In der vierten Episode der dritten Staffel reist die Discovery nach Trill, um Adira bei der Wiedererlangung ihrer Trill-Erinnerungen zu helfen. Der Trip zum Heimatplaneten von Jadzia und Ezri Dax erweist sich als dezidierte Charakterepisode mit einigen Stärken, aber auch mit viel Kritikwürdigem. Achtung, Spoiler!

“Star Trek: Discovery” © CBS

“Vergiss mich nicht” erzählt ganz klassisch eine duale Handlung und stellt einmal mehr die existentielle Leere ins Zentrum beider Geschichten. Während sich die A-Story um Adira und die Erforschung ihres Trill-Symbionten dreht, durchläuft auch die Discovery-Crew in der B-Story eine ernsthafte Sinnkrise, die sogar in einer offenen Konfrontation zwischen Keyla Detmer und Paul Stamets mündet. Unter dem Strich hinterlässt die Discovery-Handlung allerdings den deutlich besseren Eindruck.

Adira und der Tal-Symbiont

Bereits in der dritten Folge hatten wir erfahren, dass Adira als neuer (menschlicher!) Wirt des Tal-Symbionten auch die Erinnerungen des verstorbenen Sternenflottenadmirals Senna Tal in sich trägt. Das ist insofern von Relevanz, weil es Admiral Tal gewesen ist, der vor zwölf Jahren den letzten Ruf der Sternenflotte ins All gesandt hatte. Er sollte daher auch den letzten Aufenthaltsort der Rest-Föderation kennen. Doch Adira hat noch keinen Zugriff auf diese Erinnerungen. Folglich muss die Discovery das neue Besatzungsmitglied umgehend nach Trill bringen, um dort einen Weg zu finden, die Erinnerung des Symbionten zu reaktivieren.

Auf Trill angekommen, wird man dann auch zunächst freundlich empfangen. Der Planet hat sich seit dem “Brand” allerdings sehr negativ entwickelt. Die Population der Trill-Humanoiden wurde durch das kataklystische Ereignis vor rund 100 Jahren stark dezimiert. Es gibt kaum mehr geeignete Wirte für die langlebigen Trill-Symbionten. Ebenso wie viele andere Welten hat sich auch Trill in den vergangenen 100 Jahren in die freiwillige Selbstisolation begeben. Eine Mitgliedswelt der Föderation ist man schon lange nicht mehr. Das Vertrauen in Fremde hält sich ob dieser Isolation ebenfalls in Grenzen. Als man dann auch noch erfährt, dass Adira ein Mensch ist, schlägt die Gastfreundschaft binnen eines Wimpernschlags in Empörung und Abscheu um. Man ist sogar bereit Adira zu töten, um den Tal-Symbionten in einen Trill überführen zu können. Es ist dann mal wieder Burnham zu verdanken, dass dieser diabolische Plan misslingt und es Adira am Ende gelingt, ihre Erinnerungen wiederzuerlangen.

Multitalent Burnham

Leider kehren die Autoren an dieser Stelle wieder zu alten, unerfreulichen Erzählmustern zurück. Denn bereits die ersten Szenen der Episode zeigen eigentlich sehr deutlich, dass  der empathische Dr. Culber, der in dieser Episode ohnehin als eine Art Ersatz-Counselor fungiert, eigentlich viel besser dafür geeignet gewesen wäre, Adira nach Trill zu begleiten. Stattdessen muss er natürlich wieder Super-Michael darum bitten, Adira bei diesem schweren Gang zur Seite zu stehen.

Culber wäre die logische Begleitung für Adira gewesen (Bild: DSC 3×03 © CBS).

Auch wenn Culbers Dialog mit Burnham an dieser Stelle als gelungen bezeichnet werden kann (Stichwort: Helferkomplex), stört es mich, dass man auch in dieser Episode wieder krampfhaft versucht hat, Burnham in den Mittelpunkt zu schreiben. Und natürlich muss es dann auch Burnham sein, die schlussendlich für die Wendung zum Guten sorgt.

