Der neue Star Wars-Band über Vaders Odyssee auf Mustafar – bei uns in der Review.

Inhalt (Klappentext):

Der Lord der Sith war wie besessen von dem Gedanken, sich an all jenen zu rächen, die seinen Sohn viele Jahre vor ihm versteckt hielten. Beinahe hätte Vader dabei sogar Verrat begangen am Imperator und der ist wenig erfreut vom rebellischen Verhalten seines Schülers.

Star Wars 69 (Panini)

Star Wars 69

Kritik

Der neue Star Wars-Band setzt die begonnene Geschichte um Darth Vader fort und schlägt die Brücke zur neuen Trilogie. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf dem gewohnt gutem Niveau geblieben, so das bei den Charakteren immer alle Details erkennbar sind und sich auch die Hintergründe, in den zumeist dunkleren Szenen, sehen lassen können. Wobei man natürlich hier etwas differenzieren muss, denn nahezu alle Charaktere in diesem Band tragen einen Helm. Da ist es schwer, von den Gesichtern Emotionen abzulesen.

Mit Ochi von Bestoon taucht ein bekannter Charakter aus Star Wars IX auf und auch die Sith-Wegfinder spielen eine prominente Rolle, steht Vader doch kurz davor, Exegol zu finden. Doch der Reihe nach.

Vader war ja erstmal beschädigt und muss sich nun reparieren, um gegen Ochi zu bestehen. So nett diese Szenen, die viele Anleihen an „Die Rache der Sith“ enthalten, auch sind, muss man sich doch fragen, ob Palpatine Vader wirklich ersetzen will. Oder warum er ihn in die Geheimnisse von Exegol einweihen will. Aber hier bringt vielleicht der nächste Band Erleuchtung. Vielleicht steckt ja doch ein geheimer Plan dahinter?

Bis dahin gibt es im vorliegenden Band Kampfaction zu sehen sowie ein bisschen Mystery. Das ist ganz gut umgesetzt. Und wer sich jetzt fragt, wer oder was dieses ominöse „Auge im Nebel“ ist – nun, dieser Wächter kommt zwar nicht im Film vor, aber in der Romanumsetzung von Episode IX taucht er zu Beginn kurz auf, als Kylo den Sith-Wegfinder von ihm holt. Also eine weitere Referenz an den neuen Film, die allerdings nicht jeder gleich erkennen dürfte.

Ob die Existenz eines solchen Wesens in Palpatines Plänen Sinn macht… aber gut, das ist Meckern auf hohem Niveau und wie gesagt, dafür gibt es ja noch die Folgebände. Hier hat man eine durchaus ansehnliche Geschichte.

Fazit

Die Verknüpfungen zu Episode IX sind gut gelungen und auch die Kampfszenen des Bandes gut umgesetzt. Freilich kann man sich jetzt fragen, warum diese Beziehungen nicht schon im Film da waren und man alles erst hinterher erklärt bekommt. Das sollte einen bei Star Wars inzwischen aber nicht mehr wundern.

4 out of 5 stars (4 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Greg Pak
Zeichner: Raffaele Iceno
Originaltitel: Star Wars – Darth Vader 7, 8
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 62
Preis: 4,99 Euro
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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