In Kooperation mit Communicator berichten wir über das erste Trekbarometer. Wir werden die Ergebnisse in zwei Artikeln besprechen. In diesem ersten Teil schauen wir vor allen Dingen auf die nackten Zahlen. Für uns durchaus überraschend: Ihr findet die Serie offensichtlich besser als die Mehrheit unserer Rezensenten im TrekZone Network!

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Die Daten dieser Umfrage stammen aus dem ersten Trekbarometer der Kollegen von Communicator. Dort konnten Fans nach dem Ende der ersten Staffel “Picard” ihr Feedback hinterlassen. Mit mehreren hundert Teilnehmern kann man einige interessante Einsichten gewinnen. Wir stellen euch die Ergebnisse in Kooperation vor.

Einen begleitenden Podcast findet ihr hier auf communicator.space.

98,31 % von euch haben die erste Staffel „Picard“ komplett gesehen.

Bei der Frage nach den Figuren und deren Entwicklung gingen die Wertungen auseinander. Hier gaben 17,89% der Befragten an, dass die Figuren sehr gut eingeführt wurden und sich alle gut entwickelten. Die Mehrheit mit 38,03% waren der Meinung, dass die meisten und wichtigesten Figuren gut eingeführt wurden und sich gut entwickelten. Dass einige Figuren gut eingeführt worden seien und sich auch teilweise ganz gut entwickelt hätten, bescheinigen der Serie immerhin 29,58%. Eine schlechte Entwicklung und die gelungene Einführung weniger Figuren empfanden 12,25%. Von einer Einführung und Entwicklung der Figuren konnten 2,25% der Befragten nichts feststellen.

Zur Story gab es folgende Statements: Ausgezeichnet von Anfang bis Ende super fanden 20,42% der Befragten. Sehr gute Momente, teilweise aber auch gewisse Durchhänger, so werteten 47,18%. Als Okay empfanden 17,61% der Zuschauer die Story. Schlecht, ich konnte mich leider nicht wirklich damit anfreunden. Diese Option kreuzten 10% der Teilnehmer an. Und immerhin noch 4,79% bescheinigten der Story Sinnlosigkeit.

Zur Entwicklung von Jean-Luc Picard wurden folgende Bewertungen abgegeben: Jean-Luc habe sich positiv entwickelt. Der Ansicht waren 65,92% der Befragten. Neutral zur Entwicklung der Figur standen 23,38%. Eine negative Entwicklung sahen 10,70 % der Teilnehmer. 

Die nächste Frage ließ Freitextantworten zu, sie lautete: Die Serie hat sich im Star Trek Universum …?

… sehr gut eingefunden und Bezugspunkte aus früheren Serien, bspw. Maddox, gut aufgegriffen. Diese Aussage konnten 44,79% der Befragten mitgehen. 

… gut eingefunden und einige Bezugspunkte aufgegriffen, andere aber völlig ignoriert. Hierfür gaben 29,44% der Teilnehmer ihr Votum ab. 

… versucht einzufinden, hat es an den meisten Stellen aber nicht geschafft. 15,92% fanden sich hier wieder. 

… schlecht eingefunden und Bezugspunkte aus früheren Serien, bspw. Maddox, unzureichend. Der Meinung waren 3,66%.

… überhaupt nicht integriert. Das fanden 3,24%.

Sehr gut, aber noch viel verständlicher, wenn man das Buch auch kennt. Hier gaben 1,41% an, dass dem so ist.

Sehr eigenständig, gefällt mir gut. Bezug zu Star Trek Universum wo nötig. Ebenfalls 1,41%

… storytechnisch recht gut eingefunden, das Serienmuster passt aber wenig zum Restlichen. Das fanden 0,14%.

Durchaus spannend waren eure Reaktionen auf die Frage, welche Figur aus Star Trek hätte in Picard auftreten sollen. Hier waren Mehrfachantworten sowie Freitexteingaben möglich. Und das sind eure Figuren-Wünsche:

Das klare Rennen machte Worf mit 16,68%, Q, Geordi LaForge und Beverly Crusher lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen mit 13,71%, 13,18% und 12,85%. Admiral Janeway wollte dann immerhin noch 10,09% von euch wieder sehen. Wesley Crusher erhielt 6,26% der Stimmen. Guinan brachte es auf 4,02%, Chakotay wollten 2,44% sehen, Der Doktor (MHN) erhielt 1,91%. Barclay bildete das Schlusslicht mit 1,25%. Dann gab es noch Statements, dass diverse gerne wieder auftauchen dürften, die wurden jedoch nicht namentlich benannt (3,16%). Dass man mehr aus den vorhandenen Gästen hätte machen sollen. Der Ansicht waren 0,73%. Mit der Aussage: Hätten den Kahn auch nicht retten können gingen immerhin 4,61% der Befragten konform. Sonstige, auch nicht näher benannt, wollten 2,05% von euch sehen. Das alles so passte, wie es war, bescheinigten der Serie 7,05%.

