Mit jeder neuen Serie im “Star Trek”-Universum gehen nicht nur Freude und Jubel einher. Die neuen Serien müssen sich auch einiges an Kritik gefallen lassen, teilweise sogar schon weit vor der Ausstrahlung der ersten Folge. Im Gegenzug scheinen einst ungeliebte “Treks” mit Jahrzehnten Abstand in der Achtung des Fandoms zu steigen. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Communicator.space spürt Janik der Frage nach, ob das ein neues Phänomen ist oder eine ständig wiederkehrende “Tradition”.

Dies ist ein Gastbeitrag von Janik von Communicator.space

Über 50 Jahre nach der Geburt scheint “Star Trek” so richtig in seiner Blüte angekommen zu sein. Noch nie wurden so viele Serien parallel produziert. Während “Star Trek: Discovery” und “Star Trek: Picard” bereits angelaufen sind und weiterhin produziert werden, erscheinen in Kürze die Animationsserie “Star Trek: Lower Decks”, die Kinderserie “Star Trek: Prodigy” und “Star Trek: Strange New Worlds”. Also fünf “Star Trek”-Serien, die zeitgleich produziert werden. Und das – davon kann man zumindest zur Zeit ausgehen – auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Wer möchte, kann an dieser Stelle die “Short Treks” auch noch als sechste Produktion dazu zählen.

Zur Vollständigkeit sei allerdings auch gesagt, dass es in der Vergangenheit auch Produktionsüberschneidungen gab. So wurde “DS9” ab 1993 parallel zu “TNG” produziert. Zwar war das nur ein Jahr Überschneidung, da “TNG” 1994 abgedreht war, recht bald lief allerdings “Star Trek: Voyager” im TV. Zwischen 1995 und 1999 waren “DS9” und “Voyager” parallel im Fernsehen zu sehen. Das hat dann auch zu einem kleinen Crossover in der ersten Folge der ersten Staffel von “Star Trek Voyager” geführt. Bevor Harry Kim von Quark übers Ohr gehauen werden konnte, kam Tom Paris zur Hilfe. Die genannte Szene sollte hinlänglich bekannt sein. 2001 fand dann auch die Voyager wieder nach Hause in den Alpha Quadranten und übergab den Staffelstab im selben Jahr Captain Archer in “Star Trek: Enterprise”. Festzuhalten ist also, dass es bereits einige Überschneidungen in der Vergangenheit gegeben hat, jedoch bisher nicht mehr als zwei Serien parallel liefen.

Staffel 1, Episode 1 aus “Star Trek – Voyager”: Harry Kim ist im Quarks auf Deep Space Nine (Bild: ViacomCBS)

Damit wäre belegt, dass “Star Trek” zurzeit und auch 50 Jahre nach seiner Geburt mehr produziert wird denn je. Umso wichtiger ist natürlich, wie die neuen Produktionen bei den Fans ankommen. In diesem Beitrag möchte ich daher die Frage untersuchen: “Sind neue Star Trek-Serien kategorisch unbeliebt?”

Auf die Idee, dass mal genauer zu untersuchen, bin ich durch Christophers Aussage in der zwölften Podcastfolge des Zehn Vorne gekommen:

“Immer das, was neu dazukommt, ist vielleicht dann kontroverser als das, was man schon kennt. Das Spiel spielen wir schon seit ‘TNG’ rausgekommen ist. Und das fangen wir jetzt auch schon zwischen ‘Discovery’ und ‘Picard’ an.”

Ist das wahr?

In der Kritik vor der Erstveröffentlichung: “Star Trek: Lower Decks”

Doch fangen wir erst einmal bei einer Serie an, die noch überhaupt nicht veröffentlicht wurde: “Star Trek: Lower Decks”. Bis auf ein paar erste Videoausschnitte und Bilder haben wir noch nicht viel gesehen. Schauen wir uns auf YouTube um, einem Portal, das sich gut als Verstärker einiger Meinungsmacher eignet, entdecken wir hauptsächlich negative Videotitel (Titel, Kommentare und Zitate aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt):

Und auch die meisten Kommentare unter diesen Videos sind negativ.

Ich bin nicht sauer, ich bin nur enttäuscht. Verdammt, ich bin nicht mal mehr enttäuscht. Mich interessiert das eigentlich gar nicht mehr.

Aus dem englischen übersetzt

Haben also schon alle Fans mit der neuen Serie abgeschlossen, bevor sie überhaupt veröffentlicht wurde? So lesen sich zumindest die Videotitel und einige Kommentare. Es gibt auf der anderen Seite allerdings auch zahlreiche “Star Trek”-Fans, die die Veröffentlichung der Serie kaum noch erwarten können.

So kommentieren Fans unter einem aktuellen Teaser auf Twitter, veröffentlicht von Alex Kurtzman, dass sie es kaum noch erwarten können:

Jedesmal, wenn ich davon mehr sehe, wird es nur besser

Oder:

Okay, der letzte Moment des Clips hat mich echt umgehauen. Ich bin mehr und mehr aufgeregt auf #LowerDecks.

Es gibt also beide Meinungen, auch auf beiden Plattformen. Übrigens könnte ich die Liste ewig fortführen. Unüblich ist es zwar nicht, verwunderlich allerdings schon, dass vor allem die negativen Meinungen bereits vor der Veröffentlichung einer Serie stark in Qualität und Quantität ausgeprägt sind. Muss man sich die Serie also gar nicht erst anschauen und kann sie trotzdem direkt schlecht finden? Ist das vielleicht ein neues Phänomen? Wir behalten das mal im Hinterkopf.

Wird eine ältere Serie besser, nur weil eine neue produziert wird?

Schauen wir uns aber lieber mal Kommentare zu bereits veröffentlichten Serien an. “Star Trek: Discovery” und “Star Trek: Picard” bieten sich zur Untersuchung der zu Beginn gestellten Frage: “Sind neue Star Trek Serien kategorisch unbeliebt?”  gut an. Beide Serien werden aktuell produziert, “Star Trek: Discovery” ist allerdings schon eineinhalb Jahre älter und hat bereits zwei Staffeln veröffentlicht. Und wer erinnert sich nicht an die teils vernichtenden Kritiken zu den ersten Staffeln beider Serien.

Nun gibt es aber auch Stimmen, die sagen, dass Ihnen “Discovery” besser gefällt, jetzt wo sie “Picard” gesehen haben. Moment, wer sagt so was? Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? Das war ich selbst – in derselben Podcast-Episode, aus der auch das obige Zitat von Christopher stammt.

Aber wie kommt das? Ich kann hier nur für mich sprechen und am Ende auch nur erahnen, wie dieser Sinneswandel entstanden ist. Meine Theorie ist, dass es mit der Geschichte und der Ausführung zusammenhängt.

Ein wesentlicher Aspekt von “Star Trek” sind meines Empfinden nach die Raumschiffe und deren Darstellung. In “Star Trek: Picard” bekommen wir so gut wie kein Sternenflottenraumschiff zu sehen. Wenn doch, dann ist es leider Copy-&-Paste und tatsächlich leider nicht schön anzusehen. Sowohl von innen als auch von außen.

Gleichzeitig spielt “Star Trek: Discovery” hauptsächlich auf Raumschiffen der Sternenflotte. Da diese somit auch zum Hauptset der Serie gehören, haben die Produzenten bei dieser Ausgestaltung natürlich sowohl finanziell als auch zeitlich mehr investieren können. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann ist “Star Trek” doch eigentlich eine Serie über die Sternenflotte und deren Raumschiffe. Nicht ohne Grund hatten bisher vier von sieben Serien auch den Raumschiff/-station Namen im Titel. Und die, die eine Raumstation als Haupthandlungsort hatte, dauerte es nicht lang, bis ein Raumschiff eingeführt wurde.

Die Schiffe der Sternenflotte waren Copy & Paste (Bild: ViacomCBS).

Aber dieser Aspekt mag nur einer von mehreren sein. Liegt es am Ende nicht eher an der Story, als an dem Set? Haben solche Kommentatoren vielleicht doch recht:

“Ganz ehrlich: am besten wäre gewesen, die gesamte erste Staffel wäre ein etwa zweistündiger TV-Film als Prolog zu einer Serie gewesen, die dann mit dem Aufeinandertreffen von Enterprise und Discovery gegipfelt hätte. Gerade sagte jemand zu mir, man hätte einfach Episoden eins, zwei und fünfzehn nehmen können. Irgendwie hat er recht. Das hätte wohl gereicht.”

– Daniel Räbiger zur ersten Staffel “Star Trek: Discovery” (scifinews.de)

 

“Viel zu langatmige Entwicklung. Fünf oder sechs Episoden nur Crew-Zusammenstellung, dann zwei bis drei Episoden Knall, Bumm, Peng und Ende?”

– Aus dem Trekbarometer zur ersten Staffel “Star Trek: Picard” (Auswertung Teil 2)

Die Kritik an der Handlung mag durchaus gerechtfertigt sein. Genauso wie an der Umsetzung und an den genutzten Requisiten und Sets. Nun stellt sich doch die Frage, wie das bei unseren so geliebten früheren Serien war?

“Star Trek: The Next Generation” – schon immer Top?

Ist es vielleicht auch so, dass wir bei Produktionen, die älter sind und wir bereits mehrmals gesehen haben, nicht so kritisch sind? Sind wir bei diesen eher dazu geneigt, über die Filmfehler hinwegzusehen? Wenn Tuvok beispielsweise mit Lieutenant-Rangpins in den Turbolift einsteigt und mit Lieutenant-Commander-Pins aussteigt, bemerken wir das beim ersten Mal Schauen vielleicht und ärgern uns darüber. Beim zweiten Mal sehen wir es noch, ignorieren es aber. Und beim dritten Mal fällt es uns schon gar nicht mehr auf. Alleine der Zugang zu einer bekannten Produktion ist für den Zuschauer einfacher. Man kennt das Ende schon und weiß, was auf einen zukommen wird. Die Erwartungshaltung ist also nicht mehr allzu groß.

Meine Theorie hierzu ist, dass wir die “alte” Serie nur noch genießen und uns von derartigen Details nicht negativ beeinflusst lassen wollen. Denn im großen und ganzen gefällt uns die Serie. Klar, jetzt kann man natürlich sagen, das oben aufgeführte Beispiel sei ja nur ein kleiner Filmfehler, nicht sonderlich herausstechend. Aber die Neugestaltung der Klingonen von “TNG”, “DS9” und “Voyager” zu “Discovery” geht ja gar nicht! Kritik, die sich CBS zur ersten Staffel von “Discovery” häufig anhören musste. Es war aber nicht das erste Mal, dass die Klingonen ein neues Aussehen bekommen haben. Abgesehen von dem kleinen Redesign bei Worf von “TNG” als Serie zu den “TNG”-Filmen und “DS9” wurden die Klingonen von “TOS” zu den “TOS”-Filmen und “TNG” ja auch grundlegend neu designed. Hatten sie in der originalen Serie noch gar keine Stirnwülste, konnten die Produzenten in den ersten Filmen und auch in weiteren Produktionen dafür ein Budget auftreiben: Die Klingonen hatten sich äußerlich grundlegend verändert. Und was in “Star Trek: The Next Generation” lief, muss ja auch gut sein. Denn “TNG” ist ja immerhin die Lieblingsserie aller Star Trek-Fans. Und zwar seit Erstausstrahlung. Oder nicht?

Der Cast von “Star Trek: The Next Generation” in Season 3 [1989/90] (Bild: CBS).

