Der letzte “Star Trek”-Kinofilm “Star Trek Beyond“ lief vor gut vier Jahren in den Kinos. Seither ist es still geworden um die bereits 1979 gestartete Kinofilmreihe. Obwohl ViacomCBS weiterhin Interesse an einem 14. Kinofilm zu haben scheint, liegt das Projekt derzeit wohl temporär auf Eis. Der Grund hierfür sollen einem aktuellen Medienbericht zufolge strategische Überlegungen bei Paramount Pictures sein.

Denn laut des Online-Portals Deadline ist man sich in der Chefetage von Paramount Pictures, einem Teil des ViacomCBS-Konzerns, immer noch nicht sicher, welchen Weg die Kinofilmreihe künftig einschlagen soll. Demnach habe die neue Präsidentin der Paramount Motion Picture Group, Emma Watts, die dieses Amt im vergangenen Juni übernommen hat, dem Projekt von Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Noah Hawley (u.a. “Bones”, “Fargo”, “Legion”) zunächst eine Pause verordnet. Das besagte Filmprojekt, das sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch in einer frühen Planungsphase (“soft prep”) befinden soll, war im vergangenen Jahr publik geworden.

“Star Trek Beyond” war eine Zäsur

In der Tat steht die Kinofilmreihe nach 2002 erstmals wieder an einer entscheidenden Weggabelung. Als im Jahr 1991 der Cast der Originalserie mit “Star Trek VI: Das unentdeckte Land” Abschied von der großen Kinoleinwand nahm, bestand seinerzeit eigentlich kein echter Zweifel daran, dass die zu dieser Zeit enorm populäre “Next Generation” deren Nachfolge antreten wird. Und so geschah es dann auch. Zwischen 1994 und 2002 wurden vier weitere Kinofilme mit der Crew um Captain Picard (Sir Patrick Stewart) produziert. Der Bestand der Kinofilmreihe galt in dieser Zeit als gesichert.

Das Jahr 2002 stellte dann allerdings eine echte Zäsur dar: Das zehnte Kino-Abenteuer “Star Trek: Nemesis” war sowohl an den Kinokassen als auch bei einem Großteil der Kritiker durchgefallen. Überdies hatte auch der “TNG”-Cast mittlerweile ein Durchschnittsalter erreicht, das jüngere Zielgruppen eher nicht mehr anzusprechen vermochte. Folglich entschied man sich bei Paramount zunächst für eine mehrjährige Kinofilm-Pause, bevor Produzent und Regisseur J.J. Abrams 2009 mit einem Reboot der Originalserie an den Start ging, um in einer modernisierten Version von “Star Trek” mit einem deutlich jüngeren Cast in den kommenden sieben Jahren neue Wege zu beschreiten.

“Star Trek Beyond” (2016) Paramount Pictures

In den Jahren davor hatte lange Zeit ein Trilogie-Konzept von Erik Jendresen (“Band of Brothers”) als Favorit auf die Fortführung der Kinofilmreihe gegolten. “Star Trek: The Beginning” sollte die Geschichte des Irdisch-Romulanischen-Krieges in den 2150er-Jahren thematisieren und stilistisch von Homers Werken “Ilias” und “Odyssee” inspiriert sein.

Nachdem das dritte Abenteuer der Reboot-Crew, “Star Trek Beyond”, im Jahr 2016 nach zwei erfolgreichen Filmen 2009 und 2012 abermals die finanziellen Erwartungen der Studio-Bosse unterlaufen hatte, wurde die Filmreihe einmal mehr auf Eis gelegt. Angesichts der Tatsache, dass die heiße Produktionsphase von “Star Trek XIV“ bisher nicht wirklich angelaufen zu sein scheint, kann man davon ausgehen, dass die Pause zwischen “Beyond” und einem weiteren Film die mindestens zweitlängste Pause zwischen zwei “Star Trek”-Kinofilmen darstellen wird. Dieser zweifelhafte “Rekord” liegt derzeit bei rund sechseinhalb Jahren (Dezember 2002 bis Mai 2009).