Nach “People of Earth” hatte ich eigentlich die Hoffnung, dass die Autoren ihren Burnham-Zentrismus künftig vielleicht doch etwas herunterfahren werden. Weit gefehlt! Nun muss das Wissenschaftsgenie Burnham sogar schon als Counselor herhalten. Was kommt wohl als nächstes? Das ist einfach enorm konstruiert und wirkt abermals unangenehm aufdringlich. Zudem bin ich persönlich der Meinung, dass Burnham auch viel besser in die B-Story auf der Discovery gepasst hätte.

In den Höhlen von Trill

Gut gefallen hat mir hingegen die visuelle Neuinterpretation von Trill. Planet, Bewohner und Traditionen stehen immer noch in visueller und habitueller Tradition von “Deep Space Nine”, wirken aber zugleich frischer und farbenfroher als früher. Ich habe mir auch “Equilibrium” (DS9 3×04) nochmals angesehen und war wirklich positiv überrascht über die visuelle und erzählerische Kontinuität zwischen “Deep Space Nine” und “Discovery”. Man hat sich für Adiras Zusammentreffen mit ihren vormaligen Wirten wirklich sehr stark an Jadzias Zusammentreffen mit Joran orientiert, es aber visuell und dramaturgisch natürlich deutlich spektakulärer in Szene gesetzt. Das ist im Jahr 2020 auch legitim.

Adira und Burnham in den Höhlen von Mak’ala auf Trill (Bild: DSC 3×03 © CBS).

Im Gegensatz zu Christopher konnte ich hier auch keine übermäßig auf Esoterik oder Magie basierende Narration feststellen. Die Symbiose aus Trill-Symbiont und Trill-Wirt hatte für mein Empfinden aber schon immer auch eine gewisse metaphysische Dimension, was ich persönlich auch sinnvoll und spannend finde. Zudem sieht die gesamte Szenerie für mich auch nach einer für “Star Trek” gewiss nicht untypischen telepathisch-neuralen Verbindung zwischen Burnham und Adira aus. Burnham nimmt an Adiras “innerem Dialog” mit ihren vormaligen Wirten teil – also kognitiv, nicht physisch.

Ob man aber Adiras Zusammenkunft mit ihren Vorgängerwirten unbedingt so pathetisch hätte zelebrieren müssen, steht wiederum auf einem anderen Blatt geschrieben. Dass “Discovery” zum übertriebenen Pathos neigt, ist jetzt aber auch keine wirklich neue Erkenntnis.

Auf dem Weg zur Soap Opera?

Während sich die Szene im Mak’ala-Becken gerade noch so im Rahmen des Erträglichen bewegt, sind die gemeinsamen Szenen von Adira und Gray leider schon jenseits von Gut und Böse. Hier bestand scheinbar die Intention, die tiefe emotionale Bindung zwischen diesen beiden Charakteren zu verdeutlichen. Nur leider sind deren Dialogzeilen so dermaßen oberflächlich – oder auch schnulzig – geschrieben, dass sich dieser Teil der Geschichte wie eine schlechte Soap Opera anfühlt. Ian Alexanders (Gray) aufgesetzt wirkendes Spiel (Dauergrinsen) tut zudem sein Übriges.

Wie so oft lassen hier sowohl die Autoren (Alan Mc Elroy & Chris Silvestri & Anthony Maranville) als auch die Regisseurin (Hanelle M. Culpepper) jedwedes Gespür für ein erträgliches Maß an Gefühlsduselei vermissen. Stattdessen geben sie ihrem neuen Charakter Gray gleich eine gehörige Portion Klischee mit auf den Weg. In meinen Augen kann man einen neuen “Star Trek”-Charakter kaum schlechter einführen.

Misslungenes Debüt: Adira und Gray als kitschige Soap-Opera-Schnulze? (Bild: DSC 3×03 © CBS).

