Wir sehen uns den neuesten “Star Wars”-Comic an.

Inhalt (Klappentext):

Vader und Padmés ehemalige Zofe Sabé treffen sich zum großem Showdown – vor Padmés Grab … das große Finale von “Darth Vader: Das dunkle Herz der Sith” – sowie im fließenden Übergang direkt in den nächsten Handlungsbogen.

Star Wars 68 (Panini)

Star Wars 68

Kritik

Bereits in der 68. Ausgabe stehen wir mit dem neuen “Star Wars”-Band, der die Story um Darth Vader beendet… aber eine neue startet.

Die Zeichnungen sind dabei wieder sehr gut und weisen einen hohen Detailgrad auf. In den Gesichtszügen der Charaktere kann man auch immer ihre Emotionen ablesen und selbst Vader wird gut genug in Szene gesetzt, um eben das zu gewährleisten. Es gibt sogar eine große Schlachtszene, die ebenso bombastisch inszeniert ist. An der Stelle gibt es also nichts zu meckern.

Auch storytechnisch werden hier einige Register gezogen. So geht die Story dann auch mit dem Grabbesuch Vaders weiter, wobei wir Padmés Skelett natürlich nicht sehen, aber trotzdem folgt Vader der Spur nach Pollis. Fans werden schon wissen, dass dieser Ort bereits in einem neuen Kanon-Comic vernichtet worden ist. Trotzdem erhält Vader hier weitere Antworten und man kann deutlich den Aufruhr in ihm spüren. Etwas schade ist auch hier, dass man als Leser schon weiß, dass der dunkle Lord überleben wird. Dennoch ist die Entwicklung gut aufgezeigt, wobei Vader nur Bruchstücke erfährt, die Kontinuität mit “Episode VI” bleibt also gewahrt.

Auch eine große Schlachtszene, die in dem erwähnten Doppelpanel gut ausgebreitet wurde, ist hier eingebaut. Insgesamt mag Vaders Charakterreise bis zu diesem Punkt also überzeugen. Im Anschluss wird Vader vom Imperator bestraft, immerhin hat er nicht nur Luke, sondern auch ein paar Rebellen entkommen lassen. Die folgende Kampfszene im Thronsaal ist sehr gut umgesetzt und erinnert sogar ein wenig an die Kampfszene im Thronsaal von “Die letzten Jedi”. Auch Palpatine darf seine böse Seite zeigen und nimmt Vader Arme und Beine und setzt ihn auf Mustafar aus.

Dies wirkt extrem brutal und verfehlt seine Wirkung nicht. Am Ende wird sogar eine Brücke zu “Episode IX” geschlagen, denn ein gewisser Attentäter von Bestoon taucht auf und dieser ist derjenige, dessen Leiche Rey später in den Tunneln finden wird. Es bleibt also durchaus spannend, auch wenn wir wissen, dass Vader irgendwie davon kommen wird. Aber hier ist der Weg das Ziel.

Fazit

Vaders Charakter wird in der Geschichte gut vorangebracht und auch die Kampfszenen können sich sehen lassen. Auch die Anbindung an den Kanon bzw. die Filme klappt. Insgesamt also durchaus gelungen!

4 out of 5 stars (4 / 5)

Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Greg Pak
Zeichner: Raffaele Ienco
Originaltitel: Star Wars – Darth Vader 5,6
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 54
Preis: 4,99.- Euro
Verlag: Panini

Avatar

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.