In Zeiten von Corona fallen viele Kinofilme – und damit die Kinobesuche – aus. Damit ihr nicht ganz auf den Genuss Kino verzichten müsst, haben wir uns gedacht, wir geben mal ein paar Kinoerfahrungen zum Besten, die wir in unserer Zeit so erlebt haben.

Thomas Götz:

Hast du schon mal einen Film öfter als einmal im Kino gesehen, und wenn ja, welchen?

Es kam selten vor (früher, als wir noch mehr Zeit hatten und alles etwas billiger war logischerweise), aber ja, es gibt sogar einige Filme, die ich öfter als einmal gesehen habe.
Spitzenreiter ist hier in der Tat James Camerons “Titanic” von 1998. Eigentlich hatte ich mir von dem Film ja nicht so viel versprochen, aber die Musik war einfach in den Trailern schon genial, also dachte ich mir, kann man sich mal antun. So schlecht war er dann natürlich nicht, und da war dann gleich das passende Geschenk für Mutter gefunden. Noch deutlich habe ich die Worte vor Augen, ob wir wirklich in diesen Film gehen wollen. Das sei doch nur “so eine Schnulze”…

Natürlich sind wir rein und Mutti fand den Film dann so toll, das sie gleich nochmal reinwollte. Auch da bin ich dann noch mit. Beim vierten Mal bestand ich aber drauf, nur reinzugehen, wenn mein damaliger bester Freund mitgehen könne. Das war kein Problem und so sah ich diesen Film ein viertes Mal im Kino! Dummerweise saß mein Freund zwei Reihen vor uns, da wir die Tickets schon vorher gekauft hatten, daher konnte ich auch in der Filmpause in der Mitte mich nicht mit ihm unterhalten. Im Anschluß daran hatte ich aber gefragt, wie er ihn denn fand. Die Antwort war ernüchternd. Eingeschlafen nach 20 Minuten und dann wieder aufgewacht, als die liebe Kate Winslett Leo nicht mit auf das Holzteil holen wollte, obwohl da doch mehr als genug Platz war. Jap, die Witze über “Da war genug Platz” treffen mich daher auch heute noch.

Wie dem auch sei, ein fünftes Mal ging ich dann nicht mehr mit in den Film. Meine Ma brachte es am Ende auf 8 (!) Besuche! Auch sie hatte später nie mehr einen Film so oft besucht. Und an den Run auf die später erscheinende Videokassette erinnere ich mich auch noch…

Auf Platz Zwei mit immerhin drei Besuchen steht “Star Wars 4” in der Special Edition Version von 1996. Ein Star Wars Film im Kino musste damals sein und natürlich hatte ich auch meinen Freunden mitgeteilt, das die neue Edition toll war, also flugs ein zweites Mal hinein. Dann fehlten noch ein paar andere Freunde aus der Clique, die nicht so recht mit wollten, aber die überzeugt werden mussten, das das neue Kino in Bayreuth mit diesem Dolby Surround und allem ganz gut war. Lust hatte ich eigentlich keine, auch weil ich den Film inzwischen auswendig nachsprechen konnte, aber was tut man nicht ales, das die Clique künftig weiter zusammen in voller Besetzung ins Kino geht. Und prompt gab es Tonpatzer bei dieser Vorführung, als statt Filmsound Radiomelodie ertönte. Ja, wenn ein Sternenzerstörer zu Sinatra auf den Todesstern zufliegt… ich sage euch, DAS ist episch. Zwei Minuten dauerte der Spaß, bis sich einer der Zuschauer erbarmte, und dem Kinopersonal Bescheid gab.

Aber auch Star Trek Filme sind in der Liste vertreten. Auf Platz Drei steht “First Contact” mit immerhin zwei Kinobesuchen. In diesem Film stimmte einfach alles: Düster. Action, Charaktermomente und gute Schauwerte. Da musste man einfach zweimal rein und es ist kein Wunder, das er bis heute mein Lieblings-Trek-Kinofilm ist. Er war überdies ja auch erst mein zweiter Trek-Kinofilm, da ich zu “Star Trek im Kino” erst 1994 mit “Generations” eingestiegen war.

