Das Warten hat ein Ende: Der “Star Trek”-Sender CBS hat heute bekanntgegeben, dass die dritte Staffel von “Star Trek: Discovery” in den USA am Donnerstag, den 15. Oktober 2020, starten wird.

Bild: CBS All Access

Was einen möglichen deutschen Starttermin betrifft, liegt uns bisher noch keine bestätigte Meldung vor. Ausgehend von der bisherigen Veröffentlichungspraxis für die ersten beiden Staffeln ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass die 13 neuen “Discovery”-Episoden, die erneut im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht werden, einen Tag nach der US-Premiere auch in Deutschland auf Netflix verfügbar sein werden.

Die Veröffentlichung der dritten Staffel musste bekanntlich wegen der Corona-Pandemie in den Herbst verlegt werden. Zwar waren die Dreharbeiten bereits vor dem Ausbruch des Covid-19-Virus beendet worden, die aufwändige Post-Production – also der Schnitt, die Umsetzung der visuellen Effekte und die Aufnahme der Filmmusik – musste jedoch unter strengen Hygieneauflagen erfolgen.

Hoffnung in einer von Unsicherheit geprägten Zukunft

Die von CBS veröffentlichte Pressemitteilung enthält indes eine knappe Beschreibung des Plots:

“Anschließend an die Finalepisode der zweiten Staffel (“Such Sweet Sorrow, Part 2”), in welcher Commander Burnham (Sonequa Martin-Green) im Wurmloch allein gelassen wurde, beginnt die dritte Staffel mit der Ankunft der U.S.S. Discovery in einer unbekannten Zukunft, weit weg von dem Zuhause, das sie einst kannte.

Die Besatzung der Discovery lebt nun in einer Zeit voller Unsicherheit und muss gemeinsam mit einigen neuen Freunden darauf hinarbeiten, der Föderation die Hoffnung zurückzugeben.

Zu den Besetzungsmitgliedern der dritten Staffel gehören neben Sonequa Martin-Green (Commander Michael Burnham), Doug Jones (Commander Saru), Anthony Rapp (Lt. Commander Paul Stamets), Mary Wiseman (Ensign Sylvia Tilly) und Wilson Cruz (Dr. Hugh Culber) auch David Ajala (Cleveland “Book” Booker) und Michelle Yeoh (Philippa Georgiou).”

– Quelle: CBS

“Discovery” Season 3: Neue Hoffnung für eine krisengeschüttelte Föderation? (Bild: ViacomCBS)

23 Wochen neues “Star Trek”

Im Paket mit den zehn Episoden von “Star Trek: Lower Decks” stehen den Fans ab dem 6. August bis in den Dezember hinein folglich stolze 23 Wochen mit neuem “Star Trek”-Content bevor!

Unsere ausführliche Analyse zum Season 3-Trailer aus dem vergangenen Jahr findet ihr übrigens hier.

Hier geht es zur Meldung der offiziellen Star Trek-Homepage.


Matthias Suzan

Matthias Suzan

Matthiasˈ Leidenschaft für "Star Trek" begann im zarten Alter von neun Jahren mit "The Next Generation". Anfänglich waren es noch die Raumschiffe und die Technik, die ihn faszinierten. Später weckten vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums sein Interesse, sodass er sich seither für Politik- und Geisteswissenschaften interessiert. Nach knapp zwei Jahrzehnten als treuer TrekZone-Leser stieß er Ende 2017 mit dem Start von "Discovery" zur TZN-Redaktion.

4 Kommentare

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Alex1605 · 27. Juli 2020 um 23:07

“..einigen neuen Freunden darauf hinarbeiten, der Föderation die Hoffnung zurückzugeben…”
Die Truppe???? Ohne Pike und Spock? Hoffentlich sind die neuen Freunde gut, sonst ….arme Föderation😀😀

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Kira · 27. Juli 2020 um 23:25

Endlich!!! Ich dachte schon, ich könnte erst im Greisenalter weiter gucken… :o)

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MrAnderson · 28. Juli 2020 um 12:19

23 Wochen neuer Content ist gut, aber es gab da mal wundervolle Zeiten, als DS9 lief. Da gab es 52 Star Trek Episoden pro Jahr, wundervolle sieben Jahre lang. Heute kriegt man hier 10 Episoden mäßiges Trek hingeworfen und hier mal zehn und da mal wieder 13. Naja, mal abwarten. Tiefer kann Star Trek nach Picard Staffel 1 eigentlich nicht mehr fallen.

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Explodierende Brückenkonsole · 28. Juli 2020 um 18:27

Hört sich an wie eine gefährliche Drohung….
Der talentlose Herr Kurtzman, für den Star Trek laut aktueller Aussage eine politische “Plattform” ist, kann das Franchise vandalisieren so viel er mag. Ich bin seit dem Ende der Staffel 1 sowieso draußen. Für Dystopie-Trek bin ich leider nicht Masochist genug. Aber wems gefällt…

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