Die San Diego Comic Con (SDCC) fand in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie nur virtuell statt. Im entsprechenden “Star Trek Universe”-Panel gaben die beteiligten Produzenten und Schauspieler auch einige wenige Infos zur dritten Staffel von “Star Trek: Discovery” und der geplanten neuen Serie “Star Trek: Strange New Worlds” preis.

Vorsicht, leichte Spoiler! 

Bild: startrek.com

Strange New Worlds: Pike in der Krise?

Alex Kurtzman, der hauptverantwortliche Produzent der aktuellen “Star Trek”-Produktionen, bestätigte, dass der Autorenstab der Serie seine Arbeit bereits aufgenommen habe. Bisher seien schon Ideen für zehn Geschichten entstanden, die aber noch eines Feinschliffs bedürfen:

“Der Writers Room hat die Arbeit aufgenommen. Es sind bereits zehn Geschichten dabei herausgekommen, was sehr aufregend ist. Sie sind aber zunächst nur ein Anfang. Aber es ist meiner Meinung nach eine dieser Serien, in die alle mit so viel Enthusiasmus und so viel Liebe hineingegangen sind.”

– Alex Kurtzman

Bild: TrekZone Network

Auch Anson Mount, der in “Strange New Worlds” wieder in die Rolle von Captain Christopher Pike schlüpfen wird, verriet einige wenige Details über die mögliche Charakterentwicklung seiner Rolle. Demnach könnte der Titel “Strange New Worlds” in Bezug auf Captain Pike in der Tat zweideutig zu verstehen sein:

“Ich denke, die wichtigste Sache [in Discovery Season 2] war natürlich, meine [also Pikes] Zukunft zu sehen. Und wenn man sieht, wie alles enden wird, und dass es nicht so rosig ist – was macht man damit? Ich glaube, es gibt einen Grund, warum wir nur unsere Vergangenheit sehen können: Weil wir eine sehr neurotische Spezies sind und wir nicht wüssten, wie wir uns verhalten sollen. Meiner Meinung nach stellt sich letztendlich die Frage, wie man trotzdem weitermacht. Ich denke, er wird wahrscheinlich mit sich ringen, wie er den Rest seines Lebens am besten für das Gute in der Welt, das Gute im Universum nutzen kann.”

– Anson Mount (Capt. Christopher Pike)

Captain Pike sieht seine traurige Zukunft: In 10 Jahren wird er bei einem Unfall mit hochradioaktiver Delta-Strahlung kontaminiert (Szenenfoto "Through the Valley of Shadows", CBS).

Captain Pike muss sich in “Strange New Worlds” seinem traurigen Schicksal stellen (Szenenfoto DSC 2×12 “Through the Valley of Shadows”, ViacomCBS).

Demnach wird sich Captain Pike in “Strange New Worlds” womöglich mit existenziellen Fragen auseinandersetzen müssen. Für ihn ist diese ganze Situation – sein dunkles Schicksal zu kennen – ebenfalls eine seltsame neue Welt, die es zu entdecken gilt.

Gleichwohl betonte Rebecca Romijn (Number One), dass es in der Serie aber vor allem darum gehen wird, als Team zusammenzuarbeiten und dem Unbekannten zu begegnen. Oder anders ausgedrückt: Das Abenteuer soll im Mittelpunkt stehen.

Discovery Season 3: Gemeinsam etwas Besseres erschaffen

Bild: startrek.com

Leider brachte das Panel in Bezug auf die dritte Staffel von “Discovery” weder einen konkreten Starttermin noch neues Bildmaterial. Im Gespräch mit dem Cast sickerten jedoch einige wenige Details über die Storyline der dritten Season durch, welche wiederum die seit vergangenem Jahr im Fandom populäre These untermauern, dass wir in Staffel 3 eine Art Wiederaufbau der Föderation sehen werden. Hierzu einige Stimmen:

“Ich glaube, in der dritten Staffel haben wir die Gelegenheit, wirklich ein Gespräch über die Welt zu führen, die wir erschaffen wollen, und dass jeder von uns die Pflicht hat, diese gemeinschaftlich zu erschaffen. Ich bin dankbar für die Geschichte, die Star Trek erzählt hat, um uns etwas aufzuzeigen, nach dem wir streben können. Und ich hoffe, dass wir dies mit Staffel 3 fortsetzen.”