“Star Trek” darf von mir aus auch gerne ein Science-Fiction-Drama sein und ich habe auch gar kein Problem mit Romanzen – egal in welcher Konstellation. Aber man möge den “Star Trek”-Fans doch bitte kitschige Soap-Opera-Schnulzen ersparen, die mit Dialogen und “Schauspielkunst” daherkommen, die auch aus dem Nachmittagsprogramm der Öffentlich-Rechtlichen oder dem Vorabendprogramm von RTL stammen könnten. Nach über 30 Episoden darf man so langsam konstatieren, dass das Schreiben von natürlich wirkenden Romanzen leider nicht unbedingt zu den Stärken der aktuellen “Star Trek”-Autoren zählt. Bei Stamets und Culber war das anfänglich noch anders gewesen, aber auch hier war zuletzt eine unangenehme Kitsch-Tendenz zu erkennen. Ein Grausen befällt mich auch, wenn ich an die Soji-Narek-Romanze in “Picard” denke. Adira und Gray hätten gewiss einen besseren Einstand verdient gehabt.

Man kann nur hoffen, dass der Kitsch-Faktor in den kommenden Episoden deutlich heruntergefahren wird und man nicht den Fehler begeht, diese beiden Charaktere auf ihre Romanze zu reduzieren. Bei Adira bin ich da zuversichtlich, aber inwiefern Gray weiterhin einen sinnvollen Part für die Handlung spielen soll, erschließt sich mir nach “Forget Me Not” leider noch nicht. Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass diese Figurenkonstellation auch eine progressive gesellschaftliche Message transportieren soll, was auch zu begrüßen ist. Ob aber schnulziger Soap-Kitsch hierfür der richtige Ansatz ist, wage ich zu bezweifeln.

Missglücktes Captain’s Dinner

Eine interessante Entwicklung nimmt weiterhin Saru, der sich als Captain nun nicht mehr nur um wichtige Kommandoentscheidungen kümmern muss, sondern auch zu einer Art Vaterfigur geworden ist. Saru ist wirklich ein spannender Charakter, weil er als Captain so völlig anders ist als alle seine bisherigen Vorgänger. Er ist einfühlsam, wirkt aber oftmals unbeholfen. Er ist prinzipientreu, aber manchmal auch zu zögerlich. Für mich ist noch nicht eindeutig erkennbar, in welche Richtung die Autoren Saru zu schreiben gedenken. Aber als beim Captain’s Dinner ein handfester Streit ausbricht, macht Saru nicht unbedingt die beste Figur. Als Captain hätte er hier eigentlich ein Machtwort sprechen müssen. Für mich ist das ein weiteres Indiz dafür, dass Burnham über kurz oder lang in den Kommandosessel geschrieben werden soll.

Sarus Captain’s Dinner läuft völlig aus dem Ruder (Bild: DSC 3×03 © CBS).

Obwohl ich die B-Handlung auf der Discovery echt gelungen finde, nervt mich weiterhin die un-trekkige Vulgärsprache (Tilly: “Ihr seid Arschlöcher!) des “New Trek”. Etwas schade finde ich auch die Ad-hoc-Auflösung des Streits, die mir einmal mehr zu sehr übers Knie gebrochen vonstattenging. Leider nimmt sich die Episode hier nicht die nötige Zeit, um zum Beispiel Stamets Selbstreflexion ausführlich zu zeigen, etwa in Form eines Gesprächs mit seinem Partner Hugh Culber.

Hier kränkelt “Discovery” weiterhin an dem Problem, gute Ideen zu haben, diese aber nur semioptimal umzusetzen. Dass man sich mittlerweile aber sogar traut, zwei Episoden am Stück ohne übermäßige Action und mit zahlreichen Charaktermomenten zu machen, soll an dieser Stelle explizit gewürdigt werden.

Dann sprach Zora

Eine nach “Calypso” erwartbare Entwicklung nimmt derweil auch der Computer der Discovery, denn die Sphärendaten scheinen damit begonnen zu haben, den Bordcomputer in eine Art Super-KI zu transformieren. Ob sich diese Transformation für die Crew als Segen oder Fluch herausstellen wird, muss man abwarten. Ich würde aber eher darauf tippen, dass Zora – so lautet jedenfalls der Name der KI in “Calypso” – der Discovery noch viele wichtige Dienste erweisen wird.