Welche Folge hat euch am besten gefallen? Hier gab es zwei ganz klare Sieger, die die Nase weit vorn hatten. Mit 26,76% voteten die Teilnehmer „Et in Arcadia Ego, Teil 2“ auf den vordersten Rang. Gefolgt von „Nepenthe“ mit 26,06%. Relativ ähnlich waren in der Wertung „Bruchstücke“ (6,90%) und „Gedenken“ (6,76%). Es folgen „Die geheimnisvolle Box“ (4,79%), „Et in Arcadia Ego, Teil1“ mit 3,52%, „Keine Gnade“ (2,25%), „Das Ende ist der Anfang“ und „Unbedingte Offenheit“ teilen sich ihren Rang mit jeweils 1,27% der abgegebenen Stimmen. Das Schlusslicht bildet „Karten und Legenden“ mit mageren 0,85%. Keine Meinung zur Lieblingsfolge hatten 19,58%. 

Jetzt drehen wir den Spieß um und gehen über zur Folge, die am wenigsten gefiel. Das waren auf Platz 1 „Keine Gnade“ mit 14,08%, es folgt „Et in Arcadia Ego, Teil 2“, Teil 1 liegt direkt dahinter und erhielt 6,62%. „Karten und Legenden“ befanden 6,06% als schlechteste Folge. „Unbedingte Offenheit“ bescheinigten 5,63% die zweifelhafte Ehre der schlechtesten Folge. „Das Ende ist der Anfang“ und „Die geheimnisvolle Box“ konnten jeweils 3,66% der Zuschauer nicht begeistern. „Gedenken“ erhielt 2,54%, „Bruchstücke“ 2,39%. Am besten kam „Nepenthe“ mit 1,41% der Stimmen weg. Keine Meinung hatten satte 45,63% der Zuschauer.

Wie gefiel die Serie alles in allem? Ausgezeichnet gefiel sie 10,42% der Befragten. Ein Sehr Gut bescheinigten der Serie 56,48%. Als Okay oder auch durchschnittlich betrachteten im Rückblick 21,55% der Teilnehmer die Serie. Relativ schwach, nicht weiter erwähnenswert, voteten 7,61%. Eine der schlechtesten Serien aller Zeiten – absolut Star Trek unwürdig. Der Ansicht waren 3,94%.

Wir wollten von euch auch wissen, wie ihr das neue Serienformat empfunden habt, in dem eine Geschichte pro Staffel erzählt wird. Als gut werteten 57,89% der Teilnehmenden das Format. Egal war es 16,48%. Als nicht gut und lieber wieder eine Episode pro Geschichte finden 25,63% der Befragten.

Kommen wir zur letzten Frage in Teil 1. Hier ging es um die Dinge, die euch an deiner Star Trek Serie wichtig sind. Es konnten freie Eingaben gemacht werden, ebenso waren Mehrfachantworten möglich. So habt ihr geantwortet: 

Ganz klar war euch Kontinuität zu früheren Produktionen wichtig (13,81%). Auch die Entwicklung der Charaktere darf nicht zu kurz kommen. 13,51% ist dieser Punkt wichtig. Die Prinzipien der Föderation und Sternenflotte müssen zum Tragen kommen, der Ansicht waren 11,46% von euch. Und Spaß ist natürlich auch wichtig, den möchten 9,60% haben. Die positive hoffnungsvolle Zukunftsvision würden gerne 8,75% von euch sehen. Alte Bekannte wieder zu sehen, das wünschen sich 7,93%. Spannung, gut inszenierte Aliens und Weltraumkämpfe lagen dicht beianander. Hier habt ihr im Schnitt 5,5% vergeben. Gute Geschichten und logische Plots wünschen sich 4,6% der Befragten. An Zukunftstechnologie sind 3,46% interessiert, Action sowie gewohnte Genre-und Franchise-Elemente liegen beide bei knapp 2%. 1,04% möchten diverse Repräsentation von Charakteren. Detailiertes Wortbuilding ersehnen sich 0,75%. Einen Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Freundschaft, den wünschen sich 0,55%. Politische und philosophische Auseinandersetzungen 0,36%. Erotik schlägt mit 0,26% zu Buche. Sonstige Antworten, die wir der Übersicht halber zusammengefasst haben, haben 3,30% der Teilnehmer gegeben.

