Das zweiteiligen Staffelfinale von “Star Trek: Picard” ist eine ambitionierte, aber leider letztlich nur mäßig spannende Angelegenheit. Warum, erklären wir bis auf Trailerszenen spoilerfrei in dieser Kurzrezension.

Story

Die La Sirena erreicht Sojis Heimatwelt Coppelius – Nareks Schlangenkopfschiff dicht auf den Fersen. Noch während sich die beiden Schiffe einen Schlagabtausch liefern, werden sie von gigantischen Orchideen abgefangen, sodass sie in die Atmosphäre stürzen.

Schlangenkopf und La Sirena in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Schlangenkopf und La Sirena in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Auf der Oberfläche begegnen Picard und Crew Sojis Volk in einer kleinen Kolonie. Picard, Agnes und Soji versuchen, die Androiden vor den nahenden Romulanern zu warnen. Diese wiederum haben die Fähigkeit, Juratis Vision des Konklaves der 8 zu verstehen.

Schon bald zeichnet sich ein Dilemma ab, das die Warnung vor dem “Zerstörer” zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung machen könnte.

Rios in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Rios in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Die äußere Handlung dieses ersten Teils des Staffelfinales beginnt sehr stark, lässt aber mit fortschreitender Zeit leider immer weiter nach. Das liegt im Wesentlichen an zwei Faktoren:

Erstens wirkt das Dilemma, das “Et in Arcadia Ego” präsentiert, arg plump und wird so manche schlechte Erinnerung an “Discovery” wecken. Zudem reagieren die Figuren (siehe unten) und Autoren nicht sonderlich clever darauf. Von Chabon durfte man deutlich mehr erwarten, als ein simples Nullsummenspiel über den Wert von Leben aufzumachen.

Elnor und Seven of Nine in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Elnor und Seven of Nine in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Zweitens liegen an jeder Straßenecke potentielle “Deus Ex Machinae”. Zum einen ist da Seven of Nines Borg-Kubus, der neben schierer Feuerkraft auch geeignet ist, nach Belieben weitere Tricks aus dem kollektiven Hut zu ziehen (hust, Langstreckentransporter, hust). Aber auch ohne die Superwaffe in der Hand von Picards Alliierten ist Coppelius schon Quell allerlei Wunder. Hier werden Androiden gebaut, Erinnerungen geklont, und weltraumtaugliche Kampforchideen gezüchtet. Schließlich hat Picard bereits in der letzten Episode eine Eingreiftruppe der Sternenflotte von DS12 rekrutiert. Mit all dieser Unterstützung im Rücken fällt es schwer, irgendeine Form von Dringlichkeit oder echter Spannung zu empfinden.

Als wäre dies noch nicht genug, legt der Cliffhanger dann auch noch zwei überaus durchsichtige falsche Fährten für zwei Hauptcharaktere aus, die das Finale noch vorhersehbarer machen.

Dialoge und Besetzung

Nach einigen sehr starken Episoden ist “Et in Arcadia Ego, Part 1” aus schauspielerischer Sicht keine sonderlich beeindruckende Folge. Nach 8 Episoden mit teilweise umfangreichen B-Plots und Rückblenden will das Finale verständlicherweise die große Erzählung voranbringen und nicht die Charaktere vertiefen. Und doch werden auf die letzten Meter mindestens zwei neue, wichtige Figuren eingeführt, die vermutlich zentral für den Plot sein werden.

Soji und Picard in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Soji und Picard in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Eine davon wird von einem prominente Stargast gespielt, den man nicht in der Rolle erlebt, mit der man eigentlich rechnen musste. Leider ist ausgerechnet dieser Auftritt eine große Enttäuschung, sowohl was das World Building, die Charakterisierung und die schauspielerische Leistung anbelangt.