Die anderen beiden Star Trek Filme, die ich zweimal gesehen hatte, waren “Star Trek” von 2009 und “Into Darkness.” Auch wenn es Kelvin-Filme sind, bei ersterem siegte einfach die lange Abstinenz von Trek im Kino, außerdem musste man mit Freunden und Frau eben auch nochmal rein gehen. Selbiges bei “Into Darknes”, auch hier eine zweite Runde mit Trek-Freunden. Bei “Beyond” waren wir dann klüger und haben alle Freunde vorher für den gemeinsamen Besuch versammelt.

Schlusslicht auf Platz Vier bildet an dieser Stelle dann noch der erste “Jurassic Park”. Der war auch einfach grandios damals – ja, auch wegen der Musik – und ich habe alles an Dinos verschlungen, was damals reinkam (siehe auch unser bald erscheinendes “Dino-Special”). Da war ein zweiter Besuch ja schon Pflicht.

Das war’s mit Filmen mehrfach im Kino. In jüngster Zeit hatten nur “Avengers: Infinity War” und “Endgame” den Wunsch ausgelöst, zweimal ins Kino zu gehen (da sie einfach gut waren). Aber Zeitmangel (Kind!) machte da dann einen Strich durch die Rechnung.

Was war dein nervigstes Kinoerlebnis?

“Dune” von 1984 im Kino, zwar auf Englisch aber als Fan nimmt man alles, was man kriegen kann. Auch das war Ende der 90er in Bayreuth, mit demselben Freund, der auch “Titanic” mit mir geguckt hatte (siehe oben). Leider bleib der Besuch eher von den ständigen Zwischenfragen im Gedächtnis. “Was ist Spice?” – “Warum bombardieren die Arrakis nicht aus dem All?” – “Warum die Schilde?”. Nein, vom Film hab ich nicht mehr so viel mitbekommen, was bei fast 3 Stunden schon was heißen will. Übrigens war am nächsten Tag Schule, aber man war immerhin frisch gebackener Autofahrer, da konnte man um 0 Uhr heimkommen schon mal verschmerzen.

Was war dein kuriosestes Kinoerlebnis?

“Resident Evil 3” von 2007. Mit der damaligen Freundin in die 23 Uhr Vorstellung, es sollte ja gruselig sein. Gruselig war dann eher, das sich hinter uns zwei Pärchen stritten. Das ging soweit, das Kinopersonal hinzugeholt wurde. Sprich: Licht im Saal an, Kinopersonal holte die Pärchen raus. Und das alles bei laufendem Film. Immerhin wurde ein “Entschuldigung” genuschelt.
Das eine Pärchen kam dann wieder herein und setzte sich, das andere nicht. Keine 5 Minuten später ging erneut das Licht an (Film lief natürlich weiter! Was sonst?). Zweites Pärchen kam wieder rein. “Wir finden unser Handy nicht mehr.” Also ein paar Minuten hinter uns den Platz abgesucht… Während man auf der Leinwand versucht hat, im Licht noch irgendwas zu erkennen.
Pärchen wieder raus ergebnislos, Licht aus, Film ging weiter.
Weitere 5 Minuten später geht das Licht wieder an! Ihr ahnt es schon, Film lief weiter. Diesmal kam die Polizei herein und hat unter Entschuldigungen an die Zuschauer das zweite Pärchen hinaus geführt.

Dann endlich konnte man den Film ohne weitere Unterbrechungen bis zum Ende genießen. Aber diese erste halbe Stunde wird im Gedächtnis bleiben.

Was war dein peinlichstes Kinoerlebnis?

2003 als wir uns, ich bin nicht mehr sicher ob es der neue Bond oder Minority Report war, ansehen wollten und zur Kinokasse gingen. Ein schneller Blick auf die Tafel, “Zweimal Kino 3”, Karten genommen und flugs saßen wir im Kino. Wenige Minuten später taucht ein Pärchen auf “Ihr sitzt auf unserem Platz.” Nun gut, einen Platz weitergerückt und uns gefragt, was die da verbockt hatten, denn die Sitznummern waren korrekt.
Ein schneller Blick auf die Karte enthüllte dann aber: “Catch me if you can, Kino 3″… unser Film war aber Kino 4….
Nun, es war die 17 Uhr Vorstellung und nur 10 Leute überhaupt im Kino… wir konnten den Film also trotzdem bis zum Ende genießen…

Matthias Suzan

Hast du schon mal einen Film öfter als einmal im Kino gesehen, und wenn ja, welchen?

