Am heutigen Montag feiert Sir Patrick Stewart runden Geburtstag: Der Captain Picard-Darsteller wird 80 Jahre alt! Zur Feier des Tages blicken wir zurück auf seine Biografie und seinen Einfluss auf das Star Trek-Franchise. Außerdem gibt es noch eine Rewatch-Empfehlung!

Im September 1987 debütierte ein damals noch weitestgehend unbekannter britischer Schauspieler namens Patrick Stewart als Captain Jean-Luc Picard vom neuen Raumschiff Enterprise im US-Fernsehen. Stewart, damals 47 Jahre alt, hatte die Rolle in “Star Trek: The Next Generation” nach eigenen Aussagen nur deshalb angenommen, weil man ihm das Scheitern der ersten Spin-off-Serie von “Star Trek” nach maximal einer Staffel prophezeit hatte. Denn Stewart war damals eigentlich nicht gewillt, sich über mehrere Jahre an eine US-amerikanische Serie zu binden. Doch allen Unkenrufen zum Trotz trat “TNG” recht schnell aus dem Schatten der Originalserie heraus und auch Stewart fand immer größeren Gefallen an seiner hervorragend geschriebenen Rolle.

Patrick Stewart spielte 1987 zum ersten Mal Captain Jean-Luc Picard (Bild: TNG 1×01, ViacomCBS).

Drei Jahrzehnte Kultstatus

Drei Dekaden später spielt Patrick Stewart – seit 2010 “Sir Patrick Stewart” – immer noch Jean-Luc Picard. Auch wenn er zwischen 2002 und 2019 in dieser Rolle pausierte, ist Stewarts “Star Trek”-Bilanz beeindruckend: Auftritte in drei Serien und vier Kinofilmen, insgesamt (je nach Zählweise) 187 Episoden und der Ruf, der intelligenteste und kultivierteste aller “Star Trek”-Kommandanten zu sein – und der prägendste. Denn Captain Picard wurde im Laufe der Serie zu einem Rollenbild für eine ganze Generation.

“Picards Prinzip” (Buch)

Kleine Kostprobe gefällig? Im Jahr 1995 erschien das Buch Picards Prinzip: Management by Trek (Make it so. Leadership Lessons from Star Trek – The Next Generation) von Wess Roberts und Bill Ross, welches sich Picards Problemlösungsansätzen und Führungsstil widmete. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die belegen, wie groß der Einfluss von Picard – und somit auch Stewart – auf das Publikum der 90er-Jahre war. Wenn jemand den Titel “Influencer” verdient hat, dann Patrick Stewarts Alter Ego!

Sein Zuhause war das Theater

Doch Stewart selbst kam vergleichsweise spät zu Prominenz und Ruhm. Kein Wunder, denn Film und Fernsehen waren in den ersten drei Jahrzehnten seiner Karriere nicht Stewarts Welt. Vielmehr zog es ihn in dieser Zeit in die unendlichen Weiten des Theaters. Und Shakespeare hatte es ihm besonders angetan.

Der am 13. Juli 1940 in Mirfield, einer Kleinstadt in der englischen Grafschaft West Yorkshire, geborene Stewart entdeckte recht schnell seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Bereits mit 16 Jahren verließ er die Schule und arbeitete als Journalist, um sich eine Schauspielausbildung zu finanzieren. Ein Stipendium ermöglichte ihm mit 19 Jahren den Start in eine professionelle Theaterkarriere.

Von 1966 bis 1982 war er als Mitglied der Royal Shakespeare Company in zahlreichen Shakespeare-Rollen im Theater zu sehen. Ab Ende der 1970er-Jahre kam dann auch allmählich Stewarts Film- und Fernsehkarriere in Schwung. Er trat in der Serie “Ich, Claudius – Kaiser und Gott“ auf und spielte Nebenrollen in Filmen wie “Der kleine Lord“ (1980), “Excalibur“ (1981) und “Der Wüstenplanet“ (1984).