Der zweite Neuzugang ist offenbar geeignet, den Pantheon der schlecht geschriebenen Antagonistinnen zu erweitern. Zwar demonstriert die schauspielerische Leistung die Qualität des Ensembles von “Star Trek: Picard”, doch der trashige Charme der Figur wirkt deplatziert. Da hilft es nicht, dass sie soziopathische Züge hat und im Angesicht der romulanischen Bedrohung absolut vorhersehbar reagiert.

Gerade diese beiden Figuren wecken schlechte Erinnerungen an “Descent, Part 1 & 2” aus der “The Next Generation”.

Rios in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Rios in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Aber auch einige Dialoge zwischen den bekannten Protagonisten wirken teilweise unglücklich, ungelenk und oberflächlich. Insbesondere im Anbetracht des Universum-bedrohenden Dilemmas wäre deutlich mehr drin gewesen. Das soll ein paar schöne Momente insbesondere zwischen Picard und Raffi, Picard und Soji und Jurati und Rios nicht schmälern, das Gesamtbild ist gleichwohl unrund.

Kanon und Rahmenhandlung

Statt weitere dringend benötigte Puzzelstücke für die Auflösung der verwaisten Plotstränge zu liefern, scheint “Picard” nun mit der Vergangenheit vorerst abgeschlossen zu haben. Vieles wäre noch erklärungsbedürftig, aber stattdessen betreten wir eine ganze Welt voller wiederum erklärungsbedürftiger Wunder. Die Zuspitzung des Plots auf die vermeintliche Erfüllung der Mahnung an das Konklave der 8 eröffnet mehr Fragen, als sie beantwortet. Und die letzte Episode hat schon jetzt eine ziemlich straffe Agenda.

So scheint nach dieser Episode zweifelhaft, ob wir je erfahren werden, was es mit dem “Artefakt” auf sich hat und wie die Romulaner ihm habhaft werden konnten. Entweder entpuppt sich die Hintergrundgeschichte des Borg-Würfels als zentrales Element für das Finale oder er bleibt als McGuffin der größte Klumpen unerfüllten Potentials in “Star Treks” jüngerer Geschichte.

Musiker in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

Musiker in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Auch der Angriff auf Mars, dank “Children of Mars” einst der originäre “Hook” der Serie, ist wohl allein dadurch zu den Akten gelegt, dass Raffi in der letzten Episode den Zhat Vash ein plausibles Motiv unterstellen konnte. Wenn es so ist, dass die Romulaner die Kontrolle über eine Androidenarmee übernehmen können, wäre es nur angemessen, sich mit diesem Umstand auch noch eine Woche später im Detail auseinanderzusetzen (zumal sich gerade eine romulanische Flotte auf den Weg zu einem Planeten voller Androiden macht!)

Inszenierung

“Et in Arcadia Ego, Part 1” legt einen fulminanten Start mit einigen der besten und spektakulärsten VFX der Serie hin. Auch Regie und Schnitt tun ihr Übriges zu einem temporeichen und spannenden Einstieg, der nach dem Vorspann leider schnell verpufft. Die Episode erinnert an eine schlechte Gewohnheit von “Voyager”, die Zuschauer durch mitreißende Teaser abzuholen, nach denen die restliche Folge in Tempo (und Qualität) deutlich abfällt.

"Orchidee" in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

“Orchidee” in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Was folgt, ist nicht wirklich schlecht, es ist nur auch nicht wirklich gut. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, verströmt “Et in Arcadia Ego” nicht nur wegen der Figuren einen leicht trashigen Charme. Auch Set-Design, Maske und Kostüme wecken Assoziationen z.B. an “Justice” und “Descent” aus “The Next Generation”, aber auch “What Are Little Girls Made Of?”, “I, Mudd” (beide Originalserie) und “Borderland” (und folgende) aus “Enterprise”.

