Mit “Unification III” liefert “Discovery” streckenweise die stärkste Folge der Staffel ab. Dabei hilft die Vorarbeit eines TNG-Zweiteilers aus 1991, wie wir spoilerfrei besprechen.

Story

Woche für Woche ist es wirklich schwierig, halbwegs spoilerfrei über die neue “Discovery”-Episode zu schreiben. “Unification III” verschärft das Problem enorm, weil schon im Teaser eine Lawine von dramatischen Entwicklungen der letzten 930 Jahre rekapituliert wird.

Daher so viel: Auf der Suche nach der Ursache des Brandes kann die Crew zwar den groben Ursprung triangulieren, aber das Gebiet ist aufgrund der Messungenauigkeiten nach wie vor zu groß, um gezielte Untersuchungen zu starten. Eine Möglichkeit, die Quelle weiter einzuschränken, sind die Daten aus einem vulkanischen Experiment namens SB-19, die jedoch aus politischen Gründen unter Verschluss gehalten werden. Burnhams einzige Chance, Zugriff zu erlangen, ist ein rigider wissenschaftlicher Prozess namens T’Kal-in-ket, in dem sie mit Logik das Dogma anficht, das ihr den Zugriff verwehrt. Dabei steht nicht weniger auf dem Spiel als das Erbe von Burnhams Bruder Spock, der vor über 800 Jahren den Wiedervereinigungsprozess zwischen Vulkan und Romulus einleitete.

Burnhams farblosen Gegenspieler im T'Kal-in-ket in "Unification III" (Bild: ViacomVBS)

Burnhams farbloser Gegenspieler im T’Kal-in-ket in “Unification III” (Bild: ViacomVBS)

Mit “Unification III” landet Kirsten Beyer eine wirklich tolle Story. Nach einigen wirklich dünnen Drehbüchern in dieser Staffel, sticht der dritte Teil der in “TNG” begonnenen Story als ebenbürtige Fortsetzung hervor. Mit dem T’Kal-in-ket spinnt Beyer konsequent den Lore der vulkanischen Kultur weiter und greift nach viel unnötigem Hokuspokus auf Trill die kritisch-rationale und humanistische Seite von “Star Trek” wieder auf. Und statt sich in Technikalien zu verlieren, setzt sie konsequent auf die intrinsischen Motivationen der Figuren und erzählt eine universelle, zutiefst menschliche Geschichte.

Dialoge und Besetzung

Nachdem wir in “Forget me not” Trill angeflogen haben, macht die Discovery nun Halt bei Vulkan. Dessen Innenpolitik wird etwas komplexer präsentiert, wodurch die Geschichte auch mehr handelnde Figuren erfordert. Insbesondere Präsidentin T’Rina ist in ihrer Rolle als Staatsoberhaupt in kritischen Zeiten sehr überzeugend geschrieben und von Tara Rosling hervorragend als Vulkanierin verkörpert. Die drei anderen Vertreter von Vulkan gewinnen leider nicht die selbe Tiefe und haben vor allen Dingen die Funktion, Burnham einer Kobayashi-Maru-Situation auszusetzen.

Eine überzeugende Vulkanische Präsidentin - T'Rina in "Unification III" (Bild: ViacomVBS)

Eine überzeugende Vulkanische Präsidentin – T’Rina in “Unification III” (Bild: ViacomVBS)

Burnham zur Seite steht ein merkwürdig rarer Booker. Nur am Anfang und am Ende der Folge sehen wir ihn in der Rolle des verständnisvollen Liebhabers. Jedoch zaubert “Discovery” noch einen unerwarteten Gaststar aus dem Hut, der ein entscheidender Katalysator für den Plot ist. Bei dieser Menge an Gaststars ist es dann auch wenig verwunderlich, dass nicht alle lieb-gewonnenen Besatzungsmitglieder mit von der Partie sind.