– Wilson Cruz (Dr. Hugh Culber)

Der Cast von “Discovery” und “Strange New Worlds” im Online-Panel (Bild: Comic-Con International).

“Eine Sache, die ich besonders an unserer Version von Star Trek schätze, ist, dass wir nicht davon ausgehen, dass wir bereits die Perfektion erreicht haben, sondern dass […] in uns selbst und in der Utopie der Föderation sowie darüber hinaus noch mehr zu tun ist. Und ich glaube, dass das gerade jetzt eine wirklich wichtige Botschaft ist, die es zu hören gilt, da es viele Leute gibt, die davon ausgehen, dass einige dieser Probleme bereits gelöst sind. Aber das sind sie nicht.”

– Mary Wiseman (Ensign Sylvia Tilly)

Auch Anthony Rapp (Lt. Cmdr. Paul Stamets) betonte, dass die politische bzw. gesellschaftliche Botschaft von “Star Trek”, eine Person einzig nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Aussehen, ihrem Geschlecht, ihrem Alter oder ihrer Herkunft usw. zu beurteilen, gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig sei. “Star Trek” solle das Thema ˈDiversitätˈ demnach auch weiterhin beleuchten, aber nicht zwangsläufig als zentrales Element, sondern vielmehr als eine Art durchgängiger Leitfaden durch die eigentliche Erzählung.

Zudem stünde auch das Thema ˈFamilieˈ im Zentrum der dritten Staffel:

“Für mich ist eines der großartigen Dinge in Staffel 3, dass sie den persönlichen mit dem familiären Charakter der Serie verbindet. Und Familie ist hier nicht nur wörtlich zu verstehen, also unsere Paarbeziehungen, sondern das gilt auch für die Schiffsfamilie. Die Staffel erforscht die Familie auf eine wundervolle neue Weise. Ich denke, das ist eines der coolen Dinge und […] eines der wichtigsten Dinge, die in Staffel 3 mit Sicherheit entwickelt werden.”

– Anthony Rapp (Lt. Cmdr. Stamets)

Das Thema Familie wird in Staffel 3 von großer Bedeutung sein (Bild: ViacomCBS).

Was die Charakterentwicklung betrifft, berichtete Mary Wiseman, dass die Crew erst noch lernen müsse, mit der neuen Situation zurechtzukommen. Auch die ehrgeizige Tilly, deren Ziel stets darin bestand, eines Tages im Captain’s Chair zu sitzen, müsse ihren Lebensentwurf erst wieder neu definieren.

Gleiches gilt auch für Hugh Culber, der laut Wilson Cruz vieles in seinem Leben kritisch hinterfragen wird. Seine Erfahrungen in Season 1 und 2 bleiben also nicht folgenlos: Culber hat eine Wandlung durchlaufen und diese nimmt nun Einfluss auf sein Leben, sodass er seine Arbeit, seine Rolle in der Welt und seine Beziehung zu Stamets nun unter anderen Gesichtspunkten reflektiert. Dementsprechend wird auch die Beziehung zwischen Culber und Stamets neue Facetten erhalten. Der “neue Culber” sei wesentlich dreidimensionaler geschrieben, so Wilson Cruz euphorisch.

Picard: Keine News zu Season 2

Bild: ViacomCBS

Das Panel zu “Star Trek: Picard” beschränkte sich im Wesentlichen auf ein Resümee zu Season 1 und bot nochmals Einblicke in die Gemütslagen und Motivationen des Casts. Sir Patrick Stewart brachte einmal mehr seine Wertschätzung für die Autoren, Produzenten und für seine Schauspielkollegen zum Ausdruck. Zudem ließ er wissen, dass seine Entscheidung, zu “Star Trek” zurückzukehren, allen früheren Bedenken zum Trotz genau die richtige Entscheidung gewesen sei:

“Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Es ist ganz der Verdienst der Leute, mit denen ich bei meinen ersten Treffen zusammengekommen bin, der Produzenten- und Autorengruppe. Ich saß mehr als zwei Stunden da und hörte ihnen zu, wie sie über ihre Pläne sprachen. Dass sie nicht einfach nur die Next Generation wiederbeleben wollten, sondern auch die Jahre zeigen wollten, die seither vergangen sind. Und dass sich die Welt verändert hat. Das hat mich begeistert. […]

Aber er [Picard] war auch nicht mehr der gleiche Mann. Er war enttäuscht, traurig, schuldig, wütend, möglicherweise sogar gefährlich eigenwillig. Das hat mich ganz in Anspruch genommen. Im Laufe der Staffel begann ich zu fühlen, wie ich mich bei Next Generation gefühlt hatte, nämlich dass der Charakter tatsächlich in mir war.“

– Sir Patrick Stewart (Jean-Luc Picard)

Der Cast von “Picard” im Online-Panel (Bild: Comic-Con International).

Neue Infos zu den Storylines von Season 2 gab es indes nicht, aber wegen der Coronavirus-Pandemie befindet sich diese auch erst in einer sehr frühen Planungs- bzw. Produktionsphase.

Infos zu den animierten Serien “Lower Decks” und “Prodigy” findet ihr in den entsprechenden News-Artikeln auf unserer Website. 


24 Kommentare

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Alex1605 · 24. Juli 2020 um 12:58

Picard: “..Dass sie nicht einfach nur die Next Generation wiederbeleben wollten, sondern auch die Jahre zeigen wollten, die seither vergangen sind. Und dass sich die Welt verändert hat. Das hat mich begeistert. ”
Das hat auch mich begeistert. Ein mutuger Schritt mit einem phantastsichen Ergebniss. STP st eine tolle Serie
Ausserdem: “P-Stew” statt “SPS”
Discovery: War ja bisher eher mäßig. Diversität war ja tatsächlich eines der Themen. Aber sonst: Weinen im Weltall mit albernen Mädchengeschichen. Wenig Star Trek
Aber jeder soll eine Chance bekommen. Warte mal die neue Staffel mal ab.

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Kira · 24. Juli 2020 um 17:18

“Picard: Keine Season 2” wäre die bessere Überschrift gewesen… Naja, soll Herr Stewart ruhig sich selbst belobhudeln. Wenn er denkt, daß der Müll, den er produziert, nützlich ist und die Leute begeistert, paßt er in die Riege der fehlgeleiteten Irren, die unsere (Welt)Regierung darstellen.

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Alex1605 · 24. Juli 2020 um 22:43

@Kira: “P-Stew” ist ein integerer und eher bescheidener Mann. Einfach Mal zuhören. Andere Schauspieler begenen ihm mit tiefen, berechtigten Respek TVt. Den hat er sich in langen Jahren als hochqualifizierter Schauspieler verdient
Was er sicherlich nicht verdient hat ist ihn auf eine Stufe mit narzisstischen oder autokratischen Regierungschefs zu stellen.
Ein Tipp: Schau dir eine zweite Staffel von Picard einfach nicht an.
Ich werde diese zweite Staffel mit vollem Star Trek Genuss und Freude an “JL” und seiner Crew ansehen

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    Kira · 25. Juli 2020 um 12:51

    “Sir Patrick Stewart brachte einmal mehr seine Wertschätzung für die Autoren, Produzenten ….. zum Ausdruck. Zudem ließ er wissen, dass seine Entscheidung, zu “Star Trek” zurückzukehren, allen früheren Bedenken zum Trotz genau die richtige Entscheidung gewesen sei”
    Sorry, bei solchen Aussagen kann ich nur den Kopf schütteln. Weiß Herr Stewart eigentlich, wo er da mitmacht? Hat er das Endprodukt je selbst gesehen? Bei solchen Aussagen befürchte ich, er tat es nicht. Ich hatte immer sehr großen Respekt vor Herrn Stewart, aber seit STP ist dieser Respekt stark gesunken. Er hat seinen Zenit weit überschritten und den Moment des günstigsten Ausstiegs aus seiner Karriere leider verpaßt. Sein Stern ist nicht nur am sinken, sondern am abstürzen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob er es tatsächlich selbst nicht mitbekommt und daher sich selbst beweihräuchert oder ob diese Lobhudelei nur ein Schutzmechanismus ist, da er zwar erkennt, bei welchem Schrott er mitmacht, aber es sich nicht eingestehen kann.
    Und damit sehe ich den Vergleich zur aktuellen Politik als durchaus passend. Meine Aussage trifft auf alle Politiker genauso zu mit ihren ebenso verlogenen Lobhudeleien und komplett verirrten Aussagen. Oder glaubst du unseren Politikern etwa? Augen auf und mitgedacht…