Das ist nicht die Gesellschaft, in die ein vermeintliches Prestige-Drama eine Folge vor Ende der ersten Staffel geraten möchte. Wie gesagt, “Et in Arcadia Ego” ist weit davon entfernt, eine Katastrophe zu sein. Für die vorletzte Episode nach einer überwiegend starken zweiten Halbzeit in dieser Staffel ist es jedoch eine Enttäuschung und der Abrupte Absturz auf “nur noch” durchschnittliches Niveau.

Beobachtungen

  • Der lateinische Episodentitel ist ein geflügeltes Wort: “Auch ich war/bin in Arkadien.” Üblich sind zwei Interpretationen. Entweder, dass der Tod auch an idyllischen Orten lauert, oder, dass ein Bestatteter ebenfalls aus Arkadien stammt, also jeder Mensch in Arkadien geboren würde. Für “Picard” ergeben sich direkt mehrere Spielarten, um den Sprecher oder Ort zu identifizieren, woraus unterschiedliche Bedeutungen folgen.
  • Coppelius ist der Name des Antagonisten aus der Hoffmann-Erzählung “Der Sandmann”, in der sich der Protagonist Nathanael im Wahn letztlich selbst tötet. Die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen kann “Becher”, “Augenhöhe” oder “Schmelztiegel” bedeuten. Mehrere Bedeutungen des Namens scheinen Relevanz für den Plot zu haben. Außerdem greift die Episode weitere wichtige Motive und Themen aus “Der Sandmann” auf: Symbolik der Augen, der Umgang mit Traumata, die (Un-)Unterscheidbarkeit von Mensch und Maschine und die Schaffung künstlichen Lebens.

    Coppelius Station in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

    Coppelius Station in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

  • Die La Sirena hat Gurte!
  • Die Episode startet mit keinerlei Flashback oder Rückblick.
  • Es gibt direkt mehrere starke Anknüpfungspunkte zum “The Next Generation”-Zweiteiler “Descent”. Welche das sind, klären wir wegen Spoilergefahr im Kanon-Futter.
  • Statt einer Stunde läuft die Episode “nur” reguläre 45 Minuten.

Fazit

“Et in Arcadia Ego, Part 1” ist nur eine durchschnittliche Folge Trek, die gegen den Rest von “Picard” abfällt. Bedenkt man, dass die erste Hälfte eines Zweiteilers es vergleichsweise leicht hat, an der Spannungsschraube zu ziehen, erkennt man, welches Potential Chabons und Waldmans Drehbuch und Goldmans Regie hier verschenken.

La Sirena bei Transwarp in "Et in Arcadia Ego, Part 1" (Bild: ViacomCBS)

La Sirena bei Transwarp in “Et in Arcadia Ego, Part 1” (Bild: ViacomCBS)

Dass die Situation auf Coppelius sich auf vielerlei Weise ohne den drohenden Weltuntergang lösen lassen wird, steht zu keinem Zeitpunkt wirklich außer Frage. Da ärgert es umso mehr, dass sich die neu eingeführten Antagonisten vorhersehbar einfältig verhalten und unsere Helden das zentrale Dilemma auch nur auf vorhersehbare Art und Weise kommentieren. Der Cliffhanger fällt entsprechend unoriginell aus.

Spürt man indes den Referenzen nach, die Chabon und Waldman im Drehbuch versteckt haben, erkennt man, dass “Ex in Arcadia Ego, Part 1” durchaus geschickt und vielschichtig mit klassischen Motiven spielt. Aber es reicht nicht, eine clevere, post-moderne Brücke zu “Der Sandman” zu schlagen, um ein spannendes “Star Trek”-Finale abzuliefern. Das wäre die Kür. Indes lässt diese Folge etwas von der “Pflicht” vermissen, echte Spannung, stringente Charakterentwicklung, komplexe Gegenspieler und eine befriedigende Auflösung abzuliefern.