Diese Lücken sind teilweise sehr auffällig. Wieder gibt es eine Szene, in der die Senioroffiziere zusammenkommen, um sich solidarisch hinter einem der ihren zu versammeln. Es ist schwer vermittelbar, warum Pollard, Culber, Reno und Linus in dieser Szene allesamt fehlen. Nach zwei prominenten Episoden ist auch die Abwesenheit von Michelle Yeohs Georgiou seltsam, aber weniger problematisch. Hingegen stelle ich mir langsam die Frage, was die Serie mit Adira vorhat, die seit “Forget me not” abwechselnd wenig und nichts zu tun hat und in dieser Episode ebenfalls fehlt.

Tilly & BurnhamAdmiral Vance in "Unification III" (Bild: ViacomVBS)

Tilly & Burnham in “Unification III” (Bild: ViacomVBS)

Neben Burnham bleibt in dieser Episode zudem wenig Platz für die Entwicklung der anderen Figuren der Stammbesetzung. Die Ausnahme hiervon ist Tilly, die eine folgenschwere Entscheidung zu treffen hat.

Kanon und Rahmenhandlung

Wie sich im Laufe der Handlung schnell herausstellt, sind Burnhams Schwierigkeiten mit der Kommandohierarchie seit der Schlacht am Binärstern nicht zu trennen von der wissenschaftlichen Verteidigung, die sie gegen die Vulkanier überstehen muss. “Discovery” gelingt in dieser Folge das große Kunststück, den großen Elefanten im Raum zu adressieren. Sehr ähnlich zu Kirks Konfrontation mit Konsequenzen in “Into Darkness” blickt “Discovery” kritisch auf aufrichtig zurück auf die streitwürdigen Aspekte der Figur Michael Burnham. Es stimmt versöhnlich und zuversichtlich, dass die Autoren unter Michelle Paradise ganz offensichtlich schon die ganze Staffel auf den Höhepunkt dieser Episode zugearbeitet haben. Es bleibt zu hoffen, dass die Figur nun einen großen Schritt nach vorne macht.

Auch sonst ist “Unification III” eine konsequente Fortsetzung. Warum, lässt sich ohne Spoiler nicht erklären. Aber der Titel ist Programm und auch die erste Staffel “Picard” schenkt dieser Episode einen wichtigen Hook, den Kirsten Beyer nahtlos zu einem großen, schlüssigen Ganzen verwebt.

Admiral Vance ist wieder Sammelquestgeber in "Unification III" (Bild: ViacomVBS)

Admiral Vance ist wieder Sammelquestgeber in “Unification III” (Bild: ViacomVBS)

Da ist es dann am Ende des Tages auch verzeihlich, dass der Ausflug nach Vulkan wieder einmal nur als die nächste “Sammelqueste” in die übergeordnete Handlung auf der Suche nach dem Brand einzahlt. Der Fortschritt bei der Charakterentwicklung und das Worldbuilding in dieser Folge sind eine ebenbürtige Form von Serialisierung.

Inszenierung

Im Regiestuhl sitzt diesmal Jud Dudkowski, der sonst bei “Discovery” den Schnitt verantwortet. “Unification III” ist sein Debüt und neben der eher zweckmäßigen Charakterisierung vielleicht ein Grund für die die eher farblosen Nebenfiguren. Abgesehen davon macht der Newcomer einen fantastischen Job! “Unification III” ist eine budgetschonende Bottle-Show, die ohne neue Sets auskommt. Damit lastet umso mehr die Last auf einer guten Inszenierung und Dudkowski liefert eine würdige Fortsetzung eines geliebten TNG-Zweiteilers ab.

Beobachtungen

  • Die U.S.S. Yelchin ist das nächste Schiff in dieser Staffel, das an einen verstorbenen “Trek”-Darsteller (Anton Yelchin als Pavel Chekov) erinnert.
  • Warum laufen Stamet und Tilly für ein vertrauliches Gespräch in die Sporenkammer, wenn die nicht wirklich Schall bremst (wie Owosekun noch in der selben Szene demonstriert)?
  • Auch Vulkan hat eine Aurora! Fantastische Bilder.