So viel zu den puren Zahlen, die uns das Barometer beschert hat. Im zweiten Teil werden wir uns inhaltlich mit den Freitextantworten auseinandersetzen.


20 Kommentare

Alex1605 · 24. April 2020 um 12:19

„Ihr findet die Serie offensichtlich besser als die Mehrheit unserer Rezensenten im TrekZone Network!“
Kann dem nur zustimmen. Picard ist eine sehr gute Star Trek-„Neuzeitserie“. Für mich bezeichnend, dass gerade die letzte Folge, die ja weitgehend „zerrissen“ wurde, von 25% als die „Beste“ bewertet wurde.

Alex1605 · 24. April 2020 um 12:22

Jetzt ist es auch Zeit für ein Gesamturteil der ersten Staffel Picard. Ich habe die gesamte Staffel nochmal angesehen. Beim „durchgängigen“ schauen der Staffel wirkt diese auch viel konsistenter. Es sind mir viele Dinge „klarer“ geworden, die man ausgeblendet hatte.
Tolle Sets, großartiger Bilder, spitzen Tricktechnik und was für eine Musik! Die Kerncrew „Wild zusammengewürfelt und schleppen deutlich mehr Probleme mit sich“. Das ist der wesentliche Unterschied, neben dem Serienkanon. Sir Patrick, großartig geschauspielert, immer noch der moralische „Taktgeber“ der sein „Tiefe“ überwindet. Nicht mehr der distanzierte Cpt sondern der Mensch „JL“. Als „JL“ zeiget er mehr Verbundenheit, (väterliche) Gefühle und muss in kooperative Weise seine Crew „überzeugen“. Deshalb passt „JL“ auch.
Tolle, emotionale Momente mit Hugh, Seven und den Rikers. Ein würdiger Abschied von Data nach Nemesis. So was gab es noch in keiner ersten Staffel von Star Trek! Aber auch mit Soji. Grundsätzliche Fragen um Schuld, Abwägung von Opfern usw. eher kurz, aber dennoch diskutiert. Gute Schauspieler. Rios, mein Favorit, ein Mann!! Guter Kamerad im Hintergrund, loyal und eben auch ein guter Ex-Sternenflottenoffizier. Raucht gerne Zigarre, das ist gut so! Raffie, gut gespielt mit allen Charakterschwankungen, rutscht ab, aber fängt sich wieder. Würd ich sofort nehmen, als Spitzen Operateur oder No 1. Juratti, sehr emotional gespielt, dennoch glaubwürdig. Und verwandelt sich plötzlich in die Gewiefte Charakterstarke. (Warum ist die nicht im Gefängnis?). Elnor, als Youngster noch eine „kleine“ Rolle, muss seinen Platz noch finden. Und jetzt auch noch Seven dabei, was ein Potential! Hier geht es viel um Charakter, Zusammenhalt, Freundschaft, Vertrauen, Zuneigung, Kameradschaft usw.
Ich bedanke mich bei den Autoren und Sir Patrick, das sie diesen Neuansatz gewagt haben. Klar, Wogen der Empörung auch bei Star Trek Fans, zu denen ich auch zähle. Wer sich mit diesem Neuansatz nicht anfreunden kann und eben „Heile Sternflottencrew“ mit positiver Streicheleinheit zum Folgenende braucht, wird sicherlich nicht mit Picard „warm“. Ich verstehe das, ich fühle mich ja auch deshalb bei TNG wohl.
Und klar hat die Serie auch Schwächen. Frauenrollen, Brutalität, Entwicklungspotential einzelner Rollen, Konstruiert usw. Schwächen gab es bei allen Star Trek Serien, gerade am Anfang, in unterschiedlicher Weise. Großes Kino war der „würdige“ Abschied von Data und die „Auferstehung“ Picards als Androide in der letzten Folge. Damit ist Star Trek Geschichte geschrieben worden!!
Der alte Showrunner sagte, dass er die Reaktionen der Fans auf Hugh und Ichebs Tod nicht ganz verstehe. Ich hoffe, dass der neue Showrunner, der ja Star Trek Erfahrung hat, die „Seele“ der Trekkies besser versteht!
Gesamturteil: Star Trek Picard ist für mich die Beste der neuen Star Trek Serie und hat eine erste Staffel der Spitzenklasse dieser Serien gezeigt. Möge der neue Showrunner das vorhandene Potential nutzen. Bis zur zweiten Staffel werde ich mir diese Staffel sicherlich noch ein paarmal ansehen!
Ich hoffe „JL“ fliegt noch lange!