Stewarts Liebe zum Theater im Allgemeinen und den Werken von William Shakespeare (1564-1616) im Speziellen hat im Laufe seines Lebens aber nicht abgenommen. Im vergangenen Dezember war Stewart beispielsweise in einer One-Man-Aufführung als Ebenezer Scrooge in “A Christmas Carol“ von Charles Dickens auf einer Theaterbühne in New York zu sehen. Und seit Beginn der Corona-Pandemie liest Stewart regelmäßig auf seiner Facebook-Seite Gedichte aus “Shakespeare’s Sonnets”. Stewart und Shakespeare – das passt einfach.

Patrick Stewart im Jahr 1999 als Scrooge in “A Christmas Carol”

Weltkarriere dank “Star Trek: The Next Generation”

Seinen internationalen Durchbruch hatte Stewart schließlich ab 1987 als Captain Jean-Luc Picard in “Star Trek: The Next Generation”. Stewart hatte die Rolle trotz des anfänglichen Widerstands von Produzent Gene Roddenberry erhalten. Co-Produzent Robert Justman hatte Stewart bei einer Drama-Vorlesung an der Universität von LA entdeckt und in ihm sofort den Captain der neuen Enterprise erkannt. Es gelang Stewart sehr schnell, sich von seinem prominenten Vorgänger William Shatner (Captain James T. Kirk) abzuheben und Picard ein eigenes, sehr intellektuelles Profil zu verpassen. Auch Gene Roddenberry sah nach kurzer Zeit ein, dass Stewart die absolut richtige Wahl für die Rolle gewesen ist.

Nach den sieben Serienjahren folgten noch vier TNG-Kinoabenteuer, ehe Stewart seine Sternenflotten-Uniform 2002 vermeintlich für immer ablegte.

Seit den 1990er-Jahren war Stewart in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen oder Serien zu sehen, darunter “Death Train“ (1993), “Fletchers Visionen” (1997) “Moby Dick“ (1998), “A Christmas Carol – Die Nacht vor Weihnachten“ (1999), “Match” (2014), “Green Room” (2015), “Blunt Talk” (2015-17), “Wenn du König wärst” (2019), “Drei Engel für Charlie” (2019) und natürlich als Professor Charles Xavier in der “X-Men“-Reihe (2000-2017).

Neben seinem Engagement in Film- und Fernsehen arbeitete Stewart auch als Sprecher für Computerspiele und Animationsserien, wie etwa in “American Dad“ und “Family Guy” (beide seit 2005) oder “Ice Age 4” (2012).

Von 2003 bis 2015 war Stewart außerdem Kanzler der University of Huddersfield.

In seinem Privatleben setzt sich Patrick Stewart seit Jahren u.a. für die Belange von Pflegehunden ein, insbesondere Bulldoggen habe es ihm angetan. Stewart und seine Frau Sunny Ozell nahmen 2017 die Hündin Ginger bei sich auf, später die Hündin Emma.

Außerdem ist er Fan des englischen Fußball-Zweitligisten Huddersfield Town A.F.C. Er unterstützt die britische Labour Party und war dreimal verheiratet. Stewart hat zwei erwachsene Kinder. Sein Sohn David spielte übrigens in der “TNG”-Episode “Das zweite Leben” in einer Nebenrolle an der Seite seines Vaters.

Patrick Stewart 2003 in “X-Men 2” (Bild: 20th Century Fox, Marvel Enterprises).

Rückkehr zu “Star Trek”

Vor gut zwei Jahren gab Stewart bekannt, dass er für eine weitere Serie zu “Star Trek” zurückkehren wird. Sein Comeback kam überraschend, da er in den Jahren nach “Star Trek: Nemesis” (2002) wiederholt erklärt hatte, die Figur Jean-Luc Picard sei für ihn endgültig Vergangenheit. Als ihm Alex Kurtzman und Michael Chabon jedoch ein Serienkonzept vorlegten, das einen stark gealterten und veränderten Picard in den Mittelpunkt stellte, konnte sich Stewart dann doch für eine Rückkehr erwärmen.