Selbst “Star Trek: The Next Generation” wurde anfangs stark kritisiert

Dem Artikel “New Star Trek Crew Flies Into Trouble From Trekkies” von Dave Thomas ist zu entnehmen, dass das nicht immer der Fall war. Leider ist weder das Medium noch das Erscheinungsdatum zu erkennen. Dem Inhalt nach stammt dieser Text allerdings aus den USA im Jahr 1987, dem Erstausstrahlungsjahr der ersten Staffel “TNG”. Holen wir uns die Erinnerung von weiter oben noch mal in das Gedächtnis. Dort haben wir uns gefragt, ob es ein neues Phänomen ist, dass “Star Trek”-Produktionen vor der Erstausstrahlung teils vernichtende Kritik erhalten. Dieser Artikel scheint auch vor der Erstausstrahlung von “The Next Generation” in den USA veröffentlicht worden zu sein. Schauen wir doch mal rein, wie die Serie dort aufgenommen wird. Der Grundton ist von Beginn an sehr negativ. Der Hauptkritikpunkt: Die neue Crew. Den Wechsel von Captain Kirk zu Captain Picard wurde folgendermaßen abwertend kommentiert (übersetzt aus dem Englischen):

In der neuen Serie sitzt ein unbekannter britischer Shakespeare Darsteller auf dem Brückenstuhl von Captain Kirk.

War William Shatner vor seiner Rolle als Captain Kirk eigentlich auch schon so bekannt? Die Kritik an der neuen Crew hört bei Picard allerdings nicht auf, sondern fängt gerade erst an. Geordi LaForge wird hier gar nicht erst als solcher vorgestellt, sondern nur als “neuer Spock”:

Noch schlimmer finden die Fans allerdings, dass ihr geliebter Vulkanier Mr. Spock durch einen blinden Charakter, der durch Roboteraugen sieht, ersetzt wird.

Dabei stellt sich beim Lesen dieser Zeilen viel mehr die Frage, woher die Annahme kommt, dass LaForge Spock ersetzen soll? Weder die Eigenschaften, noch die Funktion in der Crew passen ansatzweise auf das Profil von Spock. Hauptkritikpunkt ist jedoch die gesamte neue Crew, die laut den Fans nicht gut zusammenpassen und die Atmosphäre gar nicht so gut sein könne, wie die bei der originalen Crew. Im Grunde stellt sich die Frage: Wer soll die Plätze der “sagenumwogenden Crew” einnehmen, die sich “jetzt schon einen Platz in den Unterhaltungsgeschichtsbüchern gesichert” hat?

Selbst Harve Bennett, der die Filme mit der originalen Crew produziert hat, gesteht ein, dass keiner weiß, wie diese Magie zwischen den Schauspielern entstanden ist und sie deshalb auch nicht wiederholt werden könne.

Ohne den Charakteren und der Handlung der Serie bisher eine Chance der Entwicklung gegeben geschweige denn sie überhaupt mal gesehen zu haben, wird bereits festgestellt, dass die neue Crew nicht so gut harmonieren könne, wie die alte.

Der Ruf danach, dass Roddenberry die neue Serie “Star Fleet” hätte nennen sollen, wurde damals auch laut. Viele Fans hätten die Sorge, dass, wenn “The Next Generation” nicht gut laufen würde, auch die Filme mit den Schauspielern der originalen Serie nicht weiter vorangetrieben worden wären. Der Vorwurf wird laut, dass die neue Serienproduktion nur aus finanziellem Eigeninteresse Roddenberrys basiert. Wir können also festhalten, dass das Phänomen der harschen Kritik noch vor der eigentlichen Veröffentlichung kein neues zu sein scheint.

Es ist traurig mit anzusehen, dass diese Abklatsch-Serie produziert wird, gerade für uns Fans, die seit Anfang an dabei sind. Roddenberry versucht nur auf den Erfolg der originalen Serie zu springen und abzukassieren.

Zeitungsartikel zu “Star Trek: The next Generation”, klicken zum vergrößern (Quelle: imgur.com)

“Star Trek: Picard” – Season 1 (CBS All Access/Amazone Prime Video)

Betrachten wir aber nur mal die Kritik als solche, unabhängig von dem Erscheinungsdatum, lässt sich aus heutiger Sicht sagen, dass die Kritik erstens nicht ganz falsch war, wir aber zweitens froh sind, dass die Serie doch produziert wurde und sich entwickeln durfte. Die ersten beiden Staffel “TNG” waren nicht besonders überzeugend. Dies ist allerdings kein alleiniges Phänomen von “TNG”. Die meisten “Star Trek”-Serien laufen erst ab Staffel 3 Story- und Cast-technisch gut an. Die Mehrheit heute ist wohl allerdings sehr froh, dass auf die lauten Stimmen der Fans damals nicht gehört wurde. Dann hätten wir wohl heute kein “Star Trek” mehr oder zumindest nicht so, wie wir es kennen.

Aber wieso sollte man gerade nicht auf die lauten Stimmen hören? Das lässt sich gut an der Serie “Star Trek: Picard” zeigen. Von Podcastern, Bloggern und YouTubern ist diese Serie heftigst kritisiert worden. All das sind Menschen und “Star Trek”-Fans, die eine sehr hohe Reichweite haben. Würde CBS nur auf diese hören, dann würde “Star Trek: Picard” mit Sicherheit nicht weitergedreht werden. Wichtiger für die Produzenten ist allerdings die Reichweite, denn dadurch verdienen die Produzenten Geld. Früher waren das die TV Quoten, heute sind das die Streaming-Abrufzahlen.

Sind diese bei “Picard” besonders gut? Die Streamingportale halten sich zwar bedeckt, jedoch gibt es einige Spekulationen, dass vor allem zur Zeit von Corona “Star Trek: Picard” und “Star Trek: Enterprise” zumindest in Deutschland sehr oft gestreamt worden sind (siehe Tweet der Tagesschau). Zusätzlich dazu gibt es noch ein anderes Indiz: So haben das TrekZone Network und Communicator zum Ende der ersten Staffel “PIC” ein Trekbarometer durchgeführt, an dem über 700 Star Trek-Fans teilgenommen haben. Während viele laute Stimmen “PIC” sehr negativ bewertet haben, ist das Trekbarometer im Grunde sehr wohlwollend zu “Star Trek: Picard” ausgefallen. Viele haben sich vor allem darüber gefreut, dass der altbekannte Captain wieder auf den TV-Schirm gekommen ist und haben die Ungereimtheiten in der Story und die paar Filmfehler als nicht so tragisch angesehen.

Fazit

Um die Fragen von ganz zu Beginn also zu beantworten, würde ich meine Beobachtungen wie folgt zusammenfassen:

  1. Ja es ist durchaus so, dass ältere (Serien-)Produktionen nicht so kritisch gesehen werden. Das hat meines Erachtens vor allem damit zu tun, dass man die Serie (aus nostalgischen Gründen) nach wiederholtem Schauen genießen möchte und die Ungereimtheiten deshalb ignoriert. Zudem weiß man bereits, wie sich die Story entwickelt und was auf einen zukommt. Man möchte sich “sein Star Trek“ halt nicht kaputt machen. Dazu kommt auch, dass sich die Serie weiterentwickelt hat, die Story und die Charaktere im Laufe der Zeit deutlich mehr an Tiefe gewonnen haben, und man sich mit beidem mehr verbunden fühlt.
  2. Besteht die Gefahr, dass es einige laute Stimmen gibt, die eine Produktion als negativ empfinden? Das kann natürlich damit zusammenhängen, dass sie wirklich nicht gemocht wird. Ein anderer Grund kann sein, dass man sich dadurch höhere Klick- und Abrufzahlen erhofft. Gleichzeitig besteht deshalb die Möglichkeit, dass die Masse, der die Produktion gefällt, sich recht ruhig verhält. Dieses Phänomen finden wir gerne auch in anderen gesellschaftlichen Debatten und ist kein “Star Trek”-spezifisches Problem. Wenn es einer kleinen, aber lauteren Gruppe nicht gefällt, entsteht der Eindruck, dass es der Mehrheit nicht gefällt. Das ist eine gefährliche Schlussfolgerung.
  3. Es zeigt sich allerdings, dass dieses Phänomen nicht neu ist, sondern bereits seit der zweiten “Star Trek-Serie” existiert. Es muss also nicht zwangsweise am “Kurtzman-” oder “Abrams-Trek” liegen, so wie die neuen Produktionen gerne gebrandet und abgewertet werden.

Mich würde jetzt eure Meinung interessieren. Wie empfindet ihr die Kritik zu den “Star Trek”-Serien? Schreibt eure Antworten in die Kommentare!


55 Kommentare

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Kira · 31. Juli 2020 um 14:17

Ich sehe für mich die Situation teilweise anders. Zustimmen kann ich bei der Aussage, daß ST durch seine Raumschiffe und Stationen lebt, die heimlichen eigentlichen Stars.
Mein Einstieg war TNG und ich fand die Serie schon immer gut. Gefreut habe ich mich anfangs nicht, da ich eher reingerutscht bin. Ab der 3. Staffel wurde ich dann Fan…
TOS kannte ich, hab ich als Kind ab und an geguckt, lief aber eher unter “gehört eben dazu”. Aufgewertet und interessant wurde die Serie für mich seit der Verbesserung der Optik zum 40. Geburtstag. Seither liebe ich TOS (bin eben ein optischer Typ) und habe sie natürlich auf Blu-ray.
TAS war mir damals unbekannt, aber als es auf DVD, später Blu-ray kam, kaufte ich es auch und fand es toll. Sehr gute Fortsetzung von TOS, wobei hier die Geschichten gegenüber der Optik überwiegen.
Auf DS9, VOY und ENT freute ich mich jedes Mal im Vorfeld riesig und konnte den Start nicht erwarten. Das hat sich auch jedesmal gelohnt. DS9 und ENT gehören zu meinen TOPs.
Bei den Kino-Filmen der Kelvin-Timeline war es ebenso. Riesige Vorfreude und riesiger Genuss der Filme bis heute. Einfach nur geiles Design. Und ich bin der Meinung, im Kino kann es ordentlich krachen, wenn die Serien die Philosophie bringen.
Auf DIS freute ich mich ebenso wie wild, wobei ich beim Start ersteinmal das neue Design verkraften mußte. Anders, aber auch sehr geil. Ich bin froh, daß in den ersten beiden Folgen die Shenzhou zu sehen war als positiver Einstieg, denn die Discovery ist wirklich ein häßlicher Pott. Hier habe ich die Hoffnung, daß sich im Laufe der Geschichte das Design ändert und den alten Serien ähnlicher wird, z.B. durch Umbauten der Warpgondeln, weil die alten zu großen Schäden im Universum führen o.ä. Bei VOY gab es sowas ja auch. Die Geschichte ist eben noch nicht zu Ende und es gibt geile Schiffszenen und ein schwules Paar neben anderen interessanten Charakteren. Okay, die durchgängige Erzählweise ist jetzt nicht so meins, aber ich kann damit leben. Die Klingonen fand ich sogar interessant, nachdem sie mir in den alten Serien manchmal ziemlich auf den Nerv gingen. Bin eher Fan der Romulaner. Nun freue ich mich auf Staffel 3 in der Hoffnung, die Story wird noch besser ausgearbeitet.
Auf PIC freute ich mich auch tierisch, sogar noch mehr als auf DIS. Die ersten drei Episoden fand ich auch sehr gut und habe sie 3x hintereinander geguckt. Dann ging es ins LEERE All und die Geschiechte lief total aus dem Ruder. Keine Raumschiffe, Fehler und Plotholes innerhalb der Serie und in Verbindung zu den Vorgängern, Schwachsinn hoch 3 und megaverschenktes Potential, gepaart mit dem unsinnigsten Ende ließen mich SEHR verärgert und entäuscht zurück. Der Versuch auf Nepenthe, altes Star Trek Gefühl zu erzeugen, war recht nett, aber ein verkrampfter Versuch, heile Welt zu schaffen. Ich liebe Star Trek wirklich sehr, kann über vieles hinweg sehen, aber PIC geht gar nicht. Die erste Serie, die ich komplett ignoriere. Dieser Müll bringt es soweit, daß ich mich beherrschen muß, die Figur Picard, die ich bislang sehr mochte (also bis NEMESIS), weiterhin in der alten Zeit zu mögen. Und das ist für mich ein Zeichen, daß da was völlig falsch läuft.
Auf Lower Deck war ich bis zum Zeitpunkt des Trailers gespannt, hoffte ich auf eine zweite TAS. Leider zeigt der Trailer eine geistesgestörte Crew, die nicht mal in der Akademie aufgenommen wäre. Ich finde diesen Humor auch nicht lustig. Daher ist sie tatsächlich für mich schon vor dem Start durchgefallen.
Aktuell habe ich sehr große Hoffnungen auf SNW. Riesige Vorfreude auf die Enterprise, jedoch leider gepaart mit der Angst auf ein weiteres Desaster aufgrund der Kurtzman-Vorgeschichte.