Silvio Häusler · 24. April 2020 um 20:34

Faszinierend wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich liebe ST TNG und ich habe jahrelang auf eine Frotzetzung der Geschichten um meine Helden gewartet. In kurzen Worten….Ich bin wahnsinnig enttäuscht.
Die Filme um Picard haben zwar schon einen neuen Weg eingeschlagen, aber diese neue Serie schlägt meine Star Trek Welt zu einem Trümmerhaufen. Absurde und widersprüchliche Story um Androiden. Die mittlerweile Gedanken lesen können. Das mächtige Romulanische Imperium, degradiert zu Heimatlosen und heruntergekommenen Wilden. Steven of Nine mutiert zu einem Star Sheriff in einem gesetzlosen Sektor. Neue unbekannte Figuren, die mich als Fan der Stammcrew überhauptnicht interessieren. Wie sehr habe ich gehofft, die Rikers auf der Titan zu erleben. Die Wiederherstellung von Data in B4. Wo ist mein geliebtes LCARS Design. Die Sternenflotte und ihre Uniformen waren kaum zu sehen. Die Seele von Gene Roddenbery ist gänzlich verschwunden. Wie gerne hätte ich Capt. Kirk zitiert und am Ende der Staffel gesagt ,,Oh man, war das ein Spaß.,, Doch das kann ich leider nicht.

    Steve · 25. April 2020 um 1:39

    Diese Umfrage beweist nur eins: Dass die Messlatte bei den meisten Sehern sehr tief hängt. Mein Anspruch ist das nicht.

      Alex1605 · 25. April 2020 um 9:59

      In diesem Kommentar steckt viel „typisches“ von eingigen Diskussionsplattformen: Ich stehe „niveauvoll“ mit meiner Meinung über anderen?? Also über 60% finden es gut, aber die „haben kein Niveau“, weil ich „echter“ Trekkie-Fan bin??
      Ich erinnere da gerne an ein Star Trek und „Roddenberry-Dogma“: Toleranz!
      Trotz meiner hohen „Messlatte“ und dem Umstand, dass ich Hardcore Trekkie bin und Picard für eine tolle Serie halte, respektiere und verstehe ich, dass Fans diese Serie nicht mögen. Ich käme nie auf die Idee, diese als niveaulose Minderheit zu stigmatisieren.

        JungHans · 25. April 2020 um 12:53

        Danke!

        Steve · 25. April 2020 um 13:52

        Deine Interpretation ist schon abenteuerlich.

        Falsch verstandene Toleranz. Eine schlechte Serie brauche ich nicht zu tolerieren. Ebensowenig wie ich eine Ohrfeige tolerieren müsste.

        Ich entscheide nicht, was eine gute oder schlechte Serie ist. Kann jeder für sich entscheiden. Braucht also auch niemand gekränkt sein, wenn ich sage, dass die Serie Mist war. Toleranz, nicht wahr?

          Alex1605 · 25. April 2020 um 14:29

          @Steve: “..Messlatte bei den meisten Sehern sehr tief..“ und „Mein Anspruch ist das nicht“ Was heißt denn das? Also alle, welche die Serie gut finden, haben eine tiefe Messlatte und genügen keinem „Anspruch“? Dazu habe ich schon alles gesagt“

          „Eine schlechte Serie muss ich nicht tolerieren“. Nein, aber die Meinung der anderen, welche die Serie gut finden.

          „Kann jeder für sich entscheiden.“ Da hast du mal recht!

          Steve · 25. April 2020 um 20:57

          Rios hört in der letzten Folge ein Poltern im Schiff. Er meint, er kenne das Geräusch. Da wirft jemand Steine auf sein Schiff. Fragt sich da keiner, wer jede Woche Steine auf sein Schiff wirft? Oder die Yoga praktizierenden Androiden? Oder die Wunder-Technik aus Episode 2, mit der man in die Vergangenheit schauen kann. Wer kann so etwas als niveauvolle Science-Fiction betrachten?

          Ich habe daher 2 Schlussfolgerungen:
          1. Die Zahlen stimmen nicht.
          2. Den Zusehern sind solche Dinge egal oder bemerken sie nicht.