Auch hier zeigt sich einmal mehr, dass diejenigen, die Season 3 als “Star Trek”-Neuinterpretation (oder: Plagiat) von “Andromeda” betrachten, wohl nicht ganz so falsch liegen. Denn auch die Andromeda (Rommie) hat schließlich eine Super-KI mit weiblichem Avatar. Wetten, dass auch Zora irgendwann einen Körper bekommt?!

Das gewisse Etwas

Wenn ich auf die ersten vier Stunden “Discovery – Season 3” zurückblicke, muss ich leider sagen, dass mir storytechnisch bisher das gewisse Etwas gefehlt hat. Die grundlegende Story ist durchaus interessant, aber die bisherigen Einzelstorys waren doch eher uninspiriert, unspektakulär und stellenweise sogar etwas langweilig. Zudem kopiert sich die Serie weiterhin selbst. Die “Wir müssen jemanden oder etwas suchen”-Story gab es schon in Season 2 und darüber hinaus auch in “Picard”. Und auch Adiras ‘Gedächtnisauffrischung’ erinnert irgendwie an “If Memory Serves”, die achte Episode der zweiten Staffel.

Burnham hat für alles eine Lösung – und das ist wohl das größte Problem der Serie (Bild: DSC 3×03 © CBS).

Höchst problematisch finde ich vor allem die blassen Gegenspieler und die sich wiederholenden Ad-hoc-Lösungen für Konflikte, die zunächst als dramatisch dargestellt werden, kurz darauf aber mit simplen Maßnahmen oder Gesten nahezu gänzlich bewältigt werden können. Auch die Trill sind hier wieder als Negativbeispiel zu nennen. Wie schon Wen und die UEDF in der letzten Woche legen mir auch die Trill eine viel zu schnelle 180 Grad-Wendung hin. Das Drehbuch findet immer die einfache Lösung und die heißt sowieso viel zu oft “Burnham”.

“Discovery” und “Picard” sind gewiss sehr unterhaltsame Serien, aber was diesem neuen “Star Trek” bisher fehlt, das ist vor allem Innovation. Die Story-Arcs ähneln sich einfach viel zu sehr, fast immer geht es um apokalyptische Bedrohungen, irgendeine Personen- oder Spurensuche und um existentielle Persönlichkeitskrisen. Mir fehlt hier einfach die Abwechslung.

Fazit

“Forget Me Not” ist eine über weite Strecken unterhaltsame “Star Trek”-Episode, die erfreulicherweise mit Action und Gewalt geizt und stattdessen sehr viel Charakterarbeit leistet. Besonders gelungen ist die B-Story auf der Discovery, die schonungslos offenlegt, welche großen Opfer die Crew erbracht hat und wie individuell jedes einzelne Crewmitglied mit der neuen Situation umgeht.

Etwas dürftig kommt hingegen die A-Story um Adira und die Heimatwelt der Trill daher. Obwohl man hier erzählerisch und visuell sehr schön an “Deep Space Nine” anknüpft, hätte ich mir doch eine etwas mehrdimensionalere und relevantere Story gewünscht. Erde (“Bewohner der Erde”) und Trill (“Vergiss mich nicht”) werden leider nur im Schnelldurchgang abgehandelt, sodass keine Zeit für ein ausgiebiges Worldbuilding bleibt. Ich befürchte, dass uns das gleiche Schicksal demnächst mit Vulkan drohen könnte.

Meine große Hoffnung vor dem Staffelstart war gewesen, dass man sich genug Zeit für eine umfassende Einführung in diese Epoche nimmt. Diese Hoffnung hat sich bisher leider nur bedingt erfüllt. Nach vier Episoden wissen wir zwar, dass sich die meisten Welten der Föderation in die Isolation zurückgezogen haben und untereinander keine Kontakte mehr pflegen. Was jedoch mit den anderen Großmächten geschehen ist, wurde bisher mit keinem Wort erwähnt. Und das finde ich nicht nur unglaubwürdig, sondern aus kreativer Sicht auch ein großes Versäumnis. Für meinen Geschmack ist in den bisher gezeigten rund vier Stunden leider auch zu viel Irrelevantes erzählt worden. Die Staffel beginnt langsam, sich etwas im Kreise zu drehen.