© Paramount Pictures (1994-2002)

Mehrmals gesehen habe ich natürlich die “Star Trek“-Kinofilme. Meinen ersten Kinofilm – “Star Trek: Treffen der Generationen” – hatte ich Anfang 1995 nur einmal gesehen. Ab dem Nachfolger ging die Zahl dann stetig nach oben – zumindest die “TNG”-Filme betreffend: “Star Trek: Der erste Kontakt“ (1996) sah ich zweimal, “Star Trek: Der Aufstand” (1998) dreimal und “Star Trek: Nemesis” (2002) dann sogar viermal, dreimal auf Deutsch und einmal in der englischen Originalversion. Auch die Reboot-Filme habe ich dann immer in beiden Sprachversionen gesehen. Neben “Star Trek” habe ich z.B. auch “The Dark Knight” bzw. “The Dark Knight Rises” jeweils zweimal im Kino gesehen. Vor allem Heath Ledger (Joker) wollte ich damals auch mal im Original sehen.

Was war dein nervigstes Kinoerlebnis?

© Constantin Film (1996)

Da fallen mir spontan zwei Kinobesuche ein. Einer war 1996 als Kind. Ich glaube, ich war damals mit meinem Vater, meiner Schwester und meinem Cousin in “Werner – Das muß kesseln!!!“. Jedenfalls waren damals – es war die Nachmittagsvorstellung um 15:00 Uhr – wohl auch ziemlich viele Kids im Saal, die nicht wirklich gut erzogen waren, um es mal freundlich auszudrücken. Das war das krasseste Kinoerlebnis, das ich je hatte! Ständig sind irgendwelche Gegenstände durch den Saal geworfen worden. Ich selbst hatte, wenn ich mich richtig erinnere, eine leere Cola-Dose und/oder ein Bonbon an den Kopf geworfen bekommen. Der Saal sah nach der Vorführung aus wie eine Müllhalde. Das war echt asozial, was dort abging!

 

© Screen Gems (2006)

Nervig war auch ein Kinobesuch im Jahr 2006. Der Film hieß “Ultraviolet” und war ein Science-Fiction-Film mit Milla Jovovich. Ein Kumpel (lieber Gruß an Kiril! 😉😂 ) hatte den Film nach dem Trailer noch massiv angepriesen und dann sind wir eben in einer kleinen Freundesgruppe in eine der Spätvorstellungen gegangen. Nun ja, der Film war einfach nur…Schrott! In dem entsprechenden Wikipedia-Artikel wird die Kritik von TV-Spielfilm zitiert, die da heißt: “Die krude Sci-Fi-Mär ist lieblos mit dem Samurai-Schwert zusammengehackter Pixel-Schrott mit blutleeren Darstellern – eine Aneinanderreihung von peinlichen Dialogen und Hochglanz-Martial-Arts-Turnübungen, die nicht einmal für Freunde schneidiger Sci-Fi-Miezen taugt.“ Also besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können! Vor allem über die sehr trashigen Effekte haben wir uns damals amüsiert. Der Kumpel, der den Film vorgeschlagen hatte, musste sich deswegen von mir noch einige Zeit damit aufziehen lassen. 😁

Was war dein kuriosestes Kinoerlebnis?