Fazit

Das erste Mal seit “Saints of Imperfection” liefert “Discovery” wieder eine Episode ab, die ich ohne Wenn und Aber als “Star Trek” wiedererkenne. Nach dem metaphysischen Unfug rund um den roten Engel, haarsträubenden Logiklöchern und erzählerischer Bequemlichkeit hatte ich nicht erwartet, so bald schon wieder von Trek begeistert zu sein. Kirsten Beyers “Unification III” hätte auch aus der Feder eines Michael Piller fließen können. Die Charaktere treiben die Story! Und die Welt um sie herum ist nicht beliebig, irrational oder magisch, sondern kann Kraft eines aufgeklärten Geistes verstanden und verändert werden. Das ist trotz fehlender Nebenfiguren, Außendrehs und dramatischer Effekte Balsam für die geschundene Trekker-Seele.

Und dann adressiert das Stück auch noch eines der größten Probleme, die “Discovery” seit “The Vulcan Hello” plagt: Michael Burnhams problematische Charakterisierung. Nicht nur, dass die Serie diese Staffel zum wiederholten Male Burnhams Messiaskomplex und ihren übergriffigen Umgang damit reflektiert, sie schafft es, die Problematik als solche zu akzeptieren und damit eine authentische “Trek”-Story inhaltlich und emotional voranzutreiben. Bravo!

T'Rina & Saru in "Unification III" (Bild: ViacomVBS)

T’Rina & Saru in “Unification III” (Bild: ViacomVBS)

Bewertung

Handlung der Einzelepisode 5.5 out of 6 stars (5,5 / 6)
Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 5 out of 6 stars (5 / 6)
Stringenz des bekannten Kanons 6 out of 6 stars (6 / 6)
Charakterentwicklung 5 out of 6 stars (5 / 6)
Spannung 4 out of 6 stars (4 / 6)
Action & Effekte 2 out of 6 stars (2 / 6)
Humor 3 out of 6 stars (3 / 6)
Intellektueller Anspruch 5 out of 6 stars (5 / 6)
Gesamt          5.5 out of 6 stars (5,5 / 6)

Episoden-Infos

Episodennummer 36 (Staffel 3, Episode 7)
Originaltitel Unification III
Deutscher Titel Wiedervereinigung? Teil III
Erstausstrahlung USA Donnerstag, 26. November 2020
Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 27. November 2020
Drehbuch Kirsten Beyer
Regie Jon Dudkowski
Laufzeit 50 Minuten

Mit Rücksicht auf andere Leser, die die Folge noch nicht gesehen haben, bitten wir, in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Spoiler zu verzichten. Danke!


Christopher Kurtz

Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

19 Kommentare

Alex Foster · 27. November 2020 um 14:37

Wer hier regelmäßig mitliest, wird bemerkt haben, dass ich einer der größeren Kritiker von New Trek im Allgemeinen und Discovery im Speziellen bin.

“Unification III” ist aber – und das muss ich als Kritiker anerkennend sagen – eine der bisher besten Episoden von Star Trek Discovery. Das liegt vor allem an der T’Kal-in-ket-Sequenz, die wie die Rezension schön erwähnt, den rationalen und humanistischen Wissenschaftsgedanken zurückbringt. Ein gelungener Plot, der gänzlich ohne Action auskommt. Aber genau das sind die Stärken von Star Trek und es sind genau solche Episoden, die im Gedächtnis bleiben. Dabei ist es für einen Kritiker wie mich wohltuend, dass man endlich auch Burnhams unrationales Verhalten der letzten Staffeln auf die Waage legt. Die Folge wirft einige interessante philosophische Fragen über die Föderation auf und spielt gekonnt mit humanistischen Standpunkten aus vorherigen Serien. Dass die Föderation zu sehr auf das Wohl der Vielen bedacht war und daher auf das Wohl des Einzelnen vergessen hat, ist eine schöne Analogie für unsere heutige Zeit.

