In “Scavengers” fliegen die Fetzen. Sowohl im wörtlichen wie auch übertragenen Sinne. Ob sich der Actiontrip mit der Discovery lohnt, lest ihr in dieser spoilerfreien Rezension.

Story

Die Discovery wird für ihren Einsatz im 32. Jahrhundert einem Upgrade unterzogen. Während Admiral Vance das Schiff wegen des Sporenantriebs als schnelle Einsatzkraft in Bereitschaft hält, erreicht Burnham eine Nachricht von Booker. Der Kurier hat eine wichtige Entdeckung gemacht, die bei der Aufklärung des Brandes helfen könnte. Allerdings ist Booker auf Hunhau der Emerald Chain in die Hände gefallen. Burnham und Georgiou beginnen gegen den ausdrücklichen Befehl Sarus eine Rettungsmission.

Grudge in "Scavengers" (Szenenbild: ViacomCBS)

Grudge in “Scavengers” (Szenenbild: ViacomCBS)

Wie in dieser Staffel üblich, ist die Handlung von “Scavengers” eine abgeschlossene “Planet of the Week”-Story mit sehr vertrautem und vorhersehbaren Verlauf. Anne Cofell Saunders geht weder mit der Heist-Story auf Hunhau, noch dem B-Geplänkel auf der Discovery kreative Risiken ein. Umgekehrt begeht die Story auch keine unverzeihlichen Logikpatzer. “Discovery” bewegt sich hier storytechnisch irgendwo auf dem Niveau früher “Enterprise”-Folgen.

Dialoge und Besetzung

Man kann es jede Woche auf’s Neue schreiben und es wird dadurch nicht falsch: Der Hauptgrund, “Discovery” die Treue zu halten, ist die Crew und ihre Besetzung. “Scavengers” schließt an vergangene Woche an, indem es neben Burnham erneut Georgiou in den Fokus der Handlung rückt. Aber auch die schwelende Vertrauenskrise zwischen Saru und Burnham wird auf ihren vorläufigen Höhepunkt gebracht. Beide Entwicklungen, so möchte uns die Episode versichern, sind absichtsvoll mit der Staffel verwoben und haben längerfristige Konsequenzen. Diese Konsistenz in der Charakterisierung ist nach einigen Purzelbäumen und harten U-Turns in den ersten beiden Jahren der Serie eine Wohltat. In dieser Hinsicht enttäuscht auch das Ende der Episode nicht.

Burnham und Georgiou in "Scavengers" (Szenenbild: ViacomCBS)

Burnham und Georgiou in “Scavengers” (Szenenbild: ViacomCBS)

Unseren Helden gegenüber steht ein Scherge der Emerald Chain, der Orioner Ryn (Noah Averback-Katz). Er erweist sich wie alle anderen Gegenspieler dieser Staffel als eindimensionaler Eintagsantagonist. Wenigstens gibt der Schurke Georgiou die Gelegenheit für ein paar nette One-Liner.

Zurück auf der Discovery hat der Rest der Crew viele kleinere Alltagsszenen. Der Fokus liegt dabei auf Stamets und Adira, die ihre bereits in “People of Erath” angelegte Freundschaft beginnen zu vertiefen. Auch wenn die beiden sich mehrere Szenen teilen, wirkt dieser Strang letztlich etwas künstlich. Wirklich sehenswert ist dagegen eine Begegnung zwischen Saru und Tilly, in der die beiden darum ringen, wie sie mit dem neuerlichen Ungehorsam ihrer gemeinsamen Kollegin und Freundin Burnham umgehen sollen.

Nebenfiguren wie Pollard und Reno fehlen in dieser Folge, ebenso wie David Cronenbergs Mr. X. Linus hingegen ist zuverlässig mit von der Partie (in einem mittel-lustigen Running-Gag).

Kanon und Rahmenhandlung

Für die Rahmenhandlung leistet die Episode neben der Weiterentwicklung der Charaktere nur wenig. Aufhänger der Folge ist ein McGuffin, das neue Erkenntnisse über den Brand verspricht. Im Prinzip hätte die Episode aber auch einfach als Stand-Alone-Rettungsabenteuer für Booker funktioniert und die selben Konsequenzen mit sich gebracht.

