Wir sehen uns das neue Star Wars Comic an.

Inhalt (Klappentext)

Dank des Schmugglers Han Solo und seinem pelzigen Begleiter, dem Wookiee Chewbacca, konnte die Rebellenallianz ihren ersten großen Sieg gegen das Galaktische Imperium verzeichnen – zumindest aus der Sicht Han Solos. Höchste Zeit, sich wieder auf die schurkischen Schmugglerpfade zurückzubegeben …

Star Wars 56 (Panini)

Star Wars 56

Kritik

In der inzwischen 56. Ausgabe stehen wieder zwei Helden, bzw. in diesem Fall ein Held und ein Schurke, im Vordergrund der Geschichte. Handlungstechnisch braucht man diesmal allerdings auch wieder keine großen Sprünge erwarten, denn auch diese Geschichtchen sind nur Tropfen auf dem heißen Stein. Die richtig epischen Comics und Storylines gibt es leider bei Disney nicht mehr, aber dazu äußerten wir uns ja auch bereits in der letzten Rezension. Dass der Band trotzdem zu gefallen weiß, liegt allerdings an den gut getroffenen Charakteren.

Zeichnungstechnisch muss sich der Comic erneut nicht verstecken. Die Charaktere sind gut getroffen und weisen genug Details, auch in den Mimiken, auf, ebenso können sich die Hintergründe sehen lassen. Manchmal kommt zwar einiges ein bisschen eintönig rüber, was an den vielen gleichen Farben liegt, da wir uns aber meist auf trostlosen Planeten aufhalten, ist das zu verschmerzen und unterstützt die Atmosphäre.

Zu den einzelnen Stories: Han Solo darf hier, frisch nach Episode IV, nochmal an sich zweifeln, obwohl Chewie natürlich gerne weiter in der Rebellion bleiben würde. Dabei wird Han mehr oder weniger sanft von seinen Freunden in die Richtung geschoben. Dies führt natürlich zu einigen witzigen Verwicklungen, und das Stolpern von einer Situation in die nächste, in der Han sich typischerweise immer rauszureden versucht. Dabei ist man dem Charakter also treu geblieben und die Story funktioniert als humoriger Kurzweil ganz gut.

Was ebenso getroffen wurde, ist der Charakter Boba Fett, um den es in der zweiten Story geht. Die Geschichte an sich ist nichts Besonderes, Boba geht einem Kopfgeld nach. Was allerdings hervorzuheben ist, ist die Wendung am Schluss. Boba befreit einige Dorfbewohner während des Auftrags, als die ihn aber um Hilfe bitten, lehnt er ab. Kein Geld, keine Hilfe. Er ist eben kein Held sondern ein Kopfgeldjäger und das wird hier sehr eindrucksvoll klar gestellt. Auch diese Story funktioniert also sehr gut und rundet den Band ebenso ab.

Fazit

Zwar sind auch diese Geschichten nur wieder „kleine Fische“, da man die Charaktere aber getroffen hat, machen sie durchaus Spaß.

Bewertung 4 out of 5 stars (4 / 5)

Quick-Infos

Autor: Greg Pak
Zeichner: Maarc Lamig
Originaltitel: Star Wars – Age of Rebellion: Han Solo & Boba Fett
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 52
Preis: 4,99 Euro
Verlag: Panini

 

Kategorien: LiteraturStar-Wars-Bücher

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