So gekonnt die Geschichte rund um das T’Kal-in-ket funktioniert, leidet die Episode an anderen Stellen an den üblichen Schwächen. Die Zentralisierung auf die Figur Burnham tut der Serie nicht gut und kostet Glaubwürdigkeit. Die Absetzung als Erster Offizier hat dennoch keine Konsequenz auf die Handlung. Es ist weiterhin Burnham, die immer die bahnbrechenden Lösung hat, der am Ende doch wieder alles anvertraut wird und ohne die man offenbar aufgeschmissen ist. Die Gründe, warum Burnham eigentlich so ein Wunderwuzi ist, wirken wie eh und je konstruiert und dienen nur zu offensichtlich dazu, die Geschichte weiterzuspinnen.

Ein ähnlicher Fall ist Tilly. Ob man den schrulligen Charakter mag oder nicht – ich mag ihn nicht – sei dahingestellt, aber Tilly hat keine glaubwürdige Entwicklung durchgemacht, um jetzt als Ensign als Erster Offizier durchzugehen. Dieser Schritt wirkt doch arg konstruiert. Tilly mag gut darin sein, technische Lösungen zu finden – sie ist auf ihre Art und Weise clever – aber eine Crew zu führen und Entscheidungen mit Tragweite zu treffen, das hat sie bisher nicht unter Beweis gestellt. Insofern macht es auch Saru – den ich als den einzig gelungenen Charakter bisher empfinden – weniger glaubwürdig, denn er entscheidet aufgrund emotionaler Befangenheit. So war es bei Burnham, und nun bei Tilly. Die Serie scheut glaubwürdige Innovation. Wenn die Discovery keinen Offizier hat, der zum XO qualifiziert ist, wäre es doch an der Stelle eine nette Idee gewesen, wenn die Discovery einen Offizier aus dem 32. Jahrhundert zugeteilt bekäme. Das wäre irgendwie sogar logisch und andererseits zwischenmenschlich interessant. Doch soweit geht die Serie nicht. Man bleibt etwas selbstverliebt unter sich.

Die Haupthandlung rund um “The Burn” bleibt weiterhin dubios und diesbzgl. schafft auch die T’Kal-in-ket Geschichte der widersprüchlichen Verstrickungen keinen Abbruch.

Fazit: Die Episode sticht bisher intellektuell stark hervor. Man würde gerne sagen: “Weiter so”, doch man weiß leider schon im Voraus, dass dieses Niveau nicht aufrecht bleibt. Schade.

    Piero · 27. November 2020 um 15:31

    Da kann ich zustimmen. Letzte Woche fand ich die Folge als die schlechteste, diesmal war es meiner Meinung nach die Beste Folge der Staffel.

    Was mir Hoffnung macht ist, dass der Höhepunkt der beiden anderen Staffeln in den ersten beiden Folgen lag und die Serie dann mit jeder Folge tiefer gefallen ist, in dieser Staffel aber mit der siebten Folge quasi die Mitte der Staffel einen Höhepunkt erreicht hat.

    Wie sagt man so schön: Mit dem schlimmsten rechnen und das Beste hoffen 😀

    Alex1605 · 27. November 2020 um 16:06

    Kann dem teilweise zustimmen. Den Ansatz der T’Kal-in-ket-Sequenz fand ich gut, bis das “Burnham” Problem kam. Was ein Unsinn!.
    Burnham, klar. Und Tilly, der Supe GAU! Aussenmissionen müssen in Zukunft den Tisch verteidigen unter dem sich Tilly versteckt. Damit ist auch die Glaubwürdigkeit von Saru beschädigt.

    Tomalak · 27. November 2020 um 22:09

    Warum verbaut dir denn bloß mit dem letzten Satz alles was noch kommen mag?
    Hab Hoffnung!