Fazit: Ich habe grundsätzlich eine riesige Vorfreude auf neue Serien und meine Hoffnung stirbt immer zuletzt, leider aktuell jedoch schon zwei Mal. Mieser Schnitt bei 3 neuen Serien dank Kutzman und Konsorten, die einfach keine Ahnung von gutem Trek haben. Aber vielleicht lernen sie es ja noch bei den weiteren Serien… Toi toi toi…

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Piero · 31. Juli 2020 um 14:32

Kann den Punkten sehr gut zustimmen. Ist wie mit den Corona-Massnahmen. Es gibt ein paar, die hysterisch schreiben und Experten/Politik hören auf die. Aber vermutlich regen sich die Meisten langsam über die Panikmacherei auf.

Interessant ist der Teil wegen der Kritik vorab an TNG. Das war mir gar nicht so bekannt. Ich wusste, dass es kritische Stimmen (Verriss) gab, aber bin davon ausgegangen, dass man dies nach dem ansehen der ersten Folgen gemacht hat.

Wie ich an anderer Stelle schon mal erwähnt habe, denke ich, dass es mit der Erwartungshaltung zu tun hat, die so vielseitig ist, dass jeder Fan was anderes erwartet. Die Macher können das unmöglich alles abdecken. Mir ist auch klar, dass die Kritiker gerne die mangelnde Story ins Feld führen, aber ehrlich, wer die ersten Staffeln TNG angesehen hat, da waren die Storys auch oft etwas ähm.. komisch. Das gilt aber auch für viele Folgen TOS, wenn man ehrlich ist.

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    Alex1605 · 31. Juli 2020 um 16:13

    Seh ich genauso. Jeder hat seine “Star Trek” Vorstellung und Dinge,die ihm da wichtig sind. Gibt’s die nicht, fällt es auch mir nur schwer, mit der Serie “warm” zu werden. Ich versuche auch nie zu vergessen, dass keine “ultamtive” Star Trek Wahrheit gibt. Letztendlich ist es auch (nur) eine Fernsehserie, die Umsätze und Quoten braucht. Roddenberry hatte Vorstellungen und Grundsätze, die aber oft an Quote oder Geld scheiterten.

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Alex1605 · 31. Juli 2020 um 15:03

Als “Schmankerl” vorab:
Kritik der Zeitschrift Variety nach der ersten Folge von TOS (1966):
„ Star Trek mit William Shatner und L. Nemoid:( tatsächlich falsch geschrieben): Star Trek wird nicht funktionieren. Ein unglaubliches langweiliges Durcheinander, schleppt sich eine lange Stunde dahin, ohne große Pause von der Gewalt, dem Töten, dem Hypnosekram und einem geschmacklosen, hässlichen Monster. William Shatner erscheint hölzern, Das Gleiche gilt für Leonard Nimoy.

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Alex1605 · 31. Juli 2020 um 15:47

Erst mal danke, dieses „heiße“ Eisen anzufassen. Sind einige gute Gedanken drin.
Ich bin als Kind mit TOS großgeworden (und Raumpatrouille), das waren meine Helden und haben mich für Astronomie begeistert. Insofern konnte ich anfangs mit TNG gar nichts anfangen, wollte das zuerst gar nicht sehen.
Eben: Wo ist mein Kirk, wo ist mein Vulkanier?? Inzwischen ist TNG der Maßstab für „Sternencrew“ Star Trek für mich. Dennoch gab es dort einige Folgen, die eher Lückenfüller waren und die ich heute gar nicht mehr anschaue. Aber der Erfolg liegt an der starken Rolle von Capt Picard. DS9 fand ich anfangs richtig langweilig, bis Worf kam, die Defiant flog und der Kampf mit dem Dominion begann. Schau ich heute eher weniger.
VOY, oh Gott eine Frau als Capt?? Aber geprägt von der Erfahrung, wacker die erste Staffel geschaut und ja, Capt Janeway kann es! Das „Wohlfühlen“ hat aber auch gedauert. TNX, na ja. Der Sprung zurück langeweilte in den „Problemen“ der ersten Flüge und einem zauderlichen Capt. Aber fleißig durchgeschaut, temporale Krieg und Xinti okay. Dann war die Luft raus bei Star Trek.
Die ersten neuen Star Trek Filme haben wieder „Drive“ reingebracht. STD find ich eher mau. Dem „Frauenkosmos“ und der Diversität wurde die Glaubwürdigkeit der Rollen geopfert. Was mir fehlt (für „meinen“ Star Trek“) ist der starke Capt. Den hat Pike gespielt (ein Highlight dieser Serie) musste aber den braven „Buben“ spielen, weil Bunrham die Hauptrolle hat. Für einen durchschnittlichen hetero-Mann ist es auch, ohne Pike und Spock, schwierig, sich mit der Serie zu identifizieren. Was für „meinen“ Star Trek geboten wird, sind teilweise gute Tricktechniken, viele Raumschiffe und Kosmos.
STP: Bombe, hat natürlich auch Schwächen. Endlich mal ein Neuansatz weg von der kuscheligen Sterncrew. Guter Kreuzzug, P-Stew wie immer ausgezeichnet, tolle Charakter, vor allem glaubwürdig gespielt. Ich mag diese Crew aus Individualisten, ein guter Kontrast zu den „Kuschelcrews“. Das spielt sich richtige Gruppendynamik ab. Die Frauen in dieser Crew sind stark, bzw. glaubwürdig gespielt. Das vermisse ich bei STD. P-Stew im Zentrum, als Macher, mit einer Idee. Das ist auch mein Star Trek.
Muss man eben mögen.
Lower Decks? Ich mag so einen Humor, aber ist nicht jedermanns Sache.
Weiderholtes Anschauen führt bei mir auch dazu, eine Serie mehr zu „mögen“. Das stelle ich auch wieder bei STP fest.
STP habt ihr als gutes Beispiel: Wenig (?) laute, die das zerreißen und viele (?) leise, die das gut finden. Sah man ja bei TNG anfangs genauso.
Wer Kurtzmann; Abrams usw. ist, habe ich erst realisiert, seit dem ich auf solchen Foren bin. Eine „bewertende“ Rolle spielt das für mich nicht.
Abschließend: Jeder hat seinen “Star Trek” und damit seine Meinung. Ich versuche aber immer tolerant und respektvoll denen gegenüber zu seinen die einen “anderen Star Terk” haben.

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Alex Foster · 31. Juli 2020 um 18:57

Der Beitrag macht ein paar gute Beobachtungen. Ja, diesen Konservatismus bei Star Trek Fans eine neue Serie zunächst einmal nicht anzunehmen den gab es bereits von Anfang an. Es gab ihn bei TOS zu TNG, es gab in bei TNG zu DS9 und VOY und schließlich zu ENT.

Ich hab allerdings eine These: Star Trek hat immer dann gut funktioniert und wurde von den Fans angenommen, wenn es eine Kontinuität zwischen den Serien gab, eine fortlaufende Geschichte. Ob eine Serie Kontinuität beweist, zeigt sich aber erst nach und nach. Und auch das ständige Fortschreiten in die Zukunft ist denke ich ein wichtiger Faktor, damit Star Trek beim Publikum funktioniert.
TOS war gemessen an den 1960er Jahren seiner Zeit sehr sehr weit voraus. Das war das faszinierende an der Serie. TNG schaffte diesen Sprung ebenfalls. Da man in der Serie 100 Jahre in die Zukunft ging, konnte man auch das Design und die Technik entsprechend modernisieren, sodass TNG auch für die 1980er/90er Jahre sehr fortschrittlich war.

Mit ENT hat man erstmals mit diesem Paradigma gebrochen, die Geschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Das hat mäßig gut funktioniert. Einerseits weil die Prämisse von Star Trek, eine Vision der Zukunft zu sein, untergraben wurde, weil ENT ja zwangsläufig “gegenwärtiger” und weniger modern sein musste als TOS und TNG. Das hat aber dazu geführt, dass die Serie sich weniger modern und futuristisch anfühlte und eigentlich für den Zuseher ein visueller Rückschritt war.
ENT hat dann auch beim Storytelling sein Potenzial nicht ausgeschöpft, deshalb war nach vier Staffeln Schluss.

Die Filme und Serien des Abramsverse haben meiner Meinung nach visuell Star Trek stark modernisiert und aufgefrischt. Dass die neuen Filme bildgewaltiger sind denn je, brauchen wir nicht diskutieren. Was aber nicht funktioniert ist die Kontinuität zu den Roddenberry Serien.

Sowohl optisch als auch storytechnisch fügen sich die Filme und neuen Serien nicht ein, produzieren sogar starke Wiedersprüche und stellen komplette Neuinterpretationen von Charakteren dar. Das polarisiert die Fangemeinde mehr denn je. Und ich persönlich finde es schlichtweg schade, dass der Kontinuitätsbruch stattfand. Für mich fühlt sich das Star Trek Universum nicht mehr rund an. Man hat gedacht, man kann Star Trek einfach neu Erfinden, wie man es aus Marvel und DC Comics gewohnt war. Doch selbst im Comicuniversum zählt Kontinuität. Wirklich erfolgreich waren Comicverfilmungen auch nur dann, wenn die Reihen Kontinuität bewiesen.

Ich fand immer schade, dass man sich bei den Abramsfilmen nicht getraut hat, den TOS Look wirklich einzufangen, ich denke in Wahrheit wären sie noch erfolgreicher gewesen, wenn sie sich bemüht hätten optisch und storytechnisch mit TOS die Kontinuität zu suchen.

Star Trek Discovery – abgesehen von dem m.M.n. schlechten Storytelling – könnte ebenfalls besser funktionieren, wenn die Serie einfach, sagen wir 50 Jahre nach Star Trek TNG spielen würde. Dass man 10 Jahre vor TOS ansetzt macht für die Prämisse der Serie keinen Sinn. Was die Serie komplett inkonsistent mit dem Star Trek Universum macht. Noch mehr als die Abramsfilme.

Star Trek Picard ist erstmals eine Fortschreibung der alten TNG Kontinuität. Ich fand die 1. Staffel aufgrund des Grundtons der Serie nicht so gut. Aber ich attestiere ihr mehr Potenzial als STD. Und es würde mich auch am meisten interessieren, die TNG Storyline fortgesetzt zu sehen.

Star Trek Lower Decks halte ich vom Trailer her mal für Nonsens. Rick & Morty hat schon sehr speziellen Humor und ist m.M.n. für eine Zeichentrickserie unreflektiert gewaltorientiert. Das bei einer Star Trek Serie zu sehen, reizt mich eigentlich gar nicht.

