Der neue Superman-Band und Brian Michael Bendis’ Abschlussarbeit.

Inhalt (Klappentext):

Ein ganzer Planet steht gegen Superman, während er sich seinem neuen außerirdischen Widersacher Synmar zum Kampf stellt! Dazu: ein Team-up des Stählernen mit Swamp Thing! Und: Superman gegen die Festung der Einsamkeit!

Superman 16 (Panini)

Superman #16

Kritik

Der neue Superman-Band beendet nicht nur die laufende Story, sondern auch die Ära Brian Michael Bendis. Ab der nächsten Ausgabe wird ein anderer Autor den Staffelstab weiterführen. Zeichnungstechnisch kann man in diesem Band zumindest nicht meckern. Der Detailgrad ist hoch und auch wenn es diesmal etwas dunkler zugeht, kann man immer noch genug erkennen . Gleiches gilt für die – zum Glück etwas sparsamer eingesetzten – Actionsequenzen.

Wie erwähnt wird der Story-Arc um Synmar hier abgeschlossen und es stellt sich heraus, das Utopica nicht nur Superman verurteilen will, sondern am Besten gleich noch die Herrschaft übernehmen. Klar, das Superman hier Hilfe anbietet, was natürlich absolut seinem Charakter entspricht und hier Pluspunkte auf der Charakterseite liefert. Etwas schade ist es zwar, dsas man hier mal wieder einen (kleinen) Bösewicht gezaubert hat und es keine andere Lösung gibt, am Ende gibt es aber noch Fanservice, als Mitglieder der Justice League – Pardon, der United Planets Squadron – auftauchen.

Die Geschichte endet mit einem schönen Ausklang, bei dem Superman und Lois einer Frau danken. Die sich anschließenden One Shots zählen nämlich genau genommen nicht mehr zu dieser Abschlussgeschichte und zeigen in sich abgeschlossene Stories, wie es der Name ja auch schon andeutet. Da gibt es zum einen Eindringling in Supermans Festung. Vielleicht nicht neu, aber wegen der Flucht durch die diversen „Zoo-Habitate“ der Festung stellenweise witzig und nett anzuschauen. Klar ist an der Stelle natürlich, wie die Sache ausgehen wird.

Und auch die dritte Story mit dem Kampf um Clayface mag jetzt kein Highlight sein, bietet aber zumindest wieder gute Charaktermomente, als man erkennt, dass auch Clayface ein… nunja Mensch ist (oder besser ein fühlendes Wesen), das man nicht einfach so über einen Kamm scheren darf. So atmet auch diese Story altbekannten Superman-Flair.

Fazit

Gute Charaktermomente täuschen etwas darüber hinweg, das die Stories in diesem Band eigentlich keine wirklichen Highlights sind. Als Abschluss der Ära eines Autors kann man sie aber durchaus so stehen lassen.

3 out of 5 stars (3 / 5)
Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Ivan Reis
Originaltitel: Superman 28, Man of Tomorrow 18, The Doomed and the Damned
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
Übersetzer: Christian Heiß
Seitenanzahl: 54
Preis: 4,99.- Euro
Verlag: Panini

Thomas Götz

Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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