Torim2010 · 27. November 2020 um 14:46

Es st die erste Folge die ich mir in dieser Staffel angesehen habe weil sie direkten Bezug auf eine TNG Doppelfolge nimmt.
Was soll man dazu sagen?
Nun es wundert mich nicht solche Lobeshymnen zu hören.
Es wird ja wieder ein altbekannter und ursprünglich sehr beliebt Charakter benutzt. Ja ich sage benutzt und das mit Absicht.
Ich werde später vielleicht näher erläutern warum.
Die gesamte Story ist durchsetzt mit unglaubwürdiger Theatralik und von einem Plot Twist der gekünstelter und unglaubwürdiger nicht sein kann.
Es wird sogar gesagt Achtung!!! Achtung!!! Hier kommt Michael.
Nicht Wortwörtlich aber das macht es nicht besser.
Vom Kanon her ist es so das man mittlerweile das nutzt was einem gerade in den Kram passt und das was nicht passt wird ignoriert. So werden heute nun mal gute Geschichten geschrieben. NEIN WERDEN SIE NICHT.
Eine Wertung von 5,5 Sternen für dieses Machwerk ist ein absoluter Hohn.
Zugutehalten möchte ich dieser Story nur das man mal nicht mit roher Gewalt agiert. Aber die Lösung für alles ist mal wieder genauso primitiv wie albern.
Nun die Hauptpunkte der Anklage an sich ist albern.
Das die Grundstory dieser Staffel sowieso keinerlei Sinn ergibt ist auch ein Problem was einem in jeder Folge unter die Nase gerieben wird.
Und in dieser besonders. Erwähnt wird die Logik hier in dieser Folge häufig gefunden habe ich von ihr wenig bis nichts.
Diese Folge gehört mit zu dem schlechtesten was ich jemals im TV gesehen habe und ich habe Titanic 2 gesehen.

    Torim2010 · 27. November 2020 um 15:04

    Ich habe bisher nur die Rezessionen und Kritiken gelesen.
    Gesehen habe ich bisher nur was Major Grin so gezeigt hat.
    https://youtu.be/mfys-pubyyc

    Alex Foster · 27. November 2020 um 15:18

    nun, ich wollte diesmal bewusst fair in meiner Kritik bleiben. Dass diese Episode in einigen Punkten intellektuell hervorsticht, macht aus Discovery insgesamt keine bessere Serie.

    Piero · 27. November 2020 um 15:25

    Nichts dagegen, wenn jemand die Folge oder die Serie nicht gut findet, Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden, aber ist es nicht etwas vermessen, erst bei Folge sieben einzusteigen und ohne die Vorgeschichte der Crew und der Figuren zu kennen, zu urteilen? Oder schaust du Filme auch erst ab der 60. Minute für 10 Minuten an für ein Urteil?

      Torim2010 · 27. November 2020 um 16:30

      @Piero weil ich wusste das sowas kommt habe ich den Kommentar darunter geschrieben. Die Story ist mir bekannt und das hier ergibt alles keinen Sinn es werden als Grund ihr zu misstrauen nur Persönliche Punkte aufgeführt. Die Romulaner haben einen anderen Antrieb. Die Kristalle kann man Wiederverwerten. Die Quatschmirat und die Überraschungs Person auf sowas muss man erstmal kommen. Und das meine ich nicht im positiven Sinn. Die haben nur Daten analysiert was der Computer da rechnen muss weis der Teufel. Das der Teleporter immer weiß wo man sich hin Beamen will finde ich auch klasse. Wenn die das per Gedankenübertragung machen warum dann noch drauf klopfen. Wäre da so ein Zwinkern wie in Bezaubernde Jeannie nicht besser.
      @Alex Foster bewusst fair bleiben. Achtung hier kommt Michael. Hallo Mum. Tilly ist in Diplomatie eine Katastrophe verhaspelt sich ständig. Die Lösungen sind immer wir nehmen irgendwelche Begriffe und dichten denen Zauberkräfte an. Den Rang No.1 gibt es nicht. Es ist nur eine Bezeichnung für den 1. Offizier. Auf Schiffen der Sternenflotte ist der Erste Offizier Mittelsmann zwischen dem Kommandanten und der Crew. Er vertritt die Crew gegenüber dem Kapitän, ist zuständig für Beschwerden, die Crewmitglieder einreichen, die er unter Umständen auch an den Kommandanten meldet. Außerdem muss er dafür sorgen, dass die Befehle des Kapitäns ordnungsgemäß umgesetzt werden.