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 3 out of 6 stars (3 / 6)
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 4 out of 6 stars (4 / 6)
Stringenz des bekannten Kanons 4 out of 6 stars (4 / 6)
Charakterentwicklung 4 out of 6 stars (4 / 6)
Spannung 3 out of 6 stars (3 / 6)
Action & Effekte 4 out of 6 stars (4 / 6)
Humor 2 out of 6 stars (2 / 6)
Intellektueller Anspruch 3 out of 6 stars (3 / 6)
Gesamt          3 out of 6 stars (3 / 6)

Episoden-Infos

Episodennummer 9 (Staffel 1, Episode 9)
Originaltitel Et in Arcadia Ego, Part 1
Deutscher Titel Et in Arcadia Ego, Teil 1
Erstausstrahlung USA Donnerstag, 19. März 2020
Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 20. März 2020
Drehbuch Michael Chabon & Ayelet Waldman
Regie Akiva Goldsman
Laufzeit 45 Minuten

Mit Rücksicht auf andere Leser, die die Folge noch nicht gesehen haben, bitten wir, in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Spoiler zu verzichten. Danke!


Christopher Kurtz

Christopher Kurtz

Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

10 Kommentare

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BananaJoe · 20. März 2020 um 15:34

Die neunte Episode hat nicht schlecht begonnen. Picard hat sich zur Abwechslung sogar wie der hochdekorierte Sternenflottenoffizier benommen, der er eigentlich ist, und nicht wie ein fremdgesteuerter alter Zausel.

Doch wie schon bei vergangenen Episoden kam auch diesmal bald ein steiler qualitativer Abfall. Sicher, ich habe mich über den Auftritt von Brent Spiner gefreut, aber mal ehrlich, der wie vielte Verwandte vom Data-Erschaffer Noonien Soong war das nun, den man in einer Star-Trek-Serie eingebaut hat? Und dann dieses endlose Geschwurbel, wieder mal Visionen usw. Kaum auszuhalten. Zum Glück kann man vorspulen.

Übrigens: An dem Wort “vorspulen” wird bereits erkenntlich, wie alt ich schon bin – “Videorekorder-Generation” nämlich; vielleicht kann ich mich auch deshalb nicht mehr für diese – aus meiner ergrauten Sicht – außerordentlich dümmliche Iteration von Star Trek erwärmen. Aber möglicherweise rafft mich ja das Virus dahin. Dann müssen sich die jüngeren Fans von “Picard” nicht mehr mein Genörgel anhören :o)

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James T. · 20. März 2020 um 17:06

Ich muss Banana Joe leider in vollem Umfang Recht geben. Auch ich bin Generation Video-/Kassettenrekorder. Nach vielversprechendem Anfang absoluter Abfall. Brent Spiner mit einer überflüssigen Rolle.
Mich wird das Virus nicht hinraffen und ich werde mir den Rest natürlich anschauen. Aber das Geschwurbel mit vulkanischem Mindmelt und Terminater Kopie. Für mich enttäuschend.

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mrspock · 20. März 2020 um 19:07

Die Verwandten von Dr. Soong sehen irgendwie alle gleich aus.

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    Copper · 21. März 2020 um 19:12

    Offensichtlich ist der Stammbaum ein Kreis auf den Welten auf denen Dr.Soong sich aufhielt.

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Alex1605 · 20. März 2020 um 19:56

Die Folge fand ich insgesamt, auch als Vertreter der „alten“ Trekkie – Generation“, nicht schlecht. Für das „Finale“ hätte ich mehr Spannung oder Action erwartet. Aber mal sehen, wie der zweite Teil ist.
Picard zeigt sich wieder sehr menschlich. Er ist eben nicht mehr Captain Picard, sondern „JL“, in Ehren gealtert und ein ganzes Stück „menschlicher“ und ehrlicher zu sich selbst geworden. Das „Unnahbare“ des Vorgesetzten fehlt und das ist gut so. Die ganzen Fragezeichen lösen sich erstaunlich einfach (zu einfach?) auf und steuern auf ein oder zwei Konfrontationen zu. Nach der Informationsvielfalt der letzten Folge erstaunlich. Eben wie bei Star Trek üblich. Die Einstiegsszenen waren richtig gut.
Die „bösen“ Frauen bei Picard sind einfach unglaubwürdig gespielt, und Brent Spiner hätte mehr „Raum“ haben können. Dadurch fällt der letzte Teil der Folge etwas ab.
Trotzdem eine gute Folge, ich hoffe aber, dass es in der letzten Folge nochmal richtig „kracht“.
4 von 6.