Die erste Staffel von “Star Trek: Picard” startete im Januar 2020 und kam beim Publikum, ebenso wie bei Teilen des Fandoms, gut an (wir berichteten). Dennoch wurde auch Kritik sowohl an der Serie selbst als auch an der Darstellung des “neuen” Picard laut. Eine zweite Staffel befindet sich derzeit in der Pre-Production-Phase. Picard ist am Ende der ersten Staffel gestorben und führt seine Existenz nun als eine Art Bio-Androide weiter. “Quo vadis, Picard?” dürfte folglich auch das Motto der zweiten Staffel sein.

Auch mit 80 Jahren denkt er noch nicht an den Ruhestand: Patrick Stewart freut sich auf die zweite Staffel von “Star Trek: Picard” (Bild: ViacomCBS).

Picard als “Advanced Human”

Dass die Figur des Jean-Luc Picard über drei Jahrzehnte einen solch bleibenden Eindruck bei den Fans (und auch darüber hinaus) hinterlassen hat, liegt neben der ursprünglichen Figurenzeichnung von Gene Roddenberry und den starken Drehbüchern von “Star Trek: The Next Generation” vor allem auch an Patrick Stewart selbst, der den Captain mit Attributen wie Kultiviertheit, Edelmut, Loyalität, Selbstreflexion, Empathie, Passion, Forscherdrang und Eloquenz versehen hat. Picard hat sich in “The Next Generation” als Inbild des von Roddenberry skizzierten “Advanced Human” (“Fortgeschrittener Mensch”) präsentiert, der vor allem für die in den 1980ern/90ern aufgewachsenen “Trekkies” zum Leitbild wurde.

Picard steht für Integrität und Prinzip und ist doch nicht immer fehlerlos. Seine besonnene und selbstkritische Art des Denkens und Handelns macht ihn aber wohl zum besten aller “Star Trek”-Kapitäne.

Rewatch-Empfehlung: Episoden mit Picard-Schwerpunkt

Star Trek: The Next Generation
Season 1

1.12   Der große Abschied (The Big Goodbye)

1.24   Begegnung mit der Vergangenheit (We’ll Always Have Paris)

1.25   Die Verschwörung (Conspiracy)

Season 2

2.09   Wem gehört Data? (The Measure of a Man)*

2.13   Die Zukunft schweigt (Time Squared)

2.17   Das Herz eines Captains (Samaritan Snare)*

Season 3

3.04   Der Gott der Mintakaner (Who Watches the Watchers?)

3.18   Versuchskaninchen (Allegiance)

3.19   Picard macht Urlaub (Captain’s Holiday)

3.12   Botschafter Sarek (Sarek)

3.26   In den Händen der Borg (The Best of Both Worlds, Part I)*

Season 4

4.01   Angriffsziel Erde (The Best of Both Worlds, Part II)*

4.02   Familienbegegnung (Family)*

4.04   Endars Sohn (Suddenly Human)

4.09   Die letzte Mission (Final Mission)

4.20   Gefangen in der Vergangenheit (Qpid)

4.21   Das Standgericht (The Drumhead)*

Season 5

5.02   Darmok (Darmok)*

5.05   Katastrophe auf der Enterprise (Disaster)

5.21   Eine hoffnungslose Romanze (The Perfect Mate)

5.23   Ich bin Hugh (I, Borg)*

5.25   Das zweite Leben (The Inner Light)*

Season 6

6.10   Geheime Mission auf Celtris III, Teil 1 (Chain of Command, Part 1)

6.11   Geheime Mission auf Celtris III, Teil 2 (Chain of Command, Part 2)*

6.15   Willkommen im Leben nach dem Tode (Tapestry)*

6.18   In der Hand von Terroristen (Starship Mine)

6.19   Der Feuersturm (Lessons)

6.20   Das fehlende Fragment (The Chase)

Season 7

7.02   Indiskretionen (Liaisons)

7.04   Der Schachzug, Teil 1 (Gambit, Part 1)

7.05   Der Schachzug, Teil 2 (Gambit, Part 2)

7.20   Am Ende der Reise (Journey’s End)

7.15   Gestern, Heute, Morgen, Teil 1 (All Good Things…, Part 1)*

7.26   Gestern, Heute, Morgen, Teil 1 (All Good Things…, Part 1)*

Star Trek: Picard
Season 1

1.01   Gedenken (Remembrance)*

1.02   Karten und Legenden (Maps and Legends)

1.04   Unbedingte Offenheit (Absolute Candor)

1.06   Die geheimnisvolle Box (The Incredible Box)*

1.07   Nepenthe (Nepenthe)*

1.10   Et in Arcadia Ego, Teil 2 (Et in Arcadia Ego, Teil 2)

 

* besonders empfehlenswert

Happy Birthday, Sir Patrick Stewart!