      Zusätzlich berät er den Kommandanten in schwierigen Situationen, ist für dessen Sicherheit verantwortlich und vertritt den Kapitän in dessen Abwesenheit. Kommt der Kommandant im Dienst ums Leben, so übernimmt der Erste Offizier die Leitung des Schiffes, bis ein neuer kommandierender Offizier aufs Schiff kommt. Das muss man sich mal vorstellen. Ok Commander Riker die putzen jetzt mal die Brücke die ist heute mal wieder Schmuddelig. OK Wesley wie sie befehlen No1.
      Und ganz sicher ist er nicht zuständig das irgendwo eine Toilette funktioniert.

        Tomalak · 27. November 2020 um 22:12

        Du Armer

          Torim2010 · 28. November 2020 um 3:22

          Was kann man mit solch einem Kommentar anfangen? Nichts.
          Es wundert mich ja nicht das Leute sich einfach mit Erwähnungen, Anspielungen oder Einspielen alter Charaktere, Namen oder Bezeichnungen zufrieden geben. Einige angebliche Star Trek Fans sind so. Das fehlen jeglicher Logik, einer vernünftigen Story oder auch jedweder Glaubwürdigkeit ist denen vollkommen egal. Es tut mir leid wenn ich ein wenig Anspruch verlange. Da wird jemand zum 1. Offizier die so unsicher ist das sie jeden und alles um Rat fragen muss. Die mehrfach unter Beweis gestellt hat das die mit den meisten Aufgaben einfach überfordert ist. Und so jemand wird stellvertretender Captain. Nein es gibt keine Weiterentwicklung in dieser Serie. Es ist traurig einfach nur traurig das jemand hier das sagen hat der keine Ahnung hat was er da überhaupt macht. Und noch trauriger ist es das es noch Leute gibt die das feiern.

        ALex1605 · 27. November 2020 um 22:34

        @ Torim: Kann deiner Meinung einiges abgewinnen. Sich die Folge anzusehen, weil es ein Fortsetzung aus TNG ist ein guter Grund. Und du bist kein “Armer” sonder jemand mit einer Meinung!
        Als Fortsetzung von der Geschichte geeignet doch die Inhalte entsprechen viel dem, was du geschrieben hast. Vor allem über Tilly, mal wieder so ein Soap-“Bruch” von STD, nicht zu fassen!
        Am besten gefällt mir: “unglaubwürdiger Theatralik”…
        Schade, das “Gewand” hätte einen besseren Inhalt verdient!

Piero · 27. November 2020 um 15:13

Endlich mal eine Folge, die den Namen Star Trek verdient. Keine Gewalt, aber Gespräche und gute Lösungen. Gut, ein paar der Entscheidungen sind ein wenig fehl am Platz, aber die Figuren reagieren sehr angemessen darauf.

Endlich bekommt man ein klein wenig den inneren Kampf der Figur Burnham zu sehen und geht auf ihre Charakterschwäche ein. Die Entscheidung von Saru mag vielleicht für unsere Zeit total unlogisch erscheinen, aber wieso muss für das Besetzen eines Posten immer die selbe Vorgehensweise genommen und für Richtig befunden werden? Saru versucht eine Entscheidung zu treffen, die für die aktuelle Lage seiner Meinung nach die Beste sein könnte, auch wenn ich wohl nicht die selbe Wahl getroffen hätte.

Ich mag diese Zweifel, die endlich an die Oberfläche kommen dürfen, wenn Entscheidungen gefällt werden müssen. Wie Alex Forster auch schon schreibt, kann man auch mal Parallelen zur heutigen Situation erkennen. Wiegt das Wohl der Vielen wirklich immer schwerer? Das hat im Ansatz schon Picard trefflich in ST9 erkannt.

Das hier kommt dem, was ich an Star Trek schätze, endlich wieder näher. Für sinnloses Geballer und Gewalt gibt es andere “Film-Universen”.

    Alex1605 · 27. November 2020 um 16:09

    Wenn die Umsetzung einer eigentlcih guten Geschichte nicht dieses beschämend schlechten Burnham-Wienen-Soap geahbt hätte, würde ich dir zustimmen.
    Und dann noch Tillx: Wir haben uns alle lieb, werd dann mal erster Offizier???

