Wir sehen uns die Lichtschwerter der Kollektion an und sehen, was drinsteckt.

Inhalt (Klappentext):

“Die Waffe eines Jedi-Ritters. Nicht so plump und so ungenau wie Feuerwaffen. Eine elegante Waffe aus zivilisierteren Tagen.” – OBI-WAN KENOBI Lichtschwerter aus allen Winkeln der Galaxis finden in Star Wars: Die Lichtschwert-Kollektion zusammen, ergänzt mit eingehendem Hintergrundwissen und eigens geschaffenen Illustrationen. Ausführlich wie noch nie werden die einzigartigen Lichtschwerter von legendären Kämpfern wie Luke Skywalker, Ahsoka Tano, Yoda, Kylo Ren, Rey und vielen anderen präsentiert. Selten gesehene Waffen aus dem gesamten Star-Wars-Universum einschließlich der Filme, Fernsehserien, Comics und Videospiele werden zusammen mit den Figuren, die sie tragen detailgenau abgebildet und beschrieben. Dieses Buch ist das umfassendste Werk zu Lichtschwertern in der Galaxis und ein absolutes Muss für jede Star-Wars-Sammlung.

Die Lichtschwert-Kollektion (Panini)

Die Lichtschwert-Kollektion

Kritik

Die Lichtschwert-Kollektion präsentiert uns eine Übersicht der – wie könnte es anders sein? – Lichtschwerter aus Star Wars. Dabei beschränkt man sich auf den neuen Kanon unter Disney. Obwohl auch die Legends teils gute Designs hatten, war dieser Schritt allerdings zu erwarten gewesen.

Das Buch selbst liegt dabei im langgezogenen Hardcover-Format vor, wobei es, vor allem bei den Doppelklingen-Lichtschwertern, auch ausklappbare Seiten gibt, die das entsprechende Lichtschwert in ein – nunja – besseres Licht rücken. Es gibt also durchaus was zu sehen, wobei die Abbildungen sehr detailliert und natürlich in Farbe sind.

Neben einigen Hintergrundinfos zum Lichtschwert allgemein, gibt es zu jeder Waffe weitere Hintergrundinfos. Vieles dürfte eingefleischten Fans zwar bekannt vorkommen, aber einige Neuheiten sind hier schon eingeflochten. Oder wusstet ihr noch, dass es Doppelklingenschwerter oder die Parierstangenschwerter von Kylo Ren schon früher gab? Auch das Klappschwert aus Reys Vision in Episode IX ist nicht neu. Schön ist hier, dass auch Schwerter berücksichtigt werden, die nur mal kurz zu sehen waren und die vielen Fans deswegen wahrscheinlich nicht sehr geläufig sein dürften.

Dabei beschränkt man sich nicht nur auf die Serien und Filme sondern bringt auch die Comics und Spiele mit ein. Vor allem wer hier nicht alle Medien verfolgt, bekommt so einen guten Querschnitt über unterschiedliche Designs. Damit nicht genug, sind auch einige der Exoten mit abgebildet, die auch eher im Hintergrund erwähnt wurden oder auftauchten. Als kleines Highlight ist hier etwa ein Lichtschwert aus der neuen „High Republic“-Ära zu nennen, die dieses Jahr starten wird. Aber auch weniger bekannte Sith-Lords wie Darth Atrius bekommen für ihre Waffe eine Seite spendiert.

Mit fast 200 Seiten gibt es dabei natürlich eine Unmenge an Schwertern zu bestaunen. Aufgebaut ist das Buch zunächst mit „Jedi“, dann geht es über die „Sith“ und zum Schluss folgt noch „Sonstige“. Dann folgt noch eine Auflistung aller Lichtschwerter nebeneinander. Bemängeln kann man hier höchstens, dass man nicht alle Lichtschwerter auflistet, die es gibt, wobei man zunächst wohl erstmal herausfinden müsst, wie viele es eigentlich sind. Auch hätte man manchmal vielleicht noch etwas mehr vom Innenleben zeigen können, etwa auf dem Niveau der DK-Bücher. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Fazit

Als optisches Nachschlagewerk, das Lichtschwerter im Detail beleuchtet, geht es in Ordnung und punktet vor allem dadurch, dass es auch Exoten und selten beachtete Lichtschwerter vorstellt. Für alle, die sich für die Waffe interessieren, durchaus ein Muss.

4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Daniel Wallace
Originaltitel: Star Wars – Lightsaber Collection
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Jan Dinter
Seitenanzahl: 178
Preis: 30.- Euro
ISBN: 978-3-8332-3957-1
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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