Stationen besetzen und festhalten! Ende Januar startet die U.S.S. Cerritos auch im deutschsprachigen Raum ins All. Nach “Picard” findet nun auch “Lower Decks” beim Streaming-Dienst Amazon Prime Video ein Zuhause.

Star Trek: Lower Decks (Bild: ViacomCBS)

Star Trek: Lower Decks (Bild: ViacomCBS)

Amazon Prime Video hat heute bekanntgegeben, dass deren Onlinevideothek ab Freitag, 22. Januar 2021, die vor wenigen Monaten auf CBS All Access (USA) ausgestrahlte, neue Zeichentrickserie “Star Trek: Lower Decks” ins weltweite Angebot aufnehmen wird. Das bedeutet, dass “Lower Decks” nicht nur in Europa (inklusive Deutschland), sondern u.a. auch in Australien, Neuseeland, Japan und Indien Premiere feiern wird.

Zwischen der Ausstrahlung der 13. und letzten Episode (DSC 3×13 “Outside”) der dritten Staffel von “Discovery” (Deutschland: 08.01.2021) und dem Auftakt von “Lower Decks” liegen demnach nur zwei Wochen Star Trek-lose Zeit.

Komödie in der Post-“Nemesis”-Ära

Die neue Animationsserie aus dem “Star Trek Universe” ist ein Comedy-Format für Erwachsene. Die Laufzeit der Episoden beträgt rund 30 Minuten. Showrunner der Serie ist Mike McMahan (“Rick and Morty”).

Vier Ensigns stehen im Mittelpunkt der Handlung (Bild: ViacomCBS)

Das Setting der Serie ist das späte 24. Jahrhundert, genauer gesagt das Jahr 2380. Demnach spielt die Serie nur ein Jahr nach den Geschehnissen des letzten TNG-Kinofilms “Star Trek: Nemesis” (2002). Die Handlung dreht sich um eine Vierergruppe junger Offiziere im Rang eines Ensign, die ihren Dienst auf der eher unbedeutenden U.S.S. Cerritos, einem Raumschiff der California-Klasse, verrichten. Bei den vier Jungoffizieren handelt es sich um Ensign Rutherford (in der Originalversion gesprochen von Eugene Cordero), Ensign Beckett Mariner (in der OV gesprochen von Tawny Newsome), Ensign Tendi (in der OV gesprochen von Noel Wells) und Ensign Brad Boimler (in der OV gesprochen von Jack Quaid).

Die jungen Ensigns stehen in der Kommandohierarchie ziemlich weit unten, daher auch der Titel “Lower Decks”. Das Sagen auf der Cerritos haben vielmehr Captain Carol Freeman (in der OV gesprochen von Dawnn Lewis), Commander Jack Ransom (in der OV gesprochen von Jerry O’Connell), Doktor T’Ana (in der OV gesprochen von Gillian Vigman) sowie Lieutenant Shaxs (in der OV gesprochen von Fred Tatasciore). Wer die deutschen Synchronsprecher sind, ist uns derzeit noch nicht bekannt.

Premierenstaffel mit zehn Episoden

Die erste Staffel der Animationsserie umfasst zehn Episoden, die hier nochmals aufgelistet sind.

LD 1×01     Second Contact

LD 1×02     Envoys

LD 1×03     Temporal Edict

LD 1×04     Moist Vessel

LD 1×05     Cupid’s Errant Arrow

LD 1×06     Terminal Provocations

LD 1×07     Much Ado About Boimler

LD 1×08     Veritas

LD 1×09     Crisis Point

LD 1×10     No Small Parts

Auch ein erster deutschsprachiger Trailer ist mittlerweile verfügbar.

Unsere Redakteure Christopher Kurtz und Tom Götz haben die ersten vier Episoden von “Lower Decks” auch schon rezensiert. Deren Reviews sowie weitere Infos zur Serie findet ihr hier.


Matthias Suzan

Matthiasˈ Leidenschaft für "Star Trek" begann im zarten Alter von neun Jahren mit "The Next Generation". Anfänglich waren es noch die Raumschiffe und die Technik, die ihn faszinierten. Später weckten vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums sein Interesse, sodass er sich seither für Politik- und Geisteswissenschaften interessiert. Nach knapp zwei Jahrzehnten als treuer TrekZone-Leser stieß er Ende 2017 mit dem Start von "Discovery" zur TZN-Redaktion.

5 Kommentare

Frank · 18. Dezember 2020 um 7:03

Super, ich freue mich sehr darauf! Gut gemacht, Amazon!

Alex1605 · 18. Dezember 2020 um 9:37

Der Trailer macht Lust auf mehr. Eine spezielle Art von Humor, die ich mag.

Piero · 18. Dezember 2020 um 13:28

Auf englisch konnte ich die Pilotfolge sehen bzw. ein paar Ausschnitte aus diversen Folgen. Was ich gesehen habe lässt mich wirklich hoffen. Vermutlich, wenn man sich auf die Art von Humor einlässt und die Serie nicht zu ernst nimmt, dann wage ich die Voraussage, dass Lower Decks “mehr” Star Trek sein kann, als es Disco und Pic zusammen sind.

Und da CBS ja bereits weitere Verträge mit den Serienschöpfer abgeschlossen hat zeigt, dass die Zuschauer in den USA von der Serie angetan sind.

Piero · 18. Dezember 2020 um 13:29

Ach ja, was ich noch vergessen habe:

Danke, dass man sich neben Netflix und Amazon nicht auch noch einen dritten Streamingdienst anlegen muss 😀

Silvia Coşkun · 18. Dezember 2020 um 20:50

Nichts für ungut, aber der Kram interessiert doch kein Schwein. Ganz besonders mich als Trekkie nicht.

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