Alex1605 · 27. November 2020 um 16:01

Eine Folge in gutem Star Trek Gewand aber mit katastrophalem Inhalt. Gute Idee der Geschichte, schöne Fortsetzung der Star Trek Folge und von Picard. Die Präsidentin (natürlich eine Frau) gut gespielt. Problemstellung, „Ausflug“ zu einem Planeten, Problemlösung. Star Trek Highlight: Gespräche Saru mit der Präsidentin
Und sonst: Die Geschichte um Burnham, mit dem „Seelenstrip“ wie immer überzogen, schlecht geschauspielert und soap-mäßig emotional. Was da in dem T’Kal-in-ket um Burnham herum passiert, ist einfach lächerlich im Rahmen einer solchen Verhandlung!
Und dann Tilly. Der Super-GAU. Die Szene in dem Hangar: Ist das eine Schulklasse oder die Crew eines Raumschiffes?
Das Problem ist einfach, das Emotionen und auch das psychische Problem Burnhams unsinnig umgestzt werden.
Mehr geht nicht, ohne zu spoilern. Auf diesem Niveau fällt es mir schwer, die Serie weiter zuschauen.
Max. 2,5 von 6, nur wegen dem guten Star Trek Gewand!

Alex1605 · 28. November 2020 um 8:35

Schade das es wieder diese “Fronten” gibt. Da wird von “dem Armen” gesprochen, “einige angebliche Star Trek Fans” oder jemand v, daorgehalten dass er bisher nur eine Folge gesehen hat.
Eine polarisierende Folge. ich verstehe, dass diese Geschichte, mit Spock als Holo (“Weinender Burnham”) und Fortsetzung aus TNG gefallen kann. Diesen Rahmen finde ich auch gut. Nur die Umsetzung, die Schauspielerei und die unrealistische Schmalz Theatralik find ich grottenschlecht!

    Piero · 28. November 2020 um 15:22

    Ich kann gut mit einer anderen Meinung leben, jedoch nicht, wenn mir jemand vorwirft, kein Fan zu sein, nur weil mir gewisse Dinge weniger wichtig sind. Und ja, ich hab Torim kritisiert, weil er die anderen Folgen noch nicht gesehen hat. Aber ich kann seine Erklärungen und Argumente durchaus nachvollziehen. Schade für seine “Angriffe”, das macht seine Antworten gleich total schlecht.

      Alex1605 · 28. November 2020 um 15:53

      Also Piero, ich bestätige du ist….ein Star Trek Fan!!!!😀😀.
      Ernsthaft, ich beschäftige mich eben mit Meinungen, Fakten und “meinem Star Trek” und dass möglichst voruteilsfrei. Das allerdings fällt oft schwer, auf dieser Webseite allerdings weniger.

John Doe · 28. November 2020 um 16:22

Nun was soll ich sagen, leider empfinde ich diese Episode als die zweitschlechteste bisher (nach der Trill-Episode). Zusammenfassen lässt sich damit, dass eigentlich fast alle Kritikpunkte hier kumulieren. Ok, es werden nicht kaltblütig Wachleute ermordet, die nur ihren Job machen (hallo, Episode 1), aber ansonsten. Um genauer zu sagen was mich stört, damit es nicht einfach wie ein Hate-Kommentar klingt:

1. Diese ganze “Oh, alle Schiffe sind nicht zur gleichen Zeit explodiert”-Sache ist so dünn, dass es meinen Suspension of Disbelief jedes Mal bis zu Anschlag dreht. Warum sollte man eigentlich davon ausgehen, dass die Schiffe alle zum gleichen Zeitpunkt explodiert sein müssten? Und sie reden ja auch nur von Millisekunden. Egal ob bewusst ausgelöst, ein Unfall oder kosmische Phänomen, irgendwo muss es zwangsläufig seinen Anfang genommen haben. Und jetzt Mary Sue Burnham anhand von gerade einmal drei Punkten bestimmt, das Ni’Var nicht der Ursprung war, obwohl die anhand der umfangreichen SB-19-Daten davon ausgegangen sind. Daten die man aber jetzt unbedingt braucht? Die Story hätte echt spannend sein können, aber leider halte ich die Präsentation für so absurd.