    Natürlich lasse ich dir deine Freude an der Serie. Ich wünsche dir viel Freude und Glückseligkeit.

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Alex1695 · 25. Juli 2020 um 17:20

@Kira: Ich kann deine extreme Meinung über P-Stew nicht teilen. Deinen Vergleich zu irgendwelchem Politikern halt ich für abwegig.
Einfach Mal P-Stew zuhören, er ist authentisch,
Im Sinne von “Augen auf und mitgedacht???”
Aber Meinungen sind eben verschieden.

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Akex1605 · 25. Juli 2020 um 22:27

@Steve: Tatsächlich was gefunden von vor 13 Jahren, wo sich P-Stew in seinem 80 jährigen Leben vielleicht daneben benommen hat (Spiegel??).
Oh Gott das zerstört mein Bild von P-Stew😂😂

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Piero · 26. Juli 2020 um 0:41

Enttäuschend sind die wenigen News, hingegen ist verständlich, dass in der heutigen geschürten Corona-Panik viele Projekte nur noch schleppend vorwärts kommen. Könnte man durchaus mal in ein paar Folgen erwähnen, wie damals die Menschheit für dumm verkauft wurden – aber ich schweife ab.

Bis jetzt scheint der von vielen verhasste Herr Kurtzman den von ihm vorgeschlagene Weg weitergehen zu können. CBS hätte längst den Stecker gezogen, wenn sie mit den Zahlen – und das heisst Einnahmen – nicht zufrieden wären, allen Unkenrufen zum Trotz.

Persönlich fande ich bei Picard (wenn hier in den anderen Kommentaren schon so darauf eingegangen wird) nicht perfekt, aber durchaus gelungen. Mir gefällt, wie Picard trotz den geänderten Umständen seine Art zu Leben weiterversucht. Kommt mir auch wegen meinem ersten Abschnitt bekannt vor. Als Captain der Enterprise tolle Werte zu leben ist das Eine, sie aber unter Druck und von allen Seiten angegriffen zu leben, das Andere.
Und alleine wie man den Tod von Data “korrigiert” hat macht viele der sicherlich gemachten Fehler unbedeutend. DAS war ein Ende für Data und nicht der Mist in Nemesis.

Ich freue mich auf viele neue Folgen Star Trek. Einige werde ich sicher nicht mögen, andere werden mich aber tief berühren, zum nachdenken anregen. Genau so, wie es schon zu Berman-Zeiten war.

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    Steve · 26. Juli 2020 um 2:26

    Ja, das Ende von Data in Nemesis war korrekturbedürftig, aber ich fand das aus folgenden Gründen keine gute Lösung:

    1. Was sollte das Ich-liebe-Sie-Geschwafel? Picard und Data waren Freunde und Weggefährten, kein Liebespaar.
    2. Datas Bewusstsein wurde aus einem einzigen Positron extrahiert, oder wie das erklärt wurde. Schon krass. Dann könnte man ja in Staffel 2 wieder ein Positron suchen und nochmal die Prozedur von vorne beginnen. Eine Handvoll Datas sozusagen.
    3. Aber meinetwegen. Doch wozu wurde das überhaupt gemacht, wenn man Data einfach im Speicher versauern lässt? Warum nicht sein Bewusstsein auf einen anderen Körper übertragen? So wie bei Picard.

    Nimmt man die Szene für sich, ist sie im Vergleich zum Rest recht gut. Innerhalb der Rahmenhandlung ist sie unlogisch und trägt somit dazu bei, dass man nicht mitfühlt.