Die gesamte TrekZone Network-Redaktion wünscht Patrick Stewart alles Gute zum 80. Geburtstag sowie viel Glück, Gesundheit, Kreativität und Energie für das neue Lebensjahr!

 


Matthias Suzan

Matthias Suzan

Matthiasˈ Leidenschaft für "Star Trek" begann im zarten Alter von neun Jahren mit "The Next Generation". Anfänglich waren es noch die Raumschiffe und die Technik, die ihn faszinierten. Später weckten vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums sein Interesse, sodass er sich seither für Politik- und Geisteswissenschaften interessiert. Nach knapp zwei Jahrzehnten als treuer TrekZone-Leser stieß er Ende 2017 mit dem Start von "Discovery" zur TZN-Redaktion.

21 Kommentare

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Alex1605 · 13. Juli 2020 um 16:27

Alles Gute zum Geburtstag an Sir Patrick. Danke für die Zusammenfassung. Was wäre Star Trek ohne ihn? Er ist ein Profi, der seine Rollen überzeugend mit Leben füllt. Danke Sir Patrick und möge JL noch lange fliegen!

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    Alex1605 · 14. Juli 2020 um 9:37

    Und noch ein besonderses Geburtstagsgeschenk für Sir Patrick: Der Deutschlandfunk hat über die besten Filme mit „Star Trek“-Star Patrick Stewart abgestimmt:
    Platz 2 : Star Trek Picard!!! Ich liebe diese Serie!!

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      Alrx1605 · 15. Juli 2020 um 14:05

      Und noch einer: Im ARD zu Sir Patricks Geburtstag: “Gerade ist die erste Staffel von Picard bei einem Streaming Dienst megaerfolgsreich gezeigt worden”.
      Sir Patrick lebe hoch!!!

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Kira · 14. Juli 2020 um 15:04

Herzlichen Glückwunsch!!!

Da heißt es nun, im Alter wird man weise… Schade nur, daß er mit seinem letzten Star Trek Abenteuer ST PICARD seine gesamte ST-Karriere ad absurdum führt und einen sehr schlechten Nachgeschmack hinterläßt. Hätte er an seiner ursprünglichen Einstellung festgehalten, nie mehr Picard zu spielen, wäre er in glorreicher Erinnerung geblieben. Nicht als Schauspieler hat er versagt, sondern bei der Entscheidung, dem letzten Müll beizuwohnen… Schade, Mr Stewart, falsche Entscheidung :o(

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    Alex1605 · 14. Juli 2020 um 18:20

    Seh ich nicht so. Für mich hat er die mutige und richtige Entscheidung getroffen, keine Staffel 8 von TNG zu machen, sondern eben diese Art der Fernsehserie. Die hat eben nicht den TNG Kuschelfaktor. Picard ist aber eine tolle, realistische Star Trek Serie, die vor allem von Charakteren betrieben wird. Aber jedem seine Meinung. Danke für diese tolle Serie, Sir Patrick.

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      Kira · 15. Juli 2020 um 22:30

      Ich will kein zweites TNG, aber ich erwarte eine Serie, die erstens stimmig in sich selbst ist und zweitens im Kontext der vorherigen Serien steht und kanonisch zu diesen ist. Beides ist fehlgeschlagen. NIE habe ich eine Serie gesehen, die SO VIEL Plotholes, Logiklöcher und Inkonsistenzen hat, wie diese. Sie schafft es nicht mal, sich selbst treu zu bleiben und eine interessante Geschichte zu präsentieren. An allen Ecken wird sich selbst wiedersprochen und alles ad abruedum geführt. Und da spreche ich noch nicht mal vom übergreifenden Universum. Ein absolutes Desaster. Da rettet leider gar nichts mehr, nur ein Abbruch. Oder wie in meinem Fall pures ignorieren. Kann man wirklich so blind (oder fanatisch verblendet?) sein, daß man DAS nicht erkennt??? Unbegreiflich… Soll nicht böse genmeint sein, aber ich bin echt confused.