2. Generell SB-19: Es gab also die ganze Zeit eine Erklärung für den Brand, die nicht mal wirklich abwegig ist, aber keiner hat je ein Wort davon gesagt? Burnham quengelt bei Vance die ganze Zeit wegen der Forschung nach der Ursache rum und das Mega-Projekt der Föderation wurde nie erwähnt? Außerdem ist auch hier die Frage, warum man nach 900 Jahren nicht schon längst etwas solides Anderes hatten. Die Romulaner gehörten ja scheinbar schon länger zur Föderation und hatten eine andere Antriebsquelle. Und das ist nur ein Beispiel.

3. Die große Burnham-Show: Nie war es offensichtlich, dass sich eigentlich alles um Burnham dreht. Ja, endlich wurde mal ihre gesamte Vergangenheit eingebunden. Aber das macht es nicht besser. Das fängt damit an, dass Vance, der ihr nicht vertraut und auch nie hat, sie zur Botschafterin auf einem der heikelsten politischen Parkette macht. Nur weil sie Spocks Schwester ist? Damit verliert er, bisher der glaubwürdigste Charakter für mich, eben auch an Glaubwürdigkeit. Dann fressen die Vulkanier/Romulaner das auch einfach, dass die Föderation, der sie Misstrauen, ihnen die Schwester ihres Helden schickt, die schon lange tot sein müsste? Alles klar. Sie versaut es dann auch fast und nur nach einem super emotionalen Mutter-Tochter-Auftritt wird ihr dann doch alles hinterhergeschmissen. Daran schließt gleich an

4. das T’Kal-in-ket: Das ist also eine super respektierte Tradition, der sich selbst die Präsidentin beugen muss und in der es um Logik gehen soll. Aber leider war das der absolute Kindergarten, alle pflaumen sich nur an, fallen sich ins Wort und am Ende bricht Burnham das ganze ab, weil die drei Tribunalmitglieder kurz davor sind, einen Bürgerkrieg zu starten (überspitzt formuliert). Also diese drei farblosen Gestalten sollen die akademische Elite dieser Gesellschaft sein? Armes N’Var. Und am Ende entscheidet die Präsidentin dann doch, weil sie als Vulkanierin emotionale Szenen so schätzt, auf alles zu pfeifen und ihnen die Daten doch hinterher zu schmeißen. Ehrlich, nach den Trill ist das jetzt schon das zweite Mal, dass explizit auf kulturelle Traditionen eingegangen wurde, nur um diesen dann Mitten ins Gesicht zu schlagen.

5. Tilly wird Erster Offizier: Ehrlich ich habe es kommen sehen. Einfach weil es sonst keine Alternative gab, denn die meisten anderen Charaktere sind nur Gesichter im Hintergrund. Aber innerweltlich erklärbar ist es nicht. Sie hat keine Führungsqualitäten gezeigt. Wie sie selbst sagt, ist sie nur Ensign. Sie konnte sich ja nicht mal gegen Stamets durchsetzen in der Sporenkabine. Und am Ende sprechen ihr dann alle anderen, von denen wahrscheinlich die meisten besser geeignet wären, auch noch gut zu. Meiner Meinung nach hat selbst Lieutenant Nielson schon mehr Führungsqulailität gezeigt, in der einen Szene, in der sie letzte Folge überhaupt mal was machen durfte.

Das sind meine Hauptpunkte. Es gibt noch andere, z.B. dass man Ni’Var nur von oben gesehen hat, oder quasi alle um Mama Burham. Jede Woche setzte ich mich mit dem Gefühl hin, eine Folge zu sehen, die ich mag. Meistens wurde ich enttäuscht. Dieses Mal so sehr, dass ich es einfach mal loswerden musste.

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