    Das Hauptproblem ist einfach, dass die Serie keine stringente Geschichte erzählt. Es ist eine Aneinanderreihung gewollter Szenen. Wer sich darauf einlassen kann, für den ergibt sich wohl eine akzeptable bis gelungene Serie, wer aber einen tatsächlichen Plot erwartet, der wird maßlos enttäuscht.

    Kleiner Exkurs: Angenommen, das wäre die Story: “Der König stirbt und dann stirbt die Königin.“ Das wäre die Geschichte, die vielleicht nett anzusehen wäre. Aber der Plot ist das: “Der König stirbt und dann stirbt die Königin vor Kummer.”

    Bei STP gibt es keinen Plot, sondern nur eine Ereigniskette. Irgendwer (Maddox?) macht irgendwas (Positron suchen), damit wir eine schöne Sterbeszene bekommen. Die Autoren machen sich keine Mühe, das auch nur ansatzweise zu kaschieren.

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      Alex1605 · 27. Juli 2020 um 10:06

      @Steve: Zu deiner “sprachlichen Erleuchtung”:
      “I love you” bedeutet im Englischen nicht nur die Liebe eines Liebespaars. Das sagen auch Eltern zu ihren Kindern oder Freunde zu Freunden. Im deutschen mag das wörtlich übersetzt befremdlich klingen. Steht eher für: Ich mag dich oder hab dich lieb o.ä.

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    Alex1605 · 26. Juli 2020 um 16:46

    @Pierrio. Danke für deinen ausgewogenen Kommentar. Tut gut neben den ganzen einseitigen “Kommentaren” auf dieser Seite
    Ich fand das Ende von Data eine unheimlich stimmige, emotionale Szene, mit der Star Trek Geschichte geschrieben wurde. Auch P-Stew hat gesagt, das er mehrfache Anläufe für die letzten Worte zu Data gebraucht hat.
    Und klar, auch mir gefällt nicht alles bei STP, aber ich liebe inzwischen die Serie und bin Fan von JL und seiner Crew.

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      Piero · 27. Juli 2020 um 22:36

      Kein Problem, finde es mur immer wieder Schade, dass Kommenatoren alles derart negativ sehen. Meine Theorie ist ja, dass das alles getarnte Star Wars Fans sind 😀

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        Alex1605 · 27. Juli 2020 um 22:58

        @Puero: Klasse Verschwörungstheorie, gefällt mir😀😀

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        Kira · 27. Juli 2020 um 23:21

        Falsche Theorie!!! Ich bin Star Trek Fan durch und durch, alle alten Serien und sogar Discovery. Aber dann wird es einfältig und banal.

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          Piero · 28. Juli 2020 um 15:46

          tzz.. immer diese Leute, die einem jede Theorie zunichte machen 😀

          Es geht mir nicht darum zu kritisieren, dass ständig alle kritisieren, sondern darum, dass alles, was die Serienmacher machen falsch ist. Es geht mir darum, das positive zu sehen, selbst wenn es auch was schlechtes gibt. Auch ich finde nicht alles das Gelbe vom Ei und auch ich vermisse die alten Star Trek Zeiten. Doch ehrlich gesagt, wurde auch früher schon allerlei Schrott produziert. Es gibt viele Folgen aus allen Serien, die schaue ich mir nicht mehr an.
          Daher bin ich der Meinung, dass auch bei den neuen Serien Folgen und Szenen drin sein dürfen, bei denen man heben den Kopf schüttelt. Aber ohne schlechte Folgen, keine glänzenden guten Folgen.

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        Steve · 28. Juli 2020 um 11:43

        Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Weil es schlechtes Star Trek ist? Falsch. Es ist kein schlechtes Star Trek. Es ist gar kein Star Trek.

        So unbegründet scheint mir meine Kritik nicht zu sein, sonst hätte es ja sachliche Einwände gegeben.

        Wäre Star Wars nicht auch von ignoranten und verblendeten Leuten zerstört worden, wäre ein Wechsel des Franchise angesichts all dieser Verunglimpfungen erwägenswert. Leider ist Hollywood dabei, alle alten Serien und Filme mit ihrer Ideologie zu besudeln.

