Wir werfen einen Blick in den neuen “Supie”-Band.

Inhalt (Klappentext):

Während Superman von dem galaktischen Despoten Mongul in die Mangel genommen wird, nimmt ihn daheim der Daily Star ins Visier: Darf sich ein Außerirdischer zum Sprecher der Menschheit innerhalb der Vereinten Planeten erklären? Während die Zukunft der United Planets auf dem Spiel steht, muss sich der Mann aus Stahl auf der Erde unangenehmen Fragen stellen …

Superman 12 (Panini)

Superman 12

Kritik

Im neuen “Superman”-Band geht es wieder ordentlich zur Sache. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf dem gewohnt gutem Niveau der Vorgänger geblieben, sprich: In den Hintergründen, vor allem auch in den in diesem Band zuhauf vorkommenden Action-Szenen, kann man eigentlich immer genug erkennen – auch wenn sie diesmal etwas dunkler angehaucht sind. Gleiches gilt für die Gesichtszüge der Charaktere. Stellenweise mag man da zwar schon Besseres gesehen haben, es geht aber auch wesentlich schlechter.

Wie eingangs erwähnt, herrschen auch viele Kampfszenen vor, die wieder auf Doppelseiten ausgebreitet werden. Die liefern ein gutes Spektakel, aber allzu oft kam es schon vor, dass diese zu Gunsten der Story zu sehr in den Vordergrund gerückt wurden. Hier ist das nicht oder nur stellenweise der Fall, denn vor allem auf der Erde darf Lois glänzen. Wir erinnern uns, dass Superman sich quasi als Vertreter der Erde präsentiert hat, was nicht jedem gefallen hat. Das führt zu schönen Interaktionen zwischen Lois und einer Reporterin und einer FBI-Agentin.

Dies sind dann auch die gelungensten Szenen des ganzen Bandes. Ja, auch bei Mongul und Superman gibt es da etwas. Etwa wenn die Justice League ihn daran erinnert, dass er auch mal was gut sein lassen muss. Gegen die Szenen auf der Erde kommt der letzte Kampf mit dem außerirdischen Despoten dann aber nicht an. Trotzdem steht der Band damit in guter alter “Superman”-Tradition

Fazit

Viele Kampfszenen, die sich mit schönen Charakterszenen mischen, welche zum Glück auch nicht vergessen wurden. Im Grunde nur eine Standardgeschichte vermag sie trotzdem zu gefallen.

4 out of 5 stars (4 / 5)

Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Ivan Reis, Kevin Maguire
Originaltitel: Superman 21, 22
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Christian Heiß
Seitenanzahl: 60
Preis: 4,99 Euro
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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