Die Suche nach der Ursache des Brandes bleibt eine im Vergleich zu den ersten beiden Staffeln eher schwache Triebfeder für die Meta-Handlung. Außerdem stellt Burnham schwer nachvollziehbar in den Raum, dass ein Wiedererstarken der Föderation und Sternenflotte davon abhängig sei, dass die letztendliche Ursache des Brandes geklärt würde. Auf die jüngere Geschichte bezogen können wir also nach der Covid-Pandemie die Weltordnung nicht wieder ins Lot bringen, bevor wir die erste Fledermaus gefunden haben, an der sich ein Mensch je infizierte? Seltsame Argumentation, die weder verfängt, noch ein Gefühl von Dringlichkeit erzeugt.

Captain Saru in "Scavengers" (Szenenbild: ViacomCBS)

Captain Saru in “Scavengers” (Szenenbild: ViacomCBS)

Spannend bleibt jedoch die Auflösung der Charakterkonstellationen. Die Beziehungen von Burnham zu Saru und Georgiou haben sich durch “Scavengers” vermutlich nachhaltig verändert.

Inszenierung

Mit “Scavengers” inszeniert Douglas Aaniokoski ein flaches Actionstück, das sehr sorglos mit Gewalt umgeht. Zwar spritzt wenig Blut, aber ähnlich wie in “That Hope Is You” vaporisieren Burnham und Georgiou sehr unbekümmert dutzende Bad Guys.

Upgrades in "Scavengers" (Szenenbild: ViacomCBS)

Upgrades in “Scavengers” (Szenenbild: ViacomCBS)

Auch ansonsten orientiert sich die Folge an zugänglichen Actionstreifen. Die Szenen auf Hunhau wurden wieder einmal in einer weitläufigen Industrieruine gedreht. Während die großen Locations der Serie eine enorme cineastische Qualität verleihen, setzt “Discovery” hier die Immersion der Zuschauer auf’s Spiel. Eine kanadische Industriebrache anno 2020 ist halt trotz CG-Erweiterungen und kleinen Dekorationen und Umbauten als eine solche zu erkennen.

Alles in Allem bietet “Scavengers” also seichte Unterhaltung und die vermutlich spektakulärsten Effekte der bisherigen dritten Staffel.

Beobachtungen

  • Durch die Überholung erhält die Discovery nicht nur einen Haufen neuer technischer Spielereien, sondern auch eine neue Registrierungsnummer. NCC-1031-A ist jetzt auf der Untertasse zu lesen. Eher ungewöhnlich, denn die Enterprise NCC-1701 wurde durch die Nachrüstung in “The Motion Picture” nicht mit einem neuen Nummernschild ausgestattet.
  • Das suggeriert, dass die Sternenflotte aufgehört hat, alte Schiffe außer Dienst zu stellen, sondern dank technologischer Fortschritte wie programmierbarer Materie immer wieder umrüstet. Dadurch stellt sich die Frage, ob die Voyager-J tatsächlich das elfte Schiff ihres Namens ist, oder gar noch das immer wieder nachgerüstete Original.
  • Auf der Karte der Milchstraße sind wieder viele bekannte Systeme zu entdecken: z.B. Minos Korva, Organia und Talos

    Admiral Vance vor der Sternenkarte in "Scavengers" (Szenenbild: ViacomCBS)

    Admiral Vance vor der Sternenkarte in “Scavengers” (Szenenbild: ViacomCBS)

  • Was in “Picard” Hightech ist, ist im 32. Jahrhundert Schrott.
  • Schön zu sehen, dass nicht nur die Sturmtruppen aus dem Mandalorian ständig daneben schießen. Böse Buben trinken irgendwie kein Zielwasser.