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        Kira · 16. Juli 2020 um 1:32

        Meine Fresse, sind in dem Text viele Fehler. Tastatur defekt? Leider keine Korrektur möglich… :o(

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        Steve · 16. Juli 2020 um 10:19

        Mit deiner Ansicht bist du nicht allein, Kira. Und wenn man sieht, wie hier manche Schauspieler und Rolle verwechseln, ist das schon Teil deiner Antwort.

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          Björn1976 · 22. Juli 2020 um 1:54

          Picard ist das dümmste was ich je gesehen habe. Modern ist das nicht nur dumm. Aus dem 24 ins 21 Jahrhundert. Der Marsianer – Rettet Mark Watney ist modern und intelligent gemacht. Patrick Stewart hat sich mit dem Blödsinn keinen Gefallen getan. Nachdem er dazu beigetragen hat die Rolle(Picard) in den Kinofilmen zu verändern und das nicht zum guten. Hat er es wieder getan und noch schlechter. Abgesehen von Script und Story die in sich kaum stimmig ist.

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          Steve · 23. Juli 2020 um 10:07

          Ich bin absolut deiner Meinung, Björn, aber ich fürchte, es ist noch nicht das Schlimmste, was wir gesehen haben. Sieht man sich Lost in Space an, geht das in dieselbe Richtung. Wenn man in einer Szene einen Roboter will, dann kommt halt einer aus dem Wald. Ob das nun Sinn macht oder nicht. Und fragt man, woher der denn nun komme, erhält man als Antwort: Ist doch egal, ist cool. (Achtung: überspritztes Beispiel, das so nicht vorkam, aber den restlichen Mist gut zusammenfasst.) Und für diese Coolness opfert man Plot, Story, Logik und Geschichte. Und dieser Stil, der sich da etabliert, scheint ein neuer Trend in Hollywood zu sein. Die Leute sehen es sich zwar an, womit sich die Macher bestätigt fühlen, aber nachhaltig ist das alles nicht. Da entstehen keine langjährigen Fans. Es entsteht nichts Großes oder Großartiges, sondern nur eine lahme Geschichte, die keiner ein zweites Mal sehen will. Um es mit Kirks Worten zu sagen: “Die Chancen stehen schlecht und die Situation ist trostlos!” Aber es besteht Hoffnung, dass sich der Trend wieder mal ändert, aber solange es genügend Beifallklatscher gibt, die den größten Müll unreflektiert toll finden, wird sich in Hollywood nichts ändern.

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    Alex1605 · 14. Juli 2020 um 20:50

    Na ja. Erstens ist eine Karriere, bei der einer zum Weltstar wird nicht wegen einer Serie “dahin”.
    Zweitens danke ich Sir Patrick für diese tolle Serie.
    Lebe lang und in Frieden!

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Alex1605 · 15. Juli 2020 um 23:18

@Kira: Ich will nicht die ganze Diskussion führen, die ich schon bei den ganzen Folgen von Picard geführt habe. Nur soviel: Ich bin “confused” das viele nicht das Großartige und Tolle an dieser Serie sehen. Was du angesprochen hast, sehe ich in Teilen auch. Es ist aber für mich nicht so wichtig, weil die Serie einfach gut ist.
Also andere, auch positive Meinungen, mögrn dich zwar ” confusen”, ich kann nachvollziehen, warum anderen Picard nicht gefällt.
Aber seis drum. Es geht hier um das großartige Lebenswerk von Sir Patrick, das sich in dieser Weise in Picard niederschlägt. Dem zolle ich meinen Respekt und bin dankbar für einen großartigen Schauspieler.

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    Björn1976 · 22. Juli 2020 um 1:58

    Na wenigstens einen Fan hat er ja noch.

