegen sie haben. Commander Oh mit Sonnebrille…irgendwie daneben.
Dann die „Action“ mit dem Angriff der Romulaner. Gute Choreo. Rios, einfach klasse Charaktere. Natürlich überzeichnet, aber endlich mal wieder ein richtiger Mann….kennt keinen Schmerz, trinkt, ist cool, kann was. Der Klamauk mit seinem Hologramm bringt auch etwas Witz in die Serie, gefällt mir. Ein wohltuender Gegenpool zu den unglaubwürdigen, weinerlichen Figuren in STD. So stell ich mir einen „Abgefackten“ Captain vor, den nichts aus der Ruhe bringt. Die Figur von Dr. Jurati ist auch gut und bringt auch etwas Leichtigkeit in die Serie. Erinnert mich ein bisschen an Lt. Barkley.
Alle diese Figuren im Raumschiff versammelt versprechen eine gute Serie:
Natürlich Picard, überragend. Ein cooler Raumschiffcaptain mit witzigem Hologramm, Raffi: Bisschen kaputt, hochintelligent mit Grundsätzen (Sicherheitscheck), Dr. Jurati etwas unsicher, Experte.
Was mich bei vielen Kommentaren erschüttert, ist das Klein Klein. Uniform, Rangabzeichen, Innenausstattung Raumschiff???? He, das ist ne gute Geschichte, die bisher richtig durchstartet.
Und „Energie“ oder „Engage“, das musste sein!

David Berg · 7. Februar 2020 um 21:35

Warum ist mein Beitrag gelöscht worden???

    TrekZone Network · 7. Februar 2020 um 23:35

    Hallo David,

    er wurde nicht gelöscht, nur nicht zeitnah freigegeben. Um Vandalismus und Spam zu unterbinden lesen wir jeden Kommentar vor der Freigabe, der nicht von Usern auf einer Whitelist stammt. Leider haben wir kürzlich einen justiziablen Kommentar aus dem Netz deines Providers erhalten, weswegen wir da dann nochmal genauer hingucken. Wir bitten um Verständnis, dass wir als kleine ehrenamtliche Redaktion nicht gewährleisten können, dass zu jeder Tageszeit diese Freigaben zügig erfolgen, aber wir geben uns Mühe, dies zeitnah zu tun.

    In diesem Sinne vielen Dank für deine Communitybeiträge und weiterhin viel Spaß im TrekZone Network
    Christopher

Rozhenko · 8. Februar 2020 um 3:55

Ich weiß nicht was ihr alle habt, so viel negatives hier zu lesen. Wir TNG Trekkies sollten alle un-un-un-unheimlich dankbar sein und uns glücklich schätzen über diese Serie. Und im Gegensatz zum Autor fand ich das Ende genial, Gänsehaut und Tränchen inklusive, da ging mir das Herz auf. ENERGIE!

    Alex Foster · 9. Februar 2020 um 8:24

    So negativ sind die Kommentare doch im Grunde nicht, wie ich finde. Es ist halt auch Geschmackssache, was einem gefällt und was nicht.
    Die Fangemeinde ist eben traditionell kritisch.

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