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          Alex1605 · 28. Juli 2020 um 13:33

          @ Steve: Picard ist bester Star Trek. Bei deinem letzten Post hast du deiner Fantasie freien Lauf gelassen, nur zu. Dazu gibt’s es aber keine “sachlichen Einwände”, Gedanken sind frei.
          Aber in diesem Sinne sag ich dir jetzt die Wahrheit:
          DEU SF-Webseiten wurden, wie Garmin, von RUS Hackerkommndos “geflutet” um Zwietracht zwischen DEU Star Trek Fans zu säen. Denn diese sind ja tolerant und respektieren andere Meinung………😀😀

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Piero · 28. Juli 2020 um 15:49

Eine Beobachtung von mir (mein persönlicher Eindruck):

Einige haben gewisse Erwartungen, wie eine Serie, hier Star Trek insbesondere, gefälligst auszusehen hat. Das Problem dabei ist, dass wir alle komplett andere Vorstellungen davon haben. Das Problem ist nun, dass besonders die negativ kritisierenden Zuschauer die neuen Folgen und Serien danach bewerten, ob ihre Erwartungen erfüllt wurden. Da das niemals gelingen kann, wird auch von deren Seite so auf die Macher gedrescht.
Wie gesagt, nur meine persönliche Beobachtung und Meinung. (Das wäre dann das Kleingedruckte in den Versicherungsverträgen 😀 )

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    Alex1605 · 28. Juli 2020 um 17:01

    @Piero: Trotz der RUS Hackerkolonnen seh ich das ganz ähnlich wie du. Jede Serie hat Plus und Minus. Ich bin Fan von STP, aber mir gefällt da auch nicht alles. Mancher Gewaltexzess zum Beispiel.
    Ich habe mich aber angefreundet mit dem Neuansatz dieser Serie im Star Trek Kosmos. Keine Staffel 8 von TNG eben. Deshalb verstehe ich auch, wenn STP manchen nicht gefällt. Es gibt aber eben nicht die Star Trek “Wahrheit”, sondern viele Meinungen.
    Also in diesem Sinne: passt weiter auf die Hacker auf😀😀

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Alex1605 · 28. Juli 2020 um 22:32

Der Hammer! Gerade lese ich, das STP für 5 Emmys nominiert wurde!
Fliege lang und in Frieden “JL”

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    Piero · 29. Juli 2020 um 7:37

    Das ist sicher eine Fakenews. Oder sie nominieren alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Nein jetzt weiß ich: sind eben keine richtigen Star Trek Fans, wie können die eine Serie bewerten und für einen (sogar fünfmal) Preis vorschlagen?

    PS: Vermisse die Short-Trek Folgen der 2. Staffel

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    Steve · 29. Juli 2020 um 11:43

    Fürs Hairstyling bei Picard. Lach.

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Alex1605 · 29. Juli 2020 um 14:00

@Steve: Nur 20 % der Fakten.
Picard wurde nominiert für: Hairstyling („Frisur“); Makeup (Non-Prosthetic); Prosthetic Makeup (Effekt-Maskenbildner, Special Effekt). Da steckt die Maskenbildnerei für Aliens bzw. Außerirdische drin, Bombe!
Zusätzlich für Outstanding Sound Editing and Outstanding Sound Mixing, Klasse!

Zum Vergleich: TNG hat bei der ersten Staffel 7 Nominierung gehabt und mit 7 Staffeln 18 Emmies gewonnen für: 8 x Ton (Toneffekte), 3 x Kostüm, 3 x Effekte (Spezialeffekt), 2 x Make-Up, 1 x künstlerische Leistung, 1xFrisur.

Also kann ich in Zukunft schon mal schreiben: Die emmynominierte Serie Picard.
Liest sich gut, oder? 😀😀

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Kira · 30. Juli 2020 um 3:04

“Picard wurde nominiert für: Hairstyling („Frisur“); Makeup (Non-Prosthetic); Prosthetic Makeup (Effekt-Maskenbildner, Special Effekt). … Zusätzlich für Outstanding Sound Editing and Outstanding Sound Mixing”

Da fällt mir nur ein Zitat aus Star Trek 4 ein: “Ah, die Giganten”.

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