Die Einschätzung, aktuell Star Trek einen Höhepunkt hat, teile ich überhaupt nicht. Es ist zwar viel in Produktion, aber es gibt bei weitem nicht so einen Hype wie in den 1990er Jahren. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass New Trek seine Relevanz für die Pop-Kultur verloren hat.
Die Frage ist, wie lange das überhaupt noch geht, denn ich sehe den Star Trek Stern sehr schnell sinken. Die Kinofilme sind inzwischen tot. Star Trek 4 wird nicht kommen. Die Serien entwickeln sich eigentlich ebenfalls minder erfolgreich. Star Trek Discovery hat finanzierungsprobleme. Netflix will aussteigen. Star Trek Picard wurde von Netflix erst gar nicht genommen. Amazon Prime ist mit STD auch nicht zufrieden. 2. Staffel ebenfalls ungewiss. Star Trek Lower Decks bekommt nicht mal eine int. Distributation. Sektion 31 ist völlig versandet und Star Trek New Worlds ist bislang nur eine Ankündigung. Für mich sieht das so aus, als würden die Produzenten nicht wirklich wissen, was sie tun sollen, also probieren sie alles mögliche aus und schauen, wo die Fans anspringen. Das war offensichtlich bei Pike in Star Trek Discovery der Fall, wo die Enterprise Crew mehr Sympathiewerte bekam, als die eigentlichen Hauptcharaktere von STD. Eigentlich ein ziemlicher Fail für die Serie. Ob Star Trek New Worlds kommt, ist fraglich. Und wenn es kommt, dann wird dafür STD eingestampft, ebenso wie der Rest. CBS wird rein aus wirtschaftlichen Gründen eher nur eine erfolgreiche Serie haben wollen, als eine Handvoll mäßig erfolgreiche.

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    Alex1605 · 31. Juli 2020 um 19:22

    @Alex F: “Star Trek hat immer dann gut funktioniert und wurde von den Fans angenommen, wenn es eine Kontinuität zwischen den Serien gab, eine fortlaufende Geschichte” Sehe ich bei TNG und VOY, nicht aber bei DS9. Auch wenn DS9 quasi im Zeitalter von TNG spielte, wurde es stark kritisiert und ich fand es anfangs sehr langweilig. DS9 hat erst viel später ein Renaissance erfahren.
    Ich seh das so:
    Star Trek hat gut funktioniert, wenn die Kontinuität auch hinsichtlich der Sterenenflottencrew + Raumschiff usw. gewahrt war.
    Wo hast du den deine eher pessimistischen Informationen hinsichtlich STD und STP her, in offiziellen Webseiten find ich das nicht.

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    Steve · 2. August 2020 um 3:10

    “Star Trek Picard wurde von Netflix erst gar nicht genommen.” -> Ich vermute aus einem einfachen Grund: Netflix hat ja schon eine Star-Trek-Serie im Programm. Sie hätten durch eine weitere Serie ihre Abozahlen kaum steigern können.

    STP kostete ja um die 8 Millionen Dollar pro Episode. Wo floss das Geld hin? Nicht in die Darstellung der Sternenflotten-Raumschiffe und nicht in die Sets. Man hat für die Brücke der Zhang He sogar ein Discovery-Set recycelt. Könnte es sein, dass da ein bisschen was querfinanziert wurde? Ach, amazon wird´s schon nicht merken, wenn wir was für Netflix-Discovery abzweigen …

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      Alex1605 · 2. August 2020 um 9:42

      @Steve: Da sieht man, das Netflix sich wohl geirrt hat. Was VoD Streams anbelangt, war STP ein Renner, zu Recht!😀

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Alex Foster · 1. August 2020 um 11:27

@Alex1605 … auf offiziellen Websiten wird man da wenig finden, weil CBS nicht öffentlich über seine Probleme sprechen wird. Aber folgende Indizien deuten daraufhin. Star Trek Beyond blieb finanziell hinter den Erwartungen, deshalb bis heute kein Star Trek 4. Wäre die Reihe ein “Erfolg” gewesen, dann hätt Paramount hier schon längst nachgeschossen. Grund ist, dass sich Paramount von Star Trek ein Cost Income Ratio von 1:3 wünscht. Blockbusterfilme sind darauf ausgelegt, dass die Studies damit den Verlust anderer Filme kompensieren, daher wird generell eine hohe Rendite erwartet. Gemessen am Cost Income Ratio war Beyond unter den Erwartungen. Und wenn man die Abramsreihe mit dem MCU vergleicht, dann stinkt Star Trek sowieso komplett ab. die MCU Teile hatten teilweise 1:10 Rendite.

Einen Film zu produzieren, der mehrere 100 Millionen Dollar kostet und du nicht sicher bist, dass er mehr als das Doppelte winspielt, ist in der Rechnung der Studios ein Flopp.

Zudem haben die Abramsfilme einen ganz schlechten Verwertungsgrad bei Merchandising.

Zu den Serien: Star Trek sollte CBS Access als Zugpferd dienen. Jetzt wird das Portal aber nach nur wenigen Jahren neu Strukturiert. Laut offiziellen Zahlen hat man 13,5 Millionen Abonnenten. Netflix hat 193 Millionen. CBS schafft es nicht, oder will nicht Discovery oder Picard selbst finanzieren sondern holt sich Netflix bzw. Amazon an Bord. Jetzt hat aber weder Netflix noch Amazon Interesse daran, bei einer Serie mitzuproduzieren, die ihnen quasi nur internationale Kunden übriglässt, weil CBS All Accsses den US-Markt für sich haben will. Weder Netflix noch Amazon werden ihre Konkurrenz beim Wachstum unterstützen. Discovery hat das Budget von Staffel 2 weit überschritten. Der häufige Wechsel von Showrunnern ist auffällig und deutet eigentlich nicht darauf hin, dass CBS zufrieden mit der Entwicklung ist. Dass Netflix ST Picard abgelehnt hat und stattdessen Amazon für weniger Geld den int. Vertrieb übernahm deutet ebenfalls nicht daraufhin, dass Netflix mit den Zahlen so zufrieden ist. STD ist mit 9 Mio Dollar pro Folge extrem teuer. Vermutlich erwartet sich Netflix hier wesentlich bessere Zahlen. Dass Lower Decks gleich gar nicht von Netflix oder Amazon gekauft wurde, zeigt, dass beide Streaminggiganten eher skeptisch geworden sind. Wäre STD und STP ein Erfolg, dann würden sie vermutlich sich um jede Star Trek Serie überbieten. Nun ja. Netflix und Amazon haben in erster Linie Interesse ihre Originals zu puschen und nicht den Aufstieg eines möglichen Konkurrenten zu unterstützen.

Daher ist fraglich, ob Netflix eine 4. Staffel von STD bzw. Amazon eine 2. von STP finanzieren wird. Und CBS dürfte nicht die Kohle haben, um alles selbst zu finanzieren, außer sie haben eine Serie die so viel bringt, dass es sich lohnt. Das scheint aber im Moment weder STD noch STP zu sein. Vielleicht Strange New Worlds.

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    DMG · 6. August 2020 um 16:34

    Ja, Alex Foster, der totale Einbruch beim Merchandising ist ein auch von Kurtzman-Jubelpersern nicht wegdiskutierbarer Indikator für die Unbeliebtheit der letzten Star-Trek-Iterationen. Es finden sich – verglichen mit TNG-Zeiten – kaum noch Lizenznehmer, die Spielzeug produzieren wollen.

    Obwohl Star Trek im TV so präsent ist wie seit den 1990ern nicht mehr ist es hinsichtlich der Beleibtheit und Relevanz im freien Fall begriffen. Quasi kein Mensch interessiert sich dafür und niemand kann ernsthaft glauben, dass ein ätzender Hauptcharakter wie Burnham jemals Meme-fähig ist wie die legendären Figuren Spock, Kirk oder Picard (der originale, nicht der neue, zauselige).

    Diese Argumentation, die Leute haben immer schon über neues Star Trek gemeckert, halte ich deshalb für ein Pseudo-Argument. Es gibt viele Dinge, die bleiben einfach unbeliebt und werden auch durch den zeitlichen Abstand nicht scheinbar besser.

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    Torim2010 · 9. August 2020 um 23:26

    STP Staffel 2 wird es geben wahrscheinlich genauso wie Staffel 3 da die Verträge schon gemacht wurden und ein Rückzug ein Verlustgeschäft wären. Allerdings wenn Staffel 2 eine Katastrophe wird könnte bei einer Kosten Nutzen Rechnung die Einstellung der Serie dabei rauskommen.

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Alex1605 · 1. August 2020 um 14:08

@ Alex F: Also deinen Anmerkungen zu den Filmen habe ich so ähnlich schon gelesen.
Auf STD gehe ich nicht ein. Zu STP finde ich im Internet (bei schneller Suche):
„..da ist bereits Staffel 2 in Planung und für die gibt es mehr Fördermittel. Die California Film Commission steuert über 20 Millionen US-Dollar bei…“
„..Staffel 2 ist sicher und bringt mehr alte Freunde zurück..“
„..Zunächst einmal bestätigt er nicht nur die Pläne für eine 3. Staffel des US-Senders CBS. Er stellt den Fans in Aussicht, die Serie soll noch mindestens zwei weitere Staffeln erhalten.“
„Auch für die zweite Staffel wurden schon früh weitere Rückkehrer (Anm. von TNG) bestätigt..“ usw.
Ich habe nichts gefunden über Probleme o.ä
Die VoD Zahlen zeigen ja auch, das STP eine Renner für Amazon war. Also gehe ich mal davon aus, dass die Bemerkungen zu STD persönlichen Folgerungen, also letztendlich „Gerüchte“ sind?
Und gehe beruhigt davon aus, dass es eine zweite Staffel STP geben wird.

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    Kira · 1. August 2020 um 22:07

    Abzuwarten bleibt, wie viele Leute noch einschalten. Ein Großteil der Fans, die die erste Staffel gesehen haben, werden die zweite nicht mehr verfolgen. Ich selbst habe die erste Staffel nur bis zum Ende geguckt, weil ich bis zuletzt Hoffnung hatte, daß alle offenen, sinnlosen und fehlerbehafteten Handlungsbögen durch einen unvorhersehbaren Kniff doch noch Sinn ergeben. Leider lag ich falsch und eine zweite Staffel wird es für mich nicht geben. Ich kenne viele Leute, und in verschiedenen Foren ist es ebenfalls ersichtlich, daß eine riesige Zuschauerschaft wegbrechen wird. Staffel 1 hatte nur den Vorteil des Neuen, aber das ist passé…

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Alex1605 · 1. August 2020 um 22:21

@Kira: Zum Glück auch nur…. Spekulation.😀😀.
Wir sind wieder bei dem Thema: Was ist “viele Leute…nicht mehr verfolgen….”
Alle die, welche Picard auf den zweiten Platz bei den Vod Charts gebracht haben? Oder die über 50% bei der Umfrage dieser Seite die Picard gut und sehr gut bewertet haben. Oder ist es einfach eine “Stimmung” von einigen Lauten wie bei der ersten Staffel von TNG?
Offiziell steht die Ampel auf Grün, die Crew von Picard hat sich das auch zu Recht verdient und die “ruhige Mehrheit”(?). Ich freue mich darauf!!!👍💪😀

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Alex1605 · 1. August 2020 um 22:37

@Kira: Noch als Schmankerl:
Die Anzahl bei VoD Streams lag bei 3 bis 5 Mio. Wie viele davon sind den deine “vielen Leute”, die du kennst??? 😀😀

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    Kira · 2. August 2020 um 21:38