          Wer sich von einem Weltraum-Abenteuer berieseln lassen möchte, ohne lange nachzudenken, ist bei STP gut aufgehoben. Man folgt den Bildern und ist zufrieden. Mein Anspruch ist das bei Star Trek allerdings nicht.

          Wenn ich mir einen Action-Film anschaue, ist mir die Handlung auch egal. Da gibt es Leute, die solche Filme als niveaulos bezeichnen. Wahrscheinlich haben sie sogar recht, aber in dem Moment ist mir danach. Da setze ich meine Messlate niedrig an. Bei Star Trek setze ich sie aber hoch an. Mit Niveau hat das erst mal nichts zu tun, sondern – wertfrei – mit der persönlichen Erwartungshaltung. Wenn den Leuten das gefällt – gut, aber als Qualität braucht man das nicht zu verkaufen.

    Alex1605 · 25. April 2020 um 10:36

    @Silvio: Also ich komme mit diesem Neuansatz gut klar, versteh dich aber. Was ich nicht so sehe, sind die Grundsätze von Roddenberry. Für mich setzt die Picard um. Er führt, als JL, einen Kreuzzug mit „Verlorenen“ „For the grater Good“. Es geht darum, Leben (Soji) zu erhalten. In dieser neuen Crew finde ich viel Menschliches. Die Crew wächst zusammen und hat ihre eigenen Charaktere. Picard zeigt eben mehr von des dunklen Seiten des Menschseins und ist für mich dadurch sehr glaubwürdig.

Alrx1605 · 25. April 2020 um 21:18

@Steve: STP hat für mich Niveau und ist guter Star Trek. Meine Messlatte hängt hoch und ich sehe eine hohe Qualität in Picard. Wenn du andere Meinung bist, gut. Nur ist das eben nur deine Meinung, mehr nicht!!

Alex1605 · 25. April 2020 um 21:32

@Steve: STP hat Niveau und besitzt Qualität. Da magst du andere Meinung sein, das ist dein Recht.
Aber wie gesagt, Stigmatisierung anderer Meinungen hat nichts mit Toleranz und Respekt zu tun. Damit ist aber von meiner Seite genug gesagt

Damar · 27. April 2020 um 6:52

Also auf scifi-forum.de gab es eine Umfrage mit immerhin 71 Teilnehmern.
Das Ergebnis:

PICARD-SERIE: STAFFEL 1 FAZIT – GUT ODER SCHLECHT
27.03.2020, 05:45
Was denkt ihr nun über die gesamte Erste Staffel ?

Gut 30,99 % 22 Stimmen

Schlecht 39.44 % 28 Stimmen

Irgendwas dazwischen 29,58% 21 Stimmen

    Alex1605 · 27. April 2020 um 9:51

    Auf QUESTIONSTAR™ gibt es auch eine Umfrage mit 0-5 Punkten zu Picard:
    4/5 Punkte: 44% , 2/3 Punkte: 44%, 0/1 Punkt: 12%. Wie viel teilgenommen haben, ist nicht ersichtlich.
    Auf IMDb haben 31.000 User an der Bewertung teilgenommen (1-10):
    8-10: 68%; 5-7: ca. 20%; 1-4: 12,5%.
    Was viele dieser Statistiken zeigen, bei denen viele Nutzer oder Zuschauer beteiligt waren: Es gibt mehr Zuschauer, die Picard durschnittlich bis gut finden, wie andersherum. In den meisten Rezensionen bildet sich das nicht ab.

Alex1605 · 27. April 2020 um 10:07

Am besten bildet es vielleicht die Amazon Bewertung ab (ca. 4100 Teilnehmer, 1-5 Sterne):
5 Sterne: 64%; 3/4 Sterne: 10%; 1/2 Sterne: 20%. Hier zeigt sich, dass 2/3 die Serie gut finden, aber 20% weniger bis schlecht. Picard polarisiert eben!

Steve · 14. Mai 2020 um 0:35

Ich will Dir ja keine naive Weltsicht unterstellen, sonst heißt es gleich wieder, ich wäre intolerant, was im Grund nur eine Schubladisierung war, aber wer glaubt, amazon-Bewertungen wären ein guter Gradmesser, noch dazu für EIGEN-Produktionen, der muss schon ein sittsames Weltbild haben.

