Im neuen Star Wars-Band sind wieder zwei Geschichten vertreten, die wir uns hier anschauen.

Inhalt (Klappentext):

Er befehligt die Starkiller-Basis und überwacht die Ausbildung der Sturmtruppen: Der unbarmherzige General Armitage Hux gilt als einer der loyalsten – und gefährlichsten – Anführer der Ersten Ordnung. Was machte Hux zu dem Mann, der er ist?

Star Wars 63 (Panini)

Star Wars 63

Kritik

Ausgabe 63 des monatlichen Star Wars-Comicreigens stellt wieder zwei Charaktere in den Vordergrund. Diesmal, der Titel verrät es erneut, Hux und Rose. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf gutem Niveau geblieben, so kann man jederzeit genug Details ausmachen und auch die Gesichter der Charaktere vermögen es, Emotionen zu transportieren.

Was die Handlung angeht so handelt es sich – erneut – um zwei Einzelgeschichten, die im großen Gesamtbild eher unbedeutend sind, aber immerhin kurzes Popcornkino abgeben. Dabei ist die Story von Hux noch die interessantere, weswegen wir uns zunächst Rose ansehen. Hier erhalten wir einen Einblick in ihre Kindheit und wie sie gelernt hat, Raumjäger zu fliegen, bevor es zum Widerstand ging. Ausschlaggebend war, wie bei so vielen, die Zerstörung ihrer Heimatwelt. Diesmal ist es Leia, die die beiden Schwestern davon abhält, blind loszustürmen.

So weit, so bekannt, und obwohl hier durchaus eine Charakterentwicklung zu sehen ist, ist das alles nicht neu oder besonders, denn das gab es vorher auch schon ein Dutzend Mal. Zum Glück ist hier aber noch eine Hux-Story drin, die zweifellos das Highlight des Bandes darstellt. Auch hier erhält man Einblick in die Jugend von Hux und wie mies er behandelt worden ist, was auch daran liegt, dass seine Mutter einfache Köchin war. Und ja, er stürzt mit Kylo auf einem Planeten ab und outet sich als Feigling, allerdings als ein sehr gerissener Feigling. Denn er schafft es nicht nur, einen Einheimischen zu verraten sondern auch, unliebsame Konkurrenz aus dem Weg zu räumen.

Da wird seine ganze Verschlagenheit deutlich und es ist durchaus nett, dem zuzuschauen. Klar, Neues erfährt man auch hier nicht, aber es ist eben wie immer bei den Age of-Geschichten: Nette kurzweilige Unterhaltung.

Fazit

Trotz einiger kleineren Charakterszenen erfährt man im Grunde nichts Neues über die Figuren. Lesenswert sind die Geschichten aber dennoch, wodurch auch dieser Band weiter auf der typischen Welle dieser Anthologie-Geschichten mitschwimmt.

3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Tom Taylor
Zeichner: Leonard Kirk
Originaltitel: Star Wars: Age of Resistance – General Hux & Rose Tico
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 60
Preis: 4,99.- Euro
Verlag: Panini

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Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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