Fazit

Handwerklich solide, aber bis auf die Charakterentwicklung sehr beliebig und austauschbar. Dieses Fazit kann man fast unter jede Episode dieser Staffel setzen. Weder stellt Ryn einen besonders charismatischen, noch einen sonderlich erstzunehmenden Gegenspieler für Burnham und Georgiou dar, noch hat die Episode sonst etwas Interessantes mit ihrem Plot zu sagen. Der Planet der Woche ist eine Action-Schießbude für eine Story, deren Versatzstücke wir schon mal gesehen haben.

Der Writers Room unter Michelle Paradise setzt auf konservatives und risikoscheues Storytelling, das leider viel zu sehr an die schwachen Momente von “Voyager” und “Enterprise” erinnert. Manchen Fans mag das nach zwei unsteten Jahren gefallen, wirklich zukunftstauglich ist es aber nicht.

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 3 out of 6 stars (3 / 6)
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 5 out of 6 stars (5 / 6)
Stringenz des bekannten Kanons 5 out of 6 stars (5 / 6)
Charakterentwicklung 5 out of 6 stars (5 / 6)
Spannung 4 out of 6 stars (4 / 6)
Action & Effekte 5 out of 6 stars (5 / 6)
Humor 3 out of 6 stars (3 / 6)
Intellektueller Anspruch 2 out of 6 stars (2 / 6)
Gesamt          4 out of 6 stars (4 / 6)

Episoden-Infos

Episodennummer 35 (Staffel 3, Episode 6)
Originaltitel Scavengers
Deutscher Titel Aasgeier
Erstausstrahlung USA Donnerstag, 19. November 2020
Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 20. November 2020
Drehbuch Anne Cofell Saunders
Regie Douglas Aarniokoski
Laufzeit 49 Minuten

Mit Rücksicht auf andere Leser, die die Folge noch nicht gesehen haben, bitten wir, in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Spoiler zu verzichten. Danke!


Christopher Kurtz

Christopher Kurtz

Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

16 Kommentare

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Alex Foster · 20. November 2020 um 10:25

“Beliebig” trifft es als Beschreibung der Episode genau. Bei der Charakterentwicklung bin ich anderer Meinung. Ich finde diese nach wie vor inkonsistent und für eine Star Trek Serie unglaubwürdig.

Für mich hatte diese Episode wieder einige gute Beispiele, wie unkreativ die Autoren hinsichtlich der Zukunft sind. Was genau die technische Innovation von wandelbarer Materie sein soll, wenn man seit dem 24. Jahrhundert ohnehin Materie aus Energie (Replikatoren) herstellen kann, muss mir mal einer erklären. Und warum braucht man dann all die herumfliegenden Reparaturroboter, wenn sich eh alles aus “wandelbarer” Materie ruckzuck formen lässt? Aber klar, der Effekt ist cool, aber leider billig und in dutzend anderen Sci Fi Serien schon verbraucht. Ebenso die Holokonsolen. Die selben Effekte tauchen bei New Trek im 23. (Discovery), im 24. (Picard) und jetzt im 32. Jahrhundert ab. Einzige Innovation. Es kommt jetzt alles aus dem Communicator. Die Idee, ein Gerät für alles, hatte Steve Jobs schon 2008 mit dem IPhone. Aus der Apple Marketingabteilung scheinen wohl auch die Autoren ihre Ideen zu bekommen. Auch persönliche Transporter gab es schon im 24. Jahrhundert (ST Generations), also auch das ist nicht neu, ebenso wie Bioneurales Gel (siehe Voyager).

Optisch ist man irgendwo zwischen Blade Runner und Star Wars angekommen. Die Zukunft, vom 23- bis zum 32. Jahrhundert ist irgendwie von der Gegenwart schon überholt worden. Mein Highlight hinsichtlich sinnloser Effekte: Books Schiff, das sich im Flug umbaut. Selten in einer Sci Fi Serie sowas lächerliches gesehen.

Dialoge sind, wie immer, nicht gerade die Stärke dieser Episode. Als “pöse” Spiegel-Universum Potentatin war Kira in DS9 irgendwie amüsanter. Georgiou wirkt mit jedem Wort komplett aufgesetzt. Zumindest ist sie diesmal ohne ihre Spezialfähigkeit ausgekommen; Augenblinzeln.