Weichenstellung für das kommende Jahrzehnt

In den vergangenen vier Jahren kursierten zahlreiche Gerüchte um den nächsten “Star Trek”-Kinofilm. Aus diesem Sammelsurium lassen sich letztendlich drei unterschiedliche Filmkonzepte herausdestillieren, die derzeit noch – mehr oder minder – in der Verlosung zu sein scheinen:

Welche “Uniform” passt am besten? Paramount Pictures muss die richtige Wahl treffen. (Bild: “Star Trek Beyond”, Paramount Pictures)

Option 1: “Star Trek 4”

Eine Fortsetzung der Reboot-Reihe mit Chris Pine, Zachary Quinto und Co. galt noch kurz vor dem Start von “Star Trek Beyond” als sichere Sache. “Star Trek 4” sollte eine Zeitreisegeschichte werden, für die man sogar den mittlerweile zum Topstar aufgestiegenen Chris Hemsworth (u.a. “Thor”-Filmreihe) als George Kirk (den er 2009 bereits in “Star Trek“ gespielt hatte) zurückholen wollte. Mit S. J. Clarkson sollte zudem erstmals eine Frau im Regiestuhl eines “Star Trek”-Kinofilms Platz nehmen.

Die enttäuschenden Einspielergebnisse des Films führten dann allerdings dazu, dass das Projekt erst einmal nicht zeitnah in Angriff genommen wurde. Seit geraumer Zeit gilt es sogar (nahezu) als gescheitert, da sich Paramount Pictures weder mit Chris Hemsworth noch mit Chris Pine finanziell einigen konnte. Zudem soll auch das Drehbuch nicht den Ansprüchen der Verantwortlichen entsprochen haben.

Nichtsdestotrotz hoffen einige Mitglieder des Reboot-Casts, wie etwa Zachary Quinto (Spock), weiterhin auf eine Fortsetzung der 2009 begonnenen Kelvin-Timeline-Filmreihe.

Geht es nun doch mit “Star Trek 4” und dem Cast um Chris Pine (Mitte), Zachary Quinto (links) und Karl Urban (rechts) weiter? (Bild: “Star Trek Beyond”, Paramount Pictures)

Prognose: Mit jedem Jahr, das vergeht, sinken die Chancen auf “Star Trek 4” weiter. Einerseits sind viele Mitglieder des Casts, wie etwa Chris Pine oder Zoe Saldana, in Hollywood durchaus gefragt, sodass sich das Zeitfenster für etwaige Dreharbeiten als enorme Planungsschwierigkeit erweisen könnte.

Viel schwerer wiegt jedoch, dass Chekov-Darsteller Anton Yelchin im Juni 2016 bei einem tragischen Unglück verstorben ist und die Rolle laut J.J. Abrams auch nicht neu besetzt werden soll. Eine Crew-Konstellation ohne Pavel Chekov ist indes nur schwer vorstellbar.

Des Weiteren wird der Cast auch nicht jünger, sodass auch Chris Pine (wird am 26. August 40 Jahre alt), Zachary Quinto (43), Zoe Saldana (42), Karl Urban (48), John Cho (48) und Simon Pegg (50) in den Augen mancher Studio-Bosse oder Produzenten ebenfalls schon jenseits der gewünschten Altersgrenze sein könnten.

Womöglich könnte es bei Paramount auch die Sorge geben, dass eine Fortsetzung der Reboot-Reihe eventuell sogar zur einer unerwünschten “Konkurrenzsituation” mit der geplanten Trek-Serie “Strange New Worlds” führen könnte. Zwei “amtierende” Spocks (Zachary Quinto und Ethan Peck), die zeitgleich in Film und Fernsehen um die Gunst der Zuschauer wetteifern? Das wäre aus marketingtechnischen Gründen womöglich nicht unbedingt die beste Konstellation für ViacomCBS.

Option 2: “Tarantino-Trek”

Quentin Tarantino (Photo: CC BY-SA Gage Skidmore)

Quentin Tarantino (Photo: CC BY-SA Gage Skidmore)

Gut zwei Jahre hielt sich ab 2017 hartnäckig das Gerücht, dass Erfolgsregisseur Quentin Tarantino (u.a. “Pulp Fiction”, “Kill Bill”, “Django Unchained”) den nächsten (oder übernächsten) “Star Trek”-Kinofilm produzieren könnte. Tarantino befeuerte die Gerüchte mit diversen Statements immer wieder selbst. Im vergangenen Dezember hieß es dann allerdings, Tarantino habe nun doch Abstand von dem Vorhaben genommen, den nächsten “Star Trek” auf die Kinoleinwand zu bringen.

Ganz vom Tisch scheint der “Tarantino-Trek” aber wohl doch noch nicht zu sein. Denn in dem Deadline-Bericht heißt es, der von Tarantino initiierte und von Mark L. Smith (“The Revenant”) verfasste Story- bzw. Drehbuch-Entwurf sei womöglich doch noch Gegenstand der Überlegungen in der Beletage von Paramount Pictures. Die angedachte Handlung des R-Rating-Films soll angeblich von der “TOS”-Episode “Epigonen”/”A Piece of the Action” (TOS 2×17) inspiriert sein und ein “30er-Jahre-Gangster-Setting” ins Zentrum der Handlung stellen. Zuvor hatte es stets geheißen, Tarantino plane eine Zeitreise-/Alternative-Zeitlinie-Story nach dem Vorbild der “TNG”-Episode “Die alte Enterprise”/”Yesterday’s Enterprise” (TNG 3×15).

