Wir werfen einen Blick auf Ausgabe 14 der neuen Superman-Reihe.

Inhalt (Klappentext):

Eine neue Gefahr für das ganze Universum! Der außerirdische Krieger Synmar repräsentiert das genaue Gegenteil all der Werte, für die Superman steht! Um den Mann aus Stahl zu vernichten, greift er die Erde an!

Superman 14 (Panini)

Superman #14

Kritik

Der neue Superman-Band will wieder etwas ruhigere Töne anschlagen und bietet mit den Beobachtern eine neue Storykomponente. Zeichnungstechnisch gibt es auch hier nichts zu meckern, da der Detailgrad gewohnt hoch ist. Die Gesichter der Charaktere können die Emotionen gut tragen und auch bei Kampfszenen, so dunkel angehaucht die manchmal sind, ist man immer mit allen Details dabei.

Die Story an sich ist eine reine Charakterstory, wobei der Teil um Lana und Clark am stärksten ist und allein schon einen Band getragen hätte. Denn das Wiedersehen der beiden wird hier sehr gut illustriert. Da werden nicht nur alte Erinnerungen aufgerollt, sondern auch unterschwellig mit einem “was wäre wenn” gearbeitet. Dabei ist Lana nicht mehr die blutrünstige Luthor-Angestellte von vor dem Relaunch, auch wenn man hier vielleicht noch eine Anleihe erahnen kann.

Nein, hier treffen sich zwei Personen wieder, die sich jahrelang nicht gesehen haben und neben den Geschichten um Clarks Enthüllung reden sie auch über ihre Vergangenheit. So funktioniert das.

Etwas schwächer ist dahingegen der Teil auf Synmar. Ein Volk, das Superman beobachtet und nicht so recht weiß, ob sie ihn als Bedrohung einstufen sollen oder nicht. Kurzerhand will man einen eigenen Superman erschaffen, was nicht so klappt wie gedacht. Zwar sind die Aliens grundsätzlich interessant aufgebaut, aber es dürfte hier schon etwas Kalkül dahinterstecken, das auf einen Showdown der beiden Supermänner hinausläuft. Und das hat man halt schon viel zu oft gesehen. Aber noch kann an dieser Stelle der Folgeband einiges wieder wettmachen.

Da der Band dann schon wieder vorbei ist, bleibt ein relativ kurzer Happen zurück.

Fazit

Die Geschichte trumpft vor allem beim Gespräch zwischen Lana und Clark auf, während die Story um Synmar noch etwas vor sich hin dümpelt. Hier muss man sehen, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Als Einstand eines neuen Geschichtsstrangs kann man es aber so stehen lassen.

Bewertung 3 out of 5 stars (3 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Ivan Reis
Originaltitel: Superman 25
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
Übersetzer: Christian Heiß
Seitenanzahl: 56
Preis: 4,99.- Euro
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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