Ach, ich bin schon gespannt, was The Burn(ham) sein wird. 😉

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Piero · 20. November 2020 um 10:34

Schwierige Folge: Nach 20 Minuten hätte ich der Folge eine 1 von 6 verpasst. Einzig die Charakterentwicklungen und das Taten endlich mal Konsequenzen haben, lässt mich eine 2 oder knapp eine 3/6 geben.

Der Runnig-Gag mit Linus war einmal lustig, dann wurde es echt doof. Da war der Kommentar von Georgiou über Booker’s Katze Grudge fast schon witziger. Unfassbar, ich empfinde was von Georgiou als witzig!!!!

Obwohl es vielleicht auch einige nervt, aber dass die Story um “The Burn” nicht wirklich vorwärts geht, sondern ein Geheimnis bleibt und dazu noch die Frage im Raum steht, was mit Georgiou los ist und was es mit dieser Melodie auf sich hat, hat schon was. Nur steigt die Gefahr, dass man bei der Auflösung dieser Rätsel einfach nur den Kopf schütteln wird. Leider habe ich, was den “Burn” angeht, nach dieser, aber auch schon nach der letzten Folge, ein ungutes Gefühl.

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Phin · 20. November 2020 um 13:15

Nicht zu vergessen, die mehr als offensichtlichen parallelen zum Anfang von “Running Men”. Ja, das alte Schwarzenegger “Filmchen”. Industrieanlage, Feuer und Rauch, unfreiwillige Arbeiter und am deutlichsten, der Begrenzungszaun mit… Spezialfunktion.

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Alex1605 · 20. November 2020 um 19:37

Was war das denn für eine Folge?? Star Trek… Fehlanzeige. Sollte das ein Beitrag zu SchleFaZ sein?
Ich spoilere da, wo die „spoilerfreie“ Rezension Spoilert.
Insgesamt mit Tricks überfrachtet, in den ersten Szenen und folgenden. Demgegenüber wirken Holos wie schlechte Comuterspiele. Und dann, Burnham begeht wieder Befehlsverweigerung?? Wie oft denn noch. Das ist nicht mehr glaubwürdig. Die Brückencrew verhält sich wieder wie ein Teeny-Haufen. Burnham tut sich mit Georgiou zusammen und zeigt Mitgehfühl??? Die Figur Georgiou ist ein ständiger Fehler dieser Serie. Gespräche der zwei auf der Brücke auf dem Niveau „Desperate Housewifes“??? Und dann noch eine Szene mit Tilly und der Katze. Furchtbar. Unnötige „Gewaltszenen“ auf dem Planeten.
Saru ist in meinen Augen gesunken. Weint sich bei Till aus??? Nachdem er Burnham die (schwachen) Konsequenzen aufgezeigt hat, heult er fast??? Schmalz!
Eben Schmalz. Stammet mit 2 grinsenden Teenies am Tisch, „gefühlvolles“ Gerede im Bett und dann die Szene im Aufzug zwischen Burnham und Books.
Was ein Absturz, mal wieder. Auf diesem Niveau ist STD eine B-Klasse-Sopa SF.
Als 1 von 6, verdient!!

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Uner · 20. November 2020 um 20:15

Die selbstdichtenden Schaftbolzen 😍

Ich liebe solch Anspielungen..:)

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Tomalak · 20. November 2020 um 22:36

Habt ihr die selbe Folge gesehen wie ich?
Ich bin über alle Maßen begeistert 🥰🖖🏻

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Detlef Gerschke · 20. November 2020 um 22:56

Die Discovery bekommt ein Upgrade, die Crew neue Abzeichen. Was mich aber etwas stutzen lässt: Warum bekommt die Crew nicht auch die Uniformen des 32. Jahrhunderts?
Ich bin kein Star Trek Puritaner, aber es stimmt, die Bezeichnung 1031-A würde ja auf ein komplett neues Schiff hindeuten…aber entscheidender ist: Es führt die Short-Trek-Episode “Calypso” ad absurdum: denn dort sieht man auf der Aussenhülle immer noch NCC-1031 stehen.
Es ist sicherlich nicht die beste Episode der bisherigen Staffel, bot aber trotzdem kurzweilige Unterhaltung. Richtig ist aber auch, dass die inhaltliche Qualität der Serie noch sehr sehr viel Platz nach oben hat. Es ist besser als in Staffel 1 und der zweiten Hälfte von Staffel 2..Aber ich erwarte und hoffe noch einen Sprung noch vorn, was die Qualität der Geschichte angeht !