    Richtig, LAG ist das Zauberwort. Die Frage ist, wie wird es in Zukunft sein. Und nichts anderes habe ich geschrieben. Die Vergangenheit ist vorbei. Die Zukunft wird es erst zeigen.
    Tatsächlich kenne ich 12 Fans. Von denen finden 3 die Serie so lala, der Rest findet sie scheiße. Niemand, den ich kenne, findet sie gut (oder gottbewahre “sehr gut”). Ich will mal nicht hochrechnen, wie es dann für die zweite Staffel sein wird. Aber vielleicht bin ich ja in einem Negativ-Netzwerk gefangen. Vielleicht lebe ich auch in einem Paralleluniversum und ich habe eine ganz andere Serie gesehen… ;o)
    Allerdings, wenn ich mich so in den Foren umhöre, scheinst du einer der ganz wenigen Fans zu sein, der so laut FÜR die Serie schreit. Vielleicht sind die Befürworter ja die laute Minderheit??? Wir werden es erfahren, wenn die zweite Staffel vorbei ist. Mir persönlich ist es hupe, wie es weiter geht. Die Weichen sind so schlecht gestellt, daß der Zug entgleist und so beschädigt ist, daß er nur noch verschrottet werden kann. Picard als alter Android ist ein Widerspruch in sich und geht überhaupt nicht für Leute, die auch nur im geringsten Verständnis für Picard haben. Und vom Data-Stick rede ich mal gar nicht… Aber ich will es dir nicht nehmen, sich über den Schwachsinn zu freuen. Wenn du es so haben willst – guck, immer guck. Ich gönne es dir…

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      Alex1605 · 2. August 2020 um 22:19

      @Kira: Immerhin 9 😀😀 ?? Also: Auswertung Trekbarometer (mehrere Hundert), davon 55% ausgezeichnet und sehr gut (mindestens hundert): VoD Charts Amazon: 3-5 Mio Streams pro Woche, Bewertungen bei Amazon 60% 5 Sterne (Klar: gefakt. 😀😀)
      ….Aber schau dir mal Kommentare auf FB zu Picard an. Da ist das Verhältnis ausgewogener. Scheinbar neigt die leise Mehrheit (?) eher zu schnellen Meinungsäußerungen, den zu langen Kommentaren auf solchen Webseiten wie dieser. Da sind auch positive Likes in der Überzahl.
      Klar ich weiß, gefakt?? 😀😀 . Außerdem nervt das sicherlich viele, auf solchen Webseiten ,,niedergemacht” zu werden, weil einem Picard gefällt. Aber Ich verstehe, dass dir Picard nicht gefällt.
      Ich werde mit Freuden die zweite Staffel sehen.?? 😀😀….Und kommentierten.

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        Kira · 3. August 2020 um 19:42

        Nun ja, mit FB kann ich nicht dienen. Ist mir einerseits datenschutztechnisch zu unsicher und manipulativ, andererseits halte ich es für Zeitverschwendung. Daher halte ich mich von solchen Plattformen fern und kann nicht mitreden.

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          Alex1605 · 3. August 2020 um 20:15

          @Kira: Mit FB hast du sicher recht. Abere eine andere Zahl: Bei den wöchentlichen VoD Charts vom 17.07. (4 Monate nach Ende der ersten Staffel) war Picard noch auf Platz 8 mit 2,4 Mio. 😀😀 Das ist mein Picard!

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Dominion · 1. August 2020 um 23:45

Ich bin mit star trek in den späten Neunzigern groß geworden. angefangen hatte ich mit dir vorhin einen Star Trek Serie rundum Captain Kirk und Mister Spock. Schau mal an älterer Freund von mir gesagt hat dass die Serie echt cool ist und besonders witzig, und dennoch sogar ein paar nachdenkliche Töne anschlägt.

Ich sollte mich aber nicht über die schlechten Effekte wundern sondern mich einfach drauf einlassen.

das hat dazu geführt dass ich die serie und die Charaktere schnell der mein Herz geschlossen hatte.
er hatte mit allen Punkten recht umso erfreuter war ich als er mir erzählte dass es noch weitere Star Trek Serien gibt.

Also schaute ich nach und nach TNG, DS9 und voy..
Von Star Trek the next generation war ich sehr begeistert, allerdings empfand ich die ersten zwei Staffeln doch noch als sehr langatmig und übermäßig korrekt. Dennoch haben mir die Figuren in den ersten beiden Staffeln schon gefallen. Denn hier zeigten die Figuren durch die einzelnen Geschichten schon einige von tollen Charakter Momenten..

Ab Staffel 3 ist die serie dann richtig fantastisch geworden.

Bei Deep Space Nine war es ebenso, die ersten beiden Staffeln fand ich noch recht zäh aber merklich besser als die ersten beiden Staffeln von Star Trek the next generation.

Hier fand ich das neue Design der Klingonen irgendwie doof aber verständlich, einfach weil nunmehr Budget vorhanden war.

dann bei Deep Space Nine ist in der pilotfolge allein schon so viel passiert dass ich liebte und weshalb mich die Serie von Anfang an fesselte.

Vor allem hatte mich der ensterer Ton angesprochen

ab Staffel 3 hatte Deep Space Nine mich dann schon total in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen und ist zu Recht die für mich beste Star Trek Serie aller Zeiten bis jetzt.

Raumschiff Voyager fand ich von Beginn an eigentlich sehr gelungen. Hier hatten wir sogar schon die ersten beiden Staffeln gefallen.

Vom Gefühl waren alle sieben Staffeln der Serie für mich wie eine Art TNG im Delta Quadranten was natürlich eine gänzlich andere ausgangslage für eine sternenflotten crew ist…

Bin auch bei raumschiff Voyager hier und da ein paar handlungsstränge nicht unbedingt perfekt aufgelöst worden so habe mir die serie durch die Bank weg gefallen..

Dennoch war sie nicht besser als Deep Space Nine, aber eine Serie die denn noch riesenpotenzial zeigte..

Star Trek Enterprise mit Captain Archer war dann die erste Serie die ich in der live Ausstrahlung sah.

Zu Beginn wurde ich mit der Serie nicht sonderlich warm. Wie sich später herausstellte lag es daran dass ich die serie auf Sat1 gesehen hatte und die Werbung und die ganzen Einblendung mir den Spaß in der Serie genommen hatten. So dass ich völlig falsche Eindrücke bekam.

Deshalb lieh ich mir dann von meinem Kumpel VHS Kassetten, in der er die Serie auf dem TV ohne Werbung aufgenommen hatte und schaute mir die ersten Folgen erneut an. und was soll ich sagen die serie hat auch schon in den ersten zwei Staffeln für mich fantastisch funktioniert.

hier konnte ich nicht die Kritik verstehen die viele an den ersten zwei Staffeln von Star Trek Enterprise hatten.

Für mich ist genau diese erzählweise das klassische star trek was ich liebe.

nichtsdestotrotz hatte auch Star Trek Enterprise mit Staffel 3 und 4 sein Potenzial noch mal enorm gesteigert und gezeigt was für eine geniale Serie das war..

gerade die 4. Staffel war dann der höhepunkt und es war für mich schockierend als die Serie abgesetzt wurde.

und das obwohl die serie gekonnt das Logik Problem zwischen denen TOS Klingonen und den späteren Klingonen Aufklärte. 🙂

Die ganzen Star Trek Filme von 1 bis 10 haben mir ebenfalls hervorragend gefallen.

als dann die Star Trek Filme mit Jay Jay Abrahams gestartet worden war ich ebenfalls begeistert.. im Gegensatz zu vielen anderen, die diese neuen Filme ziemlich viel abgelehnt hatten.

ich war hingegen begeistert von der Alternativen Zeit Linie hier gestartet wurde… Klar hatte der erste kinofilm der Kelvin Zeitlinie seine Schnitzer, ich sage nur die lächerliche und unglaubwürdige Beförderung von Captain Kirk, allerdings war es wiederum so lustig dass ich über diesen Fehler hinwegsehen konnte.. denn insgesamt kam trotzdem wieder das klassische star trek Gefühl auf.

die beiden Fortsetzungen haben mir ebenfalls gefallen und jeder Teil wurde besser und besser.

So kann ich sagen dass selbst Star Trek 11 bis 13 hervorragend gefallen haben..

Als dann Star Trek Discovery angekündigt wurde war ich hin und weg. Die ersten beiden Folgen der ersten Staffel fand ich dann leider schlecht.. ich fand das erneute Re-Design der Klingonen bescheuert.

ich fand die erste Staffel von Star Trek Discovery am Schluss dann sehr durchwachsen. So gab es folgen die mir gut gefallen hatten vor allen Dingen der Abstecher in das Spiegel Universum, aber das Finale der ersten Staffel fand ich dann mega dürftig schlecht…

Der Haken 1 Staffel übergreifenden handlungsbogen ist, wenn das Finale die ganzen vorherigen Folgen schlechter macht..

Staffel 2 habe ich dann schon kritischer betrachtet und war nur halbwegs begeistert vonder zweiten Staffel. auf der einen Seite gab es positive Änderung auf der anderen Seite wurde mir aber immer mehr Patos und noch mehr Burnham geheule geboten..

Auch hier hatte das Staffel Finale einige Folgen die mir gefallen hat in der zweiten Staffel die Folgen nachträglich schlechter gemacht.

Schlimm fand ich vorhin das Leute die die short treks nicht gesehen haben, mitten im staffelfinale nicht verstehen wer diese Prinzessin ist, die man uns in den Shirt treks gesehen hat.

Als dann Star Trek Picard erschienen war und ich den ersten Trailer sah war ich begeistert.

Dann kann ich ihn Genuss mir die 1. Staffel anzuschauen.. das hier auf die Ereignisse aus Star Trek XI zurück-gegriffen wurde fand ich eigentlich echt gut allerdings war dann schon die zweite Folge merklich schwächer. Und plötzlich wurde von Folge zu Folge schlechter und Schwächer. versteht mich nicht falsch es gibt sogar gute Momente innerhalb von Star Trek Picard Star Trek Discovery das will ich nicht verneinen.

aber als ich dann das Finale von Star Trek Picard gesehen habe war ich eigentlich recht enttäuscht.

Ich fand sogar dass ich star-trek-discovery etwas besser fand als Star Trek Picard. denn bei Star Trek Discovery ging es wenigstens um eine normale sternenflotte Crew

Bei Star Trek Picard fühlte ich mich irgendwie verloren.

was mir bei beiden Serien nicht gefällt ist der dauerhaft düstere Ton mit lauter kaputten Figuren die eigentlich in eine Psychiatrie gehören.

Wenigstens war mal bei Star Trek Picard von dem dauer Geheule der burnham verschont 😉

Nichtsdestotrotz werde ich mir Staffel 3 von Star Trek Discovery anschauen sowie die zweite Staffel von Star Trek Picard. Ich werde den Serien weiterhin eine Chance geben.

Der erste Trailer von Star Trek lower Decks hat mich ziemlich abgeschreckt denn für mich wirkte das alles wie Kaninchen auf Speed…

Als ich mir dann mal Rick & Morty angeschaut habe, weil einige sagten ein Macher der Serie macht bei Star Trek lower Decks mit, war ich ein wenig erschrocken der Rick & Morty hat mir leider auch nicht gefallen.

Und ich habe weiß Gott nichts gegen Zeichentrick.
Ich liebe z.b. den film der Gigant aus dem All.

auf die neue nickelodeon Serie bin ich ebenfalls gespannt wie die werden wird…

Allerdings glaube ich dass mir die beiden zeichentrickserien nicht sozusagen werden…

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    Kira · 2. August 2020 um 21:49

    Hey, Dominion, wenn dir die klassische Serie gefällt und Zeichentrick, versuch mal Star Trek Animated, falls noch nicht geschehen. Ist eine Fortsetzung von TOS und vom Stil her gleich, nur eben gezeichnet. Da die Episoden kürzer sind, wirkt sie etwas knackiger, machmal allerdings wünscht man sich längere Episoden.