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      Alex1605 · 23. Juli 2020 um 16:04

      @Björn1976: Überraschung!!
      Einfach mal: Picard: Auswertung des Trekbarometers zur ersten Staffel (Teil 1) deiser Webseite ansehen.
      Tatsächlich fanden hier mehr wie 55% Ausgezeichnet bzw. sehr gut.

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Alex1605 · 23. Juli 2020 um 16:10

@Steve: Mit Picard wurde etwas großartiges geschaffen. Schaue mir die erste Staffel zum sechsten Mal an. Einfach phantastisch. So schafft man langjährige Fans, nicht nur bei den “alten” Trekkies.
Was für tolle Charakter und was für ein toller JL. Spitzenplätze in den VoD-Charts und phantastische Zusimmung, auch bei der Umfrage dieser Seite, zeigen das ja!

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    Steve · 23. Juli 2020 um 23:23

    Das glaub ich gern, dass man sich das sechs Mal und öfter ansehen muss, sonst versteht man den Plot nicht. Aber gib dir keine Mühe, den versteht Kurtzman selbst nicht.

    Ob man langjährige Fans schafft, muss sich erst noch erweisen. Auf die Frage, ob sich die Discovery-Bücher gut verkaufen, antwortet der Verlag Cross-Cult im comicforum.de mit “So richtig viel kann man noch nicht sagen. Ist aber eher mau.” Aber vielleicht wird ja bei Picard alles anders. Wir werden sehen.

    Was mir bei dieser Umfrage etwas seltsam erscheint, ist der Umstand, dass du hier auf dieser Seite der einzige bist, der positives Feedback zur Serie gibt. Vielleicht 1-2 weitere positive Kommentare von anderen hier und dort. Alle anderen Kommentare sind durch die Bank negativ. Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. Wo kommen also plötzlich all die positiven Bewertungen her? Schreiben die keine Kommentare? Warum nicht?

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      Alex1605 · 24. Juli 2020 um 4:24

      Also ich habe den Plot nach dem ersten Mal verstanden. Ich schaue mir das wieder an, weil ich diese Serie liebe
      Kommentare schreiben und eine Meinung haben sind zweierlei Dinge. Ist wie in der Politik. Demonstrieren tun die, denen was nicht gefällt. Deshalb müssen sie nicht die Mehrheit darstellen.

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        Steve · 25. Juli 2020 um 14:36

        Der Vergleich ist … wie soll ich es freundlich ausdrücken … an den Haaren herbeigezogen, denn laut dieser Theorie müssten ja ÜBERALL negative Bewertungen zu jedem Film, zu jeder Serie, zu jedem Buch überwiegen, weil diejenigen, denen es gefallen hat, sich nicht zu Wort melden.

        Vielleicht kannst nur mir ja – wenn du es schon 6 Mal gesehen hast – ein paar Fragen beantworten:
        -> Warum evakuieren die Romulaner ihre eigenen Leute vor der Supernova nicht selbst?
        -> Warum stellt sich Soong auf Sutras Seite, die das Ziel verfolgt, alle Biologischen auszulöschen?
        –> Warum geben die Flüchtlings-Romulaner Picard die Schuld an der Misere?

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          Alex1605 · 25. Juli 2020 um 17:55

          Zu meinem Vergleich:
          Zurzeit finden viele Anticorona-Demos statt. Man könnte meinen, die Leute wâren unzufrieden mit den Massnahmen der Regierung. Es ist aber genau anders herum. Nur weil jemand laut schreit hat er nicht Recht. Der Vergleich passt.
          Ob sie schreiben oder nicht: Es finden mehr STP gut wie schlecht.
          Deine Fragen muss du den Autoren von STP stellen.

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          Steve · 26. Juli 2020 um 1:18

          Aber Hauptsache, erst mal groß schwätzen, dass man alles verstanden habe.

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BananaJoe · 23. Juli 2020 um 21:30

‘Stargeezer’ Patrick Stewart hat mit seinem Engagement bei “Picard” den Beweis dafür erbracht, dass sich mit zunehmendem Alter nicht auch automatisch Weisheit einstellt. Der Herr ist bei vielen Fans unten durch, seit er die ikonische Rolle des Picard gemeinsam mit dem untalentierten Schwachmatenteam rund um Kurtzman abmontiert hat.

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