Captain Kirk (William Shatner) findet in “Epigonen” (TOS 2×17) auf dem Planeten Sigma Iotia II eine Gangster-Gesellschaft der Erde der 1930er-Jahre vor (Bild: ViacomCBS).

Prognose: Ein “Tarantino-Trek” hätte wohl nur dann wirklich Zugkraft an den Kinokassen, wenn Quentin Tarantino auch tatsächlich direkt an dem Film beteiligt wäre, sei es als Regisseur oder wenigstens als Produzent. Seine jüngsten Aussagen legen jedoch viel eher die Vermutung nahe, dass er an einem solchen Projekt kein Interesse mehr besitzt oder womöglich auch keine Zeit mehr dafür findet.

Was die kolportierte Gangster-Story betrifft, so darf man gewiss Zweifel äußern, ob eine solche Geschichte als Grundlage für einen als Blockbuster konzipierten “Star Trek”-Kinofilm überhaupt taugt.

Option 3: “Hawley-Trek”

Ende 2019 kam die Meldung, Noah Hawley sei von Paramount mit der Planung eines weiteren “Star Trek”-Kinofilms beauftragt worden. Dies beinhalte das Verfassen eines Drehbuchs und die Inszenierung (Regie) des Films gleichermaßen. Gerüchten zufolge seien bis Ende 2019 auch schon verschiedene Drehbuchentwürfe entstanden, darunter welche von J.D. Payne and Patrick McKay. Hawleys Filmkonzept soll von einem komplett neuen Cast getragen werden und von einem tödlichen Virus handeln, das es zu bekämpfen gilt. Angesichts der offensichtlichen Parallelen zur gegenwärtigen Corona-Pandemie steht die Filmhandlung nun womöglich auf dem Prüfstand.

Noah Hawley (CC BY SA 2.0 Dominick D)

Noah Hawley (CC BY SA 2.0 Dominick D)

Unter Hawleys Regie könnte die Filmreihe womöglich eine etwas andere, weniger actionlastige Richtung einschlagen, denn dessen “Star Trek”-Ansatz legt nach eigenen Aussagen mehr Wert auf “Erforschung”, “Humanismus” und “kreative Problemlösung”.

Das Projekt soll nun allerdings pausieren, da Emma Watts noch unschlüssig sei, ob Hawleys Ansatz tatsächlich der richtige für die Fortführung der Kinofilmreihe ist. Denn eines steht fest: Für ViacomCBS ist auch das “Star Trek”-Film-Franchise viel zu wichtig, als dass man sich einen erneuten Fehlschlag an den Kinokassen leisten könnte. Daher sollte der nächste Anzug auch möglichst passen.

Prognose: Es ist nur schwer vorstellbar, dass Paramount das Filmprojekt von Noah Hawley nun ebenfalls wieder komplett einstampft und personell wieder bei Null beginnt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Paramount versuchen wird, Hawley zu halten. Dass man die Produktion nun jedoch temporär auf Eis gelegt hat, lässt vermuten, dass das Filmstudio wenigstens einen neuen Drehbuchentwurf in Auftrag geben wird oder bereits in Auftrag gegeben hat. Den Quellen von Deadline zufolge habe sich Hawley bisher jedenfalls noch nicht von dem “Star Trek”-Filmprojekt zurückgezogen.

Wie sollte die Kinofilmreihe eurer Meinung nach weitergehen: Welches der drei Konzepte ist euer Favorit? Oder sollte man vielleicht “Discovery” oder “Picard” auf die Kinoleinwand bringen? Nutzt die Kommentar-Funktion, um mitzudiskutieren!


15 Kommentare

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Kira · 9. August 2020 um 12:26

Na das sind ja mal düstere Aussichten :o(
Ich würde sehr gern die Kelvin-Enterprise-A sehen, meinetwegen auch mit geänderter Besatzung. Warum nicht Spock als Captain, wenn Kirk nicht mehr da ist. Veränderungen gibt es doch immer mal.
Irdisch-Romulanischer Krieg hört sich auch spannend an. Da müßte man Archer zurück holen.
Ich kann mir auch vorstellen, allen alten “Ballast” abzuwerfen und ein ganz neues Schiff mit neuer Besatzung zu zeigen, z.B. Enterprise-F oder ein “nicht-Enterprise-Schiff”.
Raumstation (Pilz oder DS9) könnte auch spannend sein.
Inhaltlich finde ich Themen interessant, in denen es um den Erhalt oder Herstellung von Frieden geht, gern während einer Forschungsmission.
Was auch immer kommt, man sollte definitiv Star Trek Picard ignorieren und negieren. Positive Zukunft voraus!