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      Dominion · 3. August 2020 um 22:31

      Hey danke für den Tipp 🙂 aber ich kenne die Serie. Einige Folgen gefallen mir, andere weniger…
      Lieb von dir das du mir den Tipp gegeben hast.

      Ich versuche stets offen zu sein für neues..
      Nun ja eigentlich gefiel mir alles von star trek.. lediglich DSC und PIC haben das ein wenig durchbrochen.. :-/ beide Serien haben Potenzial wird aber kaum genutzt…

      The Orville ist für mich eher eine Würdige Fortsetzung von star trek.. und zwar beide Staffeln

      Beste Grüße und bleib Gesund

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Steve · 2. August 2020 um 0:21

Zum Thema Lower Decks: Ich habe nicht den Eindruck, dass die Serie vorverurteilt wird. Die Kritik richtet sich ja gegen den Trailer und seinen Inhalt. Alkohol, Gewalt und ein eigentümlicher Humor. Aber Star-Trek-Fans sind ja auch nicht Zielgruppe dieser Produktion. Es ist wie bei einem Unternehmen. Es will neue Zielgruppen erschließen – und Bestandskunden sind die Deppen.

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    Alex1605 · 2. August 2020 um 9:47

    @Steve: Also ich bin Star Trek Fan und fühle mich als Zielgruppe. Diese Serie hat ihren eigenen, aber zeitgemäßen Humor. Den mag man oder nicht. Diese Darstellung wäre, wen man sie ernst nimmt, ein “Sakrileg” im Star Trek Kosmos. Ist aber eben Humor.
    ich im Trailer gesehen habe, war ziemlich abgedreht. Schau ich mir mal an.

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Steve · 2. August 2020 um 1:18

“Nun gibt es aber auch Stimmen, die sagen, dass Ihnen “Discovery” besser gefällt, jetzt wo sie “Picard” gesehen haben. Moment, wer sagt so was?”

Ich zum Beispiel. Das heißt aber nicht, dass mir Discovery deshalb besonders gut gefällt. Es hatte aus meiner Sicht die besseren Momente. In die erste Staffel wurde einfach zu viel reingequetscht und die ersten Episoden der zweiten Staffel fand ich ganz gut, bis dann ab der Staffelmitte alle Handlungsstränge entglitten. Das Staffelfinale endete in einer Katastrophe. Davon mal abgesehen ist mir Burnham völlig unsympathisch.

Zurück zum Thema. Ich freute mich auf Discovery. Für mich war es nicht der große Wurf, aber gegen Ende der 2. Staffel überwog dann schon die Enttäuschung. Dann freute mich mich auf Picard und dachte, dass die Serie wohl nicht schlechter als Discovery werden könne – und Picard wird es schon rausreißen. Und in den Foren überwog diese Meinung (subjektiver Eindruck!). Ab nach ein paar Folgen wurde schnell klar, dass Picard mit Vollgas auf den Abgrund zusteuerte.

Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass STP vorverurteilt wurde. Das Gegenteil war doch der Fall. Es gab von allen Seiten Vorschusslorbeeren, weil sich alle auf die Rückkehr von Picard freuten.

Zum Thema Raumschiffe: Ich glaube, Star Trek könnte auch ganz gut ohne Raumschiffe funktionieren. Bei Picard war das Hauptproblem ja nicht das Fehlen eines Raumschiffs. Discovery spielt auch auf einem Raumschiff, potthässlich, aber immerhin … Aber da wie dort sind das Problem ja die Geschichten und wie sie erzählt werden. Das ist auch der Grund, warum das Staffelfinale jedes Mal in den Sand gesetzt wird.

Bei TNG waren die Fans skeptisch und TNG wurde VOR der Ausstrahlung kritisiert, zum Unterschied bei STP. Da freuten sich die Fans, die Kritik wurde aber WÄHREND der Ausstrahlung der Episoden immer lauter, nicht davor!

“Die ersten beiden Staffeln “TNG” waren nicht besonders überzeugend.” -> Aus heutiger Sicht mag das zutreffen, damals waren das aber noch unverbrauchte Themen und es gab damals kaum Konkurrenz.

Und dass die ersten Staffeln IMMER schleppend anlaufen, heißt ja nicht, dass das ein erstrebenswertes Ziel ist. Das Problem war ja schon bei Enterprise eklatant. Die ersten beiden Staffeln dümpelten mit Geschichten dahin, die man schon gesehen hatte, sowohl bei Star Trek selbst als auch in anderen Serien. Ich verstehe bis heute nicht, warum man da nicht eine “herausragende” Figur einführte – analog zu Spock, Data, Odo, Holodoc und 7of9. Lang anlaufende Serien kann sich heute kein Studio mehr leisten, weil die Konkurrenz zu groß ist.

“Würde CBS nur auf diese hören, dann würde “Star Trek: Picard” mit Sicherheit nicht weitergedreht werden.” “Die” wollen kein Ende von STP sondern ein anderes STP. Nein, keine 8. Staffel von TNG, sondern einfach ordentlich geschriebene Geschichten.

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    Kira · 2. August 2020 um 22:01

    Sehe ich ebenso. Es gäbe eine einzige Möglichkeit, wie ich weiter PICARD gucken würde: Picard stirbt ganz am Anfang einen heroischen Tod, ohne jedoch die Ereignisse aus der ersten Staffel zu erwähnen, so daß jeder entscheiden kann, ob es der Androide (Einbeziehung Staffel 1) oder die Legende selbst (Ignorierung Staffel 1) ist. Zu Ehren Picards wird ein neues Raumschiff auf seinen Namen getauft und nimmt Kurs auf ferne Welten. DANN würde ich der Serie eine zweite Chance geben.

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      Alex1605 · 2. August 2020 um 22:57

      Was ein Glück, das der Android Picard nicht sterben wird, sonst hätte P-Stew ja nicht weitere Staffeln in Aussicht gestellt.😉
      Fliege lang und in den (actionreichen) Frieden JL!

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        Kira · 3. August 2020 um 19:44

        Genaus das “actionreich” ist der negative Knackpunkt der Serie, da es Hand in Hand geht mit “handlungsfern”.

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Joshua · 2. August 2020 um 23:19

Was mich an den früheren Serien fasziniert hat, war, dass sie den Traum von einer besseren Menschheit lebten. Da gab es noch diesen gewissen Optimismus. In den 90ern war der Kälte Krieg gerade zu Ende, das neue Jahrtausend in greifbarer Nähe – und das spürte man auch in den Serien TNG/VOY/DS9.
Bei ST: Enterprise war der Anfang noch fröhlich, aber dann ging die Stimmung bergab. Bei Picard bekomme ich beinahe Depressionen. Ich wünsche mir ein Star Trek, das Hoffnung und Mut macht und fasziniert, ähnlich wie The Orville. Die Serie Lower Decks hat immerhin Humor..

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Adam Leitgeb · 3. August 2020 um 23:24

BLUE TREK DISCOVERY war schon schwer zu verdauen mit der Dystopie, diesen nervigen Sporen, dem blau-verfärbten Kosmos und unlogischen Widersprüchen zum Kanon, bei DARK TREK PICARD habe ich bei Folge 5 nur nach einer Minute aufgehört dieses Fake Trek zu gucken habe also vor Frust das Tuch geworfen den das ist kein STAR TREK mehr, von 1965 bis 2005 das war STAR TREK! Ja ich liebe die besseren Effekte und ich liebe den Realismus Palmen umgeben von Hologrammen das sieht mega Geil aus doch der Rest ist Müll, absurd und ohne Stil, ohne Scharm und ohne Fanservice ich vermisse den alten Look & STYLE von Star Trek der aus TNG, DS9, VOY und ENT! Nun morden und rauchen die Leute im 24. Jahrhundert wieder, es gibt ein galaktisches TV obwohl ads Fernsehen an Bedeutung verlor im 21. Jahrhundert nichts ergibt ein Sinn, nein für mich als gebrochener Trekkie ist STAR TREK gestorben mit der letzten Folge von Star Trek Enterprise (2005) als CBS das Ruder übernahm genauso wie Star Wars für mich gestorben ist seit dem Disney das Franchise klont! Ich liebe nur Rogue One, die erstlichen Filme darf sich Disney behalten, ups falsche Baustelle sorry!!!

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    Weyoun 5 · 5. August 2020 um 16:05

    @ Adam: Ich stimme Dir ja unumwunden in allen “Anklagepunkten” zu, aber eines würde ich nicht mit mir machen lassen: LASS DICH NICHT BRECHEN! VON NIEMANDEM! Dann hätte Kurtz(schniedel)man ja gewonnen! Denn das, was der macht, muß mit Absicht gewollt sein. Er will “STAR TREK” vernichten und wenn wir seinen Mist ohne Gegenwehr ertragen, dann war es das. Der Beweis? Nur mal die Szene in “Picard” genau ansehen, als die ganzen Enterprise Holo-Schiffe über seinem Kopf kreisen. Es ist nicht die TOS-Enterprise, sondern ihr ekelhafter Disco-Klon!
    Ich zumindest bin froh, daß es doch noch viele gibt, die das Zeug zwar gucken, aber nicht alles schlucken und widerstandslos hinnehmen.

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    Joshua · 11. August 2020 um 9:51

    @Adam Leitgeb Ich kann das zum Teil nachfühlen. Star Trek im 20. Jahrhundert faszinierte und inspirierte. Es war mehr als nur eine Serie. Sie vermittelte Hoffnung. Und zeigte, zu wieviel Gutem der Mensch eines Tages fähig sein könnte (erinnert sich Jemand an die Gorn-Episode ? Darin ging es u.a. darum, dass der Mensch vorankomnt; den fortschrittlichen Weg der Gnade eingeschlagen hat). Mag abgehoben klingen, war aber so. Viele Ingenieure, Programmierer, Geologen, Nerds und Amateurfunker/Elektronikbastler usw. sind wegen Sci-fi und Star Trek im Speziellem, zu dem geworden, was sie heute sind. Selbst Leute bei der NASA waren/sind Trekker/Trekkies. Das alte Star Trek war eine Art Bewegung, könnte man sagen. Keine Sekte, aber eine Lebensart (Beispiel: Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen). Es hat real verändert, polarisiert, nachdenklich gemacht. Kurzum: Es hatte die Zukunft real mitgestaltet. Wie das Woodstock Konzert. Die 68er Revolution, die Hippie-Szene usw. Dagen ist das heutige Star Trek “nur” eine Serie. Sie will anscheinend auch garnicht mehr vermitteln. Keine Hoffnung, keine Ethik, kein Charme, kein Mitgefühl. Stattdessen Dystrophie, Fäkalsprache, Brutalität, Einschaltquoten und das Fazit: Der Mensch ist schlecht und hat nunmal Laster. Kann man halt nix machen, so ist eben die Realität. Sorry, ey. – Gene Roddenberrry würde sich im Grab umdrehen..

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Alex1605 · 5. August 2020 um 16:30

@Weyoun5: Wenn ich das lese, könnte ich meinen, es herrscht Krieg.🤔🤔
Leute, es ist nur eine Serie und die Meinungen sind zum Glück unterschiedlich. Für manche scheint das eine Art Glaubenskrieg zu sein.
Diesen Kurtzmann Hass verstehe ich nicht.
Sicher ist wahrscheinlich das Kurtzmann Geld verdienen will. Und das nicht dadurch, eigene Serien zu vernichten😀😀

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    Steve · 5. August 2020 um 23:57

    Alex Kurtzman, bist du es?