Die Zahlen von Rotten Tomatoes zeichnen ein gänzlich anderes Bild: 59% bzw. 3,32

Da ich – anders als in der Corona-Berichterstattung – die Zahlen gerne in Relation stelle:
Lost in Space (Season 1): 74% bzw. 3,84
The 100 (Sasons 1): 77% bzw. 3,83
Agents of SHIELD (Season 1): 78% bzw. 3,89
The Handmaid´s Tale (Season 1): 91% bzw. 4,46
Westworld (Season 1): 92% bzw. 4,49
The Mandalorian: 93% bzw. 4,54
The Orville (Season 1): 94% bzw. 4,58

Die Bedeutung der Zahlen entnehme man bitte deren Homepage.

Wenn man bedenkt, dass auch Star Trek Picard dort mitspielen könnte, wo “The Mandalorian” ist, und zwar mit dem richtigen Produktionsteam, dann stimmt das umso trauriger.

Ach ja, Star Trek Discovery (Season 1): 51% bzw. 2,96

Alex1605 · 16. Mai 2020 um 14:59

@Steve, du solltest einfach deine Unterstellungen lassen und dich mehr mit Sachargumenten beschäftigen.
Die Bewertungen in Amazon werden von Usern erstellt, die einen Account haben. Was soll daran getürkt sein. Die Bewertungen sind ja nicht von Amazon.
Zu RottenTomatoes: Die Bewertung von 65 Kritikern liegt bei 7,7 von 10, also im guten Bereich. Nun zu den Usern. Bei Amazon hat Picard 3,9 von 5, bei RT 3,32 liegt also nicht soweit auseinander. 3,32 heisst aber auch, das mehr die Serie gut wie schlecht finden. Nichts anderes sage ich.
Picard ist eben auch eine Serie, die polarisiert. Deshalb wird da nie ein Spitzenwert erreicht. Ich find es gut, das Picard polarisiert.
In der aktuellen Umfrage von Trekkzone wird sogar ein weitaus positiveres Bild von Picard gezeichnet oder ist die für dich auch was für “Naive”.
Macht aber ach nix. Ich, als Hardcore- Trekkie, bin Fan von Picard, andere eben nicht.

    Steve · 18. Mai 2020 um 20:14

    Och, gerade die Aufschlüsselung meiner obigen Zahlen fand ich sehr sachlich.

    Dass viele amazon-Bewertungen manipuliert sind, was zunehmend zu einem Problem wird, scheint für dich völlig neu zu sein. Aber auch hier kann ich ein paar Sachargumente liefern. So hat 2019 amazon 13 Millionen Fake-Bewertungen gestoppt. Es gibt sogar Agenturen, die sich auf dieses Geschäftsmodell spezialisiert haben. Viele Reviews wurden ja schon geschrieben, als gerade mal die 1. Folge draußen war. Sicher, amazon geht dagegen vor, aber mit welchem biblischen Eifer sie das bei ihren Eigenproduktionen verfolgen, mag jeder für sich beurteilen.

    Die Schreiber von Rezensionen, egal auf welcher Plattform, ist ja eher eine spezielle Gruppe. So kenne ich niemanden, der sich die Mühe macht, eine Rezension zu verfassen. Ob der Durchschnittszuschauer, die breite Masse, nun die Serie gut findet oder nicht, lässt sich an diesen Zielen nicht ablesen. Mag sein, dass es so ist, das bestreite ich nicht, aber zu behaupten, dass die Mehrheit Picard liebt, weil es so viele tolle Reviews gibt, ist in einer Welt voll von Manipulationen auch weit hergeholt.

    Bei dir scheint das Wort “polarisieren” für ein Qualitätsmerkmal zu stehen. Im Grunde bedeutet es aber nur “Gegensätze schaffen”. Und das hat Picard erreicht. Ob das Absicht der Produzenten war? Und ob das überhaupt positiv ist, mag auch jeder für sich beurteilen.

Alex1605 · 16. Mai 2020 um 17:00

@Steve: Nicht sittsam sonder sachbezogen.
Amazon Bewertungen werden von Amazon Kunden erstellt, die einen Account haben. Hab ich auch gemacht, geht auch nur einmal. Also ein guter Gradmesser.
Zu RottenTomatoes: Die Kritikerbewertung liegt bei 7,7 von 10, also gut. Die der User bei 3,32 von 5. Die von Amazon übrigens bei 3,9 von 5, also kein großer Unterschied oder „gänzlich anderes Bild“.
Schau dir mal die Befragung von dieser Webseite an, die trifft es ganz (positiv) gut!

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