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    Steve · 21. März 2020 um 0:36

    In Ehren gealtert? Echt jetzt? Er ist vergrämt, verbittert. Verständlich nach seinem Rücktritt, der genau was gebracht hat? Auch so ein Konflikt, der nie sauber rausgearbeitet wurde. Aber egal, das ist nicht das Problem, sondern die Ausgangsbasis war schon ein Fehlgriff. Der Picard, den ich kenne, hätte nach der Entscheidung der Föderation, den Romulanern nicht zu helfen, genau das getan. Er hätte es irgendwie geschafft, zumindest ein paar Romulanern das Leben zu retten. Kirk hat damals ein Raumschiff gestohlen und einfach das Richtige gemacht. Irgendwas in die Richtung hätte Picard auch tun können/sollen. Die Sternenflotte hätte ihn dann rauswerfen können.

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Steve · 21. März 2020 um 0:10

Guter Anfang. Man hatte das Gefühl, tatsächlich Captain Picard zu sehen. Aber der freudige Moment währte nur kurz. Dann … plump und oberflächlich erzählt. Als hätten die Autoren keine große Lust mehr gehabt, die Geschichte zu Ende zu erzählen. Wen wundert es bei dieser Geschichte. Und zum Schluss noch diese lahmen Ansprache Picards. Mit seiner substanzlosen Rede hätte er nicht mal Eichhörnchen vom Nüsse-Sammeln überzeugen können. Er hätte was sagen müssen wie: “Fragen Sie sich, was Data an Ihrer Stelle getan hätte.” Er hätte Data als Vorbild ausspielen müssen. Völlig einfallslos geschrieben.

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Erwin · 21. März 2020 um 9:47

Gott stehe uns bei. Dümmer geht es wohl nicht mehr bei Star Trek. Die Story ist hauchdünn und die Dialoge wiedermal zum Heulen. Ich gebe es auf.

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GandALF · 21. März 2020 um 11:04

Ich fürchte, dass kryptointellektuelle Episodentitel, die durchaus eine Tradition in Star Trek haben (z.B. DS9: “Inter arma enem silent legis”), nicht über die eher bescheidenen “Picard”-Drehbücher hinwegtäuschen können. Die Handlung wirkt seit Folge 1 durchgehend unfokussiert, planlos, erratisch. Wer außer “starke weibliche Charaktäre” und “diverser Cast und diverser writers room” offensichtlich rein gar nichts kann, sollte konsequenterweise Parteipolitiker werden, aber keine Science-Fiction-Fernsehserie machen, schon gar nicht Star Trek. Schande auch über Patrick Stewart, der sich nicht nur für diesen Käse hergegeben hat, sondern auch maßgeblich am Konzept mitarbeitete. Ich hoffe, er konnte damit seine Eitelkeit oder wenigstens seine finanziellen Interessen damit befriedigen. Denn der ikonischen Rolle des Picard hat er bleibenden Schaden zugefügt.

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Copper · 21. März 2020 um 19:17

Diese Folge war, wie leider nicht anders zu erwarten, schlicht schlecht. Alles sehr unlogisch und an den Haaren herbeigezogen bzw konstruiert und warum die Folge den Zusatz Part 1 erhielt, ist mir ein Rätsel denn schließlich ist die gesamte Staffel 1 eine einzige (leider schlechte) zusammenhängende Geschichte.

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