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Alex1605 · 9. August 2020 um 14:23

Option 1 und 3 kann. Ich mir gut vorstellen. Weiter mit dem alten Team oder ein neues mit einer guten Geschichte. Hauptsache der Drive des ersten neuen Star Trek Filmes kommt wieder rein.
Als Tarantino Fan könnte ich der Option 2 was abgewinnen. Aber Wild West a la Tarantino in Star Trek. 🤔🤔???
@Kira: Klar positiv. Geht auch mit Picard oder besser JL. Er ist der Beste. Ich sehe hier nur keinen Bezug von JL zu den Filmen

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Alex1605 · 9. August 2020 um 14:33

STD oder STP als Film?
STD klares Nein. Schauspieler und charakterliche Darstellung eher mäßig. Zuviel Fraunendominanz in unglaubwürdigen Rollen und Diversität schließen einige Fans aus. Da müsste man “nachjustieren” Klar, Trick, Raumschiffe und Kosmos gut, aber das reicht nicht.
STP: Klares ja! Erst Mal P-Stew als der Magnet. Tolle Charakter gut gespielt sind eine große Spielwiese. Androiden kann man ausbauen. Frauenrollen der Crew gut gespielt. Diversität im Anflug (Seven,?) Tricks auch gut. Also alles da, für eine gute Geschichte. Eben nicht die Fehler von STP machen, bei Nebenrollen uns Handlungen mau zu sein. Gewalt klar, aber keine Exesse.

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    Kira · 9. August 2020 um 18:22

    Ich würde die neuen Serie komplett außen vor lassen, denn wenn sie nicht mal im TV richtig funzen, wie soll das dann im Kino werden? Neenee, die müssen sich erst noch beweisen, bevor es auf die große Leinwand geht. Und Filme zwischendurch finde ich eh nicht so prickelnd. Dazu müßte es dan storytechnisch einen wirklichen GRUND geben. Bei Akte X hat es ja auch nur so lala funktioniert. Dann lieber Kelvin oder ganz neu in Prime.

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Piero · 9. August 2020 um 22:20

Option 2: Bitte nicht
Option 1 und 3: mal gucken

Option 4: Endlich wieder ein Film im Weltraum, eine Entdeckungsmission oder die Tücken eines ersten Kontaktes, der fast schief geht – oder so was in der Art.

Option 5: Wenn sie Selbstironie haben: Die Enterprise-Crew reist in die Vergangenheit, um ihre eigene Zeitlinie zu korrigieren. Den ganzen Film streiten sie dann, ob ihre Zeitlinie sich dann auflöst oder sich eben von der “anderen” Zeitlinie einfach weggelöst weiterentwickelt. Ganz am Schluss zerstört die Enterprise-Crew der Kelvin-Zeitlinie die Narada und löscht sich und ihre Zeitlinie quasi aus…und die Kelvin-Zeitlinie löst sich auf. Schlussszene: Spock beamt in der Vergangenheit zu Mr.vAlex Kurtzman und knallt ihm die Roddenberry-Star-Trek-Bibel vor die Nase. Ende!

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Alex1605 · 9. August 2020 um 22:23

@Kira: “Neu Serien aussen vor….nicht mal im TV richtig funzen”,
Gilt nicht für Picard:
Wurde vom Deutschlandfunk Kultur bewertet und ist auf Platz 2 aller Serien und Filme von P-Stew.
Im Die ARD zu Sir Patricks Geburtstag: “Gerade ist die erste Staffel von Picard bei einem Streaming Dienst megaerfolgsreich gezeigt worden”.
Im Trekbarometer fanden 55% die Serie ausgezeichnet bzw. sehr gut.
In der IMDb bewertetet 66% die Serie mit 8 und besser (von 10) usw.

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    Kira · 10. August 2020 um 0:52

    [Entfernt, verzichtet auf Beleidigungen – die Redaktion]

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Alex1605 · 10. August 2020 um 9:39

@ Terkzone: [Bezieht sich auf einen entfernten Kommentar – A.d.R.]
@Kira. [Bezieht sich auf einen entfernten Kommentar – A.d.R.] Als langjähriger Str Trek Fan, der mit TOS aufgewachsen ist, kann ich da nur den Kopf schütteln. Toleranz und Meinungsvielfalt sind Schlüsselbegriffe, gerade bei der so viel zierten positiven Zukunft Roddenberrys.
Und ich muss es auch mal wieder sagen, ohne eine Diskussion anzufangen:
Ich versteh die (niveauvolle) Meinung derer, die Picard nicht gut finden.