    Nein, Scherz beiseite. Klar will Kurtzman Geld verdienen, ist ja auch nicht verwerflich, aber er behandelt das Star-Trek-Erbe respektlos. Wenn man mit seinem Stil nicht einverstanden ist, ist das noch kein Glaubenskrieg. Es hat eher etwas mit einer Ideologie zu tun, der ganz Hollywood erlegen ist.

    Kurtzman fügt keine neuen Inhalte hinzu, er verändert sie. Von Utopie zu Dystopie. Was hat er aus Seven gemacht? Eine Killerdrohne. Was wurde aus Icheb? Gekillt! Sulu wurde homosexuell. Warum? Trug nichts zur Handlung bei. Und jetzt gibt es das Gerücht, dass Kirk bisuxell werden soll. Alles Teil einer übertriebenen Ideologie, die dermaßen ins Gegenteil umschwenkt, dass es schon gefährlich ist. Sieht man sich z.B. den Trailer zur Lower Decks an, finden es einige wohl lustig, dass der arme Kerl, der einen Logbucheintrag machen will, von einer ungestümen Frau bedrängt wird. Jetzt stelle man sich die Szene mal andersherum vor. Der (angetrunkene) Kerl kommt rein, bedrängt eine schwarze Frau (!) und verletzt sie dann auch noch schwer! Ja was gäbe das für einen Aufschrei! Black Lives Matter würde denen die Bude abfackeln! Die Serie wäre gecancelt, bevor auch nur jemand bis drei zählen kann. Aber durch den Rollentausch findet man es okay und vielleicht sogar witzig. Ja denkt denn keiner mehr nach?

    Star Trek hat doch noch nie einen Unterschied gemacht. Egal, von wem Gewalt ausging (weiß, schwarz, weiblich, Alien), sie wurde nie gutgeheißen. Und man komme mir nicht damit, dass das “nur” eine Zeichentrickserie ist, die das “Star-Trek-Leben” überspitzt darstellen und auf den Kopf stellen soll. Seven wurde auch zur Killermaschine. Darf die das jetzt, weil sie eine Frau ist?

    Diese ideologischen Elemente nehmen in den Produktionen dermaßen überhand, dass Filme grottig schlecht werden. Ich sage nur Ghostbusters. Mit “Geschichten erzählen” hat diese Produktionsweise nicht mehr viel zu tun.

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      Alex1605 · 6. August 2020 um 10:02

      Also ich sehe keine “ideologischen Element”, mir ist das zu weit her geholt. Ich sehe da zuviel „reingedichtet“. STP ist für mich auch keine Dystopie. Nur die Geschichten und Charakteren sind eben realistischer und nicht mehr kuschelig weiß wie in TNG. Also der Schauspieler von Sulu in TOS ist schwul, da wurde die Serie der Wirklichkeit angepasst und Seven ist keine Killerdrohne, sondern ein Fenris-„Rächer“-Ranger. Der Gewaltexzesse (Tötung Icheb) bei Picard hat mir nicht gefallen, da geb ich dir recht. War vor allem unnötig. Aber das hat für mich nichts mit Ideologie zu tun. Gewalt wurde nicht gut geheißen eben. Genau das hat Picard getan, die Gewalt nicht gut geheißen.

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        Steve · 6. August 2020 um 14:58

        “STP ist für mich auch keine Dystopie.” -> Echt? Sieht das Verbot von Androiden nach einer freien Gesellschaft aus? Ganz besonders hat man es am Ende der 2. Staffel von Discovery gemerkt. Da wurde einfach “verfügt”, dass die Ereignisse nie stattgefunden haben. Das erinnert schon sehr an Diktaturen, wo das Regime mal schnell jemanden oder etwas verschwinden lassen kann.

        Die Geschichten sind realistischer? Echt jetzt? Star Trek hat immer eine gewisse Glaubwürdigkeit an den Tag gelegt. Bei der Erklärung des Warpantriebs dachte ich immer: Ja, so KÖNNTE es tatsächlich funktionieren. Und jetzt? Jetzt haben wir Fantasy-Elemente in einer Science-Fiction-Serie! Wir haben einen romulanischen Hexenzirkel, Kriegernonnen, den Kampfelf und ein Zaubergerät, mit dem man die Vergangenheit – hex, hex – rekonstruieren kann.

        Richtig, der Schauspieler war schwul. Kein Grund, die Rolle auch schwul zu machen. Takei selbst war davon nicht begeistert.

        Keine Killerdrohne, sondern ein Fenris-„Rächer“-Ranger? Das macht die Sache natürlich gleich besser. Picard hat die Gewalt nicht gutgeheißen. Meinetwegen. Aber Kurtzman tat es, wobei hier eher Chabon verantwortlich ist, der ja die Gewaltexzesse mit Kunst rechtfertigte. Als wäre es schön und erstrebenswert, sehr viel Gewalt zu zeigen. Und weil er halt in diesem Genre [bitte auf persönliche Beleidigungen verzichten – die Redaktion], der nicht begriffen hat, dass man auch mit anderen künstlischen Mitteln eine spannende und unterhaltsame Geschichte erzählen kann. Aber wenn der Stoff dünn ist, braucht man halt was, um die Minuten bis zum Abspann zu füllen.

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          Kira · 6. August 2020 um 17:26

          Sulu = schwul = J.J. Abrams. Dieser glückliche Moment KANN NICHT von Kurtzman kommen. Ja, es trug nichts zur Handlung bei, dennoch finde ich es gut. Wurde Zeit, daß auch Homosexuelle den Weg in Star Trek finden. Nur daß dann gleich wieder ein Kind dabei sein muß ist wieder völlig Klischee. DAS wollen die wenigsten Schwulen.
          Das Paar in Discovery ist auch ein großer Grund, weshalb ich bei dieser Serie noch bleibe (ganz im Gegensatz zum titelgebenden häßlichen Kasten), in der Hoffnung, der Kurtze Mann versaut die Beziehung nicht, obwohl es ja schon wieder so aussieht.
          Kirk bi? Welcher denn? Classic = niemals. Kelvin-Timeline = ist aktuell raus. Bei dem würde mir es gefallen. Er und Spock gäben ein nettes Paar ab ;o) In Disco gibt es noch keinen, oder? Oder ist Pike gemeint?
          Make Love – Not War…

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          Steve · 7. August 2020 um 11:42

          Dann soll man halt eine neue Figur einführen, aber die alten in Ruhe lassen. Das Gerücht bezieht sich auf einen vermeintlichen Kirk in Strange New World.

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      TrekZone Network · 8. August 2020 um 0:30

      Hallo Steve,

      den Kommentar zu lesen, fand ich recht schmerzlich. Einerseits freue ich mich über eine pluralistische und vielseitige Diskussion auf unserer Seite. Deswegen habe ich den Kommentar gestern unbearbeitet veröffentlicht. Allerdings möchte ich nicht alle Bemerkungen unwidersprochen stehen lassen, damit andere Leser nicht den falsch Schluss ziehen, wir wären uns dem problematischen Duktus nicht bewusst und ließen ihn gedankenlos gewähren. Mir ist es aber ein Anliegen, im Gespräch zu bleiben, daher ein paar einordnende Anmerkungen von mir:

      – Eine Fiktion wird nicht zur Dystopie, weil Figuren etwas anderes als eine heterosexuelle Orientierung zeigen. Dass sich die Repräsentation von sexueller Vielfalt in den Medien nach Jahrhunderten im Giftschrank langsam der Realität annähert, ist nicht gefährlich.
      – Die Szene zwischen Mariner und Boimler zeigt weder sexuelle Gewalt, noch rassistisch motivierte Gewalt, noch steht Boimler am unteren Ende eines Machtgefälles zu Mariner, was ihn irgendwie ohnmächtig oder unfähig macht, sich zur Wehr zu setzen. Man kann die Szene natürlich zurecht kritisieren, weil sie eine Schnittverletzung zur Pointe macht.
      – Gewaltdarstellung ausgehend von weißen Männern gegen farbige Frauen und ihre Umkehr mit Blick auf deren Rezeptionswirkung gleichzusetzen, erscheint mir fragwürdig. Man kann, darf und sollte beides unterschiedlich bewerten und angemessene Konsequenzen ziehen. Gewalt gegen Frauen und Minderheiten wurde historisch und wird bis in die Gegenwart noch immer durch gesellschaftliche, politische und ökonomische Strukturen begünstigt, während das umgekehrt nicht der Fall ist. Wer aus einer gesellschaftlich bequemen Mehrheitsperspektive heraus komfortabel Medien nach Wahl konsumieren kann, sollte m.E. ein bisschen mehr an fiktiver Prügel abkönnen als Menschen, die selbst (teilweise seit Generationen) mit struktureller Gewalt leben müssen und aus gutem Grund ihr Trauma nicht leichtfertig und beiläufig reproduziert sehen möchten. Solange wir auf dem Weg zu einer halbwegs fairen Welt für die Schwächsten in unserer Mitte noch eine gute Strecke vor uns haben, ist es m.E. unaufrichtig, Pseudo-Symmetrien wie den Rollentausch oder Kampfbegriffe wie “Cancel Culture” auf den Diskurs loszulassen. Damit signalisiert man willentlich oder nicht, auch schon den kleinsten Beitrag zu einem besseren Miteinander (sprich: ein Mindestmaß an Rücksicht auf Menschen mit einem anderen Hintergrund) nicht leisten zu können oder zu wollen.
      – Die erwähnte Bewegung Black Lives Matters hat andere Ziele, als Fernsehsendungen abzusetzen. Sie möchte erreichen, dass der Tod von farbigen US-Amerikanern durch Polizeigewalt mit der gleichen Rigerosität unterbunden und so verfolgt wird, wie Gewalt gegen weiße Mitbürger.
      – Bei allem Verständnis für die Abscheu gegen unnötige und übertriebene Gewaltdarstellung (die ich teile): Mir kommt es nicht aufrichtig vor, dass Sevens Ramboeinlage dermaßen kritisch und mit identitätspolitischem Spin beäugt wird. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Leinwandheld ohne schlüssige dramaturgische oder moralische Letztbegründung aus reinem Unterhaltungs- und Schauwert um sich geballert hat. Selbst in “Star Trek” soll das schon mehr als einmal vorgekommen sein.
      – “Star Trek” ist eine “ideologische” Serie, die buchstäblich seit der ersten Folge Frauen und Minderheiten mit provokanter Absicht in Rollen und Situationen zeigt, die für die Sehgewohnheiten der Mehrheitsgesellschaft fremd waren. Die Ideologie nennt man “Humanismus” und ist einer der Gründe, derentwegen wir Trek zu den Utopien rechnen. Ich frage mich, wie in dieser Hinsicht ein respektvoller Umgang mit Roddenberrys Erbe anders aussehen kann. Natürlich muss eine “Star Trek”-Serie auch in 2020 genau hier ansetzen und weitere eingefahrene Rollenbilder provokant in Frage zu stellen. Sicherlich riskiert man (damals wie heute), dass das Ergebnis am Ende halt manchmal gut gemeint und schlecht gemacht ist. Laut Altmeister Kirk gibt’s das Potential bekannterweise aber nicht ohne Risiko.