Das war mit Sicherheit im Jahr 2005 die “Star Trek Kinonacht mit Frühstücksbuffet” im Schauburg Film Theater in Karlsruhe. Ursprünglich war die Vorführung aller sechs Filme der Original-Crew geplant gewesen. Allerdings hatte – sofern mich mein Gedächtnis nicht trübt – wohl irgendjemand vom Kinopersonal Probleme mit den römischen Zahlen, sodass zweimal “Star Trek IV” statt einmal “Star Trek VI” in die Filmdosen eingepackt worden war. Den Fehler merkte man erst, als man “Star Trek VI” zeigen wollte. Man entschuldigte sich dafür und es gab einen Gutschein. Das war sehr schade, aber Fehler passieren nun einmal. Deswegen ist “Star Trek VI: Das unentdeckte Land“ aber auch bis zum heutigen Tage der einzige “Star Trek“-Kinofilm, den ich bisher noch nicht auf der Kinoleinwand gesehen habe. Jedenfalls hat der ganze Spaß von ca. 22.00 Uhr abends bis morgens um 9:00 Uhr gedauert. Dann gab es noch ein Frühstücksbuffet. Schon bei “Star Trek: Der Film” dachte ich, das halte ich nicht durch (der prophylaktische Mittagsschlaf war leider nur von kurzer Dauer gewesen). Mit “Star Trek II” war ich aber wieder voll wach. Inklusive An- und Abreise per Zug war ich damals insgesamt gut 14 Stunden unterwegs gewesen. Das war eine krasse Aktion, aber im Alter von 20 Jahren geht das auch noch. Heute würde ich bestimmt spätestens beim dritten Film einschlafen. 😉

© Paramount Pictures (1979-1989)

Was war dein peinlichstes Kinoerlebnis?

© Universal Pictures (1995)

Als Kind war ich 1995 in der Fantasy-Komödie “Casper“ (mit Bill Pullman) im Kino. Während des Films bekam ich allerdings starke Kopfschmerzen und mir wurde übel, ich hielt aber bis zum Ende des Films durch. Nach dem Film stürmte ich dann gleich aus dem Kino und erbrach mich direkt vor dem Kinoeingang. 🤮 Es kam dann ein Mann (oder Jugendlicher?) vorbei und mutmaßte gegenüber einer anderen Person, dass der Film “wohl nicht so gut“ gewesen sei. 😂 Das war dann doch irgendwie peinlich. Ich bin dann aber noch ein zweites Mal in den Film gegangen und dieses Mal konnte ich ihn auch genießen. Tatsächlich war “Casper” einer meiner Lieblingsfilme in diesem Jahr. Nur “Jumanji“ mit Robin Williams und natürlich “Star Trek: Treffen der Generationen” waren noch besser gewesen.

Christiane Gref

Hast du schon mal einen Film öfter als einmal im Kino gesehen, und wenn ja, welchen?

Auch ich war in meiner Jugend, wie Matthias, in der Schauburg in Karlsruhe zu Gast, schließlich wohnte ich damals nur 10 Kilometer entfernt. Zeitweise habe ich sogar im Kino gejobbt. Diesem Job ist es zu verdanken, dass ich Filme so oft sehen konnte, wie ich wollte. Allerdings nie komplett, da Popcorn und Tickets zu verkaufen waren.

Öfter gesehen, aber dafür bezahlt, habe ich “Bram Stoker’s Dracula”, “Terminator 2” (ich glaube 5x war ich da drin) und notgedrungen “Schindlers Liste”, weil jeder Lehrer dachte, er macht mal einen etwas anderen Unterricht und geht mit seiner Klasse ins Kino. Das war nett gemeint, aber auch den Film habe ich 5x gesehen.

Und natürlich war ich auch in der “Star Trek Kinonacht”, mehrfach und jedes Mal habe ich die Suche nach Mr. Spock verschlafen. Damn it.

Was war dein nervigstes Kinoerlebnis?

Mein nervigstes Kinoerlebnis ist noch gar nicht so lange her. Ich war mit zweien meiner Kinder in “Avengers Endgame”, wir hatten uns schön mit Popcorn und Cola in unsere Sitze geknäuelt und genossen die ersten Filmminuten, als ein paar Kids anfingen lautstark zu philosophieren: “Mann, Alder, der Thanos, ey, der is so krass, Mann. Der hat voll die anderen umgebracht, weißt du.”
“Ach was, die leben doch noch.”
“Quatsch net, Alder. Die sind tohoooot.”
Das Ganze mit gefühlten 120 Dezibel durch’s Kino getrötet verdirbt einem krass den Spaß, Alder. Und gemäß Murphy’s Law saßen die Schreihälse natürlich strategisch rechts und links neben uns verteilt.