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Weyoun5 · 10. August 2020 um 15:24

Nö, danke! Ich brauche keinen Film mehr mit dieser Crew. Die Enterprise ist potthäßlich und der Spock-Darsteller im Vergleich zu Peck eine Null. Die sollen sich lieber auf “Fremde neue Welten” konzentrieren. Das könnte eine Serie werden, die den Begriff “Star Trek” wieder verdient.

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Kirk · 10. August 2020 um 21:39

Warum nicht einfach in das 25. Jahrhundert aufbrechen? Warum muss jede Serie und jeder Film des Franchise krampfhaft im allseits bekannten Kanon spielen oder längst auserzählte Figuren wie Kirk immer weiter ausschlachten? Brecht doch einfach in das wirklich Unbekannte auf, nämlich in die Zukunft. Wie entwickelt sich die Föderation weiter? Was ist das nächste unbekannte Land? Lasst doch nicht den Horizont von Star Trek im 24. Jahrhundert enden. Dann ist vielleicht auch wieder der Kopf frei für neue interessante Geschichten und Personen.

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    Weyoun5 · 11. August 2020 um 15:05

    Das wird wohl demnächst “Discovery” erledigen. Die wurden ja in der letzten Folge der zweiten Staffel in das Jahr 3200 geschossen.

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    Alex1605 · 11. August 2020 um 16:34

    Guter Vorschlag! Der Weg bisher TOS>TNG>DS9>VOY, jeweils zeitlich “etwas” nach vorne. Dann kam der Rückschlag mit ENT, ging eher nach hinten los. Mir gefiel es, war eben “Retro” mit teilweise langweiligen Folgen. Der Aufbruch in die Zukunft hätte den Vorteil, das Technologisch, von der Crew, den Aliens usw. etwas Neues möglich wäre, ohne zu weit von der “alten” Föderation entfernt zu sein.
    Picard ging auch nach Vorne, aber eben nur ein “Schrittchen”. Hat aber den Vorteil, dass man Geschichten um TNG, VOY und DS9 weiterspinnen oder abschließen kann.
    STD geht “sehr weit” nach vorne. Nach 900 Jahren wird alles anders sein?? Nur mal 900 Jahre zurückblicken. Aber bin gespannt wie sie das lösen.

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SemperMe · 10. August 2020 um 22:55

Solange die gleichen Pfeifen involviert sind, die in den letzten 11 Jahren das Franchise demontiert haben, brauche ich kein Star Trek. [Entfernt wg. unangemessener Sprache]

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Soldberg · 20. August 2020 um 8:54

Option 1 scheint noch mit die erfolgreichsten Aussichten zu haben. Auch interessant dabei, die “Modifikationen”, die man hier so lesen kann… Spock als Captain usw. Unter Umständen auch nur temporär, weil Kirk verschütt gegangen ist… Hier böte sich eine Story an, wie sie um “The Tholian Web” (Das Spinnennetz) in Episode 9 der dritten Staffel in der Originalserie bereits gesponnen wurde – meines Erachtens – recht gut an. Oder Kirk geht widerwillig in den Stabsdienst… als Admiral… In dem Moment muss man natürlich aufpassen, dass sich Star Trek an dieser Stelle nicht abermals selbst kopiert (siehe Star Trek 2 Vs Star Trek 12).

Ich persönlich favorisiere aber einen völlig anderen Weg… einen Weg, den schon Star Wars genommen hat. Nein, nicht um das Verschwinden um Luke Skywalker, wie in Episode 7… was zugegeben ir’wie auch durch Kirk und Star Trek adaptiert werden könnte… Nein, nein! Ich denke da gerade an Star Wars: The Clone Wars… Der Pilotfilm lief damals im Kino… Das könnte vielleicht mit “Strange New Worlds” – den Geschichten um Pike, Spock und Nummer Eins auf der alten Enterprise – auch klappen…

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    Kira · 20. August 2020 um 18:16

    Das ist eine sehr interessante Idee. Habe seinerseits SW-Clone Wars im Kino gesehen und fand es toll. Es hätte sogar noch den Vorteil, daß man große Abenteuer immer wieder zwischen den Staffeln im Kino zeigen könnte. Oder einen “Ableger” mit nem anderen Schiff bzw. Station.

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