      In diesem Sinne, weiterhin viel Spaß im TrekZone Network
      Christopher

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        Alex1605 · 8. August 2020 um 10:10

        Guter Kommentar!👍👏

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Alex1605 · 6. August 2020 um 15:39

@Steve: Verbot von Androiden=Dystopie??? Etwas schwach. Nachdem “angeblich” sichere Androide, die ja keine Datas waren, den Mars vernichtet haben, hätte ich die auch verboten. Eine Maschine zu verbieten hat nichts mit Dystopie zu tun. Über STD hab ich nichts geschrieben.
Realistischer ist die Darstellung von sehr unterschiedlichen Charakteren und eben nicht der glattgeschliffenen Standardflottenoffizier. Auch werden Probleme eben Mal gezeigt und nicht versteckt.
Fantasy? Wohl kaum. Diese Nonnen als Teil der romulanischen Kultur, warum nicht. Und Elnor als neues Element, okay. Ich find sein Schwert zwar merkwürdig bei Phasen, kann der Rolle aber was abgewinnen. Hexenzirkel???
Ich glaube auch, dass der alte Showrunner die “Seele” von Trekkies nicht verstanden hat. Gewaltexzesse als künstlerisches Element passen auch aus meiner Sicht nicht zu Star Trek. Gab es aber schon immer. So ist Wesley in der 1.Staffel TNG Recht brutal mit einem Bayonett erstochen worden. War auch unpassend.
Aber vielleicht versteht der neue Showrunner von Picard die “Seelen” besser.
Erstaunlich, wie lange die Diskussionen gehen, wenn’s um Picard geht😀😀

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    Kira · 6. August 2020 um 18:12

    “Erstaunlich, wie lange die Diskussionen gehen, wenn’s um Picard geht”.
    Einer gegen alle? Erstaunlich, wie beharrlich du dich weigerst, die Wahrheit anzuerkennen: PICARD IST SCHEISSE!!! Das sagt hier die Mehrheit. Bei 37 Posts sind allein 15 von dir. Wer diskutiert hier also lange? 😀😀

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    Steve · 7. August 2020 um 11:57

    Dann nennen wir es eine Utopie mit Rissen, wie es BR24 getitelt hat. Die Föderation war mal weltoffen. Jetzt lässt sie die Romulaner sterben, damit niemand aus der Föderation austritt. Man ist wieder auf seinen eigenen Vorteil bedacht. In einer richtigen Star-Trek-Geschichte hätte man Leben gerettet und die vermeintlichen Nachteile, die aus der Situation enstanden sind, durch einen Clou am Ende in einen Vorteil verwandelt.

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      Alex1605 · 7. August 2020 um 12:55

      @Steve: Utopia mit Rissen, okay😀 Ich würd’s einfach als mehr Realität bezeichnen, Star Trek ist ja kein Mârchen.
      Aber im “richtigen Star Trek” war die Föderation auch schon an Politik, Beschlüsse und Verträge gebunden. Und diese waren nicht immer menschenfreundlich.
      Ob die Föderation hat Rumulaner sterben hat lassen oder einfach keine Ressourcen mehr hatte, ist unklar.
      Der Ressourcenmangel würde nach dem Angriff auf dem Mars angedeutet. Das weiß aber nur der Drehbuchschreiber.

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Alex1605 · 6. August 2020 um 20:16

@ Kira: Ich liebe diese „Steilvorlagen“. Zuerst einmal: ich diskutiere gerne und auf dieser Seite geht es einigermaßen „gesittet“ zu.
Die Wahrheit?? 😀😀 Gelächter. Die Wahrheit wie bei den 20000 (?) die am Wochenende laut gegen Corona Beschränkungen demonstriert haben, wobei 90% der DEU für Corona-Beschränkungen sind?
Eine Mehrheit eines Posts einer Webseite ist „die Wahrheit??“. Da muss ich dich enttäuschen. Es gibt keine Wahrheiten sondern Meinungen vor allem bei Star Trek

Und nochmal, auch als Wiederholung, genussvoll:
Die fünfach Emmy nomierte Serie Picard:
Wurde vom Deutschlandfunk Kultur bewertet und ist auf Platz 2 aller Serien und Filme von P-Stew.
Im Die ARD zu Sir Patricks Geburtstag: “Gerade ist die erste Staffel von Picard bei einem Streaming Dienst megaerfolgsreich gezeigt worden”.
Im Trekbarometer fanden 55% die Serie ausgezeichnet bzw. sehr gut.
In der IMDb bewertetet 66% die Serie mit 8 und besser (von 10) usw.
Hört sich blöd an aber: Ich bin nicht allein mit meiner Meinung😀😀

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    Kira · 7. August 2020 um 15:10

    Klar, jetzt habe ich es verstanden…
    Ja, in Berlin trafen sich 20000 Leute.
    Ja, es waren alles Rechtsradikale, Verschwörungstheroretiker, Aluhutträger, Maskenverweigerer, Corona-Leugner.
    Ja, es gab heftige Ausschreitungen und Gewalt mit der Polizei.
    Ja, die offiziellen Medien loben uneigennützig die Serie Picard, denn
    Ja, Picard ist eine hochwertige Star Trek Serie mit niveauvoller Verbeugung vor dem gesamten Franchise.
    Ja, es gibt keine Logiklöcher, Dystopien, unsinnige Brutalität. ES IST STAR TREK IN REINKULTUR!!!

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      Alex1606 · 7. August 2020 um 17:52

      Aber Kira, ich will dir doch nicht deine Meinung nehmen.😀😀 Ich versteh auch die Kritik an Picard.
      Ich wehre mich nur grundsätzlich, wenn jemand von der “Warheit” spricht!!!

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        Steve · 7. August 2020 um 20:15

        Aber ARD und Deutschlandfunk sprechen schon die Wahrheit, oder?

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          Alex1605 · 7. August 2020 um 20:29

          @ Steve: Achtung Falltüre😀😀 .
          Deutschlandfunk hat bewertet, also seiner Meinung nach Filme/ Serien gereiht. Die ARD sprach von “megaerfolgreich”, bezüglich der Streaming Zahlen haben sie recht.
          Von Wahrheiten hat nur Kira gesprochen, etwas “niveaulos”. Wenns um Meinungen geht gibt es aber keine Wahrheiten.
          Meine Aufzählung zu Picard waren belegbare Zahlen, also wahre Informationen.
          Aber wie gesagt, ich verstehe eure Kritik an Picard.
          Für mich gilt: Fliege lang und staffelreich, JL!!😀😀

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Steve · 7. August 2020 um 21:30

Noch was zum Androidenverbot. Angenommen, die Andorianer hätten den Mars zerstört, hätte man dann auch alle Andorianer “verboten”?

Einerseits mehr Realismus bei Star Trek gutheißen, andererseits findet man diesen Standpunkt okay: Die Synths auf dem Mars sind durchgedreht. Lasst sie uns verbieten! Anstatt die Ursache zu erFORSCHEN. In Star Trek war man angeblich mal auf der Suche nicht nur nach Antworten, sondern auch nach neuen Fragen.

Das wäre ja so, als hätte man nach dem ersten Transporterunfall den Transporter verboten. Aber ich hör schon das Argument, dass da kein ganzer Planet zerstört wurde. Zurück zum Realismus: Es wäre schlicht unverantwortlich und grob fahrlässig, wenn die Föderation die Androidenforschung verbietet und dadurch anderen Völkern einen Vorsprung in der Forschung lässt. Wenn mal ein Raumschiff durch einen Unfall einen Planeten zerstört, wird dann die Raumfahrt verboten?

Sinn hätte ein vorübergehendes Verbot gemacht, bis die Sache geklärt ist. Aber vermutlich sind die Sternenflotten-Forscher ausgewandert, weil sie – nach der Abschaffung des Geldes – woanders mehr verdienen. Geforscht wird ja anscheinend nicht mehr. Gibt ja für alles ein Wunder-Dingsdi.

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Alec1605 · 7. August 2020 um 22:35

@Steve: Du hättest Drehbuchautor werden sollen. Der Mars brennt, 10000ende Tote, Flottenwerft Utopia Planetia und die Evakuierungsflotte für die Romulaner sind zerstört worden. Schuld daran: Eigentlich zuverlässige Maschinen (seelenlose Androiden)!!
Und jetzt, ein bißchen untersuchen und Schwamm drüber.??? Die Entscheidung Androiden, in dieser vereinfachten Maschinenform zu verbieten, ist nachvollziehbar. Klar, deine Option wäre auch möglich gewesen, aber du hast das Drehbuch nicht geschrieben.
Zu deiner Beruhigung: Androiden sind ja jetzt wieder erlaubt. Möge der Mensch-Android JL lang fliegen!
Wir knacken noch die 50😀😀😀

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Steve · 8. August 2020 um 0:20

Und auf noch etwas möchte ich eingehen: “Also ich sehe keine “ideologischen Element”, mir ist das zu weit her geholt.”

Zitat Alex Kurtzman: “The goal is not really to promote Star Trek, but to promote these organizations [er meinte Black Lives Matter], and to use our platform to be able to bring greater awareness to these very, very important messages and places.” Dem geht es nicht mehr darum, eine Geschichte zu erzählen. Nicht zufällig waren romulanische Flüchtlinge ein Thema in der 1. Staffel. Wie jemand diese “ideologischen Elemente”, wie ich es genannt habe, übersehen kann, ist mir ein Rätsel.

Ich sage ja nicht, dass diese Themen nicht verarbeitet werden sollen, aber bitte halbwegs subtil und eingebettet in eine Geschichte, wie z.B. in “Der undurchschaubare Marritza” – wobei ich dem “alten” Star Trek hier vorwerfen möchte, dass man zur Abwechslung auch mal Stalin oder Mao Zedong thematisieren hätte können, anstatt immer wieder Nazi-Folgen zu machen.

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    Alex1605 · 8. August 2020 um 9:56

    @ Steve: Ideologie ist:“… an eine soziale Gruppe..gebundenes System von Weltanschauungen, Grundeinstellungen und Wertungen“ Das mag für die Botschaften von Gene Roddenberry gelten.
    Bei der Bemerkung von Kurtzmann ging es um Star Trek United, in der Star Trek Folgen mit Bezug zu Black Live Matters (BLM) gesetzt werden. Das gibt es seit Juni 2020
    Die Geschichten von Picard können damit nichts zu tun haben.
    Äußerungen in Bezug zu BLM sind sicherlich keine Ideologie vielleicht ideologische Äußerungen??? 😀😀
    Eine für BLM kniende Fußballmannschaft= Ideologie??

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Torim2010 · 10. August 2020 um 6:57

Das heutige Star Trek hat doch zwei Probleme.
1. Das es keine eigene Identität mehr hat.
2. Das es nur noch aufgewärmte Ideen gibt.
Wenn man sich die Erklärungen von früher ansieht was Star Trek ist hat das doch nichts mehr mit der heutigen Zeit zu tun.

https://youtu.be/vPGz7Lb5eBU
Wie oft wurde das früher bitte den neuen Serien vorgeworfen?
DS9 hatte einige sehr einschläfernde Folgen in den ersten Staffeln. Es wurde aber merklich besser um dann in Staffel 6—7 wieder abzubauen.
TNG wurden vor dem Start einiges vorgeworfen.
Hätte es kein Interesse an TNG gegeben wäre die Serie doch schon vor Staffel 3 abgesetzt worden. Und in Staffel 1 und 2 gab es sehr gute Folgen. Von den neuen Serien habe ich noch nicht eine gute Folge gesehen. Zumindest nicht nach Star Trek Standards. VOY und ENT wurden auch Dinge vorgeworfen. Oberflächlich betrachtet könnte man argumentieren das es das selbe ist. Wenn ich aber ins Detail gehe werden den neuen Serien andere Dinge vorgeworfen und das zu Recht.
Das Argument Star Trek für ein neues Publikum zugänglich zu machen zieht nicht wenn ich die Message für die Star Trek stand nicht transportiere.
Wer Star Trek nur auf Personen und Raumschiffe reduziert ist kein Star Trek Fan.

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