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    Henne · 21. November 2020 um 17:22

    Ich weiß echt nicht was ihr habt. Es ist inzwischen schon Standard jede Kleinigkeit zu zerlegen.

    Wenn ihr diese Maßstäbe an die original Serie gehabt hättet, gäbe es heute kein Star Trek.

    Staffel eins und zwei waren wirklich schlecht. Staffel 3 bringt das zurück, was Star Trek ausmacht. Positive Stimmung, Charakterbildung, etwas Humor aber auch Spannung und Action. Das so verpackt, das man mit den Figuren mitfiebert und mehr über sie erfahren möchte.

    Das Michael wieder Befehle missachtet ist logisch. Sie hat sich verändert. Der Sternenflotten Rahmen wirkt für sie inzwischen etwas wie ein Käfig. Das realisiert sie jetzt. Übrigens ganz im Sinne von Kirk, der in fast jeder Folge irgendwelche Befehle umgangen ist. Oder spock, als er pike einfach entführt hat. Oder Picard,… die Liste ist lang.

    Alles in allem Gute Folge. Weiter so!!!

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      Red Devil · 21. November 2020 um 18:31

      @Henne: Dein Hinweis auf die Classic-Serie hinkt ! Kirk und Co waren der Ursprung. Aber inzwischen ist Star Trek weit darüber hinaus und man kann Vergleiche anstellen. Also müssen ganz andere Maßstäbe angelegt werden !

      Und Burnham hat auch schon ein wenig zu häufig Befehle missachtet, das hat nichts mit ihrer Veränderung zu tun. Warum hat sie wohl in der ersten Staffel ihren Rang verloren ?

      Charakterbildung: ja, durchaus, Spannung auch, ebenso Action, auch Humor…Positive Grundstimmung ? nunja….Aber das ist eben nicht alles, was Star Trek ausmacht, da ist noch mehr und wichtigeres: Siehe dazu: “Griff in die Geschichte ” (TOS), “Wem gehört Data”, ” Das Standgericht”(TNG) oder “Im fahlen Mondlicht” (DS9), um nur einige Episoden zu nennen

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      Torim2010 · 21. November 2020 um 18:33

      Die original Serie ist von 1969 das kann man nicht vergleichen. New Trek ist nicht mal Ansatzweise Star Trek Standard.
      Man muss nichts zerlegen Kurzi und Co schaffen nicht mal eine Folge ohne 15 Logik oder Kanon Fehler.
      Und auch in TOS wird es mit der Wissenschaft genauer genommen als in New Trek.
      ALON wird gerne in Verbindung gebracht mit dem fiktiven Werkstoff „Transparentes Aluminium“. Dieses wurde im Science-Fiction-Film Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart erstmals durch den Chefingenieur Montgomery Scott erwähnt und wird in Raumschiffen der Sternenflotte als Fenstermaterial eingesetzt. Im Jahre 1985 wurde das Patent für den keramischen Werkstoff eingereicht, der Film wurde 1986 produziert. Auch die Handlung der Zeitreise spielt filmintern 1986.
      Dunkle Materie und Zeitkristalle sind nicht mal ansatzweise das was sie in Discovery darstellen.

