Wir sehen uns den neuen Star Wars-Band an.

Inhalt (Klappentext):

Als Waise hat Rey ihr Leben auf dem Wüstenplaneten Jakku allein verbracht. Bis sie sich dem Widerstand anschloss, der die Galaxis gegen die bösartige Erste Ordnung verteidigt. Nun arbeitet sie daran, ihre Verbindung zur Macht zu stärken, und ist vielleicht die letzte Hoffnung des Widerstands.

PLUS: Aus der Asche des bösen Galaktischen Imperiums erhebt sich die Erste Ordnung, eine heimtückische Sekte von Fanatikern, vereint unter ihrem mysteriösen Obersten Anführer Snoke …

Star Wars 64 (Panini)

Star Wars 64

Kritik

Die Age of-Reihe geht weiter und diesmal wird mit Rey und Snoke wieder ein Schurken/Heldenpaar in den Vordergrund gerückt. Zeichnungstechnisch gibt es dabei natürlich nichts zu meckern. Die Panels sind auf dem gewohnt guten Niveau, die Gesichtszüge der Charaktere sind immer gut erkennbar und transportieren Emotionen und auch an den Hintergründen gibt es nichts auszusetzen.

Storytechnisch gibt es wieder kleine Einzelhappen. Im Fall von Rey bedeutet das, dass man sich auf eine kleine Mission begibt, die am Ende von Episode VII eingeschoben wird. Dabei wird zunächst die Verbindung zu Leia vertieft, in dem man über Han redet, bevor es auf einen Schrottplaneten geht. Dort wird sogar mal eine etwas innovativere Story erzählt – okay, Fallensteller gab es auch schon früher, aber irgendwie vermag die Kombo mit den seltsamen Aliens und den Gebühren zu gefallen. Vielleicht nur ein weiterer Tropfen auf dem heißen Stein, aber unterhaltsam.

Auch die zweite Story um Snoke kann da punkten, obwohl es genau genommen eher um Kylo Ren geht. Denn Snoke nimmt ihn mit nach Dagobah und in eine altbekannte Höhle, und dort ist es eben Kylo, der sich seiner Vergangenheit stellt. Dabei geht es ein wenig anders aus, als damals bei Luke, obwohl die Geschehnisse in der Höhle natürlich allzu bekannt sind.

Wie erwähnt, geht es eigentlich eher um Kylo/Ben, wobei vor allem das Ende überzeugt, in dem Kylo besagte Höhle zerstört. Hier wird eine Lehrer/Schüler-Dynamik erzeugt, die schon fast an Vader und Palpatine erinnert – auch wenn Snoke Kylo natürlich immer noch in seine Schranken weist.

Fazit

Nette kurzweilige Unterhaltung – wieder einmal. Die Age of-Bände mögen zwar stellenweise nicht das Gelbe vom Ei sein, sind aber, wie “The Mandalorian” durchaus unterhaltsam.

4 out of 5 stars (4 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Tom Taylor
Zeichner: Leonard Kirk
Originaltitel: Star Wars – Age of Resistance: Rey & Supreme Leader Snoke
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 60
Preis: 4,99.- Euro
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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