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 3 out of 6 stars (3 / 6)
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 4 out of 6 stars (4 / 6)
Stringenz des bekannten Kanons 5 out of 6 stars (5 / 6)
Charakterentwicklung 4 out of 6 stars (4 / 6)
Spannung 2 out of 6 stars (2 / 6)
Action & Effekte 2 out of 6 stars (2 / 6)
Humor 2 out of 6 stars (2 / 6)
Gesamt 3 out of 6 stars (3 / 6)

Episoden-Infos

Episodennummer 33 (Staffel 3, Episode 4)
Originaltitel Forget Me Not
Deutscher Titel Vergiss mich nicht
Erstausstrahlung USA Donnerstag, 05. November 2020
Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 06. Oktober 2020
Drehbuch Alan McElroy & Chris Silvestri & Anthony Maranville
Regie Hanelle M. Culpepper
Laufzeit 54 Minuten

Trekbarometer zu “Vergiss mich nicht”

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Matthias Suzan

Matthias Suzan

Matthiasˈ Leidenschaft für "Star Trek" begann im zarten Alter von neun Jahren mit "The Next Generation". Anfänglich waren es noch die Raumschiffe und die Technik, die ihn faszinierten. Später weckten vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums sein Interesse, sodass er sich seither für Politik- und Geisteswissenschaften interessiert. Nach knapp zwei Jahrzehnten als treuer TrekZone-Leser stieß er Ende 2017 mit dem Start von "Discovery" zur TZN-Redaktion.

2 Kommentare

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Tori 2010 · 9. November 2020 um 23:40

Um Fair zu sein muss man einfach sagen das die Trill schon zu DS9 komplett geändert wurden. Man hat jegliche Informationen aus TNG ignoriert und etwas komplett neues zusammen gesponnen. Erklärt wurde es zwar aber nur mündlich Trills wie Odan sind nie wieder zu sehen gewesen.
An DS9 hat mich das ganze Esoterik Gedöns mit dem Religiösen Getue am meisten genervt. Ich mochte es damals nicht und ich mag es auch heute nicht.
Ob das jetzt besser oder schlechter ist als damals? Weiß ich nicht zumindest wurde damals aber nicht so extrem auf die Tränendrüse gedrückt wie es heute der Fall ist.
Die B Story die Teamfindung.
Vielleicht bin ich durch das Soap Geheul so voreingenommen das ich schon genervt bin wenn ich den Doc überhaupt sehe.
Die Serie ist für mich verbrannt und nichts kann das ändern.
Davon abgesehen wirkt die Story um ein wenig lachen und alles wird gut plump und viel zu einfach.
Noch was den ganzen Quatsch aus Staffel 1und 2 hat man ohne Probleme überstanden? Aber durch den Absturz bekommt man dann ein Trauma?
Für mich ist eine Serie erst richtig gut wenn sie auch irgendwo eine gewisse Glaubwürdigkeit hat.
Disco und PicaPu besitzen davon nichts.
Das fängt damit an das man irgendwelche Begriffe nimmt und ihnen Zauberkräfte andichtet. Dunkle Materie, Zeitkristall oder Pilzdings.
Oder die Charaktere die alle hyper Intelligent sind aber sich teilweise verhalten als wären sie auf einem schlechten Trip.
Die Dialoge haben seichtesten Soap Charakter.
Gewalt geht vor Diplomatie.
Es ändert sich auch nichts. Ich würde sogar behaupten das die Serie noch schlechter wird.
Selbst der eigene Kanon spielt keine Rolle mehr. Die Pilzwesen die bei jedem Sprung getötet werden. Was ist damit? Eintagsfliegen haben ein besseres Langzeitgedächtnis als Kurzi und Co.
Ich werde nie verstehen wie man New Trek Gut finden kann.

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    Damar · 13. November 2020 um 6:46

    Darauf ein Amen!

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