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        Alex1605 · 21. November 2020 um 19:20

        @ Henne: Ich gebe dir durchaus recht. TOS wurde schon (ohne Internet) nach 3 Staffeln eingestellt. TNG hätte (mit Internet) einen schweren Kampf gehabt, über Staffel 2 zu kommen. Was hätten wir da verpasst…
        Und TOS und TNG wird mir da auch zu sehr “hochstilisiert”. Klar gab es da immer schlechte Folgen und viele??? Mein Lieblingsthema: Anschnallen oder Dämpfungsfelder in Raumschiffen. Warum fliegen die denn immer über die Brücke, Wenn‘s mal ruckelt. Oder Außenmissionen auf Raumschiffen die halbe Wracks sind. Schutzanzug…Fehlanzeige usw. Trotzdem ist TNG mit Cpt Picard aber auch JL der Maßstab für mich.
        Der Eine ist gerne Detailkritisch, der Andere beschäftigt sich lieber mit „philosophischen“ Problemen. Beides ist für mich, im Sinne einer demokratischen Diskussionskultur i.O. Und jeder hat sein Star Trek, manche beanspruchen ja DAS STAR TREK….gibt es aber nicht.
        Ich fand STD bisher mehr als mau (bleibe mal zivilisiert) finde aber, dass sie es in der dritten Staffel bei einigen Folgen zeitgemäß schaffen, „mein“ Star Trek Feeling zu schaffen. Trotzdem hätte ich gerne eine Identifikationsfigur…..😀😀

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Tom Paris · 21. November 2020 um 1:38

Das war zwar eine etwas schwächere Star Trek Folge trotzdem wird der positive Trend der 3.Staffel fortsetzt. Ich bin froh, dass Burnham wegen ihrer Rücksichtslosigkeit aus der Position des Ersten Offiziers geworfen wurde. Wer wird jetzt neuer Erster Offizier- Nilsson? Warum ist Burnham so besessen von Burn? Dieses ganze Vertrauen zu verlieren, Vertrauen zu gewinnen und es wieder zu verlieren ist nur ein kreisförmiger Albtraum. Wenn die Serie sich nicht auf Burnham sondern mit dem Rest der Crew beschäftigt steigt die Qualität drastisch. Philippa Georgiou macht immer “Spaß” vielleicht hält ihre Liebe zu Burnham sie davon ab, die absolute Psychopathin zu sein.
Ich würde der Episode 7 von10 Punkten geben ich mag es einfach wie die Geschichten jetzt wieder in einem klassischem Star Trek-Mode mit einer abgeschlossenen Episiode erzählt werden.
PS: Mit den “selbstdichtenden Schaftbolzen” gab es nach der USS Nog aus der letzten Folge die nächsten DS9 Referenz.

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Piero · 21. November 2020 um 10:40

Beitrag für SchleFaZ, das ist ein genialer Vergleich 😀

Aber echt, die Folge empfinde ich als die schlechteste der Staffel.

Burham stört mich gewaltig. Star Trek stand dafür, dass die Menschheit besser wurde und wenn Fehler gemacht werden, dann höchstens 1x. Sie ist unbelehrbar.

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    Alex1605 · 21. November 2020 um 11:01

    @ Piero: Schlechteste Folge, seh ich auch so. Nach dem relativ gutem Start.
    Leider ist die Figur Burnham in allem überzeichnet. Das gilt für ihre Fehler. In einer Soap wäre das okay, aber sie ist (?????) oder war Offizier der Sternenflotte.

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MrAnderson · 21. November 2020 um 12:49

Der Zusatz “A” auf der Hülle der Discovery lässt sich ganz einfach erklären. Die Discovery wurde 930 Jahre früher nachweislich zerstört. Es gibt ein Verbot von Zeitreisen, wer immer das auch reguliert. Das die Discovery aus der Vergangenheit kommt ist ja nur wenigen bekannt. Das A suggeriert der Außenwelt ein neues Schiff, das den Namen trägt.

Warum sie immer noch ihre alten Uniformen tragen verstehe ich allerdings überhaupt nicht.

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    Detlef G · 21. November 2020 um 17:55

    @Mr. Anderson: Eine gute schlüssige Erklärung für das “A” !! Aber es widerspricht tatsächlich dem Short-Trek Calypso, in dem man eine nicht refittete Discovery ohne A sieht.

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