Wir sehen uns im 20. Band den Auftakt des großen Finalkampfes der Liga an.

Inhalt (Klappentext):

Lex Luthors Legion of Doom belagert die Justice League in ihrer Halle der Gerechtigkeit, doch Batman hat noch ein Ass im Ärmel. In der entscheidenden Phase des Justice/Doom Wars, wechselt ein Mitglied der Liga die Fronten … und schließt sich der Unheils-Göttin Perpetua an!

Justice League 20 (Panini)

Justice League 20

Kritik

Band 20 der “Justice League”-Reihe ist der Auftakt zum großen Finale im Kampf gegen Perpetua.

Zeichnungstechnisch ist “Die Schlacht ums Multiversum” auf dem gewohnt guten Niveau geblieben. So kann man trotz der meist vorherrschenden dunkleren Szenen, die auch eindrucksvoll die Hoffnungslosigkeit der Helden demonstrieren, immer und auch bei den Kämpfen alle Details erkennen. Highlight sind an der Stelle natürlich die beiden Doppelseiten, in denen die verfeindeten Parteien in einem großen Aufgebot gegeneinander antreten. Hier sind viele bekannte Heldencharaktere vertreten, die man im Gewimmel suchen kann.

Doch auch storytechnisch vermag der Band zu gefallen. Perpetua setzt zum letzten Schlag an und die Helden müssen sich vereinen, dabei kann die Rettung vor allem Hawkgirl und ihr Anhängsel bringen. Gut, über ein paar eher unfreiwillig komische Szenen, wie ein kosmisches Auto oder das Brainiac in einen Stuhl verwandelt wird, muss man an der Stelle ein wenig hinwegsehen. Aber ein bisschen Verrücktes gehört wohl dazu, wenn man sich mit einer Gottheit anlegt.

Eindrucksvoll ist auch deren Zerstörung von Planeten im Multiversum, wobei man sich schon fragt, wie die Helden bei dieser Macht noch gewinnen können. Aber diese Antwort erfahren wir wohl im nächsten Band. Hier müssen die Helden erstmal wieder etwas auf Kurs gebracht werden. Und das übernehmen die “Trinity”-Urgesteine, also Batman, Superman und Wonder Woman, wobei natürlich Superman mit seiner pathetischen Rede glänzen darf. Nicht neu, aber immer wieder nett anzusehen.

Und auch die Schurken müssen lernen, dass sie sich vielleicht ein Stück weit übernommen haben in ihrem Machtbestreben. Ob das noch Konsequenzen haben wird, bleibt natürlich ebenso abzuwarten. Lediglich Lex weicht hier (noch) nicht vom Kurs ab. Man merkt also, der Band dient wirklich hauptsächlich zur Vorbereitung des Finales, macht seine Sache aber recht ordentlich.

Fazit

“Die Schlacht ums Multiversum” ist die Vorbereitung des großen Finales, in der nicht nur Pathos mitschwingt, sondern es auch an vielen Stellen wohldosiert kracht. An und für sich ist das in Ordnung, aber das Finale darf an der Stelle aber gern nochmal anziehen.

4 out of 5 stars (4 / 5)

Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Scott Snyder
Zeichner: Francis Manapul, Howard Porter
Originaltitel: Justice/Doom War 7, 8
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Christian Heiß
Seitenanzahl: 52
Preis: 4,99 Euro
Verlag: Panini

 


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Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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