Was war dein kuriosestes Kinoerlebnis?

Das kurioseste Erlebnis war zweifelsohne der Besuch der “Rocky Horror Picture Show”. Ebenfalls in der Schauburg in Karlsruhe und immer an Silvester. Mitzunehmen waren: Klopapier, Ratschen (diese Dinger, die man dreht und die ein knatterndes Geräusch machen), Sekt, Wasserspritzpistolen und Reis.
Das erste Mal fiel ich hundertprozentig auf die Schnauze, denn natürlich warnte mich niemand vor. Plötzlich regnete es Wasser, später Reis, Klopapier und da ich die Szenen nicht kannte, war es natürlich immer zu spät, auf Tauchstation zu gehen. Es wurde vor der Leinwand getanzt und bestimmte Textpassagen lauthals mitgegrölt oder kommentiert. Das folgte einer strengen Choreogafie. Es war ein Erlebnis!  Im Jahr darauf war ich vorbereitet.

Was war dein peinlichstes Kinoerlebnis?

1998: Wir befinden uns mitten auf dem Meer, ein großes Luxusschiff ist in Seenot.

“Entschuldigen Sie, Sie schnarchen!” Ich hatte es dem Schiff gleichgetan und war so schön in meinen Sitz gesunken, als mich ein Ellenbogenstoß und jener Satz in die Wirklichkeit zurückholten. Ich hatte Nackenschmerzen und Sabber im Gesicht. Mein Sitznachbar hatte mich gesiezt und der Blick, den er mir schenkte, erinnerte an einen arachnophoben Menschen, der eine Tarantel in seinem Frühstücksmüsli entdeckt. Zum Glück gab es noch keine Fotohandys. Auf meiner anderen Seite knutschte meine beste Freundin mit ihrem Typ. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich gerade mal 30 Minuten dieser 3-Stunden-Folter verschlafen hatte. Ich habe nie mehr einen Film gesehen, der so langweilig und einschläfernd ist wie dieser. Das Ende kann da leider auch nicht mehr entschädigen. Da ziehe ich mir lieber stundenlange Bibelfilme oder Dauerwerbesendungen rein.

Christopher Kurtz

Hast du schon mal einen Film öfter als einmal im Kino gesehen, und wenn ja, welchen?

Die Anzahl Filme, die ich mehrmals im Kino gesehen habe, ist endlich: “Matrix Reloaded”  (3x) & “Revolutions” (2x), davon war je eine Vorstellung meiner Erinnerung nach das Doublefeature zu “Revolutions”. Außerdem kommen noch je zwei Vorstellungen von “Star Trek” (2009) und “Into Darkness” dazu. Das waren jeweils Mitternachtspremieren im O-Ton mit Freunden und ein zweiter Besuch mit meiner trekkigen Mutter auf Deutsch.

 

Was war dein nervigstes Kinoerlebnis?

Ich weiß nicht mehr, welcher Film es war, aber es kam in einem Multiplex ein Angestellter am Anfang rein, um die Optik scharf zustellen. Schaffte er aber nicht, das Bild war nachher schlechter als vorher.

Was war dein kuriosestes Kinoerlebnis?

Ich glaube, mein zweiter Besuch von “Into Darkness”. Erst läuft der Ton ohne Bild an. Dann alles auf Anfang. Es folgt Bild ohne Ton. Nochmal auf Anfang. Erneut läuft Ton im schwarzen Kinosaal. Anlauf vier funktioniert dann endlich.

Was war dein peinlichstes Kinoerlebnis?

“Die Drei Mädels von der Tankstelle”. So da isses raus, mein finsterstes Geheimnis. Eine Rolle wird wahrscheinlich irgendwo in Paris neben dem Urmeter aufbewahrt, damit künftige Kritiker einen objektiven Referenzmaßstab für “Absolut Null” auf der Wertungsskala haben.

 

 

 

 

 

Habt ihr auch ähnliche Kinoerlebnisse vorzuweisen? Lasst uns daran teilhaben – in den Kommentaren!

Kategorien: Daily Trek

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Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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